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Neues am Hochficht

Der Nationalpark selbst hat keine Probleme mit dem Lift, aber ja ... es gibt immer wieder welche, die grundsätzlich gegen Alles sind:

ooe.ORF.at

Protest gegen Ausbaupläne am Hochficht
Naturschutzorganisationen aus Österreich, Bayern und Tschechien haben jetzt eine Resolution gegen die Ausbaupläne von Liftanlagen auf der tschechischen Seite des Hochfichts beschlossen.

Tschechische Regionalpolitiker, der Verein Skilift Schwarzenberg und die Region Südböhmen möchten in Tschechien Liftanlagen errichten. Eine Skischaukel soll Oberösterreich, Bayern und Tschechien verbinden. Die geplante Piste würde allerdings durch die Kernzone des Nationalparks Sumava verlaufen.

Befürworter erwarten Wirtschaftsbelebung
Die Befürworter versprechen sich von der Skischaukel eine Wirtschaftsbelebung der gesamten Region. Vor allem Lokalpolitiker in Tschechien sehen eine Chance, den schon ganz gut funktionierenden Sommertourismus auch in den Winter weiter zu ziehen und damit die Winterarbeitslosigkeit von bis zu 20 Prozent zu bekämpfen.

"Ökologischer und wirtschaftlicher Unsinn"
Die Naturschutzorganisationen aus Oberösterreich, Bayern und Tschechien hingegen halten das Projekt sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich für Unsinn.

Denn wie sicher sind denn die Arbeitsplätze, so argumentieren sie, wenn durch die Klimaveränderung die Schneefallgrenze künftig ansteigt und Regionen in Mittellagen wie im Böhmerwald zwar mehr Regen, aber weniger Schnee bekommen.

"Unwiederbringliches Naturjuwel"
Für diese unsicheren Aussichten ein unwiederbringliches Naturjuwel zu zerstören, sei die Sache keinesfalls wert. 40 Jahre habe sich die Natur im Grenzgebiet entlang des eisernen Zaunes zwischen West und Ost beinahe ungestört entwickeln können. Dieses Naturjuwel, das sich entlang der früheren Grenzen durch ganz Europa ziehe, gelte es zu erhalten.

Zweifel am sanften Tourismus
Einige Bereiche könnten außerdem - wie schon jetzt auch - für sanften Tourismus genutzt werden. Ob der aber genug Arbeitsplätze und den wirtschaftlichen Aufschwung bringt, wird wiederum von den Liftbefürwortern angezweifelt.

Das Stift Schlägl, 50-Prozent-Eigentümer der Hochfichtbahnen, hält sich aus dem Streit heraus. Das sei eine rein tschechische Angelegenheit, sagt Abt Martin Felhofer. Würden die Lifte aber gebaut, sei man sicher über eine Zusammenarbeit gesprächsbereit.

Regierung müsste Gesetze ändern
Die Entscheidung über einen möglichen Bau liegt bei der tschechischen Regierung. Sie müsste dazu Gesetze ändern. Mit einer Entscheidung ist allerdings nicht in Kürze zu rechnen. Denn zunächst stehen in Tschechien Parlamentswahlen an.
 
Dieses Naturjuwel...

Der Wald sieht dort auch nicht anders aus als in Großteilen von Tschechien, OÖ und Bayern.

..die Klimaveränderung..
Die Naturschützer könnten sich langsam auch mal wieder was anderes einfallen lassen. Dieses Argument wird mittlerweile scheinbar bei jedem Liftprojekt hervorgebracht :x
 
Scheinbar ein Dauerbrenner dieses Thema - auch in den OÖN. Nicht viel Neues, aber doch ein bisschen was :wink:

Naturschützer sind gegen den Ausbau des Hochficht-Skigebietes
HOCHFICHT. "Irreparable ökologische Schäden" hätte der geplante Ausbau des Hochficht-Skigebietes zur Folge, sind Naturschützer sicher. "Umweltentlastend, arbeitsplatzschaffend und völkerverbindend" wäre der Ausbau, heißt es aus der Region.

Die IAG (Internationale Arbeitsgemeinschaft Grünes Band: Bayerischer Wald, Böhmerwald, Mühlviertel) präsentierte wie berichtet eine Resolution zum Thema "Wintertourismus am Grünen Band Europas". Darin wird festgehalten, dass die Region "ein einmaliges Naturpotenzial" habe und daher "die Ausweisung neuer Skiareale aus grundsätzlichen Erwägungen" abgelehnt werde.

Das gilt auch für die geplante Skischaukel plus Piste, für die eine 100 Meter breite und drei Kilometer lange Trasse im tschechischen Nationalpark Sumava notwendig wäre.

"Region steht hinter Ausbau"

Walter Höllhuber, Obmann des Vereins "Skilift Schwarzenberg" zeigt sich von den Argumenten der Naturschützer wenig beeindruckt: "Unser Verein besteht aus zehn bayrischen, 14 oberösterreichischen und vier tschechischen Gemeinden. Wir alle stehen hinter diesem Ausbau." Die Gründe sind für Höllhuber eindeutig: "Tschechische Besucher müssten nicht mehr 26 Kilometer Anfahrtsweg zurücklegen, sondern könnten gleich in Tschechien in das Skigebiet Hochficht einsteigen. Damit bringen wir Verkehr von der Straße weg." Außerdem würden neue Arbeitsplätze geschaffen.

Argumente, denen sich auch Bernhard Hain, Vorsitzender des Tourismusverbandes Böhmerwald, anschließt. Er mahnt auch die Gesprächsbereitschaft der IAG ein: "Natürlich muss man alle Seiten berücksichtigen, dazu gehört auch der Naturschutz. Aber touristisch stehen wir hinter dem Projekt. Kategorisch Nein zu sagen, ist nie sinnvoll."

Die Entscheidung, ob die Skischaukel gebaut wird oder nicht, liegt nun bei Prag. "Aus Österreich, Bayern und Südböhmen haben wir volle Rückendeckung", so Höllhuber.

Scheint eine nette Piste zu werden :wink:
 
Langsam wird die Dikussion lanweilig :wink:

Entweder Nationalpark oder eine Schischaukel: "Beides geht nicht"
MÜHLVIERTEL. Zu einer Grundsatzfrage wird der geplante Schilift auf der tschechischen Seite des Hochfichts. Laut Naturschützer müsse man sich entscheiden: Entweder Schischaukel oder Nationalpark.


Thomas Engleder von der IG Böhmerwald tritt voll gegen die Erweiterung des Schigebietes Hochficht auf der tschechischen Seite ein: "Der Nationalpark darf nicht in Frage gestellt werden. Es wäre ökologisch und ökonomisch unsinnig, den Park zu opfern", sagt Engleder im OÖN-Gespräch.

Internationaler Status

Der Park würde durch eine Piste, die direkt durch die Kernzone führt, seinen internationalen Status verlieren. Der Nationalpark Sumava sei erst 15 Jahre alt und habe großes touristisches Potenzial - auch ohne Piste, sagen die Naturschützer. "Wir sind nicht gegen eine touristische Nutzung: Schneeschuhwandern, Langlaufen und derart schonende Sportarten lassen sich wunderbar mit dem Naturschutz unter einen Hut bringen", sagt Engleder. Der Hochficht könne sogar als Portal zum Nationalpark dienen. Eine Loipe durch das Kerngebiet von Sumava gibt es sogar schon. "Man kann nicht alles haben. Schischaukel und Nationalpark geht nicht", sagt auch Karl Zimmerhackl von der önj Haslach.

Dass mit der Piste Arbeitsplätze geschaffen würden, lässt er als Argument nicht gelten, schließlich arbeiten auch im Nationalpark mehr als 350 Menschen.

Böhmerwald angreifbar

Begonnen habe alles mit dem Windpark Sternwind: "Im Sternwald hat man empfindlich in die Natur eingegriffen. Das hat Beispielwirkung, der Böhmerwald ist seitdem hinten und vorne für Eingriffe offen", sagt Zimmerhackl. Den Leuten klar zu machen, dass auf der einen Seite die wirtschaftlichen Interessen den Naturschutz ausstechen und auf der anderen Seite soll es umgekehrt sein, funktioniere nicht.
Quelle: OÖNachrichten
 
OÖN:

Neuer Lift und Schnee-Anlagen für den Tourismus-Motor Hochficht

KLAFFER/Hochficht. Mehr als eineinhalb Millionen Euro investieren die Hochficht Bergbahnen in diesen Wochen in Lift- und Beschneiungsanlagen im größten Mühlviertler Skigebiet. Der Tourismus in der Region wird zusätzlich angekurbelt.

Die Fundamente für den Holzschlag-Doppelschlepplift, der ab dem kommenden Winter die Gäste die Wenzl-Wiese hinaufziehen wird, sind bereits fertig betoniert. Die technischen Anlagen werden bereits bei der bekannten Seilbahnfirma Doppelmayr im Werk in Wolfurt gefertigt. "Ich habe bereits den 20. November als Termin für die Betriebsbewilligung mit der Seilbahnbehörde fixiert", sagt Hochficht-Chef Richard Brillinger.

Neue Beschneiungsanlagen

Bekannt ist der Hochficht in den vergangenen Jahren nicht zuletzt wegen der Schneesicherheit geworden. Die Beschneiungsanlage wird durch den Zukauf und den Austausch von Schneiaggregaten auch heuer wieder wesentlich verbessert.

Ein Detail, welches vorige Saison immer wieder auch kritisiert worden ist, wird ebenfalls heuer verbessert: Die Kinder werden sich beim Einstieg bei den Sesselbahnen in Schwarzenberg und am Zwieselberg wesentlich leichter tun. Die Förderbänder werden durch "Chairkid", eine Hubvorrichtung, beim Einsteigen um zirka zehn Zentimeter näher an den Sessel geführt.

Anfänger willkommen

Der Fachverband der Seilbahnen zeichnete die Hochficht Bergbahnen mit dem Prädikat "welcome beginners" aus. Getestet wurden Liftanlagen und alle Einrichtungen, die Skischule samt Skiverleih und Skiservice sowie der Gastronomiebereich.

Motor für die Region

Der Hochficht ist im oberen Mühlviertel eines der bedeutendsten Zugpferde für den Tourismus: Seit Jahren kann im Frühjahr ein strahlender Richard Brillinger die Gästezahlen präsentieren. Auch in der vergangenen Saison stiegen die Gästezahlen um satte 30 Prozent.

Durch den Rekordwinter mit den extremen Schneefällen stiegen allerdings auch die Ausgaben für Parkplatzräumung und Sicherungsarbeiten im Wald erheblich.
 
Ob das auch wieder solche Stützen wie an den Rehbergliften werden?
 
flo schrieb:
Ob das auch wieder solche Stützen wie an den Rehbergliften werden?

Ich geh schon davon aus... und dann noch im Jahr 2009 den Reischlberglift als KSB ausbauen, wenn die Tschechen mit ihrer Bahn am Reischlberg ankommen und der Hochficht ist perfekt...
 
lanschi schrieb:
und dann noch im Jahr 2009 den Reischlberglift als KSB ausbauen, wenn die Tschechen mit ihrer Bahn am Reischlberg ankommen und der Hochficht ist perfekt...

Wie? Ist es jetzt schon sicher, dass die EUB aus Nova Pec spätestens 2009 gebaut wird?
 
Sicher ist es freilich noch nicht, ich bin aber doch zuversichtlich dass es 2009 so weit sein könnte. Ob die Bahn dann zum Reischlberg oder zum Hochficht direkt geht - dazu hab ich im Moment keine aktuelleren Infos als die die hier im Forum zu finden sind.
 
Ein tschechischer Bekannter behauptet mittlerweile felsenfest, dass sich der Nationalpark durchgesetzt habe und das Liftprojekt von der tschechischen Seite aus damit endgültig gestorben sei.
 
OÖN schrieb:
Mehr als eineinhalb Millionen Euro investieren die Hochficht Bergbahnen in diesen Wochen in Lift- und Beschneiungsanlagen im größten Mühlviertler Skigebiet. Der Tourismus in der Region wird zusätzlich angekurbelt.
Die Fundamente für den Holzschlag-Doppelschlepplift, der ab dem kommenden Winter die Gäste die Wenzl-Wiese hinaufziehen wird, sind bereits fertig betoniert. Die technischen Anlagen werden bereits bei der bekannten Seilbahnfirma Doppelmayr im Werk in Wolfurt gefertigt. "Ich habe bereits den 20. November als Termin für die Betriebsbewilligung mit der Seilbahnbehörde fixiert", sagt Hochficht-Chef Richard Brillinger.


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Es war einmal ... der alte Holzschlaglift mit Wenzelwiese

Lokalaugenschein, neue Holzschlaglifte, Sa 02 12 2006, mittags

flo schrieb:
Ob das auch wieder solche Stützen wie an den Rehbergliften werden?

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Für die breitere Trasse wurde die alte Schneise ausgeschlägert, neu ist auch die Flutlichtanlage

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Die Wenzelwiese wurde ordentlich umgeackert.

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Man hat offensichtlich die Ausstiegsstellen erhöht, um etwas mehr Gefälle in diesem Bereich zu bekommen.

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Stütze + Hochficht

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Doppellift von Doppelmayr - im Talstationsbereich sind die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen

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Das ist mal eine tolle Anlage, endlich mal ein neuer Schlepplift, und dazu dann noch so eine Hochleistungsanlage! Was packen die beiden Schlepper pro Stunde? Danke für die Bilder!
 
Der Engen Taktung der Bügel nach 1200p/h je Lift grob Geschätzt. Kommt aber auf die Fahrgeschwindigkeit an. Bei so Engem Abstand sind das aber kaum mehr wie 3m/s. Ganz sicher keine 4m/s.
 
Danke mal für die Infos! Man sieht, nicht an jedem kurzen und flachen Hang muss ein kurzer Sessellift gebaut werden , ich finde diese "Schlepp-Alternative" sehr gut!
 
Ja sieht echt ganz gut aus. Vielleicht schaffe ich es diese Saison mal da rauf, die Saisonkarte würde ja gelten...
 
(soll jetzt kein Lokalpatriotismus sein!)

ich denke mehr kann man in einer Mittelgebirgslandschaft nicht machen, als was die Betreiber am Hochficht bis jetzt hingezaubert haben.

MFG
Mannerl
 
Mannerl schrieb:
(soll jetzt kein Lokalpatriotismus sein!)

ich denke mehr kann man in einer Mittelgebirgslandschaft nicht machen, als was die Betreiber am Hochficht bis jetzt hingezaubert haben.

Können tut man wohl, nur zahlen muss man es halt auch. So wäre imo statt des Rehbergdoppelschleppers aufgrund der Bahndaten ruhig eine 4er CLD drinnengewesen. Bei dem neuen Doppelschlepper hätte man ruhig auch eine 4er Sesselbahn hinstellen können.
Nur ist es hat immer eine Sache des Geldes. Und wenn ich nicht so viel habe, dann muss man halt sparen. Ich frage mich nur, ob das auch der richtige Weg des Sparens ist.
[Halbscherzmoduns] Denn auffallig ist, dass der Besitzers des Hochfichtes eine Vorliebe für fixgeklemmte Sesselbahnen hat. ;) [/Halbscherzmodus]

MFG Dachstein
 
ja da hast du sicherlich recht!
bin jetzt zwar kein Seilbahnexperte, aber es ist halt komfortabler zu sitzen als schlecht zu stehen. Kann mich auch noch erinnern als am Hochficht noch (oder nur einer - in den 80ern!) kein Sessellift war. Und dann muss man ja auch noch unterscheiden zwischen den modernen die ja ganz langsam von hinten kommen oder einem ders dir "so richtig von hinten gibt".

Trotzdem denke ich schon das die Betreiber sehr viel Geld investiert haben und die Besuchtszahlen den Betreibern recht geben. Immerhin versucht man ja auch in Richtung Osten zu erweitern. Leider weis ich noch nicht ob dies schöne ansprechende Pisten werden sollten oder "nur" eine infrastrukturelle Erweiterung nach Tschechien!

ziemlich off topic das Ganze

MFG
Mannerl, der s da gelernt hat!
 
Mannerl schrieb:
(soll jetzt kein Lokalpatriotismus sein!)

ich denke mehr kann man in einer Mittelgebirgslandschaft nicht machen, als was die Betreiber am Hochficht bis jetzt hingezaubert haben.

MFG
Mannerl


Naja, da braucht nur einige km nordwestlich an den Arber schauen.

Dort steht eine EUB und eine 6 KSB.
 
Schwaob schrieb:
Was packen die beiden Schlepper pro Stunde?
Antwort der Bergbahnen Hochficht:

Die Doppelschleppliftanlage Holzschlag 1 und 2 und die Parallelschleppliftanlage Rehberg 1 und 2 haben pro Lift folgende Werte:
Rehberg: Fahrgeschwindigkeit 3,1 m/sek.
Holzschlag: Fahrgeschwindigkeit 3 m/sek.
Rehberg: Beförderungskapazität 1.070 Personen/Std. pro Lift, also insgesamt 2.140 Personen/Std.
Holzschlag: Beförderungskapazität 1.200 Personen/Std. pro Lift, also insgesamt 2.400 Personen/Std
.


Zur Frage nach der Schigebietserweiterung Richtung Tschechien kam folgende Antwort:

Die CZ-Seite bemüht sich schon seit langer Zeit um einen Anschluss an unser Skigebiet. Leider scheitert es noch immer am Naturschutz.

Also nichts wirklich Neues.
 
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