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Neues am Pitztaler Gletscher

Oh man - sie geben nicht auf. Das ist doch fast das gleiche - nur ne andere Bezeichnung.
Und beim Kaunertaler lassen sie von der Weisseespitze auch nicht ab... :roll:
 
Ich frage mich wie man von der neuen Bahn zurück ins alte Skigebiet kommen soll?

Das ginge über den Notweg, den man wohl zur Piste machen muss..
Was den nicht unbeträchtlichen Nachteil hat, dass man die Bahn nur betreiben kann, wenn man auch auf Ski bis zur Talstation kommt...
d.h. man braucht auch ne Komplettbeschneiung für den Notweg.

Oder man hat die Rückbringerbahn vergessen? :D

Was die Sinnhaftigkeit betrifft:
Wozu Gletscher erschließen, die ich vor Dez. sowieso nicht nutzen kann?
1. Foto
So sah das Joch am 6.10.2022 aus.
2. Foto Richtung SW
Hier zeig sich, dass die Karten mit dem Gletschrerückzug nicht mithalten können.
In den Unterlagen zur Verbindung endete der Karlesferner noch im Mitttelberferner
3. Foto
Hängender Ferner. Von hier aus schauts gar nicht so wild aus, aber da brauchts auch ordentlich Schnee um die Spalten zu füllen.
Ich empfehle einen Blick auf die Rettenbachjoch-Cam im Sommer 2022, der Gletscher war blank bis oben und wild zerklüftet.
 

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L&S schrieb:
Ich frage mich wie man von der neuen Bahn zurück ins alte Skigebiet kommen soll?

Das ginge über den Notweg, den man wohl zur Piste machen muss..
Was den nicht unbeträchtlichen Nachteil hat, dass man die Bahn nur betreiben kann, wenn man auch auf Ski bis zur Talstation kommt...
d.h. man braucht auch ne Komplettbeschneiung für den Notweg.

Oder man hat die Rückbringerbahn vergessen? :D

Naja, so wie es seit Beginn der 2000er Jahre mit den ursprünglichen Plänen der Fernerkogelbahn bereits vorgesehen war: per langem Schuss vom Hauptarm des Mittelbergferners.
2. Variante: die "Hälfte" der Verbindungsbahn nach Sölden, nämlich von der potentiellen Talstation Fernerkogel über den Grabkogel zum Gletscherrestaurant. Eine Mittelstation bräuchte diese Bahn ja ohnehin.
Ich denke nicht, dass man für den (unwahrscheinlichen) Fall einer Umsetzung der Pläne bis zur Öffnung des "Notwegs" warten möchte. Ich denke doch, dass man hier spätestens ab Anfang November in Betrieb sein möchte.

Das Projekt wäre ja eine astreine Skigebietserweiterung/Neuerschließung ohne den Verbindungscharakter. Denke nicht, dass dies genehmigungsfähig ist und UVP-pflichtig dürfte es vmtl. auch sein (liest sich komisch in der Krone: "Wir schauen mal, ob es die Prüfung braucht" => ich hoffe sehr, dass die Betreiber da bereits vorgefühlt haben).
In der Öffentlichkeit dürfte dieses Vorhaben sicherlich nicht viel besser ankommen als die "Gletscherehe", gerade in unseren hysterischen (Social) Medien-Zeiten.

Zur Eignung: Klar, das sind spaltige Gletscher, aber das ist der Brunnenkogelferner auch - wenn das mal als Piste genutzt werden würde, würden die Spalten ja regelmäßig zugeschoben/gesprengt/gebaggert und entsprechende Depots bereitgestellt. Also machbar sollte das schon sein.

Aus Sicht der Betreiber ist es legitim, dass sie es probieren, das ist ihre Aufgabe unternehmerisch, meine ich.
 
Emilius3557 schrieb:
Naja, so wie es seit Beginn der 2000er Jahre mit den ursprünglichen Plänen der Fernerkogelbahn bereits vorgesehen war: per langem Schuss vom Hauptarm des Mittelbergferners.

Seit dem Beginn der 2000er ist aber der Mittelbergferner auch einiges abgesunken, selbst wenn es sich noch ausgeht, wie lange noch?
 
L&S schrieb:
Ich frage mich wie man von der neuen Bahn zurück ins alte Skigebiet kommen soll?

Das ginge über den Notweg, den man wohl zur Piste machen muss..
Was den nicht unbeträchtlichen Nachteil hat, dass man die Bahn nur betreiben kann, wenn man auch auf Ski bis zur Talstation kommt...
d.h. man braucht auch ne Komplettbeschneiung für den Notweg.

Oder man hat die Rückbringerbahn vergessen? :D
.....

Laut dem Plan in dem Bericht wollen sie ja oben am Tiefenbachkogel das Gebiet in beide Richtungen erschließen.
Und wenn man dann oben auf der rechten Seite hinunterfährt kommt man ja in dem Bereich, wo sie aktuell immer die Langlaufloipe haben..

und von dort reicht ja ein Förderband wie in Sölden, das man von dort wieder zum Gletschersee Sessel kommt.. :D
 
L&S schrieb:
Emilius3557 schrieb:
Naja, so wie es seit Beginn der 2000er Jahre mit den ursprünglichen Plänen der Fernerkogelbahn bereits vorgesehen war: per langem Schuss vom Hauptarm des Mittelbergferners.

Seit dem Beginn der 2000er ist aber der Mittelbergferner auch einiges abgesunken, selbst wenn es sich noch ausgeht, wie lange noch?

Ja, ganz genau. Ich vermute, die Betreiber überlegen sich das im Detail, falls es irgendwann wirklich an die Realisierung geht... :D
 
Wenn es mal gebaut ist, kann man ja jährlich das Gelände anpassen. Wäre ja sonst komplett unverantwortlich von den Genehmigungsbehörden, die neue Investition brach liegen zu lassen.

Zum Projekt selber sag ich jetzt mal nix... :lach:
 
Vielleicht direkt in die Genehmigung schreiben, dass jedes Jahr nur z. B. 100 kg TNT für die Pistenpflege verwendet werden dürfen ;D
 
lanschi schrieb:
Ein paar mehr Details zum - seit gestern bekannten - Projekt "Fernerjochbahn": Soll eine 100-FUF werden, mit Abfahrten über Mittelberg- und Karlesferner - Grafik und mehr Details hier:
https://tirol.orf.at/stories/3195074/

Na super, eine Pendelbahn ist genau das worauf ich gewartet habe...nicht. :wall:
War aber zu erwarten.
 
Eine super Sache, ich finde es toll, dass die Betreiber sich nicht ausbremsen lassen. Das ist richtiges Unternehmertum und toll für die Region. Die Hoteliers hier vor Ort sind seit heute morgen glücklich.
 
Julian96 schrieb:
Na super, eine Pendelbahn ist genau das worauf ich gewartet habe...nicht. :wall:
War aber zu erwarten.

Dachte ich mir auch, überall ersetzt man großteils das nervige Geraffel welches sich PB, FUF oder sonst wie schimpft und im Pitz- und Kaunertal meint man wohl, mit den Dingern das Rad neu erfunden zu haben :roll:

Die Mittelbergbahn hat als EUB auch lange Spannfelder und hohe Stützen, müsste doch hier auch möglich sein aber da ist evtl. der Eingriff/Kostenfaktor zu groß?

Viele Grüße
 
tobi27 schrieb:
Julian96 schrieb:
Na super, eine Pendelbahn ist genau das worauf ich gewartet habe...nicht. :wall:
War aber zu erwarten.

Dachte ich mir auch, überall ersetzt man großteils das nervige Geraffel welches sich PB, FUF oder sonst wie schimpft und im Pitz- und Kaunertal meint man wohl, mit den Dingern das Rad neu erfunden zu haben :roll:

Die Mittelbergbahn hat als EUB auch lange Spannfelder und hohe Stützen, müsste doch hier auch möglich sein aber da ist evtl. der Eingriff/Kostenfaktor zu groß?

Viele Grüße
Was soll an einer Großen Gondel schlecht sein?
Dies ist ein sehr gutes Projekt.
Wenig Lift, viele Pisten auf beiden Seiten des Berges.
Relativ niedrige Kosten bei hohem Nutzen.
Eine große Aufwertung und Vergrößerung des Pitztaler Gletschers mit nur einem Lift!
 
Ist denn zwingend ein Funifor notwendig aufgrund der Windlasten oder kommt die zweite Spur aus dem Nachbartal nun dort hin?
 
Tiroler Oldie schrieb:
Was soll an einer Großen Gondel schlecht sein?

Ich bevorzuge jede Art von Stetigförderer gegenüber einem getakteten Förderer wie einer Pendelbahn. Selbst wenn nichts los ist kann ich das Pech haben und 10min warten müssen. Dazu muss man immer stehen. Und mit 100 Leuten auf engstem Raum finde ich jetzt auch nicht so angenehm. Gegenüber dem Sitzkomfort in einer 10er Kabine oder einem Sessel, steht die Großkabine für mich in Sachen Moderne und Komfort noch hinter dem Schlepper.

Kann solchen Bahnen absolut nichts abgewinnen.
 
Julian96 schrieb:
steht die Großkabine für mich in Sachen Moderne und Komfort noch hinter dem Schlepper.
Ein Schlepper ist für mich immer die schlechteste Wahl. Im Falle der Falginjochbahn am Kaunertaler eindrücklich zu sehen. Früher ein elendig langer Schlepper, den ich sehr selten gefahren bin. Heute eine tolle, schnelle Bahn mit perfektem Takt und bei wenig Betrieb mit Sitzgelegenheit, die ich unzählige Male nacheinander fahre.
Es gibt halt einfach Gegebenheiten (Topographie, Wind, Kosten), die eine PB zur sinnvollsten oder gar einzigen Erschliessungsmöglichkeit machen. Und dies dürfte bei der Fernerkogelbahn genau zutreffen.
 
jetzt streitet Euch doch nicht über noch ungelegte Eier... :biggrin:
Ich denke man sollte zunächst einmal das Positive sehen...
das man nun trotz dem negativen Beschluss der Gletscherehe mit Sölden, man im Pitztal über den weiteren Ausbau des Skigebietes nachdenkt...

Klar steht dort zunächst einmal auf dem Papier eine 100 FUF ( weil sie am Kaunertal auch eine solche bereits haben )
aber was es am Ende dann wird, wissen wir doch heute noch nicht...

Ich finde eine Kombination von beiden das Optimum... :mrgreen:

Zum Beispiel die 3 K Connection in Kaprun, dort schauffeln Großkabinen für 32 Personen, die Leute weg ...
aber jeder einzelne hat einen Sitzplatz.. :D

Auch wenn man die Förderleistung der 3 K Connection mit jener der 100 FUF im Kaunertal vergleicht,
hat die 3 K Connection mit 2800 Personen die Stunde, mehr als das Doppelte der 100 FUF im Kaunertal ( welche nur 1200 Personen die Stunde schafft ).

Ich habe dort in Kaprun noch nie Wartezeiten erlebt... :biggrin:

Aber wie ski chrigel bereits gerade eben geschrieben hat, ist doch die Frage , braucht es dort im Pitztal eine so hohe Förderleistung überhaupt...
( offensichtlich ist ski chrigel heute auch schon früh aufgestanden.. :D )

Link 3 K Connection:

https://www.doppelmayr.com/referenzprojekte/referenzprojekt-32-tgd-3k-k-onnection/

Link 100 FUF Kaunertal:

https://www.skigebiete-test.de/skimagazin/erste-100-funifor-seilbahn-oesterreichs-am-kaunertaler-gletscher.htm
 
Auch bei einer 3S hat bei Vollauslastung nicht jeder einen Sitzplatz, es gibt keine Umlaufbahnen mit 32 Sitzplätzen pro Kabine.
Und der Vergleich mit der Falginjochbahn hinkt gewaltig. Die ist ja nur halb fertig, wenn da die zweite Spur noch gebaut wird hat sie auch doppelt so viel Kapazität.
 
Highlander schrieb:
jetzt streitet Euch doch nicht über noch ungelegte Eier... :biggrin:
Ich denke man sollte zunächst einmal das Positive sehen...
das man nun trotz dem negativen Beschluss der Gletscherehe mit Sölden, man im Pitztal über den weiteren Ausbau des Skigebietes nachdenkt...

Klar steht dort zunächst einmal auf dem Papier eine 100 FUF ( weil sie am Kaunertal auch eine solche bereits haben )
aber was es am Ende dann wird, wissen wir doch heute noch nicht...

Ich finde eine Kombination von beiden das Optimum... :mrgreen:

Zum Beispiel die 3 K Connection in Kaprun, dort schauffeln Großkabinen für 32 Personen, die Leute weg ...
aber jeder einzelne hat einen Sitzplatz.. :D

Auch wenn man die Förderleistung der 3 K Connection mit jener der 100 FUF im Kaunertal vergleicht,
hat die 3 K Connection mit 2800 Personen die Stunde, mehr als das Doppelte der 100 FUF im Kaunertal ( welche nur 1200 Personen die Stunde schafft ).

Ich habe dort in Kaprun noch nie Wartezeiten erlebt... :biggrin:

Aber wie ski chrigel bereits gerade eben geschrieben hat, ist doch die Frage , braucht es dort im Pitztal eine so hohe Förderleistung überhaupt...
( offensichtlich ist ski chrigel heute auch schon früh aufgestanden.. :D )

Link 3 K Connection:

https://www.doppelmayr.com/referenzprojekte/referenzprojekt-32-tgd-3k-k-onnection/

Link 100 FUF Kaunertal:

https://www.skigebiete-test.de/skimagazin/erste-100-funifor-seilbahn-oesterreichs-am-kaunertaler-gletscher.htm
Am Fernerkogelgrad oben brauche ich keine Bahn mit 2800p/h auch wenn auf beiden Seiten Pisten wegführen.
Da sind unter 2000p/h genug.
Die 2800p/h brauche ich nur wenn ich den Hintergedanken einer späteren Verbindung ins Ötztal habe.
Zubringerbahnen mit 2800p/h oder noch mehr sind sehr sinnvoll damit sie möglichst schnell das Skigebiet füllen können.
Es sollte daher nicht eine Zubringerbahn mit einer Bahn die fast auf eine Bergspitze führt verglichen werden.
Denn es ist ein großer Unterschied ob eine Bahn am Beginn oder am oberen Ende des Skigebietes sich befindet.
 
Eine 3S ist zu dem Preis utopisch. Bestenfalls ist eine 2S oder Tri Line zu realisieren.
Ich kann mir aber vorstellen, dass in diesem Fall gar nicht die Strecke das Problem ist, denn da hätten auch die genannten Systeme kein Problem. Siehe z.B. Nebelhorn wo man eine 2S mit 1200p/h realisiert hat.
Ich glaube hier sind es eher die Stationen. Und die kann man bei einer Pendelbahn halt am kompaktesten ausführen.
Immerhin hat man sich beim Verbindungsplan mit Sölden ja gerade an den massiven Baggerarbeiten am Berg die Zähne ausgebissen und ich kann mir gut vorstellen dass man deshalb jetzt darauf setzt möglichst wenig Fels abtragen zu müssen.
 
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