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Neues am Pitztaler Gletscher

jaja, rifflsee ist ganz o.k., grubenkopfbahn hat eine recht lange und ordentlich steile Abfahrt. wenns arg glatt ist taugt das bestimmt nix, ist klar. Trotzdem fehlt dem Innerpitztal noch etwas zu einem wirklich abwechslungsreichen Skigebiet. Das könnte die Verbindung Rifflsee - Gletscher, und / oder die Talabfahrt und Fernerkogelbahn sein.
Viel Gewinn fahren die Pitztaler Gletscherbahnen bestimmt nicht ein. Dass sie bei der Allgäu-Gletscher-Card mitmachen soll mir recht sein, beweist aber dass sie sich an jedem Strohhalm festhalten, um ein paar Gäste mehr ins tal zu kriegen. So billig würde sich doch ein Stubaital oder Kitzsteinhorn NIE verkaufen! Überlegt mal ich zahle 290€ für 8 Monate Skifahren u.a. im Pitztal, und der Betrag teilt sich noch auf 30 Skigebiete auf.
Wie das wohl abgerechnet wird? Kriegen die Liftbetreiber pauschal einen Anteil vonm Kaufpreis zugewiesen oder wird tatsächlich ausgewertet, wieviel wo gefahren wurde? weiss das jemand von euch?
 
Umweltsenat für Pitztal-Gletscher-Abfahrt

Der Umweltsenat in Wien hat den Einspruch des Tiroler Umwelt-Anwalts gegen die umstrittene Talabfahrt vom Pitztaler Gletscher-Skigebiet abgewiesen. Der Umwelt-Anwalt hatte eine Umweltverträglichkeits-Prüfung verlangt.

Der Umwelt-Anwalt wollte damit erreichen, dass für das Projekt eine Umweltverträglichkeits-Prüfung gemacht werden muss. Mit dieser Entscheidung haben die Pitztaler einen Schritt weiter in Richtung Talabfahrt gemacht. Schon letztes Jahr wollten die Pitztaler ursprünglich mit dem Bau der Talabfahrt vom Gletscher beginnen - über diese Piste sollten die Skifahrer im Notfall sicher ins Tal gelangen, so die Argumentation. Doch dann kam der Einspruch des Landes-Umweltanwalts. Das vorgelegte Projekt sei ein extremer Natureingriff, das Sicherheitsargument nur vorgeschoben, kritisierte die Umwelt-Anwaltschaft und verlangte eine Umwelt-Verträglichkeitsprüfung. Doch der Umweltsenat in Wien hat jetzt zugunsten der Pitztaler Gletscherbahnen entschieden. Eine Umwelt-Verträglichkeitsprüfung ist demnach für die Talabfahrt nicht notwendig. Die Pitztaler sehen sich bestätigt, auch der Sicherheits-Aspekt sei damit anerkannt worden. Wie es nun weiter geht, ist trotzdem nicht klar. Umwelt-Landesrat Hannes Gschwentner hatte die Talabfahrt im Herbst als "Murks" bezeichnet und angeregt, statt dessen über einen Zusammenschluss von Pitztaler und Ötztaler Glescher-Skigebiet nachzudenken.

Quelle: seilbahn.net
 
Danke für die aktuelle Info. Hmm, echt interessant, was hier noch draus wird.
Die Pitztaler sollten das Geld lieber in den Ausbau des bestehenden Gebietes stecken, da gibts ja jetzt schon Wartezeiten en masse.
Mal sehen, was sie selbst dazu melden...
 
also ich finds echt schade.
die können nicht gerade mit modernen Anlagen aufwarten.
Da müsste dringend mal was getan werden. Verbindung mit SÖlden wärs gewesen.
 
... und was wird aus der fernerkogelbahn? ist die jetzt auch noch in schwebe oder auch schon abgelehnt? oder ist das die, die in wien liegt?
 
Macht die Fernerkogel-Bahn ohne Talabfahrt Sinn? Macht die Abfahrt ohne Fernerkogelbahn Sinn? Wenn dann, eher das erstere. Das würde
1. Zubringer-Probleme und Sicherheitsprobleme lösen
2. die Sölden-Verbindung möglich machen
Was schade wäre: vielleicht entgeht uns jetzt eine gute, lange und Höhenmeterreiche bzw. Schneesichere Abfahrt?
Für einen 6 km Ziehweg finde ich aber die Umwelteingriffe zu groß, dann eher noch Val Gronda!
 
zu der zeit, wo ich am pitztaler gletscher fahr, würd die talabfahrt eh schon nicht mehr gehen :) Also mir wär eine Fernerkogelbahn + neue Lifte am Gletscher weitaus lieber als eine Talabfahrt ...

Nebenbei wurde heute im TV gesagt (ja eigentlich wiederholt), daß sich Gschwendtner für eine Erweiterung am Pitztaler Gletscher aussprechen würde (hatte ja eh das mit dem Ötztal schon vorgeschlagen), dafür müßten halt erst mal ein paar Gesetze geändert werden..
 
Hach, dann ändern mer halt a paar Gesetzle, ham ja die Mehrheit... :D
Ich finde, die sollten das ganze nochmal gut durchdenken, und mit einem Gesamtverbesserungskonzept auch für das bisherige Gebiet versehen und dann erst schauen, wie das gesetzlich zu lösen ist.
 
Also zur Zeit isses echt nervig wie oft ich hier herausfliege, woran liegt das denn... Grumml... :(
 
Die Stellungsnahme der Pitztaler Gletscherbahnen zu den neuesten Entwicklungen:

Heftige politische Diskussion zu Talabfahrt und Fernerkogelbahn

Da uns in den letzten Wochen verstärkt Anfragen zum Stand unserer Projekte erreichen, möchten wir hier die Gelegenheit nutzen, alle Gäste , Bewohner des Pitztales und Interessenten über den aktuellen Stand unserer Projektbemühungen zu informieren.Auch die Tiroler Medien nehmen in letzter Zeit ausgiebig Notiz von der Entwicklung (Tiroler Tageszeitung,ORF Tirol; Krone Tirol, Tirol Kurier,Blickpunkt, Rundschau, etc.
Zugleich bitten wir um Verständnis, dass es nicht Aufgabe dieser Darstellung sein kann, jede tagespolitische Meinungsäußerung zu kommentieren.

Der Überblick mit Stand 10.Februar 03:
Nachdem der UMWELTSENAT in Wien das Projekt Talabfahrt vom Gletscher ausführlich begutachtet hat und dem Unternehmen am 23.12.02 einen
POSITIVEN BESCHEID ERTEILT hat, konnte man seitens der Pitztaler Gletscherbahn mit einem positiven Naturschutzbescheid seitens der Landesumweltbehörde rechnen. Die Wiener Behörde war aufgrund eines neuerlichen
EINSPRUCHES SEITENS DES TIROLER LANDESUMWLETANWALTES in den Entscheidungsprozeß einbezogen worden.Zudem hatte man bereits zweimal auf Ebene der Bezirksverwaltungbehörde einen positiven Bescheid für das Projekt erhalten.
Zur allgemeinen Überraschung der Projektwerber, der betroffenen Talbevölkerung und einer breiten Öffentlichkeit LEHNTE der zuständige LANDESRAT H.GSCHWENTNER (SPÖ) DIE AUSSTELLUNG EINES POSITIVEN BESCHEIDES DANN ABER VORERST AB, um wenige Tage später über die Medien zu verkünden, dass Verbesserungen in bestehenden und bislang benachteiligten Gletscherskigebieten ermöglicht werden sollen. Angesprochen wurde von ihm auch speziell die Genehmigung einer zusätzlichen Bahn auf den Linken Fernerkogel zur Steigerung der Sicherheit und Attraktivität des Gebietes.
Aktuell zeichnet sich nunmehr eine NEUERLICHE NOVELLIERUNG DES TIROLER NATURSCHUTZGESETZES
ab, UM B E I D E PROJEKTE (Talabfahrt u. Fernerkogelbahn) EHESTMÖGLICH
GENEHMIGEN ZU KÖNNEN. Aufgrund von mehreren Stellungnahmen politischer Mandatare in Tirol ist bereits in naher Zukunft mit einem entsprechenden Gesetzesantrag für den Tiroler Landtag zu rechnen, der von den drei Parteien (ÖVP,SPÖ,FPÖ) getragen wird.Aus dem geschilderten Verfahrensablauf ergibt sich, dass derzeit leider keine konkreten Termine zu Baubeginn bzw Fertigstellung für die Projekte Talabfahrt Gletscher und Fernerkogelbahn von uns genannt werden können. Wir bedauern dies außerordentlich, da wir das hohe Maß im Informationsbedürfnis und Realisierungsinteresse unserer Gäste kennen.
(Siehe dazu auch den button Interaktiv/Projekte )
Das Unternehmen hat mehrfach den Willen bekundet beide Projekte des beschriebenen dreistufigen Sicherheits- und Attraktivitätskonzeptes umgehend realsieren zu wollen, zumal die Finanzierung längst gesichert ist und keinerlei öffentliche Förderungen dafür in Anspruch genommen werden sollen. Zudem möchten wir betonen, dass eine längst fällige positive Sachentscheidung nicht dazu geeignet erscheint ,in einem möglichweise bevorstehenden Wahlkampf zentrale Bedeutung zu erlangen.
Sobald entscheidende Fakten aus dem Verfahrensablauf bekannt werden, erlauben wir uns, hier neuerlich zu informieren.
10.02.03/W.K.
 
wenn's das geld schon hatten, hättens das ja in den letzten 2 Jahren schon investieren können und den SL Mittelbergjoch mit einem 6Bubble ersetzen können..
 
...und einige Ausbauten mehr machen können, siehe unsere letzten 10 Seiten in diesem Topic.

Also wenn Fernerkogel, dann auch Talabfahrt, das wird dann eine richtig lange Sache, aber am blödsten finde ich, dass die Fernerkogelbahn im September/Oktober nichts bringt (hängt davon ab, wo die Mittelstation stehen wird).
 
wie lang würde denn die Talabfahrt vom Fernerkogel runter ins Tal werden?? Das wär bestimmt ne große Bereicherung für das Gebiet.
 
Vom Fernerkogel? Hängt davon ab ob Nord- oder Südflanke. Südflanke, die auch die Verbindung zum bisherigen Gebiet darstellen würde, sicherlich mehr als 10 km, allein vom bisherigen Gebiet wären es schon 6 km, da stimmt die Angabe der Pitztaler schon, habe das mal nachgemessen. Im langen Tal ist halt recht flach, aber mit gutem Anlauf und langen Skiern, kein Problem. Eher ich es ein Problem, wenn das von der Breite her nur ein mittlerer Ziehweg würde.
 
ohja, das wäre wirklich sch.....
aber ich denk, das die sich da was einfallen lassen, denn die wissen schon, dass sie nicht das modernste Skigebiet sind.
 
Aber eines der Skigebiete mit dem größten Potential, was künftige Verbesserungen angeht! Wenn in Ischgl noch ein oder drei KSBs dazukommen, das bringt nicht mehr so viel, als wenn nur eine KSB am Pitztaler kommen würde.
 
ja, das stimmt, aber das ist doch eigentlich was negatives. So weiß man, das die in letzter Zeit nicht sehr viel Geld hatten, also auch kein großer Gewinn.
 
Marius schrieb:
... aber am blödsten finde ich, dass die Fernerkogelbahn im September/Oktober nichts bringt (hängt davon ab, wo die Mittelstation stehen wird).

Naja, irgendwie müssens die so bauen, daß es im Herbst was bringt - weil eigentlich brauchens den 2. Zubringer ja nur im Herbst... Beschneiung bis zum Mittelbergjoch-SL hat ja heuer schon mal gut funktioniert, zur geplanten Mittelstation Fernerkogel ist ja alles flacher Gletscher, müssens also blos einen 1-2 Pistenraupen breiten Ziehweg runterziehen, auf dem die Gletscherspalten zugeschüttet werden ... Ein Wanderweg führt ja den ganzen Sommer über das Gletschereis zur Braunschweiger Hütte...
 
Das ist eine Möglichkeit, die übrigens auch für die Zubringerabfahrt vom Fernerkogel zutrifft. Die ist ja zu 80 % sehr flach und breit. Da legt man die geschickt um die Spalten, sichert die gut ab, haut die Steine weg, wenns sein muss (die auf dem Eis liegen), 20-30 cm Schnee und los geht die Sause.
 
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