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Neues am Kaunertaler Gletscher

Kanns sein, daß die DSB Wiesejaggl inzwischen abgebaut wurde und der Platz nach dem Parkplatz eingeebnet wurde?

Dachte ja, dort käm die PB hin, aber vielleicht wird die 4KSB ja doch noch heuer fertig?

Liegt das an der Perspektive oder gibts die Mulde von der Abfahrt auch nimmer?
 
Die Kaunertaler selbst melden sich jetzt auch zu Wort. Von www.gletscher.at:

Wir müssen hinauf !

Viele von Euch haben es vielleicht schon gehört. Wir beabsichtigen, eine Pendelbahn knapp unter die 3500 Meter hohe Weißseespitze zu errichten. Von dort sind drei Schlepplifte innerhalb der ausgewiesenen Schigebietsgrenzen am Gepatschferner vorgesehen.
Die Menschen hier im Kaunertal leben seit Jahrhunderten im Einklang mit der Natur. Auch wir, die heutige Generation, wollen unseren Kindern und Enkeln eine intakte Landschaft weitergeben.

Damit dies überhaupt geschehen kann, ist es notwendig, dafür vorzusorgen.

Strengste Umweltstandards
Diese Erweiterung des touristischen Angebotes soll selbstverständlich unter Wahrung strengster Umweltstandards und im Rahmen des Naturschutzgesetzes, der Raumordnungsbestimmungen und der zu erwartenden Seilbahngrundsätze des Landes Tirol erfolgen.

Absicherung der Talbewohner
Ohne Tourismus wäre das Kaunertal längst entsiedelt und auch Sie als Besucher würden weder Straßen noch Gasthäuser oder Hotels und schon gar keine Aufstiegshilfen vorfinden. So ist die geplante Erweiterung nicht nur für Sie als Besucher ein verstärkter Anreiz, immer wieder zu uns zukommen, sondern auch für die Bürger im Tal eine Absicherung ihrer Existenz.

Wir nutzen und zerstören nichts
Wie immer rufen solche Projekte kritische Geister auf den Plan. Das ist an sich nichts Schlechtes, konstruktive Ideen nehmen wir gerne auf. Viele wohlklingende Ratschläge und Tipps (z. B.: „aktive Ruhegebietspolitik als spannende Nische“) besitzen jedoch nur wenig Umsetzungsgehalt und helfen dem Tal und seinen Bewohnern nicht wirklich. Wenn uns gar „Zerstörung“ vorgeworfen wird, dann ist das eine Polemik, die viele Kaunertaler Bürger kränkt.
Wir stellen uns selbstverständlich jeder Diskussion über die Nutzung unseres Kaunertaler Lebensraumes, denn wir sind ja selbst begeisterte Bergfexe. Und deshalb kennen wir unsere Gletscher und unsere Dreitausender wahrscheinlich sogar besser als andere, die sehr gut davon leben, nur dagegen zu sein.

Wir schonen Berge und Gletscher!
Deshalb haben wir uns auch das Projekt Weißseespitze sehr sorgfältig überlegt. Alles soll so geplant werden, dass kein Schaden an Berg und Gletscher entsteht. Es geht uns vor allem darum, dass wir nicht von jeder vernünftigen und ausgewogenen wirtschaftlichen Weiterentwicklung ausgeschlossen werden – auch im Sinne unserer Jugend. Das wollen wir!

Wir - die 70 MitarbeiterInnen mit ihren Familien – wünschen Ihnen eine schöne Zeit in der Gletscherregion Kaunertal.


Weitere Auskünfte gibt gerne:
Roland Reichmayr
Pressesprecher
Kaunertaler Gletscherbahnen GmbH
Tel.: ++43 664 81 61 781
e-mail: rr@gletscher.at
 
Sorry, aber das find ich ziemlich überzeugend und stellt meines Erachteswn genau denjenigen Kompromiss zwischen Umwelt- und Wirtschaftsinteressen dar, den anscheinend nur wenige Gebiete auf die Reihe bekommen. Ich stehe den mir bekannten Erweiterungsplänen in bestimmten Details nach wie vor kritisch gegenüber, nichtsdestotrotz erfreut mich diese Grundlage, weil ich hoffe, dass dadurch einer langfristige und ausgewogene Erschließungspolitik der Vorrang gegeben wird.

Liebe Kaunertaler, wenn ihr das haltet, was ihr dort versprecht, bin ich auch gerne in Zukunft Euer Gast.

Gruß Christian
 
Ich würde es auch eher wie billyray unter dem Motto "Krisen-PR" verbuchen, nachdem sie bisher eigentlich nur publizistisch eins auf die Mütze bekommen haben.
Dass die Ziele der Gesellschaft ehrenwert sind (Zukunft, Jugend, Arbeitsplätze, Abwanderung) bestreitet ja niemand. Nur, was nicht angesprochen wird, ob sich diese Ziele nicht auch ohne Weißseespitze verwirklichen lassen. Vom Neubau einer 4KSB Wiesejaggl/Karlesspitze hört man ja wenig. Das wäre z.B. ein Schritt die Attraktivität zu steigern.
Aus dem Pitztal ist es ja verdächtig ruhig, anscheinend läuft dort alles nach Plan, bzw. die Aufregung um Talabfahrt und Fernerkogelbahn hat sich wieder gelegt bzw. ist schon wieder vergessen worden.
Ist auch irgendwie verständlich, die Weißseespitze ist einfach der größere Eingriff als der Linke Fernerkogel.
 
Wo ist jetzt der Widerspruch? Jede Veröffentlichung dient mehr oder weniger direkt der Aufwertung des eigenen Images. Das ändert nichts daran, dass das seit langem die erste Veröffentlichung von Schigebietsseite ist, die ich lese, die etwas sinnvolles enthält. Meine Bedenken gegen gewisse Details der aktuelle Planung habe ich ja schon geäußert, nichtsdestotrotz ändert das doch nichts daran, dass die Grundeinstellung sher zu begrüßen ist. Ich finde persönlich den Begriff Krisen-PR etwas übertrieben, und was lächerliche grüne Polemikschlammschlachten angeht, kann ja jeder selber sich ein Urteil dazu bilden... MIKIIIIII WO BIST DUUUU ???? ;) ;) ;)
 
Hier meine Vision aus dem Rateforum:

download.php


nanü, das geht ja gar nicht (mehr?)

http://www.alpinforum.com/forum/download.php?id=5835
 
Nein, der "Whiteseapeak-Tower" :D
 
Wenn dann das Restaurant noch kommt wird's aber kritisch für das "Top of Tyrol" am Stubaier! :lol:
 
Tja, selbst mit dem höchsten Restaurant der Stubaier Alpen wirds dann knapp, da das Becherhaus am Wilden Freiger bekanntlich auf 3170 m Höhe liegt. Aber das ist ja eine Hütte, kein Restaurant... :D
Wie wärs mit "Second highest restaurant in the Stubaian Alps"? :D
 
Marius schrieb:
"Second highest restaurant

Bedeutet "highest" jetzt höchstgelegenes oder nur höchstes? Sonst bauen's halt ein paar Stockwerke mehr drauf :lol:
 
Belegst du jetzt Nebenfach "Rabulistik" an der Uni...? :D
Aber Einwand ist berechtigt, ja... :D
 
trincerone schrieb:
(nett gemacht, welche Station ist das?). :D

Dachstein .. hab ich aus einem der Herbst-Berichte hier aus dem Forum ( Kein plan mehr wers war :) )

Die Stütze ist übrigens die abgesägte 150er Tux - Stütze ...

Aber stimmt, das Restaurant und die Aussichtsplattform sollte schon ins Obergeschoß ...
 
Für Bahnbau am Gepatschferner laufen die Vorarbeiten

Die Kaunertaler Gletscherbahnen rüsten für den Tag X: Sobald das Raumordnungsprogramm steht, soll das Projekt zur Weißseespitze vorgelegt werden.

Die Novellierung des Tiroler Naturschutzgesetzes und die Überarbeitung des Tiroler Seilbahnkonzeptes haben die ersten Schritte zu Vorarbeiten für die Gepatschferner-Erschließung und den Seilbahnbau geebnet.

Noch fehlt das Raumordnungsprogramm für das Kaunertal, mit dem die Landesregierung die Errichtung von Aufstiegsanlagen, die für den Tourismus von besonderer Bedeutung sind, zulassen kann.

Im Kaunertal setzen Gemeinde und Tourismusverband auf die Erweiterung der Anlagen am Gletscher. "Das Land muss dem Tal Perspektiven wirtschaftlicher Entwicklung einräumen", äußert sich Bürgermeister Pepi Raich hoffnungsvoll, dass die Landesregierung dem Vorhaben zustimmt.

Derweil sind die Kaunertaler Gletscherbahnen nicht untätig. Geschäftsführer Eugen Larcher bestätigt, dass ein Innsbrucker Planungsbüro damit beauftragt wurde, Vorarbeiten für den Tag X zu erarbeiten.

"Vorleistungen für eine Umweltverträglichkeits-Prüfung wurden erbracht. Es gab Verkehrszählungen und eine Frequenzerhebung im Skigebiet. Geologische und glaziologische Gutachten wurden erstellt. Nur, bei der Detailplanung wollen wir abwarten, bis das Land grünes Licht gibt", erklärte Larcher.

Ex-TVB-Geschäftsführer Thomas Schmid, bald Marketingleiter der Gletscherbahnen, sieht keine Alternative zum Projekt Weißseespitze. "Im Kaunertal ist es unmöglich, neben dem Tourismus ein anderes wirtschaftliches Standbein aufzubauen. Das Tal braucht Perspektiven. Die wären mit der Seilbahn gegeben."

Weniger optimistisch ist Peter Hasslacher, OeAV-Raumplaner in Innsbruck. Der Schutz der Gletscher hat laut Alpenverein im nationalen und internationalen Umwelt- und Völkerrecht sowie in der Alpenpolitik eine Stärkung erfahren.

"Es ist von Politikern der Talbevölkerung gegenüber unverantwortlich, Hoffnungen auf ein Vorhaben zu wecken, das bei Beachtung der eingegangenen rechtlichen Verpflichtungen scheitern kann," erklärte Hasslacher.

Eines der Hindernisse auf dem Weg zur Weißseespitze könnte die Alpenkonvention sein. Darin wird der Verzicht auf die skitechnische Nutzung weiterer Gletschergebiete erhoben.

Österreich hat sich mit der Alpenkonvention auf die verpflichtende Umsetzung der Protokolle eingelassen, in denen Bodenschutz, Naturschutz und Landschaftspflege sowie Tourismus wichtige Elemente sind.

Peter Hasslacher ist überzeugt, dass die Pläne an rechtlichen Hürden zum Schutz der hochalpinen Landschaft und Natur scheitern werden.
www.tirol.com
 
der erste panorama von kaunertal! auch mit der neue projecten.
 

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