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Neues im Nordschwarzwald

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
lift-master schrieb:
ob es dann nicht billiger ist direkt einen neuen lift zu bauen...als zu basteln, da was von nehmen, dort nen neuen antrieb da ne neue rollenbatterie. ich tät den alten wso stehen lassen und bald einmal beide anlagen durch eine neuanlage ersetzen, so hast du die nächsten jahre ruhe.

Einen neuen Lift wird es nicht geben, ist ein schöner Wunsch, doch macht dieser nur dann wirklich Sinn, wenn auch gleichzeitig eine sehr effektive Beschneiung mit gebaut wird. Diese Kosten sind immer mit zu berücksichtigen. Denn ohne Beschneiung ist der Steilhang nur selten zu befahren daher sind jegliche Investitionen in einen neuen Lift oder in Instandhaltungen ohne Beschneiung absolut unwirtschaftlich. Beim Übungslift schaut´s anders aus. Durch die geringe Neigung und die Nordlage kann der auch bei wenig Schnee gute Bedingungen bieten. Dazu braucht man keine Beschneiung und außerdem besteht der Lift ja schon.


Düsi
 
Ich kenn mich im Nordschwarzwald nicht aus, doch ich war vor 2 Wochen bei Bekannten bei Baden Baden und hab mich mal da auf den Bergen umgeschaut.

Kann mich mal jemand aufklären, warum die Skigebiete Mehliskopf und Hundseck nicht verbunden werden mit einheitlichem Skipass und optimierter Beschneiung? Haben die Betreiber sich etwa "zu lieb"?!
Da könnte doch mit recht wenig Aufwand, etwas hübsches entstehen und der Raum Mannheim/Karsruhe/Stuttgart dürfte mit 6 Millionen Menschen über ein gutes Einzugsgebiet für den regionalen Skiausflug mit einer Stunde Anfahrt verfügen.
 
manitou schrieb:
Ich kenn mich im Nordschwarzwald nicht aus, doch ich war vor 2 Wochen bei Bekannten bei Baden Baden und hab mich mal da auf den Bergen umgeschaut.

Kann mich mal jemand aufklären, warum die Skigebiete Mehliskopf und Hundseck nicht verbunden werden mit einheitlichem Skipass und optimierter Beschneiung? Haben die Betreiber sich etwa "zu lieb"?!
Da könnte doch mit recht wenig Aufwand, etwas hübsches entstehen und der Raum Mannheim/Karsruhe/Stuttgart dürfte mit 6 Millionen Menschen über ein gutes Einzugsgebiet für den regionalen Skiausflug mit einer Stunde Anfahrt verfügen.



Warum sollte man das tun das war doch schon immer so wie es ist ... :wink:
 
Hallo
Das ist Schwarzwald pur. Warum was ändern? Im Moment läuft doch alles so wie es soll und wenn es irgendwann nicht mehr so läuft wird halt zu gemacht. Vielleicht will ja jemand 3-5 Jahre später weiter machen.

Gruß Andreas
 
@ manitou:

Kann mich mal jemand aufklären, warum die Skigebiete Mehliskopf und Hundseck nicht verbunden werden mit einheitlichem Skipass und optimierter Beschneiung?
An der Schwarzwaldhochstraße ist das ein wenig wie im Harz (kennst Du ja :D ). In mein Gästebuch hat mal jemand geschrieben: "Die Betreiber gönnen sich gegenseitig nicht das Schwarze unterm Fingernagel", und so ist's an der Schwarzwaldhochstraße auch. Alle gegen alle. Mehliskopf wird von Fam. Kern betrieben, Hundseck Süd von Fam. Karcher, Hundseck Nord früher von Fam. Kopf, nach deren Rauswurf aus dem Pachtvertrag auch von Fam. Karcher, was aber vorerst nichts bringt. Und so geht die Kleinstaaterei in Richtung Süden weiter; lediglich Vogelskopf/Zuflucht/Kniebis sind im Verbund, was wegen zu großer Distanzen zwischen den Hängen auch niemandem wirklich nützt. Als zu Saisonbeginn 2008/2009 die Pistenraupe am Hundseck Nord kaputtging, hat Hundseck Süd seine Raupe nicht mal "über die Straße" ausgeliehen. Noch Fragen zum fehlenden Verbund Mehliskopf/Hundseck? :lol: Den "Zusammenschluss" kann man übrigens bei ausreichend Schnee problemlos individuell per Waldwanderweg durchführen ... mit zwei separaten Punktekarten, versteht sich.

"Optimierte Beschneiung" gibt's an der Schwarzwaldhochstraße nur in Unterstmatt und am Seibelseckle. Beide Hänge haben bei den miserablen Bedingungen bis Mitte März 2011 durchgehalten - Kompliment! Am Mehliskopf gibt es einen großen Park von Beschneiungsanlagen, nur kann man dort damit leider nicht umgehen. Entsprechend ist das Resultat (quasi keines). Hundseck beschneit bislang gar nicht (wird sich sicherlich bald ändern), Vogelskopf weiter südlich nur partiell mit einer Kanone.
 
Seibelseckle und Untersmatt müssten ja dieses Jahr eigentlich eine Rekordsaison mit RFekordumsätzen haben....

Seibelseckle beschneit ja zur Zeit auch nur mit zwei Kanonen, weis jemand ob da was geplant den Kanonenpark auszubauen???

Geld für Investitionen müsst ja da sein...
 
wildkogel schrieb:
Seibelseckle beschneit ja zur Zeit auch nur mit zwei Kanonen, weis jemand ob da was geplant den Kanonenpark auszubauen???
Wenn man sieht, welchen hundertprozentigen Erfolg das Seibelseckle mit nur zwei Kanonen geschafft hat (bisheriger Saisonschluss-Sieger an der Schwarzwaldhochstraße im vorgezogenen Kernfrühling), sollte eine Erweiterung der Beschneiung nicht notwendig sein, oder? :D
 
wildkogel schrieb:
Seibelseckle und Untersmatt müssten ja dieses Jahr eigentlich eine Rekordsaison mit RFekordumsätzen haben....

Seibelseckle beschneit ja zur Zeit auch nur mit zwei Kanonen, weis jemand ob da was geplant den Kanonenpark auszubauen???

Geld für Investitionen müsst ja da sein...


Eine lange Saison bedeutet noch lange keinen Rekordumsatz, geschweige denn Gewinn (noch wichtiger als Umsatz). Denn wenn an manchen Tagen nur 15-20 Skifahrer auf der Piste sind, wie soll da was übrig bleiben. Denke nur an das Lift-/ Kassenpersonal das auch bei nur 2 Personen da sein muss, Strom für Lifte die leer laufen, Bulli, Schneeerzeuger, Instandhaltung...
 
wildkogel schrieb:
Seibelseckle beschneit ja zur Zeit auch nur mit zwei Kanonen, weis jemand ob da was geplant den Kanonenpark auszubauen???

Seibelseckle hat die Beschneiung doch schon ausgebaut. Wasserleitung vom Mummelsee und 4 T60 Kanonen. Für die Pistenlänge eine klasse Beschneiungsanlage und auch deutlich stärker als die in Unterstmatt.
 
Baiersbronner schrieb:
Nachtrag vom Stockinger:
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freudenstadt-winter-haette-besser-sein-koennen.d27646f7-ce10-4273-b8eb-664b26c6be99.html
Dort träumt man auch von Schneekanonen - mit der jetzigen Regierung wird das aber schwierig.
Der Stokinger-Hang liegt (gefühlt) ca. 150 Höhenmeter niedriger als die Hänge an der Schwarzwaldhochstraße. Im Winter schaue ich häufig auf die Nordschwarzwälder Skihang-Webcams. Oft hat es an der Schwarzwaldhochstraße kräftig geschneit und am Stokinger nur Schneeregen gegeben, d.h. die "nur" ca. 150 Höhenmeter wirken sich spürbar bzgl. "Frostmangel" aus. Eine Beschneiungsanlage hat am Stokinger aus meiner Sicht wenig Sinn. Er wird wohl ein ehrenamtlich am Leben erhaltener Lokalskihang für die Freudenstädter bleiben.
 
Baiersbronner schrieb:
Nachtrag vom Stockinger:
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freudenstadt-winter-haette-besser-sein-koennen.d27646f7-ce10-4273-b8eb-664b26c6be99.html
Dort träumt man auch von Schneekanonen - mit der jetzigen Regierung wird das aber schwierig.
Na ja, das ist unter der bisherigen Regierung auch schon schwer genug gewesen. Dort scheint man auch kein Herz für den Wintersport zu haben. Wenn ich recht informiert bin, hat Seibelseckle nach wie vor nur eine vorläufige Genehmigung für den Betrieb der Beschneiungsanlage. Das Regierungspräsidium Freiburg macht sich wohl Sorgen um eine angeblich seltene Grasart, die dort am Hang vorkommen soll. Pistenbullys dürfen aber drüberfahren, das scheint dem Gras nichts zu machen, nur der böse Machinenschnee könnte gefährlich sein...
Was soll man dazu sagen? Da werden ständig mit öffentlichen Mitteln teure Tourismus-Hochglanzprospekte unters Volk gebracht, in Sonntagsreden wird vom Tourismuspotential des Schwarzwalds schwadroniert, wahnwitzige und allzu phantastische Pläne (Hornisgrinde, s.o.) werden präsentiert, bei der praktischen Umsetzung im Alltag werden den Betreibern aber dann solche Knüppel zwischen die Beine geworfen.
Wo es da unter Grün-Rot schlimmer werden könnte, sehe ich nicht.
 
Am Stockinger muss ja sogar jedes frühjahr der Funpark abgebaut werden und die Fahnen abgebaut werden. Es wär echt klasse wenn es eine Beschneiungsanlage geben würde, aber ob man dazu eine Genehmigung bekommt bezweifle ich.
Durch die Beschneiungsanlage könnte der Skilift viel öfter in Betrieb gehen, da man den Steilhang mit festem Kunstschnee präparieren könnte. So würde der Hang nicht so schnell abgefahren werden wie es zur Zeit ist: Nach wenigen Tagen Skibetrieb ist am Steilhang schon alles braun.

LG
 
Zur Saison 2012/2013 soll der Skihang Bühlertal Hundseck (Steimelhang) an der Schwarzwaldhochstraße eine Beschneiungsanlage bekommen. Geplant sind ein Schneiteich und bis zu sechs Schneeerzeuger. Durch das Antrags- und Genehmigungsverfahren muss das Projekt noch gehen. Baubeginn ist frühestens im Juli 2012. Außerdem sollen der Parkplatz und der Verpflegungskiosk erweitert werden. Über das Budgetvolumen wird nicht berichtet. Die Wiederinbetriebnahme des Skihangs Hundseck Nord wird noch nicht angegangen, aber grundsätzlich weiter verfolgt. Beide Investitionen gleichzeitig kann der Betreiber als Familienbetrieb nicht stemmen.

Bereicherung für den Tourismus

Bühlertal/Schwarzwaldhochstraße (gero/eh) - Die Betreiber des Bühlertallifts Hundseck wollen nicht länger von den Launen der Natur abhängig sein. Sie beantragten deshalb den Bau eines Speichersees für eine maschinelle Beschneiung. Der Technische Ausschuss des Bühlertäler Gemeinderats gab dazu am Montagabend grünes Licht.

Der See mit einer Fläche von 2200 Quadratmetern und einer Tiefe von 8,50 Metern soll zwischen der Talstation und der Landesstraße Richtung Hundsbach entstehen; also in jenem Bereich, in dem sich früher das Freibad und die Tennisplätze des Kurhauses Hundseck (Hammer & Maushardt) befanden.

Hauptamtsleiter Frank Bühler stellte das Projekt im Technischen Ausschuss vor. Bevor eine Baugenehmigung erfolge, müssten die Pachtverträge neu geordnet werden. Hierüber werde der Gemeinderat voraussichtlich im Oktober befinden. Für das Projekt stehe außerdem noch die Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde aus; ebenso der Abschluss des wasserrechtlichen Verfahrens. Aus Sicherheitsgründen wird der Speichersee, der zusätzlich als Löschwasserteich dienen soll, eingezäunt.

Den Bauaushub wollen die Antragsteller für eine Erweiterung des Parkplatzes von derzeit 130 auf 265 Stellplätze zur B500 hin nutzen. Die gesamte Parkfläche würde damit von 5800 auf dann 9600 Quadratmeter vergrößert.

Die Ausschussmitglieder befürworteten einstimmig die Initiative des Familienunternehmens als Beitrag zur Bereicherung des Tourismus' an der Schwarzwaldhochstraße und lobten ausdrücklich den unternehmerischen Mut. "Wir begrüßen die Pläne sehr und wollen auch gegenüber den Behörden alles tun, um dieses Vorhaben zu unterstützen", versprach Bürgermeister Hans-Peter Braun. Von der Parkplatzvergrößerung erhoffe man sich eine Entspannung der Verkehrssituation. Diskutiert wurde, ob es alternative Lösungen zur engen Parkplatzzufahrt gebe. Das sei von der Zustimmung privater Grundstückseigner abhängig, hieß es von Verwaltungsseite.

Daniel Karcher, der zusammen mit seiner Schwester Natalie den Bühlertallift betreibt, möchte die technische Beschneiung auf jeden Fall im Skiwinter 2012/13 in Betrieb nehmen. Das aufwendige Genehmigungsverfahren, das Baurecht, Wasserrecht, Verkehrsrecht und Naturschutz zu berücksichtigen hat, habe sich durch zusätzliche Gutachten in die Länge gezogen. Ein frühester Baubeginn sei allerdings aufgrund naturschutzrechtlicher Bestimmungen (Vogelbrut) erst ab 15. Juli kommenden Jahres möglich.

1700 Meter Rohre und bis zu sechs "Kanonen"

Entzogen wird das Wasser für den Speichersee dem Gressbach etwa 800 Meter unterhalb der alten Bühlertäler Skihütte. Er entspringt auf dem Pfrimackerkopf und verfügt mit 15 weiteren, kleinen Quellen über eine auskömmliche Schüttung. An der Entnahmestelle wird eine Pumpstation in Garagen-Größe errichtet. Das Rohrnetz bis zum Speichersee hat eine Länge von rund einem Kilometer. Auf dem Skihang ist ein weiteres 700 Meter langes Leitungssystem notwendig. Im Endausbau sind bis zu sechs Schneemaschinen vorgesehen. Derzeit werden Angebote verschiedener Hersteller eingeholt. Außerdem haben die Geschwister Karcher bereits für den kommenden Skiwinter den Ausbau der Liftbar mit einem erweiterten Speiseangebot im Visier, zumal immer noch nicht klar ist, welcher Nutzung die Höhengaststätte Hundseck entgegensieht. Dem Pächter wurde auf Ende Oktober gekündigt (wir berichteten).

"Weiterhin auf der Tagesordnung" steht eine Revitalisierung des Hundseck-Nordhangs, für den Karcher mit der Gemeinde Ottersweier im Dezember 2009 einen zunächst auf ein Jahr begrenzten Optionsvertrag geschlossen hat. Eine Ertüchtigung der beiden Lifte lohnt sich nach Expertenmeinung nicht mehr, so dass vor einer Neuinbetriebnahme zunächst ein Genehmigungsverfahren eingeleitet werden müsse. Zu prüfen gelte es ferner, ob auch ein gut erhaltener Lift aus dem Alpenraum genüge. "Wir gehen Schritt für Schritt vor", sagt Daniel Karcher, schließlich handle es sich um gewaltige finanzielle Dimensionen weit jenseits des 500 000-Euro-Bereichs. Auf jeden Fall gelte: "Das Projekt ist nicht aufgegeben."

Quelle: Badisches Tagblatt 21.9.2011
 
Ich drücke den Karchers ganz fest die Daumen, dass der kommende Winter gerade zu Weihnachten eine optimalen Skilbetrieb am Hundseck ermöglicht, damit zumindest die finanzielle Basis für dieses sehr lobenswerten Engagement im Nordschwarzwald gesichert ist!

Düsi
 
Neues Skivergnügen auf Hundseck in Planung

Ottersweier (jo) - Das Skigebiet Hundseck soll aufgewertet werden. Der Gemeinderat Ottersweier nahm bei seiner Waldbegehung am Montagnachmittag wohlwollend die Planungen zur Kenntnis, den stillgelegten Hundsecklift am Nordhang neu zu errichten, eine Verbindung für Skiläufer zum bestehenden Bühlertallift (Südhang) zu schaffen und beide Hänge technisch zu beschneien. Dazu soll ein See als Reservoir für 12 000 Kubikmeter Wasser ausgehoben werden.

Quelle: Badisches Tagblatt 6. Oktober 2011

Ich hoffe, dass der vollständige Artikel demnächst im Archiv Eichwälder verlinkbar ist und einen Zeitplan enthält.
 
Damit würde das mit Abstand beste Skigebiet im Nordschwarzwald entstehen. Aber irgendwie will ich es erst glauben, wenn ich dort tatsächlich runter fahr. Bis dahin bleibt der Nordhang halt Touren- und Freeridegebiet, hat ja auch was :wink:
 
Jetzt bin ich gespannt, ob man im Rahmen des ganzen unsäglichen Getues um das Pseudo-Projekt "Nationalpark Nordschwarzwald" den bekannten Fehler bei der Einrichtung eines NP in einem 120 Jahre lang touristisch genutzten Gebiet wiederholen wird: Nämlich bestehende Wintersportareale und deren Erweiterungsflächen ins NP-Terrain einzuschließen. Dann kann man alles, was Alpinski an der Schwarzwaldhochstraße künftig weiter auf dem Stand der Zeit halten würde, vergessen: Reaktivierung einmal stillgelegter Anlagen, neue Beschneiungsmaßnahmen, und eben die Erweiterung und den Zusammenschluss von Skigebieten/Skihängen. So bereits geschehen im NP Harz .
 
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