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Neues am Hintertuxer Gletscher

Das stimmt leider... aber es ist wohl die einzige Möglichkeit, auch in den nächsten Jahren im Sommer dort oben weiterzumachen.
 
paul83 schrieb:
Beschneiung auf über 3000m. Wenn mir das vor 10 Jahren einer gesagt hätte, ich hätts nicht geglaubt.

Hat man anderswo auf der Höhe schon 2005 und damit zwar nicht vor zehn aber doch immerhin vor sieben Jahren gebaut (Val d'Isère, Pissaillas).
 
Stäntn schrieb:
Die neue etwas modifizierte Homepage ist online - das wurde auch Zeit :)

Naja. Wohl im Jahr 2012 das Einheits-Webdesign:
(Bildschirmauflösung ist 1920x1200)

- Oben erstmal 1/3 der Höhe mit dem immer gleichen Bildchen verschwenden (Infofaktor: 0)
- Unterseiten laden auch mit DSL16K langsam, z.T. dauert es 15-20s nach einem Mausklick bis das ganze überladene Zeugs
fertig is
- In der Breite wiederum 80% einfach nur weißer Hintergrund (z.B. bei Öffnungsstatus)
- Details (Icons beim Öffnungsstatus) schauen aus wie 1996 :lach:
 
So das sind jetzt winzige News :D

Am GB1 wurde in den letzten Tagen das Seil um 6m gekürzt, es ist mittlerweile 4 Jahre alt und somit im letzten Betriebsjahr. Schon interessant wie weit sich so ein Seil ausdehnt mit der Zeit... was macht denn egtl. die Temperatur so in Metern aus? In Hintertux hast ja zwischen -20 und +30 eigentlich alles dabei...

Überall im Skigebiet wurde massiv Schnee verschoben, teilweise an Stellen wo das meiner bescheidenen Einschätzung nach nichts mit dem Skigebiet an sich zu tun haben kann. (Gletscherschutz?).
Beispiel Olperer oberhalb der blauen Piste, der Bully ist den ganzen Tag einfach drüber gefahren. Beispiel die ganze große Fläche am Olperer unterhalb des Funparks - aber ich glaube hier wurde der Schnee Richtung Piste geschoben. Beispiel oberhalb EUB unterhalb GB3, hier ist meilenweit keine Piste in der Nähe... könnten auch Sicherungsmaßnahmen sein damit sich hier nicht zu viel Schnee ansammelt.

Witzig (und nicht ganz ungefährlich) fand ich dass Samstag ein Mitarbeiter der Bergbahn vor der Einfahrt des GB3 quasi an der Rückseite der Gefrorenen Wand den Schnee abtragen musste, damit die Busse da wieder drüber kommen :D
 
Ich denke mal der Mitarbeiter war gesichert.
Auf der Steinplatte haben sie auch den Schnee von den Podesten geschaufelt und die Leute waren auch mit der PSA gesichert.
 
Ram-Brand schrieb:
Ich denke mal der Mitarbeiter war gesichert.
Auf der Steinplatte haben sie auch den Schnee von den Podesten geschaufelt und die Leute waren auch mit der PSA gesichert.
Nee das war er nicht - drum hab ich schon erstmal gestaunt, der hat mit so einer riesen Schaufel unter dem GB3 den Schnee gen Friesenbergscharte geschaufelt :)

Aber gut die wissen schon was sie tun. Interessant ist auch dass die Bergstation des GB3 komplett eingeschneit ist, im Oktober habens noch die Matten am Ausgang abgezogen da gings mehrere Meter unter das Stationsgebäude unten drunter... der Ausstieg ist wieder ebenerdig. Mal sehen wie sich das über die Jahre entwickelt...
 
Stäntn schrieb:
Ja ich habs hier schon mal erwähnt vor paar Seiten - Ostern müssen alle Geschäfte etc. ihre Räume geleert haben dann kommt die erste Birne!
Ich denke das neue TFH wird ganz nett werden :)

Ja, hatte ich gelesen. Aber jetzt sind ja noch mehr Informationen verfügbar ;-) Hört sich auf jeden Fall gut an und die Zeichnung sieht auch nicht schlecht aus. Das TFH kann sowieso nur besser werden, da ist aktuell noch sehr viel Luft nach oben.
 
Ach du liebe Güte.... Also architektonisch solltens sich ma einen anderen Architekten holen.

Im Endeffekt wird also das alte TFH also nur in die Breite gezogen... mal gucken, wie es fertig aussieht. Auf die neuen Fenster freu ich mich, dann ziehts bei Wind nimmer so :-)
 
Der Entwurf erinnert stark mich stark an das neue "Tiroler Haus" auf der Ehrwalder Alm und das finde ich in Natura betrachtet eigentlich recht gelungen.

Die Visualisierumg ist jetzt nicht unbedingt avantgardistisch, jedoch auch kein Jodelkitsch. Und Zitate als Reminizens an traditionelle Bauweise gepaart mit klaren Linien, Naturstein und viel Glas gefällt mir recht gut.
Sichtbeton gibt's da oben ja schon genug, siehe Bergstation 10 EUB.
Auf die christliche Symbolik am Eingangsportal darf hingegen von mir aus gerne verzichtet werden.
 
Traditonelle Bauweise?
Also entschuldigung, aber die Hütte hat mit traditoneller Bauweise (höchstens noch Bauernhaus mit angebautem Stallgebäude) nicht mal mehr entfernt was zu tun, dazu ist das Dach in der falschen Richtung. Falls du mit traditionell die "prosituierte Tourismusarchitektur" meinst, hast allerdings Recht. (Übrigens nicht nur meine Einschätzung, sondern auch die der Tiroler Architekten)

@ Sichtbeton: Das hätt ich gar nicht gewollt und vor allem nicht so wie am Tuxer bereits vorhanden. Schade finde ich, dass man die IMO sehr gelungene Talstation der Seilbahnen nicht als Vorbild für die restlichen Gebäude hergenommen hat, sondern die 90er Jahre Stahlbuden des Gletscherbus 2... Ein positives Beispiel wäre IMO Kitzbühel. Holzschindeln, tw. Stein/Sichtbeton und Glas. Gefällt mir sehr gut.

@ TFH: Bin mal gespannt ob die Bergstationen des GB2 und der 4EUB in das Gebäude integriert werden oder was hier geschieht.
 
Af schrieb:
Traditonelle Bauweise?
Also entschuldigung, aber die Hütte hat mit traditoneller Bauweise (höchstens noch Bauernhaus mit angebautem Stallgebäude) nicht mal mehr entfernt was zu tun, dazu ist das Dach in der falschen Richtung. Falls du mit traditionell die "prosituierte Tourismusarchitektur" meinst, hast allerdings Recht. (Übrigens nicht nur meine Einschätzung, sondern auch die der Tiroler Architekten)

Hmm,...falls du dich auf mich beziehst, hast du glaub' ich meine Aussage nicht ganz verstanden. :gruebel:
 
Naja, ich hatte auch etwas anderes erwartet. Ich denke aber traditionell trifft es recht gut - traditionelle alpine Touristikarchitektur, nennen wir den Stil meinetwegen Austrotouristik rustikal. ;) Besonders wenn man es mit der sehr nüchternen Sichtbeton - Stahlbauweise der neuen 10er EUB vergleicht.
Ich schätze, dass es da drinnen wohl auch eine Kapelle geben wird (daher das ominöse Kruzifix), so wie es am Stubaier und am Pitztaler, wo es auch Kapellen gibt.

MFG Dachstein
 
Abgsehen von der völlig deplatzierten Kappelle gefällt mir das eigentlich ganz gut. Da gibt es in der Alpenwelt einige deutliche schlechtere Beispiele...
Wenn es denn schon eine Kappelle sein muss, dann koennte man die doch irgendwo an einem hübschen Ort separat als kleine, nette Kappelle bauen, so wie zB. am Tiefenbachgletscher in Sölden.
 
und wenn schon mal die Bauarbeiter oben sind, machens gleich weiter: neues Spannagelhaus mit 90 Sitzplätzen innen, 60 aussen, alles bedient.
Quelle: Homepage Hintertuxer Gletscher
 
Och nö... das war doch ok, so wie es war.... grml... dann gibts auf der Hütte wohl auch den Einheitsbrei wie überall...
 
Das Spannagelhaus hatte weder einen Stromanschluss (!) noch Trinkwasser (Nutzwasser wurde aus der Höhle gepumpt und gefiltert). Wegen diesen und diverser anderer Probleme gibts auch seit ein paar Monaten keinen Pächter mehr. Eine Renovierung ist hier dringend notwendig gewesen, schön das das jetzt anscheined auch endlich der ÖTK eingesehen hat. Diese Hütte war, vorallem in Anbetracht des Komforts der Hütten in der Umgebung, für Übernachtungsgäste absolut nicht mehr zeitgemäss und somit natürlich auch schwierig zu betreiben.
 
Zeugt auch nicht gerade von Größe, dass man offensichtlich abwartet bis sich kein Pächter mehr findet für die Ruine.
Bleibt die Frage warum man es nicht gleich abreisst, die Höhle hätte man auch vom neuen TFH bedienen können...
 
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