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Neues auf der Muttereralm – Mutters/​Götzens

Oh ha, habe mich wohl vertippt. Ich meine die Vierersesselbahn. Ein selten heruntergekommenes Teil.

An der Lizum stört mich das ungegliederte Gelände. Im Wesentlichen ist das ja bloß ein Hügel, der anfangs flach ist, und dann zum "Tal" hin etwas steiler wird. Kaum engen Rinnen, Mulden oder Felsblöcke. Nix. Gerade darum bevorzuge ich die Tuxer Voralpen und Alpen.

Wo ist denn eigentlich die Abfahrt nach Götzens. Die kenne ich gar nicht.
 
starli schrieb:
.. vielleicht sollte ich nächste Woche doch mal wieder rauf ..

WAHH! Da seht ihr mal, wie weit ihr mich noch bringt hier .. in welch geistiger Umnachtung hab ich das bitte geschrieben?? Ich revidiere das zutiefst. Ich hoffe natürlich schwerstens auf die reaktivierung der MAB nächstes Jahr und warte daher auf nächstes Jahr bei hoffentlich genausoviel Schnee :)

Andererseits .. die alten MAB-Anlagen nochmal im Schnee zu fotografieren hätte natürlich auch was.. dito die alten Pisten - wer weiß, wie es dann später ausschaut ...

Kommt wer mit? Kleine Lizum + MuttereralmRIP - Tour? Oder nur MAB-Skitour (unsere Skitour für Anfänger und Einsteiger :) ) ? Nächstes Wochenende?

Tyro: Daß die Anlagen so runtergekommen sind, liegt wohl am Eigentümer .... an flache Abfahrten kann ich mich in der Lizum aber nicht soooo wirklich erinnern :) Selbst die "Damen-Abfahrt" hat für eine blaue Abfahrt recht steile Stücke drin ...

Götzner Abfahrt: Birgitzköpfl -> Am SL Götnzer Grube vorbei, richtung MAB. Nach einem Skiweg kommt von rechts die Abfahrt von der Muttereralm-Bergstation, gradaus würds richtung MAB-Gebiet gehen und links geht dann die Götzner Abfahrt runter zu den frühere Tal-Schleppern in Götzens...
 
.. das Projekt "MAB" wurde von Wien aus abgelehnt... weils teilweise in hangrutschgefährdeter Lage liegt ..

:-(
 
Skipark Mutters abgelehnt
Der Umweltsenat in Wien hat das große Erschließungs-Projekt "Skipark Mutters" abgelehnt. Ein dementsprechender Bescheid ist an das Land Tirol ergangen.

Land gab grünes Licht
Das Land Tirol hat der Mutteralmbahn vor etwas mehr als einem Jahr grünes Licht gegeben. Aufgrund eines Einspruchs des Mutterers und Ex-Landesamtsdirektors Hermann Arnold wurde die Entscheidung in zweiter Instanz an den Umweltsenat nach Wien verlagert. Der hat dem Bau der Muttereralmbahn jetzt nicht zugestimmt.

Der Grund liegt nicht im Einspruch Arnolds, sondern in den Bestimmungen der Alpenkonvention, bestätigt Umweltlandesrat Hannes Gschwentner.


LHStV Hannes Gschnwentner
"Es wurde nicht auf die Bestimmungen der Alpenkonvention Rücksicht genommen, in labilem Gelände keine derartigen Baumaßnahmen zu bewilligen. Das sagt aber nicht, dass dieses Projekt nicht doch noch einmal eingereicht werden könnte. Es müssten aber Modifikationen durchgeführt werden, damit dieses Problem in labilem Gelände zu bauen, aus der Welt geschafft würde."
http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=312199

.. man will das Urteil anfechten und so schnell wie möglich eine kleinere Lösung projektieren ...
 
Anfechten können sie das Urteil natürlich. Beim VfGH dauert das ca. 1 Jahr, beim VfGH 3 Jahre.

Wahrscheinlich wird?s bei der kleinen Lösung bleiben, die in etwa die Größe der alten Anlage haben wird...
 
na, ich glaub, der lift an der götzner abfahrt wird halt weggelassen werden müssen? Weil das ist doch das Problemkind, jedenfalls wurden da doch sogar verschiebbare stützen vorgeschrieben, eben wegen des instabilen hanges?

Oder gabs da noch was.. hab mir die UVP damals nicht sooo genau durchgelesen ;-)

Na, jedenfalls weiß ich dann, was ich nächstes Jahr wieder für 'ne Saisonkarte kauf. SFL, ich komme! ;-)
 
Ich glaube eher, dass der Übergang zur Lizum das Problem darstellt. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob die Alpenkonvention überhaupt ein Auflagensystem vorsieht. Es kann sein, dass in unruhigem Gelände ein totales Bauverbot herrscht. Denn im Prinzip läßt sich jeder Hang sichern. Kostet halt.
In diesem Zusammenhang könnte sich auch der Schröcksi mit dem Patscherkofel auf etwas gefaßt machen. Der ist ja überhaupt kurz vor?m auseinander brechen. :D
 
Auf jeden Fall gratuliere ich bei dieser Gelegenheit den Projektgegnern! Gute Arbeit geleistet, Koalition Arnold + Klier + weissderteufelwernoch :evil: .

Und das Umweltsenat entscheidet wohl nach dem Motto: In Zweifelsfall für den Verhinderer :flop: ?!
 
Naja, kann mcih eigentlich nur den Glückwünschen anschliessen!

Aber:
.. man will das Urteil anfechten und so schnell wie möglich eine kleinere Lösung projektieren ...

Also, ganz ehrlich, der einzige Grund, warum ich dort noch nicht aufgegeben hätte, wäre ich hätte im Lotto gewonnen und es mir zu meiner Lebensaufgabe gemacht, das Ding zu bauen! Es muss doch nun langsam auch dem letzten die Luft ausgehen!

Wie hätte es denn eigentlich ausgesehen, wenn Sie das Gebiet nach und nach erneuert hätten, dann wäre das vermutlich ohne große Probleme durchgegangen, oder? Danach hätte kein Hahn gekräht und Arnold etc. vermutlich begrüßt, ahhh da modernisiert jmd. das Gebiet!

Ahhh, ...ich könnt.....!
 
gibt es denn davon bilder (jetzt, früher etc) oder Pläne oder so etwas?
 
Aha, labiles Gelände war also schuld, interessant. Klingt schon etwas abenteuerlich...
 
da gehts ja zu wie am feldberg! unglaublich das ganze!
 
Betreiber überlegen Gang zum Gericht
Die Betreiber des Ski-Projekts Muttereralm-Bahn überlegen juristische Schritte gegen die Entscheidung des Wiener Umweltsenats. Der Senat hatte das Skiprojekt abgelehnt.

Empörung über späte Entscheidung
Das Wort "Bürokratie" hat in Mutters wohl eine neue Bedeutung bekommen. Warum hat der Umweltsenat ein Jahr lang für diese Entscheidung gebraucht? Dass das Projekt der Alpenkonvention widerspricht, das hätte man uns schon am zweiten Tag sagen können, empören sich die Betreiber.

"Es ist so, wie es ist"
Laut den Bestimmungen darf kein Lift in labilen, in hangrutschgefährdeten Lagen, gebaut werden. Das geplante Skigebiet liege laut Bescheid größtenteils in solchen Lagen. Die Antwort eines Umwelt-Senatsmitglieds in Wien fällt dementsprechend knapp aus: "Es ist so, wie es ist."

Landes-Umweltanwalt nicht überrascht

Riccabona: Alpenkonvention geltendes Recht
Nicht überraschend kommt für den Landesumweltanwalt Siegbert Riccabona die Wiener Entscheidung. Die Protokolle der Alpenkonvention seien unmittelbar geltendes Recht. Der Senat habe eindeutig festgestellt, dass labile Hänge tabu seien, auch im Falle von Sicherungsmaßnahmen.

Die Muttereralm-Bahn sei ein Paradefall für ganz Österreich, sagte Riccabona. Der Wiener Entscheid lege klar, dass die Alpenkonvention einzuhalten ist, und das hätten manche noch nicht kapiert.

Gang zum VwGH
Die Betreiber des Projekts behalten sich trotzdem vor, zum Verwaltungsgerichtshof zu gehen.

Innsbrucks Touristiker enttäuscht
Kopfschütteln herrscht auch beim Mitfinanzier der geplanten Muttereralm-Bahn, dem Innsbrucker Tourismusverein. Obmann Hubert Klingan versucht, das Projekt in einer kleineren Form zu retten, etwa in der Form der Axamer Lizum in Verbindung mit einer kleinere Lösung der Muttereralm-Bahn. Wenn man nicht in der Lage sei, in der Nähe von Innsbruck interessante Skigebiete zu haben, sei das ein Rückschlag für den Tourismus.

Arnold sieht sich als Sieger
Der Mutterer Bürger und Ex-Landesamtsdirektor Hermann Arnold wollte das Projekt mit einem Einspruch abwürgen. Der Grund: Zuviel Verkehr und Lärm. Arnold ist zwar abgeblitzt, durch seinen Einspruch kam das Projekt aber nach Wien und das langte. Arnold: "Ich habe genau das erreicht, was ich wollte." Arnold will sich aber mit einer kleinen Skigebiets-Variante zufrieden geben.

Die Betreiber haben jetzt sechs Wochen Zeit, eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof einzubringen.

Hä? Check ich jetzt nicht.. kleinere Lösung = weniger verkehr? Nicht unbedingt, oder?!

http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=312343
 
Muttereralm: Umweltsenat lehnt Großprojekt ab

Der Umweltsenat in Wien hat das Großprojekt "Skipark Mutters" abgelehnt.

Vor einem Jahr hat die Tiroler Landesregierung das Projekt befürwortet und genehmigt. Die Entscheidung wurde aber aufgrund des Einspruches des Mutterer Gemeindebürgers und ehemaligen Landesamtdirektor Hermann Arnold an die zweite Instanz, dem sogenannten Umweltsenat in Wien übertragen. Dieser hat das Projekt nun keine Zustimmung gegeben. Ein entsprechender Bescheid wurde der Tiroler Landesregierung übermittelt. Als Grund für die Ablehnung wurde jedoch nicht der Einspruch von Hermann Arnold angegeben, sondern einige Bestimmungen der Alpenkonvention, wonach in labilem Gelände keine derartigen Baumaßnahmen bewilligt werden dürfen. Das Projekt könnte nun mit einigen Modifikationen erneut eingereicht werden.

Die unendliche Geschichte "Skipark Mutters" geht also höchstwahrscheinlich weiter....

von http://www.seilbahn.net
 
also dann mal ein paar Bilder von mir.

gelb = axamer lizum (bestand)
orange = mutterer almbahn (stillgelegt)
rot = projekt skipark mutters.

hab weder alle eingezeichnet, noch werden alle 100%ig richtig sein ...

MAB1.JPG


MAB2.JPG


MAB3.JPG


MAB4.JPG
 
@starli:
Ich weiß ich bin lässtig aber wie machst du diese Karten.
Woher hast du sie und wie machst du sie 3D?
 
Mutterer Alm oder Axamer Lizum:

Eine letzte Chance für die Mutterer Alm

Nach der Ablehnung des Zusammenschlusses des Skiparks Mutters mit der Axamer Lizum verfolgt der Tourismusverband zwei getrennte Projekte.
Von MARKUS HÖSCHELER
INNSBRUCK, MUTTERS. "Wir haben zwei Optionen", berichtet Friedrich Kraft, Direktor des Innsbrucker Tourismusverbandes (TVI), nach der Sitzung des Aufsichtsrates. Eine davon ist eine kleinere Variante der neuen Mutterer-Alm-Bahn, da die größere - der Zusammenschluss des Projekts Skipark Mutters mit der Axamer Lizum - an der Ablehnung des Umweltsenats scheiterte. Projektbetreiber Karl Pittl werde die Machbarkeit und Rentabilität einer abgespeckten Lösung prüfen lassen.
Lizum-Ausbaupläne
Parallel dazu überlegt der Aufsichtsrat, das bestehende Skigebiet Axamer Lizum zu erweitern und zu verbessern. Eine Bedingung ist, dass beide Projekte zusammen das Budget des TVI nicht mehr belasten dürfen, als der Skipark Mutters es belastet hätte. Eine weitere Voraussetzung ist das Vorliegen gültiger Bescheide.
Sollte es bei der Realisierung einer kleineren Variante der Mutterer-Alm-Bahn erhebliche Probleme geben, würde sich der TVI vor allem auf die Axamer Lizum konzentrieren. Zwar sagt Kraft: "Priorität hat die Mutterer-Alm-Bahn, speziell für den Tourismus in Mutters." Aber: "Wenn bei der Mutterer-Alm-Bahn gar nichts mehr geht, würde sich die Axamer Lizum aufdrängen."
Manche sind skeptisch
Skeptisch bleibt Aufsichtsrats-Mitglied Christian Kogler bei der Mutterer-Alm-Bahn. Er hält Investitionen in dieses Projekt für nicht zielführend.
www.tirol.com
 
.. das mit der kleineren Variante hört sich aber nicht so an, als ob da eine Verbindung von Mutters zur Lizum mit geplant wäre .... (und dann ists m.E. schwachsinnig, außer die Götzner ABfahrt würde bis ins Tal beschneit und ein vernünftiger Skipendelbus eingerichtet werden)

Von mir aus könnte man auch die Lizum erweitern, z.B. ins Gebiet der ehemaligen Mutterer Almbahn ... ;-)
 
ich denke starlis letzter satz trifft die ziele ziemlich genau, das wird halt nur nicht zugegeben. naja, mir ist (fast) jeder neue lift recht.
 
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