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Neues auf der Muttereralm – Mutters/​Götzens

Ich wollte mal das Thema Muttereralm wieder mal aufwärmen - hat jemand Ahnung wie es momentan mit dem Projekt aussieht? Starli, du bist doch recht nahe an der Quelle 8O - gibt's was neues? Mittlerweile haben wir schon September, jetzt sollte eigentlich die Entscheidung fallen ?
 
nix gehört bisher .. und da unser holländischer Freund Rob ja auch immer an erster Quelle sitzt und tirol.com liest und auch noch nix gepostet hat ...

im moment wär mir fast lieber, wenn die heuer auf der Seegrube die Beleuchtung noch installieren würden. Nachtskifahren in Innsbruck wär nämlich obergeil, blos die kurze Piste bisher war nicht grad der Bringer :)
 
Ok denn Starli :wink: ! Heute mal wieder etwas zu berichten, leider kein guter news. Wird schon ein lange Geschichte.
Tauziehen um Skipark Mutters

Ein medizinisches Gutachten stellt das geplante Projekt Skipark Mutters in Frage. Die Projektwerber wollen den Inhalt des Gutachtens entkräften.


INNSBRUCK, MUTTERS (hösch). "Geschlagen geben wir uns nicht", gibt sich Christian Girardi kämpferisch. Der Jurist, der das Projekt Skipark Mutters betreut, feilt derzeit an einer Stellungnahme, die den Inhalt eines für das Vorhaben nachteiligen medizinischen Gutachtens entkräften soll.

Der Arzt hebt in seiner Expertise, die ihm Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erstellt wurde, eine drohende Lärmbelästigung hervor. Bei einem Anrainer in Mutters sei schon jetzt ein hoher Belästigungsgrad erreicht und der Grenzwert des vorbeugenden Gesundheitsschutzes bereits überschritten. Ein zusätzliches Verkehrsaufkommen "führt zu einer deutlichen Anhebung des schon zu hohen Schallpegels".

Rechtsanwalt Girardi kritisiert, dass der Gutachter von unpassenden Verkehrswerten ausgehe. Der Umweltsenat befasst sich damit am 12. Dezember.
Quelle
 
Ja klasse... das darf doch wohl nicht wahr sein :(
 
Ein zusätzliches Verkehrsaufkommen "führt zu einer deutlichen Anhebung des schon zu hohen Schallpegels".
Grrrmbl *dampfablassenmuss* na sowas? Es braucht eine Expertise damit man feststellt das im Falle wenn das Projekt realisiert wird auch Leute zur Seilbahn fahren und das damit der Schallpegel ansteigt?! Mannonann, für solche Dummheiten wird das Geld der Steuerzahler verschwendet :wall: .

Vorgeschlagene Lösungen:
- unterirdische Standseilbahn vom Tal nach Mutters, macht die Investition viel rentabler und ausserdem sind unterirdische Seilbahnen nach Kaprun extrem beliebt :evil:
- Skifahrer per Fallschirm auf die Pisten springen lassen
- Skigebiet in geplanter Form realisieren, nur die Gäste nicht anreisen lassen (kein Lärm, keine Parkplatzprobleme, die Pisten braucht man eigentlich nur einmal in der Saison präparieren,...)
*heuteetwaszynischbin*

Und bitte nicht falsch verstehen, es ist mir eigentlich fast egal ob dort was gebaut wird oder nicht, das Gebiet ist vor 2050 sowieso nicht auf der Liste meiner Urlaubsdestinationen :twisted: , aber wenn ich eine solche in-den-Himmel-schreiende Nachrichten lese, muss ich einfach meinen Senf dazu geben :evil: !!
 
miki schrieb:
Ein zusätzliches Verkehrsaufkommen "führt zu einer deutlichen Anhebung des schon zu hohen Schallpegels".
Grrrmbl *dampfablassenmuss* na sowas? Es braucht eine Expertise damit man feststellt das im Falle wenn das Projekt realisiert wird auch Leute zur Seilbahn fahren und das damit der Schallpegel ansteigt?! Mannonann, für solche Dummheiten wird das Geld der Steuerzahler verschwendet :wall: *snip*


Wie kommst du auf die Idee, dass diese Gutachten vom Steuerzahler bezahlen werden müssen? :?:

Wer ist denn eigentlich so irre, und investiert in ein Projekt wie es die Mutterer Alm Bahn es darstellt (kaum ausbaufähig, sehr kurze Saisonen hohe Beschneiungskosten)?

Oder sind die Renditen im Liftgewerbe immer noch sehr gut?
 
Man könnte ja einfach die Gondelbahn von Mutters weglassen und alle Leute in die Lizum rauffahren lassen ....

Mannmannmann.. wieso hat man nicht einfach die bisherige Streckenführung gelassen und nur eine neue Zufahrt zur alten Talstation gemacht... eine absolut diletantische Vorgehensweise.

Man könnte ja auch die Zubringerbahn nach Innsbruck aus verlängern, dann müßte man von Innsbruck aus nicht mal mehr nach Mutters fahren, den Umbau der Stubaitalbahn könnten sie sich dann auch sparen, und die Gäste blieben in Innsbruck ,-)
 
Tyrolens schrieb:
(kaum ausbaufähig, sehr kurze Saisonen hohe Beschneiungskosten)?

Hä?? Bisher gabs keine Beschneiung an der MAB, und die Saison war von Mitte Dezember bis Ende März. Durch die Wiesenhänge brauchts da nicht viel Schnee, und Steine sind im Vergleich zu Oetz recht selten gewesen ...

Außerdem gehts ja darum, die Axamer Lizum auszubauen, und dafür ist die Reaktivierung der MAB einfach ideal.
 
Na so ein Schmarrn. Dieses "Lärm-Argument" ist echt das doofste überhaupt, was mit bisher untergekommen ist! Da fällt einem überhaupt nix mehr ein.
Dann bin ich auch dafür, daß in Ulm die Heidenheimer Straße (Hauptausfallstraße) ab morgen für den Autoverkehr dicht gemacht wird. Mit offenem Fenster stört das beim Einschlafen, und immer wenn ich von der gegenüberliegenden Tankstelle ein Bier holen will werd ich beinahe überfahren. Höchst gefährlich, so kann das nicht weitergehen...
 
Ich kann nur Miki zitieren, der mal gepostet hat, dass es sehr ungünstig war das Gebiet erst dicht zu machen und dann komplett neu aufzubauen. Die normale, sukzessive Vorgehensweise wäre weniger elegant aber effektiver gewesen.
 
Kein Ende in Sicht
Am 12. Dezember will der Umweltsenat in Wien entscheiden, immerhin nachdem zehn weitere Monate verstrichen sind.

Stimmt der Umweltsenat gegen die Bahn, dann könnte den Betreiber sozusagen die Luft ausgehen..

Entscheidet sich der Senat für die Bahn, dann wandert die Causa zum Verwaltungsgerichtshof, die Gegner haben das bereits angedroht.

Der Verwaltungsgerichtshof kann eine aufschiebende Wirkung zuerkennen bis er entscheidet ob der Bescheid des Umweltsenats rechtmäßig ist oder nicht - und das, könnte schlimmstenfalls noch Jahre dauern, erklärt Liebl.

Der komplette ORF-Bericht:
http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=295973

*seufz*
 
Die Kommentare aus dem Bericht auf orf.at! So ein Schwachsinn!

EINE TOTGEBURT VON BEGINN AN > ODER SIEHT NIEMAND DIE AUSWIRKUNGEN DES KLIMAMANGELS > WIR STEUERZAHLER MÜSSEN FÜR DIESES SINNLOSPROJEKT DUMM BLECHEN
derstadtturm, vor 0min
Dahinter steckt die geldgierige AGRAR-Gemeinschaft Mutters mit ihren Spitzenlobbyisten DEN STEIXNER BRÜDERN. Die wollen sich dumm und dämlich verdienen, das Projekt soll von den Innsbrucker Bürgern finanziert werden. > Zur Erinnerung: Die geldgierige Agrar-Gemeinschaft hat die IVB vergrausigt durch ihre hohen Pachtpreise. Danach warf Baumeister Fröschl das Handtuch wegen dieser Sippe. Jetzt sollen die Innsbrucker Bürger plechen für ein SINNLOS-PROJEKT




mutteralmbahnprojekt
spinoza06, vor 59min
gott sei dank gibts einen arnold der sein gehirn gebraucht....neue lifte zu planen bzw. zu bauen bei voraussehbaren schneemangel...eine schnapsidee..skilifte ohne schnee...unter 2000 m Seehöhe wird in anderen ländern gar nicht mehr geplant...ein wenig über die grenzen schauen...die gemeinde mutters ist ohnhin schon arg gebeutelt mit den schulden,die gemeinderäte sind mit diesem projekt überfordert...das geld lieber in kinderbetreuungsplätze investieren,in infrastruktur,in sozialen wohnbau...sanfter tourismus etc. etc..forza arnold!!!




Gratuliere
gipfelkreuz, vor 2h 45min
Hr. Dr. Arnold




Sehr schöne Kabinen
mooosgruber, vor 6h 15min
Steurer? - Nein der baut ja keine Kabinenbahnen. Doppelmayr? Schöne Grüße an die Leute von der Pension Steffi in Natters.




Im Großraum Innsbruck etwas zu investieren,
hefeweissbier, vor 6h 27min
ist beinahe unmöglich geworden, seit die Grünen dort im Aufwind sind.




ghostindamachine, vor 4h 7min
Schwachsinn. Es kommt drauf an, in was investiert wird. Es gibt durchaus auch ökologisch vernünftige und verträgliche Industrieprojekte, das hat man hier in Österreich nur noch nicht ganz gekneisst.


ö3lover, vor 2h 24min
Tja, hefeweissbier, in Mutters sind allerdings nicht die Grünen die Verhinderer, sondern ein hohes Tier der ÖVP! So ein Pech aber auch...


hefeweissbier, vor 2h 19min
Parteibuch und Gesinnung müssen nicht übereinstimmen. Jedenfalls könnte man mit relativ wenigen Mitteln ein großes, zusammenhängendes Skigebiet schaffen. Etwas, was Innsbruck sicher fehlt.


maple4, vor 2h 2min
ja genau. ein schigebiet, dem der schnee ausgeht...
 
So unrecht haben sie ja eh nicht. In Zukunft werden die Gebiete halt frühestens zu Weihnachten aufsperren können. Und im April ist wieder Schluß. Ob diese 4 Monate ausreichen, um kostendeckend arbeiten zu können???

Der Klier hat da schon recht, wenn er sagt, dass das Geld, eigentlich das Geld des Steuerzahlers, woanders besser investiert wäre.
 
Und ich finds mehr als peinlich, daß Innsbruck mit uralten und winzigkleinen Skigebieten international Werbung als Ski-Destination macht.... da wär eine etwas größere und moderne Lizum immerhin etwas...
 
Ausserdem könnte die neue EUB doch auch ganz gut im Sommer angenommen werden! Da noch eine Sommerrodelbahn, direkt neben Innsbruck... und für Wanderer entweder Mutters - Axamer Lizum oder sogar der Überstieg ins Stubai!

@Verkehrsprobleme bzw. miki: man baut ausserhalb des Ortes einen Parkplatz und jeder Skifahrer muss 2 km zur Talstation laufen! :wink:
 
Innsbruck sollte besser mit dem Stubaier Gletscher werben. Die Lizum ist IMO auch mit der Mutterer Alm ein eher mittelmäßiges Skigebiet, auf jeden Fall keines, mit dem man international Werben kann.

International macht z.B. die Nordkette deutlich mehr her, weil sie einfach unüblich ist. Sie hat ja den Ruf, recht extrem zu sein. Sowas merken sich die Menschen.

Ob die Mutterer Alm Bahn kommt, spielt schon deshalb keine große Rolle, weil schon (intern) angekündigt wurde, sich bei einem Scheitern des Projektes mit dem Glungezer näher zu befassen. Es kommt also so oder so ein "neues" Skigebiet für die Innsbrucker.

Im Übrigen wird der Werbeeffekt des Skifahrens bei weitem überschätzt. Global gesehen ist Skifahren eine nahezu irrelevante Sportart.
 
Ich versteh schon, dass Dr. Klier gegen die Muttereralm ist - die geplante Verbindung zur Lizum würde im Hochwinter bzw. wann halt geöffnet ist, sicherlich Innsbrucker Gäste abziehen. Das kann ihm nicht gefallen.
 
Schon möglich. Aber woher wollen wir wissen, ob´s der Klier ehrlich meint, oder nicht?
 
Tyro: Irgendwo hast mal was geschrieben, daß man wg. dem Schnee lieber am Patscherkofel erweitern sollte - dem muß ich dir aber sehr widersprechen! Auf der Muttereralm hats doch immer mehr Schnee als am föhngeplagten Patscherkofel! Brauchst doch nur mal derzeit auf den Kofel schauen, da ist fast alles weggeblasen, an der Muttereralm ist die Abfahrt vom Pfriemesköpfl und die halbe Abfahrt zur Mittelstation schneeweiß ...
Und das bei einer Höhe von 1600m (Bergstation alte MAB)

Ich sag nur

- Waldabfahrten
- Nord- und Nordosthänge

Das "bringt" im Vergleich zusätzlich 200-300 Höhenmeter.
 
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