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ned321 schrieb:Gibt (oder gab) es schon ein project, um krippenstein mit dem dachstein gletscher zu verbinden?
Von 2100 auf 2700 meter, 1 lift muesste doch reichen...
Bis zum Jahr 2008 soll in zwei Etappen die Krippenstein-Seilbahn erneuert und die Beförderungskapazität verdoppelt werden.
Noch Zukunftsmusik ist der Bau einer Umlauf-Gondelbahn von der Gjaidalm auf den Gipfel, sowie die Revitalisierung des Berghotels.
lanschi schrieb:TOUREN-Abfahrt vom Dachstein-Gletscher
Gletscherfloh schrieb:Ich kenn das Gebiet nicht aus erster Hand und kann daher auch nicht einschätzen, inwieweit eine Verbindung für Pistenskilauf geeignet wäre
[/b]Hoffnungsschimmer am Fuß des Dachsteinmassivs
Was bringt die Zukunft für die Gemeinden rund um Oberösterreichs höchsten Berg? Nachdem jahrelang die wirtschaftliche Situation am Berg und im Tal immer schlechter wurde, sollen nun neue Konzepte und Investionsmillionen den ersehnten Aufschwung bringen.
Das einstige touristische Juwel Oberösterreichs, die Dachstein-Region, schimmert zur- zeit nur noch matt. Zu groß sind die wirtschaftlichen Probleme der Welterbegemeinden Gosau, Bad Goisern, Obertraun und Hallstatt. Bis vor kurzem war die Lage mehr als trist: zu wenig Touristen, niedrige Einkommen und hohe Arbeitslosigkeit.
„Die Zunkunft der Dachstein-Region, hängt eben an diesem Berg“, sagte Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) bei einem runden Tisch, an dem Lösungsvorschläge erarbeitet wurden, wie man die Menschen auf den Berg und damit in die Region bringen kann.
Das Ergebnis ist zumindest ein Hoffnungsschimmer. Bis 2008 werden knapp dreißig Millionen Euro in die Dachstein-Region investiert. Mehr als die Hälfte des Geldes kommt aus Landestöpfen.
Nachdem jahrelang wenig geschehen ist, sollen nun in Hallstatt die dringend benötigten Vier-Sterne-Betten möglich werden. In Gosau wurden bereits mehrere Millionen in die Sanierung und den Ausbau von Liftanlagen gesteckt.
Im Dachsteinmassiv selbst werden im Bereich des Krippensteins Wander- und Themenwege aus- und neugebaut: Ein Weg namens „Maler – Literaten – Naturwunder“ und einer mit sechs verschiedenen Stationen sollen errichtet werden. Auf 2100 Meter Höhe entsteht eine Aussichtsplattform.
All diese Schritte sind zusammengefasst unter dem Titel „Welterbe-Wanderwelt“. Insgesamt stehen dafür 617.000 Euro zur Verfügung.
Neue Gesellschaft
Von Grund auf erneuert werden auch die Dachstein-Schauhöhlen. Seit Jahren leidet diese Attraktion an Besucherschwund. Dachstein AG (DAG) und Bundesforste gründen ein gemeinsames Unternehmen, die „DAHÖ-Neu“, die den Schauhöhlenbetrieb führt und während der Sommersaison die Krippensteinseilbahn betreibt. Das erste Teilstück dieser Seilbahn wird um 3,55 Millionen Euro saniert – in die Attraktivierung der Dachsteinschauhöhlen fließen 2,65 Millionen Euro. Investiert wird auch auf der steirischen Seite des Dachsteins. Die Tourismus-Verantwortlichen planen bereits im April mit dem Bau einer gigantischen Himmelstiege zu beginnen. Diese Aussichtstreppe wird auf den Hunerkogel im Dachstein-Massiv in 2700 Metern Höhe führen. Der so genannten Südwandbahn soll so zu mehr Auslastung verholfen werden. Die Panorama-Plattform in luftiger Höhe ist vor allem für nicht so bergfeste Ausflügler gedacht.
Im Einklang mit der Natur?
Auch die Maßnahmen auf oberösterreichischer Seite zielen darauf ab, neue Kundenschichten anzusprechen, mehr Menschen auf den Dachstein zu locken. Auf der anderen Seite wurde die Dachsteinregion erst kürzlich vom Land zur Europaschutzregion erklärt, in der sich besonders schützenswerte Pflanzen und Tiere in Ruhe entfalten können. Für den Vorstand des OÖ. Tourismus, Karl Pramendorfer kein Widerspruch (siehe Interview). „Allein die Ernennung zum Weltkulturerbe bringt die Verpflichtung zum rücksichtsvollen Umgang mit der Natur“.
ein paar infos mehr im bewerberinfo.pdf fileDie Dachstein Tourismus AG, mit dem Standort Obertraun, wird in den nächsten Jahren ein Umfassendes Tourismuskonzept realisieren.
Als erster Schritt erfolgte im Juni 2005 die Genehmigung einer gemeinsamen Betreibergesellschaft mit der Österreichischen Bundesforste AG.
Im nächsten Schritt ist die Realisierung eines Investitionsprojektes in Höhe von insgesamt 10,7 Mio. Euro bis 2008 vorgesehen.
Die Abwicklung der Projekte erfolgt auf Basis des Bundesvergabegesetzes in der geltenden Fassung.
berg schrieb:ein paar infos mehr im bewerberinfo.pdf file
berg schrieb:das kasterl mit dem link und den zwei pdf-files ist wieder online.
Die Krippensteinseilbahnen haben ein Alter von fast 60 Jahren erreicht und sind am Ende der technischen Lebensdauer angelangt. Folgende Anlageteile sind nur noch bis max. 2009 bzw. 2015 zugelassen und müssen danach ersetzt werden:
> Trag-, Zug- und Gegenseile Teilstrecke 2
> Trag-, Zug- und Gegenseile Teilstrecke 1
> Wagenkasten, Laufwerk, Gehänge
> Hauptgetriebe
> Zugseilscheiben, div. Stationseinrichtungen
> Diverse Gebäudesanierungen
Es bleiben daher von der gesamten Seilbahnanlage bis 2009 im wesentlichen nur noch Teile der Gebäude und Stützen übrig.
Aus diesem Grund plant die Dachstein Tourismus AG eine Erneuerung derSeilbahnanlagen. Dabei soll die Seilbahntechnik auf den heutigen Stand der Technik gebracht werden, die Baulichkeiten sollen aber nur im notwendigen Ausmaß verändert werden.
Ziel des Projekts ist es, die beiden Teilstrecken mit möglichst geringen Investitionskosten auf einen technischen Stand zu bringen, mit dem in den nächsten 40 Jahren keine nennenswerten Investitionen erforderlich sind.
Die geplanten Förderleistungen sollen durch größere Kabinen und/oder durch Zeitersparnis infolge Geschwindigkeitserhöhung und Ablaufoptimierungen erreicht werden.
Sektion 1:
Bestand theoretisch 480
Bestand praktisch 340
Geplante Förderleistung 800
Sektion 2:
Bestand theoretisch 420
Bestand praktisch 280
Geplante Förderleistung 660
Die Kabinengröße soll im Hinblick auf eine maximale Förderleistung und einen bestmöglichen Fahrgastkomfort festgelegt werden. Auf die baulichen
Einschränkungen ist entsprechend Rücksicht zu nehmen.
Der Antrieb der 2. TS. wurde 1992 teilweise erneuert. Dabei wurde bereits eine Leistungserhöhung berücksichtigt und ist bei den Leistungsberechnungen Rücksicht zu nehmen.
Die elektronischen Steuerungsanlagen wurden bereits erneuert und sind auf neuestem Stand. Bei künftigen Umbauten sind in diesem Bereich nur Adaptierungen notwendig.
Eine Erneuerung der Stützen sowie deren Fundamente ist zu prüfen. Bauliche Anpassungen in den Stationen sind auf ein Minimum zu beschränken. Notwendige Sanierungen sind im Projekt zu berücksichtigen.

lanschi schrieb:Und ich bleib dabei: Sesselbahn von etwa 800 m rauf nach Krippenbrunn und der Krippenstein ist perfekt!
jul schrieb:Ich wär hier übrigens für eine 2KSB. Bei 1500 Länge wär das ok!
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