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Neues im Oberengadin

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news in der saison 2003/ 2004

schnneanlage suvretta
umbau talstation signal neuer kassen und skischulbereich


der neubau der diavolezzabahn verzögert sich wohl da die bahn diesen herbst neue zugseile bekommt!

die bahnen haben übrigends einen rekordsommer zu verzeichen!!
 
Meier Michael schrieb:
Und Alp Lanquard ist wohl eher ein Witz! 80er Pendelbahn und sonst nix!
Ich glaube, du verwechselst da was. Alp Languard ist die Kurven-DSB in Pontresina. Du meinst sicher den Piz Lagalb.
 
Ich sehe Michis Bilder leider nicht. Was läuft schief?
 
Jo klar Lagalb. Der Berninaschlepper wurde abgerissen und die Signalbahn komplett überholt von Garaventa.
Bilder hab i rausgenommen!
 
Dann weißt ja wofür der "Anti-Bilderklau" gut ist. :-))
 
news:

aus der engadinerpost.ch

ersatz skilift rabgiusa 2005! die furtschellas bahn will bis 2005 den skilift durch eine doppelsesselbahn oder 4er sesselbahn ersetzten! kosten 4-6mio sfr! bereits im sommer 2004 sollen die fundamente gebaut werden!

2 er sesselbahn wär ja nicht so toll aber die bahn hat nicht soviel geld :(
 
ersatz skilift rabgiusa 2005! die furtschellas bahn will bis 2005 den skilift durch eine doppelsesselbahn oder 4er sesselbahn ersetzten! kosten 4-6mio sfr!
Also auch wenn es eine Doppelsesselbahn wird, wird es meiner Meinung nach keine fixgeklemmte, sondern eine kuppelbare Doppelsesselbahn! Denn 4-6Mio Sfr sind zuviel für eine Fixgeklemmte.
Fiescheralp (Aletschgebiet) wollte die 4KSB Heimatt (Baujahr 2000) zuerst auch noch als 2KSB bauen.
 
aus einer hotelnews zeitung:

LIFTING FÜR DEN CORVATSCH: Was die auf der Corviglia
können, das können die Corvatscher schon lange
und stecken 12 Millionen Franken in ihre Luftseilbahn.
Damit wird die Sektion Murtèl – Corvatsch 2005 saniert
und dann geht es auch am Corvatsch ruck, zuck. 1000
Schneesportler katapultiert die Bahn dann pro Stunde
auf den Gipfel, heute sind es deren 800.

also wird es wohl keinen neubau geben sondern neue technik am alten standort und höhere fahrgeschwindigkeit! naja so schlimm sind die wartezeiten ja auch nur in der hochsaison! wird wohl bei den 80er kabinen bleiben! die haben ja grosse probleme an der bergstation mit dem permafrost! geplant war ja mal eine 125er an neuem standort! hoffentlich folgen dann der neubau von den schleppliften mandra und curtinella durch 4er sessel 8)
 
Für 12Millen kriegst aber sicher ne 125er nicht nur ein Update der alten. :wink: Oder es wird so eine wie Piz Nair. Das währ TOP!
Alledings gäbe es noch diverse Schlepper mit denen man mal abfahren könnte. Vor allem der Lange rüber nach Furtschellas ist ja Grauenhaft.
 
der ersatz der diavolezzabahn kommt immer näher! die konezession für die jetzige 125er garaventa läuft 2006 aus.
ich glaub, dass 2005 mit dem neubau begonnen wird! ich glaub es wird eine zweiseilbahn (wie kreuzeck) oder dreiseil (val d´isere)
zweiseil ist wohl billiger und die kapazität wird bestimmt unter 2000 pers/h stunde liegen da es ja nur eine piste gibt! die bahn muss allerdings auch sehr windstabil sein! die gesellschaft ist jetzt fast schuldenfrei und kann das geld aufbringen!

aus der engadiner post:

Bezüglich der anstehenden Investitionen konnte Christian Walther auf Anfrage der «Engadiner Post» noch keine konkreteren Angaben machen. «Wir diskutieren sehr interessante Sachen, sind aber heute noch nicht so weit», sagte Walther, der im Verlaufe dieses Sommers näher informieren will.
Im Zentrum der Überlegungen dürfte der Ersatz der Diavolezza-Bahn stehen. Dieser wurde bereits im Jahr 2000 intensiv diskutiert und projektiert, aufgrund betriebswirtschaftlicher Überlegungen aber vorerst zurückgestellt. Geplant gewesen wäre damals eine Aktienkapital-Aufstockung um eine Mio. Franken. Diese hätte dem Unternehmen einen Mittelzufluss von etwa fünf Mio. Franken gebracht. Für rund 20 Mio. Franken wäre der Bau einer Umlaufbahn mit mehreren Grossraumkabinen geplant gewesen.
 
das engadin vermeldet rekordumsätze bei den bergbahneinnahmen! :lol: das lässt hoffen auf sessel rabgiusa und schnelle sanierung corvatschbahn!
Rekordeinnahmen trotz viel Wind und weniger Sonne
Bergbahnen ENGADIN/St.Moritz mit erfreulicher Zwischenbilanz

Die Bergbahnen ENGADIN/St.Moritz haben sowohl im Januar als auch im Februar Einnahmerekorde verzeichnet. Punkto Einnahmen wurden damit sogar die Spitzenmonate des Rekordwinters 2001 übertroffen. Allerdings präsentiert sich die Entwicklung der beiden Monate in diesem Winter bezüglich Frequenzen etwas uneinheitlich.


Während im Januar auf sämtlichen Bergbahnen im Oberengadin 5% weniger Ersteintritte als im Vorjahr registriert wurden, waren im Februar 8% mehr Gäste am Berg. Markant besser ist die Situation bei den Einnahmen. Gemäss der heute veröffentlichen Zwischenbilanz für den laufenden Winter stiegen die Einnahmen im Januar im Vergleich zum Vorjahr um erfreuliche 18% und auch im diesjährigen um einen Tag längeren Februar floss 8% mehr Geld in die Kassen der Bergbahnen im Oberengadin. Dies obwohl bereits der Februar’03 von Superwetter profitierte und natürlich wegen der WM und dem damit verbundenen Drumherum besondere Massstäbe gesetzt hatte.
Urs Grimm, Geschäftsführer der Bergbahnen ENGADIN/St.Moritz, sieht die in den ersten zwei Monaten dieses Jahres registrierte verstärkte Nachfrage differenziert. «Das Rekordergebnis ist in Anbetracht des für Engadiner Verhältnisse von viel Wind und wenig Sonne geprägten Wetters im Januar und Februar ausserordentlich.» Nach seiner Ansicht zeigt die erneute Konzentration des Engadins bei den Angeboten und in der Kommunikation auf die Kernkompetenz Schneesport erste Früchte: «Wer möchte nicht die Vielfalt der mit 350 Pistenkilometern grössten Schneesportregion der Schweiz geniessen und auf den Pisten der Weltmeister fahren?»
 
Erhält Zuoz auf den Winter 2005/06 ein moderneres Skigebiet?



Neue Zubringeranlage, Ausbau der Beschneiung, Ersatz des Pizzetliftes



Ab dem Winter 2005/06 soll sich das Skigebiet Zuoz modernisiert präsentieren. Eine neue Vierersesselbahn führt vom südwestlichen Dorfrand aus etwas oberhalb zur heutigen Talsation des Skiliftes Pizzet (Bild).

Lange Zeit schienen die Verhandlungen für die Erneuerung des Skigebietes Zuoz blockiert. Im letzten November dann schöpften die Initianten neue Hoffnung, als für die Talstation der neuen Zubringerbahn der Standort Curtin Plavaunt am südwestlichen Dorfrand von Zuoz als ernsthafte Option für den umstrittenen Standort Champatsch ins Gespräch kam. Berechtiger Optimismus, wenn man die Medienmitteilung des Amtes für Raumplanung von gestern Mittwoch liest. Dort steht geschrieben, dass eine Lösung für die neue Basiserschliessung des Skigebietes Zuoz «in Sicht ist». Konkret soll bereits im Sommer 2005 mit dem Bau begonnen werden, die Inbetriebnahme ist auf die Wintersaison 2005/06 geplant.

Vierersesselbahn «Chastlatsch» als neue Zubringeranlage

Vorausgesetzt, sämtliche notwendigen Planungsschritte wie die Festsetzung im kantonalen Richtplan, die Anpassung der Ortsplanung, das Konzessionsgesuch, der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und letztendlich das Verfahren für Bauten ausserhalb der Bauzone (BaB) gehen schlank über die Bühne. Und davon geht der Zuozer Gemeindepräsident Heinz Masüger heute aus. Nicht zuletzt weil sich die Umweltschutzorganisationen grundsätzlich bereits erklärt haben, beim jetzt vorliegenden Projekt mitzuarbeiten. Dies allerdings unter der Prämisse, dass die ursprünglich geplante Erweiterung des Skigebietes in das im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) liegende Val Viroula nicht weiter verfolgt wird. «Der langfristige Unternehmensplan der Sessel- und Skilift Zuoz AG zeigt, dass in den nächsten zehn Jahren eine Erschliessung des Val Viroulas keine Priorität hat», steht in der Medienmitteilung diesbezüglich geschrieben.
Es sind drei Projekte, die im Sommer 2005 in Angriff genommen werden sollen. Wichtigstes ist die neue Basiserschliessung des Skigebietes. Diese war nötig geworden, weil der heutige Standort der Talstation oberhalb des Dofzentrums ungünstig ist. Zum einen muss der ganze Zubringerverkehr durch das Dorf fahren, zum anderen sind nach verschiedenen ausgeführten Bauprojekten dort kaum mehr Parkplätze vorhanden. Jetzt ist vorgesehen, die neue Talstation oberhalb der Kantonsstrasse zwischen Friedhof und Wohnzone Crasta zu erstellen. Die Bergstation für die neue Vierersesselbahn «Chastlatsch» würde schräg oberhalb der heutigen Talstation des Skiliftes Pizzets gebaut. Dort ist ebenfalls der Besammlungsplatz für die Skischule sowie ein kleines Übungsgebiet vorgesehen. Unterhalb der alten Kantonsstrasse kämen die rund 200 Parkplätze zu liegen. Die Zufahrt zu diesem Parkplatz würde gleichzeitig auch der Erschliessung des Quartierplangebietes Curtin Plavaunt dienen.

Beschneiung und Ersatz Pizzetlift

Zweiter Projektpunkt ist der Bau einer Beschneiungsanlage für die Talabfahrt, gemäss Heinz Masüger «ein absolutes Muss» für ein Skigebiet, das den heutigen Ansprüchen genügen soll. Als drittes schliesslich wird der Ersatz des in die Jahre gekommenen Skiliftes Pizzet durch eine Sesselbahn geplant. Alles in allem schätzt Masüger die Kosten auf rund zehn Millionen Franken. Dabei handle es sich aber höchstens um eine Grobschätzung, die Detailplanung inklusive einem Businessplan sei zurzeit in Arbeit. Auch die Finanzierung müsse noch abgeklärt werden, gefordert sei vor allem die Standortgemeinde Zuoz, sicher aber auch die anderen Plaiv-Gemeinden, sagt Masüger.
Bereits 1998 hatten die Plaiv-Gemeinden entschieden, im Rahmen eines Wirtschaftsaktionsprogrammes das Zuozer Skigebiet für insgesamt 18 Millionen Franken auszubauen und zu erneuern. Die Pläne kamen aber bald einmal ins Stocken. Zum einen gab es breite Opposition gegen jegliche Erweiterungspläne in bisher unberührtes Gebiet, zum anderen wurde auch die geplante Neuerschliessung ab Champatsch von verschiedener Seite bekämpft. Als das Bundesamt für Verkehr im Dezember 2001 das Konzessionsgesuch für die neue Zubringerbahn aus «natur- und landschaftsschützerischen sowie aus wirtschaftlichen Überlegungen» ablehnte, schien die Situation festgefahren.
Mit dem Koordinationsprotokoll, einer Art «Differenzbereinigungsverfahren» zwischen den beteiligten Parteien, wurde nach einem Konsens gesucht. Dieser scheint jetzt gefunden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich bei der Quartierplanung Curtin Plavaunt seit dem letzten Herbst eine neue Ausgangslage präsentiert und diese jetzt vorangetrieben werden kann.


Quelle: Engadiner Post Autor: Reto Stifel

Ort: 7500 St. Moritz
Datum: 13.05.2004
Rubriken: Tourismus, Verwaltung
 
Wollten man nicht den abgebauten 3er aus St. Moritz in Zouz als Zubringer wieder aufbauen?
 
Aus Seilbahn.net vom 17.06.2004

Sessel- und Skilift Zuoz AG: Ab 2005 soll das Skigebiet Zuoz modernisiert werden.

Geplant ist eine neue Vierersesselbahn "Chastlatsch" vom südwestlichen Dorfrand zur Talstation des Pizzet-Schleppliftes. Weiters soll eine Beschneiungsanlage für die Talabfahrt und eine Sesselbahn als Ersatz des Schleppliftes "Pizzet" errichtet werden.

Investitionsvolumen ca. 10 Millionen Franken
 
Ja was den nun? Der Gebrauchte 3er von St. Moritz oder ein neuer 4er?
 
Zwei Sessellifte und Beschneiung für 10 Mio Euro? Mir schwant böses...

Jakob
 
aus der engadinerpost.ch:

Mehr Komfort für das Furtschellas-Gebiet



Nach gutem Jahr mit Plänen für eine verlängerte Vierersesselbahn Rabgiusa



Die Furtschellasbahn zeigt wieder Aufwärtstrend und im eigenen Skigebiet Erneuerungspläne für die Transportanlagen. Eine Vierersesselbahn soll in Rabgiusa den alten und ungeliebten Skilift ersetzen. Foto: St. Kiener

Die Furtschellasbahn AG in Sils-Maria kann auf ein «zufrieden stellendes» Geschäftsjahr 2003/04 zurückblicken. So steht es im Geschäftsbericht zu Handen der Aktionärsversammlung vom 15. Oktober. Bei Erträgen von 4,284 Mio. Franken (Vorjahr 4,514 Mio.) und Aufwendungen von 3,581 Mio. (3,632 Mio.) resultierte ein Cash-Flow von 16,4 Prozent (19,53%). Abschreibungen konnten in der Höhe von 694 169 Franken vorgenommen werden (624 200). Von den Gesamtinvestitionen sind damit 70,67% abgeschrieben. Der Eigenfinanzierungsgrad hat sich von 57,54% im letzten Jahr auf nunmehr 62,19% erhöht.
70% der Einnahmen gehen auf das Konto des Verkehrsertrages im Winter 2003/04. Trotz einer rekordverdächtigen Sommersaison betrug der Verkehrsanteil dieser Jahreszeit nur gerade 6%. Dem allgemeinen Trend bei Bergbahn-Unternehmungen folgend, verzeichnete die Furtschellasbahn AG im Restaurationsbereich Einbussen. Besonders hoch waren diese bei der Rabgiusa-Hütte, wo ein Minus von 23 Prozent resultierte. «Da dürfte in erster Linie das schlechte Wetter im letzten Winter den Ausschlag gegeben haben», meint Furtschellas-Direktor Markus Moser. Das Hauptrestaurant «La Chüdera» bei der Bergstation der Luftseilbahn konnte anderseits einen Ertragszuwachs um 6% registrieren, was die Betriebsleitung u.a. auf die Optimierung des Angebotes zurückführt.
Weniger Frühjahrsskifahrer
Weitere Zahlen verlangen nach Erklärungen. So hat der Verkauf der Furtschellas-eigenen Fahrausweise im letzten Geschäftsjahr um knapp 25% zugenommen, während jene des Bergbahnenverbundes Engadin/St. Moritz (BEST)um 14,37% eingebrochen sind. Markus Moser führt dies auf den schlechterern März/April zurück. War früher Furtschellas vor allem angesichts der damals schlechteren Verhältnisse auf der St. Moritzer Seite ein eigentlicher Frühjahrsprofiteur, so ist das heute angesichts der Aufrüstung der nahen Konkurrenz im Schneeanlagenbereich anders.
Blickt man auf die Frequenzstatistik so ist ersichtlich, dass der März 2004 mit einem Minus von 29,34% gegenüber dem Vorjahr ins Gewicht fällt. Im Februar war hingegen ein Plus von 17,78% verzeichnet worden. Gesamthaft um 11,06% gesteigert wurden die Frequenzen im Jahrhundertsommer 2003. Wobei der oft schlecht geredete Sommer 2004 ebenfalls gut zu werden verspricht. «Wir liegen im Moment im Bereiche des Vorjahres», sagt der Furtschellas-
Direktor. Ausschlaggebend ist jetzt noch das Wetter bis zum Schliessungstag am 17. Oktober.
Verbesserungen kann die Bahnunternehmung im Bereich des Personalaufwandes ausweisen. Dieser ist um rund 4% auf 35,23% gesunken. Die Doppelbesetzung bei Direktion und Technischer Leitung im Übergangs-Vorjahr hatte damals zu Mehrausgaben im Personalbereich geführt. Den höheren Sachaufwand begründet Markus Moser mit «mehr Revisionen» und dem Leasing von zwei Pistenfahrzeugen. Ausserdem sei das Erscheinungsbild erneuert worden.
Längere Rabgiusa-Anlage?
Viel Lob erhielt die Furtschellas-Crew im letzten Winter von den Ski- und Snowboardfahrern in Sachen Pistenpräparation. Insgesamt während 2481 Stunden ausserhalb der Betriebszeiten der Anlagen, wurde mit den Pistenfahrzeugen an der Herrichtung der Abfahrten gearbeitet. Was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 220 Stunden entsprach. Neu war die Markierung der Pisten an den Rändern, was die Begrenzung der gesicherten Routen deutlich machte.
Angesichts einer sichtbaren Konsolidierung geht man bei der Furtschellasbahn AG nun daran, im eigenen Skigebiet die Komfortsteigerung anzustreben. «Die Qualitätsverbesserung muss im Zentrum unserer Überlegungen sein, damit wir konkurrenzfähig bleiben», sagt Markus Moser. Geplant ist als Nächstes die Ersetzung des bei vielen Skifahrern und Snowboardern nicht sonderlich beliebten Rabgiusa-Skiliftes durch eine Vierer-Sesselbahn. Und dies zur Attraktivitäts- und Komfortverbesserung möglicherweise mit einer um 150 Meter nach oben verlängerten Anlage. Diesbezüglich sind aber noch geologische Abklärungen im Gange.
Gebaut werden soll wenn möglich im Sommer 2005. Dies wäre nicht nur für die Furtschellasbahn von äusserster Wichtigkeit, sondern hätte als nächste Verbindung zum Corvatsch-Skigebiet auch Auswirkungen auf den direkten Nachbarn. «Das ist für uns sicher positiv», sagte Walter Rauch, Kaufmännischer Leiter der Corvatschbahn, gestern auf Anfrage. Mit der Heraufsetzung der Rabgiusa-Endstation würde die Verbindungspiste zwischen den beiden Skigebieten verbessert.
Auf rund 5,2 Mio. Franken werden die Kosten für die neue Sesselbahnanlage Rabgiusa veranschlagt. Möglicherweise wird dieser Vierersessellift ohne Hauben erstellt. Dies um Kosten zu sparen und angesichts der sich immer häufiger zeigenden Tatsache, dass viele Gäste nur noch an schönen Tagen im Skigebiet anzutreffen sind. Die Vergleiche mit früheren Jahren zeigen, dass die Tendenz in diese Richtung geht. Ist es schön, sind die Skigebiete voll, ist das Wetter schlecht, dann sind sie zunehmend leer. Noch in den Achtziger- und zu Beginn der Neunzigerjahre waren die Bergbahnen auch bei schlechteren Witterungsverhältnissen recht gut belegt.
Beschneiungs-Optimierung
Weitere Optimierungsmöglichkeiten sieht man bei der Furtschellasbahn AG in kleinerem Rahmen. So bei den Restaurationsbetrieben im Angebotsbereich. Zudem ist die Erweiterung der Beschneiung ein Thema. Nachdem man die bisherigen Möglichkeiten ausgeschöpft hat, gilt es einen neuen Umweltverträglichkeitsbericht zu erstellen, um die Beschneiung der Pisten im Bereich der Sesselbahn Furtschellas (Alp Munt) und bei der Verbindung zum Corvatsch anzustreben.
Gesamthaft präsentiert sich die Furtschellasbahn nach schwierigen Jahren 1999/2000 und 2001/2002, aber nach guten Ergebnissen ab 2002/2003, wieder optimistisch. Das Unternehmen will mit Elan in die Zukunft und auf Qualität setzen, um sich im Oberengadin seinen Anteil bewahren zu können.


Quelle: Engadiner Post Autor: Stephan Kiener

Ort: 7500 St. Moritz
Datum: 22.09.2004
Rubrik: Tourismus
 
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