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Neues am Pitztaler Gletscher

Jetzt gibt es Bilder von den neuen Wagen der Standseilbahn Gletscherexpress am Pitztaler Gletscher:

Außenanicht: https://www.facebook.com/photo/?fbid=5375301315846223&set=pcb.3206596366236125
Innenansicht: https://www.facebook.com/photo?fbid=5375301312512890&set=pcb.3206596366236125

"Durch die Entkoppelung können wir den Geräuschpegel in den Fahrgasträumen deutlich absenken und ein ruhigeres Fahrverhalten sicherstellen. Zudem sind die Räder der Standseilbahn am modernsten Stand der Technik gummigefedert“, erklärt Damian Zenklusen von dem mit der Umsetzung beauftragten Unternehmen Doppelmayr/Garaventa. „Der neue Gletscherexpress im Pitztal ist die erste Standseilbahn mit First-Class-Fahrkomfort in Anlehnung an das D-Line Konzept von Doppelmayr."

Artikel: https://www.simagazin.com/si-magazi...itztaler-gletscher-erneuert-gletscherexpress/
 
[URL=https://www.simagazin.com/si-magazin/themen/seilbahn-technik/pitztaler-gletscher-erneuert-gletscherexpress/]https://www.simagazin.com/si-magazin/themen/seilbahn-technik/pitztaler-gletscher-erneuert-gletscherexpress/[/URL] schrieb:
Der neue Gletscherexpress im Pitztal ist die erste Standseilbahn mit First-Class-Fahrkomfort in Anlehnung an das D-Line Konzept von Doppelmayr.
Dürfte dann auch die erste Bahn sein, die auch auf den Stehplätzen erstklassigen Komfort bietet.
Wenn das mal keine Weltneuheit ist ;D
 
Absolut. Eine absolut nicht nachvollziehbare Investition. Wenn ich da als Sardine drin stehe, ist mir das herzlich egal in welcher Kabine ich 8 Minuten innerlich fluche. Das System Tunnelbahn hat als Transportsystem an sich keine Zukunft was Komfort angeht. Eine Innovation wäre ein 10 min Takt und dafür eine 2/3 Begrenzung, in Summe dann eine Kapazitätserhöhung im Tal. Und eine Beschneiung der Talabfahrt, damit man das Ding nur einmal braucht.

Ich glaub ich mach das wie beim V-Projekt: Lange Jahre warten, bis es endlich eine Alternative gibt hoch zu kommen :)
 
Intressant dass Doppelmayr/Garaventa hier Carvatech und nich die eigene Tochter CWA mit dem Kabinenaufbau betraut hat.
 
Aber Carvatech (Swoboda) gehört doch auch zur Doppelmayr/Garaventa-Gruppe !
 
Ich meine dass ist schon schlüssig was in dem Wikipedia Aritkel steht:

Das Unternehmen wurde im April 2001 von neuen Eigentümern übernommen. Am 1. Sept. 2005 wurde die Swoboda Seilbahnbau GmbH in Carvatech umbenannt. Der Name CARVATECH verweist auf die aktuellen geschäftsführenden Gesellschafter hin (CARosserie Vockenhuber Aschauer).
 
Ich frage mich ja etwas wo die 10mio. Euro hingehen. 2 neue Garnituren und neue Technik kosten so viel? Wird zusätzlich die Solaranlage noch deutlich aufgerüstet? Reicht diese aktuell nicht aus für die Versorgung des Gletscherexpress?
 
Stäntn schrieb:
Absolut. Eine absolut nicht nachvollziehbare Investition. Wenn ich da als Sardine drin stehe, ist mir das herzlich egal in welcher Kabine ich 8 Minuten innerlich fluche. Das System Tunnelbahn hat als Transportsystem an sich keine Zukunft was Komfort angeht. Eine Innovation wäre ein 10 min Takt und dafür eine 2/3 Begrenzung, in Summe dann eine Kapazitätserhöhung im Tal. Und eine Beschneiung der Talabfahrt, damit man das Ding nur einmal braucht.

Ich glaub ich mach das wie beim V-Projekt: Lange Jahre warten, bis es endlich eine Alternative gibt hoch zu kommen :)

Ich kann Deine Abneigung nur bedingt nachvollziehen... was ist der Unterschied von dem Gletscher Express zu den Großkabinen Gondeln in vielen Skigebieten ? In den Gondeln am Rüfikopf oder in Flims Laax stehst Du noch mehr zusammen gepresst, wie in diesem Gletscher Express, und dieses sogar noch viel länger ... ( diese brauchen um ein vielfaches länger, als die paar Minuten in denen man im Pitztal in dem Gletscherexpress steht ).
Und in den Gondeln hast Du keine solche Abstufungen und Unterteilungen wie in dem Gletscherexpress, dort ist die ganze Masse auf einen Haufen zusamengepfercht.. :biggrin:
Dort in dem Gletscherexpress habe ich in den letzten 30 Jahren immer einen Randplatz zum Stehen bekommen..
Schon alleine durch die Schräge, stehen dort ja die ganzen Leute nicht auf einer Höhe, und dadurch ist die Luft dort auch viel besser als in den Großgondeln...
Aus diesem Grund finde ich diese paar Minuten in dem Gletscherexpress weitaus weniger unangenehm, als zum Beispiel die normal immer volbesetzte Bergfahrt mit der Rüfikopf Gondel in Lech.. :)
 
Interessant ist eher, dass 22 Jahre nach Kaprun die gleiche Firma wieder Züge für Tunnelbahnen baut. Während bei der Renovation des Pitzexpress damals noch besonders die Sicherheitsmerkmale hervorgehoben wurden, hört man diesmal nichts. Die Entscheidung, schwarz lackierte Elemente bzw. Türen zu nutzen, sieht am Computer super aus - in der Realität sieht das sehr schnell sehr hässlich aus. Siehe Gondeln Arena-Express innen, oder im Funival mit den roten Akzenten. Hellere Farben oder natürliche Materialien wie Chromstahl, Riffelblech etc. würden Lackschäden weniger hervorheben und ein größeres, weniger klaustrophobisches Ambiente schaffen. Ohne Abstufungen kommt die Decke näher, wirkt dann gedrungener. Beim Sunnegga-Express hat der Raumeindruck dadurch gelitten - die hellen Farben kompensieren das dort aber gut und ist optisch eben langlebiger. Subjektiv finde ich das Fensterband auch sehr schmal auf dem Rendering, aber ist sowieso besser als die Bullaugen vorher. Insgesamt finde ich es aber kein freundliches, sicheres Design, sondern das Ding wirkt dunkel und gefährlich. Der James-Bond-Look ist vielleicht für die vorbelasteten Tunnelbahnen nicht Stilmittel der Wahl...
 
Klemme schrieb:
Interessant ist eher, dass 22 Jahre nach Kaprun die gleiche Firma wieder Züge für Tunnelbahnen baut. Während bei der Renovation des Pitzexpress damals noch besonders die Sicherheitsmerkmale hervorgehoben wurden, hört man diesmal nichts. Die Entscheidung, schwarz lackierte Elemente bzw. Türen zu nutzen, sieht am Computer super aus - in der Realität sieht das sehr schnell sehr hässlich aus. Siehe Gondeln Arena-Express innen, oder im Funival mit den roten Akzenten. Hellere Farben oder natürliche Materialien wie Chromstahl, Riffelblech etc. würden Lackschäden weniger hervorheben und ein größeres, weniger klaustrophobisches Ambiente schaffen. Ohne Abstufungen kommt die Decke näher, wirkt dann gedrungener. Beim Sunnegga-Express hat der Raumeindruck dadurch gelitten - die hellen Farben kompensieren das dort aber gut und ist optisch eben langlebiger. Subjektiv finde ich das Fensterband auch sehr schmal auf dem Rendering, aber ist sowieso besser als die Bullaugen vorher. Insgesamt finde ich es aber kein freundliches, sicheres Design, sondern das Ding wirkt dunkel und gefährlich. Der James-Bond-Look ist vielleicht für die vorbelasteten Tunnelbahnen nicht Stilmittel der Wahl...
Ich weiß nicht was an einer Standseilbahn schlecht sein soll.
In 8 Minuten ist man oben. Mit einer 10er Gondel würde man ca. 30 Minuten brauchen da die Trasse auch viel länger wäre.
Aber es gibt immer mehr Leute die sich nicht in eine Gemeinschaft einfügen können.
Am liebsten würden sie alleine in einer 10er Gondel sitzen!
 
Nein, der größte „Aufreger“ ist die (theoretisch vermeidbare) Wartezeit. Die Effizienz (in Höhenmeter / min) ist natürlich super, wenn man unten einsteigt und es gleich los geht. Daher wäre der wichtigste Hebel in der Geschichte
a) in der Stoßzeit und Hochsaison Betriebszeiten verlängern und Ströme entzerren (zB erste Bergfahrt ab 7 Uhr, letzte Talfahrt 18 Uhr).
b) Stoßzeit: sofort losfahren wenn Bahn voll (oftmals steht sie minutenlang in der Station obwohl keine Person mehr rein passt)
c) Außerhalb der Stoßzeit einen Takt fahren, aber hier maximal ein Delta von Fahrzeit plus 10 min. Also zB am Pitztaler alle viertel Stunde. Wenn eine Schlange da ist, sofort fahren.

DAS wäre Komfort Verbesserung. Gilt auch für Pendelbahnen oder sonstige Bahnen die nicht im Umlauf operieren ;)
 
100% Zustimmung. Genau an diesem Kundenverständnis mangelt es am Pitztaler enorm. Letzten Dienstag grad wieder 1:1 erlebt. Statt um 8.20 Uhr mit einer 3/4 gefüllten Bahn zu fahren, wartet sie bis um 8.30 Uhr, bis keiner mehr reinpasst.
 
Kostet halt alles Geld, das zusätzliche Personal um 7 und um 18 Uhr, die nschlechte Auslastung der Kabine, usw. Wäre mal interessant was eine Fahrt kostet.
 
Stäntn schrieb:
Nein, der größte „Aufreger“ ist die (theoretisch vermeidbare) Wartezeit. Die Effizienz (in Höhenmeter / min) ist natürlich super, wenn man unten einsteigt und es gleich los geht. Daher wäre der wichtigste Hebel in der Geschichte
a) in der Stoßzeit und Hochsaison Betriebszeiten verlängern und Ströme entzerren (zB erste Bergfahrt ab 7 Uhr, letzte Talfahrt 18 Uhr).
b) Stoßzeit: sofort losfahren wenn Bahn voll (oftmals steht sie minutenlang in der Station obwohl keine Person mehr rein passt)
c) Außerhalb der Stoßzeit einen Takt fahren, aber hier maximal ein Delta von Fahrzeit plus 10 min. Also zB am Pitztaler alle viertel Stunde. Wenn eine Schlange da ist, sofort fahren.

DAS wäre Komfort Verbesserung. Gilt auch für Pendelbahnen oder sonstige Bahnen die nicht im Umlauf operieren ;)

Ich verstehe es trotzdem noch nicht ganz...

Punkt a) machen sie ja im Herbst, solange es morgens noch hell genug ist geht die erste Fahrt um 7 Uhr.
letzte Talfahrt 18 Uhr verstehe ich nicht ...
wenn der Skibetrieb um 16 Uhr endet und es dunkel wird, was soll man dann bis 18 Uhr oben am Gletscher noch machen ?
und alle Angestellten würden dann erst um 20 Uhr in das Tal kommen ?

Punkt b) habe ich noch nicht erlebt, es wird ja immer der Warteraum mit der Anzahl Personen für eine Bahn gefüllt.
und genau diese Anzahl wird auch nur zur Bahn durchgelassen....
Ich habe noch nie in der Bahn auf die Abfahrt warten müssen...
( die Ausnahme waren nur ab und zu wenn man eine Bahn mit einem Trainingsteam erwischt hat, und diese etwas
länger gebraucht hatten, bis sie Ihr ganzes Material verstaut hatten )

Punkt c) da habe ich kein Problem, und dieses machen sie ja ebenfalls...
ich bin abends schon oft mit der letzten Bahn in das Tal gefahren, welche dann nicht einmal halb voll war...

Grundsätzlich finde ich, haben sie im Pitztal , das mit der Ansteherei im Vergleich mit anderen Bahnen eigentlich schon sehr gut gelöst...
Bei Massenandrang steht man die meiste Zeit im Freien.. wenn dort einem der Nebenmann nicht passt weil er vielleicht nach Knoblauch stinkt... :mrgreen:
kann man immer irgendwo anders hinstehen, und das kurze Stück dann im Gebäude bis zum Drehkreuz, dort kommt man ja meistens dann gleich durch in den Warteraum für die nächste Bahn.
Und dieser Warteraum ist ja so groß, das man dort immer sich auch abseits stellen kann, wenn einem die Menschennähe nicht passt...
( das gleich gilt übrigens ebenfalls für den Warteraum oben an der Bergstation für die Talfahrt.... )

Also insgesamt habe ich damit im Pitztal mit dem Gletscher Express kein Problem....

Da finde ich viele Großkabinen Pendelbahnen um ein vielfaches schlimmer....

Das Negativbeispiel ist für mich da immer die Rüfikopfbahn in Lech.... wielange man dort zusammengepfercht in dem Gebäude rumsteht, bis man endlich einmal an die Gondel kommt, und die Gondel dort habe ich noch nie nur halbvoll erlebt... :biggrin:
Diese war immer übervoll, und das Gedränge dort dann um ein vielfaches größer, als in den Maximalstoßzeiten die ich am Pitztalexpress erlebt habe....
 
Dennoch ist die reine Fahrzeit am Rüfikopf mit 5 statt 8 min am Pitztaler deutlich kürzer....
 
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