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Neues auf der Muttereralm – Mutters/​Götzens

Also in Tirol ist zur Zeit sehr schwer Baufirmen und Handwerkerfirmen zu bekommen. Wir haben riesen Probleme, da alle Firmen ablehnen, da sie bereists volle Auftragsbücher haben.

Ausserdem müssen die gesamten Arbeiten dann noch ausgeschrieben, vergeben werden, und die Seilbahnteile hergestellt werden... bei der "Alten" Muttererbahn hatte man ja jahrelang Zeit.
 
^^
ok das mit den Baufirmen wusst ich nicht, aber die Seilbhantele liegen doch eh schon parat im Lager oder? Ich dachte die bahn wäre schon fix gekauft beim Leitner oder nicht?!! Außerdem ist das ja ein Baukasten Prinzip von den Stationen her und den meisten Stützen sodass die Seilbahn selber nicht das Problem wird! Dann eher die ganze Ausschreibung um eine Baufirma zu finden!
 
Mit den Teilen hast Du absolut recht. Es werden jedes Jahr sogenannte Anonymbahnen vorproduziert die im Falle eines schnellen auftrages aus dem Modullager entnommen werden können.
Es ist auch so, das alle Mechanischen Strukturteile von kuppelbarer 4er bis zur 8erEUB gleich sind.
Mann kann also Jedes Strukturteil das man braucht aus dem Lagerbestand nehmen.
Der unterschied ist nur, das bei den grösseren Bahnen noch weitere Strukturteile verbaut werden.
AStzützen und Rollenbatterien liegen sowieso auf Lager.
 
Mutters will Bahn von Götzens und ein Hotel

"400.000 Euro an Mehrkosten sind durch Arnolds Ansprüche der Gemeinde entstanden", sagt der Mutterer Bürgermeister.

Hansjörg Peer und Hermann Arnold verbindet wohl nur eine einzige Gemeinsamkeit. Beide kennen das Gefühl, Bürgermeister von Mutters zu sein.

Ansonsten läuft zwischen dem jungen Bürgermeister und dem früheren Landesamtsdirektor ein Kampf auf Biegen und Brechen.

"Verhinderer Arnold"

Jetzt glaubt Peer mit dem endgültigen Ja des Umweltministeriums zum Bau der Beschneiungsanlage alle Trümpfe in der Hand zu haben.

Und selbst Arnold räumt ein. "Theoretisch könnte ich noch den Obersten Gerichtshof anrufen. Aber ich werde die Entscheidung der Behörden wohl nicht mehr anfechten."

800 Skifahrer täglich

Für Peer gilt es jetzt Vollgas zu geben. "Die Mutterer Alm war im Jahr eins trotz der Tatsache, dass wir wegen Arnolds Einsprüchen teurer bauen mussten und auch erst nach Weihnachten und Silvester eröffnen konnten, ein voller Erfolg. 800 Skifahrer kamen täglich."

Nächstes Ziel sind eine 8er-Gondelbahn von Götzens auf das Pfriemes-Köpfel. Diese soll im Winter 2007/2008 fertig sein. Pa­rallel wird bei der Talstation der Mutterer Alm ein Hotel mit 150 Betten gebaut. "Somit ist der Dornröschenschlaf in unserer Region beendet. Auch, wenn das nicht allen passt", schießt Peer in Richtung Arnold.

Das ursprüngliche Ziel, eine Verbindung in die Axamer Lizum zu schaffen, sei nicht vom Tisch. Auch diese habe Arnold verhindert.

Auslöser für Arnolds aktuelle Berufungen gegen die Beschneiungsanlage war ein angebliches Wasser- und Holzbezugsrecht für eine nicht mehr existente Holzwasserleitung. Arnold sagt, er vertrete nur als Sachwalter die Rechte einer alten Frau. Tatsächlich ist die Optik rund um die Vorgangsweise Arnolds schief. "Die Sachwalterschaft der Frau besorgte sich Arnold binnen 14 Tagen. Das hat schon einige überrascht", deutet Bürgermeister Peer an, dass es Arnold von Anfang an nicht nur um die Anliegen der Dame gegangen sein könnte.

Durch die jetzt vorliegenden Bescheide aus dem Umweltministerium gerät der frühere höchste Beamte Tirols in ein schiefes Licht. "Schon 1931 einigten sich die Grundeigentümer der Parzelle mit der Gemeinde Mutters über die Wasserversorgungsanlage Raitis", legt Peer der TT ein Schreiben an Hermann Arnold vor, das mit 12. April 1989 datiert ist.

"Es geht ums Recht"

"Arnold wusste also ganz genau, dass die von ihm vertretene Frau gar keine Legitimation hatte, unser Verfahren zu beeinspruchen. Er tat es trotzdem, was darauf hindeutet, dass Arnold unser Verfahren absichtlich verzögerte." Mutters prüft daher eine Schadenersatzklage in Höhe von 400.000 ?.

10.900 Euro retour?

Arnold reagiert auf diese Vorwürfe emotional. "An das Schreiben vom Jahr 1989 erinnere ich mich. Allerdings wurde das Erkenntnis nie im Grundbuch umgesetzt, warum auch immer." Daher habe er völlig korrekt gehandelt.

"Die Optik mag schief sein, wie sie will, hier geht es um das Prinzip. Außerdem ist die Mutterer-Alm-Bahn bis Weihnachten 2005 ein Schwarzbau gewesen. Da hat die schiefe Optik offensichtlich niemanden gestört." Offen bleibt auch die Frage, ob Arnold 10.900 Euro zurückerstattet. Diese hatte er als Sachwalter am 4. November 2005 für eine geleistete Unterschrift genommen. Laut Peer war das Argument Arnolds dafür, dass er als Sachwalter Parteistellung habe. Auch diese Rechtsmeinung wischte das Umweltministerium vom Tisch.
www.tirol.com
 
Hallo Leute,

richtig ist, die Teile der Bahn liegen bereits beim Leitner, auch eine Baufirma wäre kein Problem, aber da das Projekt auf Grund der fehlenden Unterschrift nicht eingereicht wurde, ist eine Bauverhandlung erst sehr spät möglich (Beispiel Kitzbühel - Einrichung Januar 2006, Bauverhandlung Juli 2006), auch der MAB würde es ähnlich ergehen, und außerdem stimmt das BMVIT nur ein Baubeginn 2006 zu wenn die Abnahme erst 2007 erfolgt. Also deshalb wird es heuer sicher nichts mehr mit der Fertigstellung, und wie schon erwähnt eine "Streßbaustelle" reicht.
 
Da dieses Topic gerade mal wieder aufgewärmt wurde: Ist die Götzner Bahn eigentlich für 2007/08 jetzt fix?
 
Am Pistenplan auf deren Homepage steht es jedenfalls.
 
Dann wär da aber noch die Agrargemeinschaft:

Streit um Ausbau der Mutterer Almbahn in Götzens

Zwischen Gemeinde und der Agrargemeinschaft gibt es grobe Differenzen über den Ausbau der Mutterer Almbahn in Götzens.

Heute wird in Götzens verhandelt, schließlich geht es um die Erweiterung der Muttererralmbahn in Richtung Götzens. Die Götzner Abfahrt soll mit einer Achter-Gondelbahn erschlossen werden. Doch die Eigentümerin der Familienabfahrt ist die Agrargemeinschaft Götznerwald. Und mit der Muttereralmbahn neu sind auch die Forderungen der Agrargemeinschaft gestiegen. So sieht es zumindest Bürgermeister Hans Payr.

Streit um Pacht
Die Gemeinde Götzens ist mit 18 Prozent an der Muttereralm-Gesellschaft beteiligt, deshalb muss auch neu verhandelt werden. Doch es spießt sich. "Was die Agrargemeinschaft uns vorgelegt hat, kann ich nur als Wunschliste bezeichnen. Das ist nicht zu akzeptieren." Die Gemeinde ist andererseits mit zehn Prozent an der Agrargemeinschaft beteiligt. Trotzdem: Das Sagen haben dort hauptsächlich der Obmann und sein Stellvertreter

Obmann Franz Singer versteht die Diskussion nicht. "Unsere Forderungen sind bekannt. Daran hat sich nichts geändert. Die Konditionen sind dieselben. Das Angebot liegt auf dem Tisch. Mehr gibt es nicht zu sagen." Dass es rund um die Agrargemeinschaft schon seit Monaten gärt, gibt Payr offen zu. "Ja, es gibt massive Unstimmigkeiten", erklärt Payr gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

Anweisung negiert
So wird eine Dienstanweisung des Landeshauptmannes für Gemeindewaldaufseher seit Ende 2005 vom Ausschuss der Agrargemeinschaft beharrlich negiert. Der Götzner Waldaufseher ist gleichzeitig stellvertretender Obmann der Agrargemeinschaft - eine Doppelfunktion, die er eigentlich nicht haben sollte. "Die Funktion als Obmann oder Obmannstellvertreter in einer (Wald)Agrargemeinschaft im eigenen Waldbetreuungsgebiet hat der Waldaufseher zu vermeiden", heißt es in der Dienstanweisung.

Payr hat laut eigenen Angaben bei der letzten Vollversammlung die Ausschussmitglieder darauf aufmerksam gemacht. "Doch das war allen egal." Agrarobmann Singer sieht die Dienstanweisung hingegen als Empfehlung. "Der Waldaufseher ist Mitglied der Agrargemeinschaft. Unsere Statuten wurden ebenfalls vom Land abgesegnet. Dass der Waldaufseher nicht Vizeobmann sein darf, das kann uns nicht einmal der Landeshauptmann vorschreiben."
Quelle: TT
 
Na also:
Mutterer Alm: Achter-Gondel für Götzner Abfahrt kommt fix

Dass die Agrargemeinschaft Götzens die Liftpläne gefährdete, war selbst Agrar-LR Toni Steixner zu viel.

Mit dem neuen Gesetz zu den Agrargemeinschaften, das im Dezember-Landtag beschlossen wurde, sollte endlich Ruhe im Land einkehren. Schließlich erwartet sich die Tiroler Landesregierung Entgegenkommen der Agrargemeinschaften für kommunale (Infrastruktur)Vorhaben.

In Götzens wurde dieses Anliegen jedoch konterkariert. Aufgrund der zu hohen Pacht- und Nutzungsentgeltforderungen hing die geplante Erweiterung des Skigebiets Mutterer Alm Richtung Götzens deshalb an einem seidenen Faden.

Klare Vorgaben
Die SPÖ schlug bereits ein Schlichtungsverfahren vor, Agrar-Landesrat Toni Steixner zog dieses am Donnerstag kurzerhand und unspektakulär durch. "Wir konnten eine Einigung erzielen, die Agrargemeinschaft Götzens hat eingelenkt", erklärte Steixner gegenüber der TT.

Der Landesrat ließ in dem als konstruktiv bezeichneten Gespräch keinen Zweifel offen, was er sich von Agrarobmann Franz Singer erwarte. Und zwar, dass dieser seine Forderungen reduzieren und nicht eine neuerliche Debatte über die Agrargemeinschaften vom Zaun brechen solle.

Die von den Götzner Agrariern verlangten Entschädigungszahlungen lagen nämlich ursprünglich höher als jene der Agrargemeinschaft Mutters für die dortige Skiabfahrt bzw. die Lifte. "Das wäre nicht gegangen", sagte Götzens BM Payr. "Ich bin jetzt aber froh, dass die gleichen Preise verlangt werden wie in Mutters."

Lob für Steixner
Der Mutterer Bürgermeister Hansjörg Peer lobte die Vermittlungsrolle Steixners. "Damit rückt die Realisierung des Liftprojekts in greifbare Nähe." Nächste Woche könnten bereits die Verträge aufgesetzt und unterzeichnet werden. Mit dem Bau der neuen Achter-Gondelbahn entlang der Götzener Skifahrt soll noch heuer begonnen werden. Acht Millionen Euro werden dafür veranschlagt. Zwei Millionen davon übernimmt der Tourismusverband Innsbruck, den Rest finanziert Mutterer-Alm-Betreiber Helmuth Zach.

Singer unter Druck
Auf die Vorgänge rund um die Agrargemeinschaft Götzens hat das Land ebenfalls ein Auge geworfen. Die Doppelfunktion des Waldaufsehers, der auch stellvertretender Agrarobmann ist, dürfte in absehbarer Zeit beendet sein.

Eine Dienstanweisung des Landeshauptmannes, dass dies zu vermeiden sei, wurde bisher von Obmann Singer ignoriert. Jetzt will das Land durchgreifen. Singer gerät zusehends unter Druck, denn die Kritik an ihm wächst. Nicht nur in Götzens, sondern auch im Tiroler Bauernbund.
Quelle: TT
 
Das ist doch wirklich eine tolle Nachricht......wenn jetzt noch in absehbarer Zeit der Anschluß zur Axamer Lizum kommt, dann ist das ne rundum feine Sache :D
 
Hi Leute

Habe heute aus erster Hand zwei tolle Informationen bekommen:

Ich habe nachgefragt ob seitens der Betreiber Interesse an Nachtskifahren und einer Sommerrodelbahn besteht.

Folgende Antwort habe ich dazu bekommen:

Unser Interesse an Nachtschifahrten besteht und ist bei uns ein Thema - wird sich aber sicherlich noch mindestens ein Jahr hinausziehen - hat auch mit Behördengenehmigungen etc. zu tun.

Auch das Thema Sommerrodelbahn ist ein Thema - allerdings werden wir im heurigen Jahr zuerst am Berg ein Projekt machen, welches Familien und Kinder anspricht. Das Thema bleibt aber auch aktuell.

Insgesamt hört sich das suuuuuper, an. Ich wurde erhört :P
 
Die Götznerbahn...ist ja bekannt. Sehr schön. Freut mich für das Gebiet. Wäre heuer nicht so wenig Schnee, wär ich sicher mal rauf gefahren.
 
Inzwischen gibt`s genug Schnee und der Betrieb bis Ostern ist perfekt möglich.

Was ich mir für den nächsten Winter noch wünschen würde ist ein Teppich im Einstiegsbereich vom Pfriemesköpfllift.

Im Moment ist dieser 4er extrem langsam. Da schlafen nicht nur die Füsse weg :lol:
 
Pendelbahn schrieb:
"Was ich mir für den nächsten Winter noch wünschen würde ist ein Teppich im Einstiegsbereich vom Pfriemesköpfllift.

Im Moment ist dieser 4er extrem langsam. Da schlafen nicht nur die
Füsse weg"

Förderband beim Einstieg Pfriemes wird es sicher keines geben, da der Teppich ca. €180.000 ksotet und die Fahrgeschwindigkeit nur um 0,3m/s erhöht werden kann. Daher war die Maßnahme die 24 Sessel herauszunehmen Wirtschaftlich die bessere Methode, was auch durch den höheren Sesselabstand, die möglichkeit geschaffen hat den Lift mit voller Fahrgeschwindigkeit zu Betreiben (2,3 m/s), im vorletzten Winter wurde teilweise aufgrund der vielen Anfänger nur mit 1,8 m/s gefahren.
 
Hallo zusammen,

ich habe mitbekommen dass die Götzner Bahn heute eingereicht wird.

Vielleicht wirds noch was mitn Bau
 
Ich habe ebenso mitbekommen dass der Almboden Lift verschwunden ist.
 
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