• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues am Pitztaler Gletscher

Hier einen Artikel aus 2019 zu verlinken, der bei flüchtigem Lesen den Eindruck erweckt die aktuelle Situation zu behandeln, ist einer sachlichen Diskussion aber auch nicht zuträglich.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Hier einen Artikel aus 2019 zu verlinken, der bei flüchtigem Lesen den Eindruck erweckt die aktuelle Situation zu behandeln, ist einer sachlichen Diskussion aber auch nicht zuträglich.

Hatte ich leider auch erst beim zweiten hinsehen bemerkt. Sorry
 
^^ Dazu gab es schon den gleichen Artikel in der aktuellen Schneesituation

Aber auch die TT berichtet nun:
In der Nacht zum 22. Oktober donnerte eine Felslawine naher der Bergstation der Mittelbergbahn auf die Skipiste. Seitdem ist die obere Sektion der Bahn gesperrt. Der Landesgeologe ist bislang nicht eingebunden.

Desweiteren steht nicht viel Neues im Vergleich zum ORF drin:

- Dienstagfrüh 22.10. entdeckt
- Behörden informiert
- Man plant die Sicherung des Bereichs sowie Aufräumarbeiten in Abstimmung mit der Behörde und hofft dies im Laufe der Woche abschließen zu können
- Die BH erlangte durch die Medien die Kenntnis zu dem Vorfall
- BH ist nicht für die Sicherheit im Skgebiet zuständig, das sind die Betreiber
- Wenn jedoch bewilligungspflichtige Maßnahmen ergriffen werden müssen, dann ist die BH Imst einzubinden
- Landesgeologie nur für den Handlungsbereich der Gemeinden einsetzbar
- Der Landesgeologe wurde bisher von den Gletscherbahnen nicht eingebunden, kann daher auch anhand der Bilder aus der Presse nichts zum Vorfall sagen

Dann noch drei Absätze zum User Jan Beutel, welcher das Foto auf X geteilt hatte und technischer Informatiker ist sowie an der Uni lehrt. Er ist seit 18 Jahren am Matterhorn tätig und untersucht dort Zustand von Felsen, Permafrost und das herrschende Klima. Er fordert einen Warndienst für Felsstürze nach dem Vorbild der Lawinenwarndienste, da Felsstürze immer häufiger vorkommen werden.

Quelle: Felssturz auf Skipiste am Pitztaler Gletscher: „Für Sicherheit ist Betreiber zuständig“
 
Eine Bewilligung dafür, zu verhindern dass Leute von einem Felssturz getroffen werden?

Ist beinahe so absurd wie die Aufregung darüber wenn Gletscherspalten mit Baggern gesichert werden...
 
Nach dem Artikel oben muss ich jetzt nochmal fragen:

Also begutachten keine Landesgeologen die Situation vor Ort? Das liegt tatsächlich jetzt alles in Betreiberverantwortung wen sie da für die Begutachtung heranziehen und ob sie überhaupt externe Expertise heranziehen?

Nach dem Felsturz muss man dort ja quasi die Stabilität des ganzen Kessel ringsum in Frage stellen. Kommt das an der einen Ecke runter ist die Chance groß das es wenige Meter weiter auch ebenso abgehen kann.

Boah richtig beschissene Nummer dort…
 
Die BH muss sich korrigieren und eingestehen, dass die BB die BH am Morgen des 23.11. um 8 Uhr über den Felssturz in Kenntnis gesetzt haben. Es sei also zu keinem Versäumnis der BB gekommen, dies musste die stlv. Bezirkshauptfrau berichtigen. Sie habe erst jetzt von der Meldung erfahren, zu der die BB nicht verpflichtet gewesen wäre, die Meldung sei wohl etwas untergegangen. Die Räumarbeiten seien begonnen worden, es besteht Kontakt zum Geologen der Firma die mit dem Räumarbeiten sowie evtl. bewilligungspflichtigen Maßnahmen vertraut ist. In den nächsten Tagen sollen die Räumarbeiten abgeschlossen sein und die Piste wieder öffnen.

Quelle: Behörde übersah Meldung zu Felssturz am Pitztaler Gletscher
 
snowflat schrieb:
Sie habe erst jetzt von der Meldung erfahren, zu der die BB nicht verpflichtet gewesen wäre, die Meldung sei wohl etwas untergegangen.
Nuja - ich würde als BH auch erstmal auf Durchzug schalten wenn wieder irgendwas bez. Pitzgletscher eintrudelt... :wink: ;D :lach:
 
Update zum Felssturz auf Piste 36:
https://tirol.orf.at/stories/3279669/
Die Piste ist noch gesperrt, soll aber wahrscheinlich im Laufe der Saison wieder geöffnet werden. Bevor das passiert, werden aber Schutzmaßnahmen in Form einer Verbauung ergriffen werden (müssen). Wie genau diese aussieht, ist noch nicht bekannt.
 
Michi99 schrieb:
Update zum Felssturz auf Piste 36:
https://tirol.orf.at/stories/3279669/
Die Piste ist noch gesperrt, soll aber wahrscheinlich im Laufe der Saison wieder geöffnet werden. Bevor das passiert, werden aber Schutzmaßnahmen in Form einer Verbauung ergriffen werden (müssen). Wie genau diese aussieht, ist noch nicht bekannt.

Laut Homepage sind Mittelbergbahn und Piste 36 aktuell geöffnet.
 
massatomba schrieb:
Michi99 schrieb:
Update zum Felssturz auf Piste 36:
https://tirol.orf.at/stories/3279669/
Die Piste ist noch gesperrt, soll aber wahrscheinlich im Laufe der Saison wieder geöffnet werden. Bevor das passiert, werden aber Schutzmaßnahmen in Form einer Verbauung ergriffen werden (müssen). Wie genau diese aussieht, ist noch nicht bekannt.

Laut Homepage sind Mittelbergbahn und Piste 36 aktuell geöffnet.
Beide aber nur bis zu bzw. ab der Mittelstation, also nur die untere Sektion. Siehe auch http://pitztaler-gletscher.at/statusbericht
 
Michi99 schrieb:
Update zum Felssturz auf Piste 36:
https://tirol.orf.at/stories/3279669/
Die Piste ist noch gesperrt, soll aber wahrscheinlich im Laufe der Saison wieder geöffnet werden. Bevor das passiert, werden aber Schutzmaßnahmen in Form einer Verbauung ergriffen werden (müssen). Wie genau diese aussieht, ist noch nicht bekannt.

Das ist natürlich unglaublich unglücklich für das Gebiet.
Der Winter mit Schneefall (und damit wohl Baustopp oder äußerst schwierige Arbeiten in der Höhe) steht vor der Tür, aber sie können nicht starten weil scheinbar noch keiner weis wie instabil es dort ist. Das kostet ansich schon Zeit, es kostet aber weiter wertvolle Zeit denn ohne volle Risikobewertung kann man nichtmal mit dem Räumen der Piste beginnen. Einen Schutzwall haste auch nicht mal eben in 1-2 Tagen geplant und genehmigt, mit ein bischen Pech ist dort oben flächig instabiles Gestein und es wird ein relativ langer Wall nötig bei dem sich dann die Frage nach ausreichend (geeigneten) Schüttmaterial vor Ort stellt. Kann man das Material vom Felsturz aufbereiten? Keine Ahnung welche Vorgaben es dabei gibt. Sind vorgegebene Kornabstufungen nötig? Sind es reine Schwerlastdämme? Bekommen sie dort im Fall der Fälle jetzt noch die Geräte wie Brecher und Co nach oben? Sollte das Material dort oben tatsächlich zu wenig sein um das erforderliche Dammvolumen zu erstellen wo nimmt man dann das Material her? Dürfen sie links und rechts der Piste einfach Schuttmaterial entnehmen? Evtl fällt ihnen dabei auch noch ihre nicht ganz so kooperative Vergangenheit mit den Behörden auf die Füße :roll:


Ich befürchte da braut sich mächtig was zusammen und der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig. Wie heikel das alles dort ist sieht man ja daran das dort aktuell rein garnichts an Arbeiten begonnen hat.
 
Ist das da oben nicht Gletscher? Auf dem Gletscher kannst du doch keinen Damm aufschütten
 
gesundbrunnen schrieb:
Ist das da oben nicht Gletscher? Auf dem Gletscher kannst du doch keinen Damm aufschütten

Können, dürfen und sollen sind 3 Paar Schuhe. Außerdem wurde gerade etwas Ähnliches am Stubaier gemacht, wenn auch in kleinerem Format.

gerrit schrieb:
Pitztaler Lösung: den ganzen Grat wegsprengen und auf der anderen Seite runterwerfen! :wink:
Oder die Mulde links der Abfahrt mit dem Material auffüllen und gleich eine Schneileitung legen.......

Das ist doch mal eine nachhaltige Lösung. :bindafür: mit ein bisschen Glück kriegt man auch noch irgendein grünes Zertifikat dafür
 
Guest schrieb:
gesundbrunnen schrieb:
Ist das da oben nicht Gletscher? Auf dem Gletscher kannst du doch keinen Damm aufschütten

Können, dürfen und sollen sind 3 Paar Schuhe. Außerdem wurde gerade etwas Ähnliches am Stubaier gemacht, wenn auch in kleinerem Format.

gerrit schrieb:
Pitztaler Lösung: den ganzen Grat wegsprengen und auf der anderen Seite runterwerfen! :wink:
Oder die Mulde links der Abfahrt mit dem Material auffüllen und gleich eine Schneileitung legen.......

Das ist doch mal eine nachhaltige Lösung. :bindafür: mit ein bisschen Glück kriegt man auch noch irgendein grünes Zertifikat dafür
Für den heurigen Winter sollte man aber einfach einen Skiweg unterhalb des Abbruchmatereals machen.#

Von der Bergstation gleich links weg eine neue Piste/ Skiweg bauen ist langfristig am besten.
In den nächsten Jahren schmilzt das ganze Resteis in der Mulde weg. Die Mulde wird noch tiefer und die Felswände auf 3 Seiten noch instabiler.

Richtig interessant wird es aber erst wenn die Ostseite des hinteren Brunnenkogel instabil ist.
 
gerrit schrieb:
Pitztaler Lösung: den ganzen Grat wegsprengen und auf der anderen Seite runterwerfen! :wink:
Oder die Mulde links der Abfahrt mit dem Material auffüllen und gleich eine Schneileitung legen.......

An diese Lösung habe ich auch gedacht. Entweder man schmeißt den Schutt auf den Taschachferner oder füllt die Mulde auf, dass man wieder eine schöne breite Piste da oben hat wie vor 15 Jahren.
Aktuell ist es ja kein Problem die Baumaschinen hoch zu bekommen. Es liegt ja nur auf dem Gletscher Schnee und da auch nicht so viel.
 
Bleibt nur hoffen dass sie das jetzt wirklich sehr schnell umsetzen, nicht dass (auch wenn dort die Problematik anders war) wie in St. Anton es mal mit dem Steißbachtal war, für die ganze Saison gesperrt werden muss.
 
Mir fällt grad ein: Der Pitztaler Gletscher hatte doch erst vor zwei Jahren den behördlichen Stopp der Brunnenkogelbahn und jetzt ist die Mittelbergbahn in der oberen Sektion zwangsweise geschlossen. Denen bleibt aber auch nichts erspart. Irgendwas ist schon dran, an dieser Karma-Theorie...
 
Aber war das nicht auch wegen quasi ähnlicher Dinge, weil der Gletscher/die Felsen ins rutschen geraten? Würde dann eher halt bedeuten, dass es sich um ein Gebiet handelt, wo besonders hohe Aktivität solcher Rutschungen ist.
 
Zurück
Oben