• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues im Oberengadin

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Sehr interessant. :-)

Die Lagalb Pisten sind schon was besonderes. Klar, wenn man im Engadin Urlaub macht, nutzt man primär Corviglia und Corvatsch. Aber zwischendurch mal ein kleiner Bonus-Ausflug nach Diavolezza-Lagalb ist dann halt noch so ein Extra-Bonus, durch den auch das Gesamt-Gebiet abwechslungsreicher bleibt. (Und Diavolezza alleine reicht einfach nicht.) Würde mich schon über einen Lagalb-Erhalt freuen!

Klar, über eine Hahnensee-Verbindung würde ich mich AUCH sehr freuen ;-)
Aber meine größte Befürchtung wäre eine Lagalb-Schließung und trotzdem kein Hahnensee in Sicht…

Wobei das natürlich jetzt auch interessant wird: als Investor in Lagalb würde ich mich jetzt natürlich auch absichern wollen, dass Lagalb auch später nicht mehr "eingetauscht" werden kann. (Hmm… Außer ich dreh das so, dass ich dann automatisch am Gewinn der Hahnenseebahn beteiligt wäre?)

Überhaupt stellt sich auch als Investor die Frage, wie ich mit meiner Investition Gewinn machen will, wenn das bislang nie so richtig geglückt ist. Außer es ist ein reines Liebhaber-Projekt von jemandem, der auf Gewinn gar nicht aus ist. Oder man will Lagalb ausbauen (bessere Diavolezza-Anbindung), um die Attraktivität zu steigern, aber das wird einem bestimmt umwelt-technisch nicht genehmigt.
 
Meine ganz persönliche wie wenig reflektierte Meinung:

Lagalb und Diavolezza gehören einfach Skitechnisch miteinander verbunden.
Es würde eines besten Gebiete der Alpen entstehen, welches nominell als "Kleinskigebiet" zu werten wäre - gemessen an der Zahl der Lifte. ;) :)


@LGH

Hast du einen Einblick in die wirtschaftliche Situation der Lagalb-Bahn?
Wird dort noch irgendetwas abgeschrieben?
Gäbe es irgendwelche bilanztechnische/buchhalterische Winkelzüge um die Anlage zu entlasten?
Ist die Ursache für den jährlichen Verlust operativ oder fiskalisch?
 
Leider weiß ich auch nicht mehr, als das was in diesem Dokument steht:
http://www.mountains.ch/files/page/medien/medienmitteilungen/150413_Hintergrund_Lagalb_Geschichte.pdf

Da steht, dass pro Jahr aus dem Betrieb ein Defizit von rund 1.5 Millionen Franken resultiert, aber keine Details, wie dieser zustande kommt.
Auf der Ausgabenseite ist es schon erstaunlich, dass eine einzelne Pendelbahn, die zudem ohne Kabinenführer betrieben werden kann, so viele Ausgaben verursacht. Natürlich kommt zum eigentlichen Bahnbetrieb auch noch die Pistenpräparation und der SOS-Dienst hinzu, aber es sind ja auch nur 3 Pisten. Ist natürlich denkbar, dass da auch noch Schulden dran hängen, aber die lösen sich ja auch nicht auf, wenn man die Bahn still legt.

Die andere Frage ist ja auch, wie die Erträge gerechnet werden. Als ich letztes Jahr in der Weihnachtssaison da war, fuhr Lagalb im Dauertakt und jede Kabine war gut gefüllt. Aber: da für die Abrechnung aus dem Skipass-Topf nur die Ersteintritte gerechnet werden, bringen Wiederholungsfahrten natürlich nichts mehr ein. Wenn also in jeder vollen Kabine wieder die gleichen Leute sitzen, bringt das dem Gebiet keine Einnahmen, zeugt aber trotzdem von zufriedenen Gästen. Finanziell wäre aber interessanter, wenn die ganze Zeit viele verschiedene Gäste kommen und dann nur 2-3 mal fahren ;)

Soweit ich das Abrechsnungssystem des Ticket-Verbunds zu verstehen glaube, verdient der Betreiber sogar bei der ersten Lagalb-Fahrt einer Person, die von Diavolezza rüber gewechselt hat, keinen Ersteintritt mehr, da er diesen ja bereits an der Diavolezza hatte. Wobei ich ja aber stark darauf hoffe, dass man in der Bilanz der Lagalb-Bahn diese Personen trotzdem berücksichtigt hat, denn viele dieser Personen wären ja auch nicht zur Diavolezza gekommen, wenn es die Lagalb nicht gäbe.

Ja, ein Verbindungslift wäre super, aber immerhin gibt es ja eine Verbindungspiste in einer Richtung. Da es sich aufgrund der Sonnenlage eh anbietet, morgens Diavolezza und Nachmittags Lagalb zu fahren, ist das ja auch schon nicht schlecht. Weiß aber nicht, wie gut die ist, denn wenn ich im Dezember da war, war die immer noch zu…
 
Soweit ich das Abrechsnungssystem des Ticket-Verbunds zu verstehen glaube, verdient der Betreiber sogar bei der ersten Lagalb-Fahrt einer Person, die von Diavolezza rüber gewechselt hat, keinen Ersteintritt mehr, da er diesen ja bereits an der Diavolezza hatte.
Kann das wirklich sein? Dass nicht jede Einzelfahrt abgerechnet wird, ist klar, da viele Bahnen in St.Moritz ja auch keinen Leser haben, nur die im Tal oder weit unten. Aber pro Gebiet auch nicht?
Gleichzeitig frage ich mich grad, wie das beim Snowpass ist, da kommt es doch immer mal wieder vor, dass man das Gebiet während des Tages wechselt, nicht nur innerhalb des Oberengadins. Ich machte das zB. schon zwischen Savognin und Lenzerheide. Profitiert da auch nur das Ersteintrittsgebiet dieses Tages?
 
Eins gleich vorne weg: ich habe nicht wirklich Ahnung. Alles was ich weiß beruht darauf, was ich mir Anhand von Geschäftsberichten, der Positionierung der Ticket-Kontrollpunkte, Hörensagen und eigenen Thesen irgendwie zusammengereimt habe. Jemand der mehr weiß, darf mich sehr gerne korrigieren :)

Also, wenn ich den Betreiber wechsele, z.B. morgens am Corvatsch fahre, und Nachmittags auf Corviglia wechsele, denke ich schon, dass sowohl die Corvatsch AG und die Mountains AG diesen Tag an mir einen (halben? trotzdem ganzen?) Ersteintritt "verdient" haben. Und erst recht, wenn du mit dem Snowpass ganze Regionen wechselst.

Im Falle von Diavolezza und Lagalb ist der Betreiber aber immer noch die Mountains AG, und ich denke, dass das ähnlich gewertet wird, wie wenn ein Coviglia Nutzer zwischen St. Moritz und Celerina hin und her fährt. (Solange er keine Talfahrt macht, wird sein Ticket ja nicht mal erfasst.)

Vor der Fusion zwischen Corvatsch und Furtschellas gab es für Furtschellas z.B. ein Ticket-Drehkreuz wenn man von Curtinella aus Rabgiusa ereichte, und für den Corvatsch ein Drehkreuz bei der Alp Surlej Sesselbahn. Sogar beim Curtinella-Schlepper gab's einen Kontrollpunkt für den Corvatsch, damit einem ja kein Ersteintritt eines Furtschellas-Gastes entgeht, der nicht bis zur Sesselbahn oder zur Pendelbahn weiterfährt, sondern nur mal den Skilift kurz nutzte ;)
Als Furtschellas mit Corvatsch fusionierte, verschwanden all diese Kontrollpunkte, da es nun nur noch ein Betreiber ("ein Gebiet"?) war.

Corviglia hatte aber auch keine inneren Kontrollpunkte, als dies noch mehrere Betreiber waren. Ich schätze, dass man hier innerhalb der Corviglia-Nutzung einen fixen Verteilungs-Schlüssel hatte. Könnte auch sein, dass die Piz Nair AG auch heute noch von einem solchen Schlüssel profitiert, schließlich hat man zwar einen Kontrollpunkt bei der Seilbahn, nicht aber bei der Lej de la Pêsch Sesselbahn, die man von der anderen Seite ebenfalls erreichen kann.

Meine These wäre demnach, dass jedem Betreiber ein Ersteintritt pro Tag berechnet wird. Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass die Mountains AG nicht das doppelte an mir verdienen wird, wenn ich von Diavolezza nach Lagalb wechsele. Entweder sie verdienen nur das erste Mal die ganze Summe, oder zweimal die Hälfte. ;)
 
Das mit den Verbund-Tickets Funktioniert so in der Regel so. Dort wo das Ticket gekauft wurde am meisten hängen bleibt. Der Rest landet in einem Pool. Der Pool wird dann nach einem festgelegt Schema aufgeteilt. Bei einer Variante folgt das Schema den Anzahl Fahrten in den einzelnen Gebieten. Und was anderes würde mich überraschen.
Es kann natürlich sein das die Lagalp zu viel in den Pool gezahlt hat und zu wenig retour erhalten hat. Ist das eigentlich noch eine selbständige AG? Im Besitz der Oberengadin Bergbahnen. Selbständig? Oder wurde das mal integriert? Bei mir keimt da nämlich der Verdacht auf, dass man, nach dem die Verbindung mit der Diavolezza wegen den Umweltschützern gescheitert ist, die Bahn ausbluten lässt.
 
Wenn man eine Bahn unbedingt loswerden will dann gibt es genügend Möglichkeiten, in den Bilanzen und den Einnahmen so lange die Positionen zu verschieben, bis das gewünschte Ergebnis dabei heraus kommt. Wahrscheinlich nimmt man dabei auch in Kauf, dass mittelfristig Diavolezza weniger Frequenzen haben wird. Vielleicht will man die Bahn dort auch noch loswerden, wer weiss.
 
Weiss eigentlich jemand, was aus der Ankündigung bezüglich neuer Kabinen bei der Furtschellasbahn wurde? Am Montag fuhren jedenfalls noch die alten, und da bis zur Saisoneröffnung weniger als zwei Wochen verstreichen, glaube ich nicht mehr so ganz dran. Anderseits lässt die Corvatsch website bis anhin nichts gegenteiliges verlauten.
 
Das scheint um ein Jahr verschoben worden zu sein. In der diesjährigen Corvatsch Print-Broschüre werden die neuen Kabinen erneut erwähnt, aber diesmal mit "Winter 2016/17".
 
Hmm… eigentlich wird sie ja auch von Salastrains gedoppelt, insofern könnte man die Idee verstehen eine mit (für Kälte) und eine ohne (weniger Wind anfällig) zu machen.

Hatte auch mal gelesen, dass beide Bahnen vor der WM 2017 aus Image Gründen neue Sessel bekommen sollen, wobei ich erst nächste Saison damit gerechnet hatte, damit sie dann noch "frisch" sind.

Hat denn Salastrains auch schon neue Hauben?
 
An der letzten GV wurde auch von einer Modernisierung gesprochen. Immerhin fahren sie seit heute mit gepolsterten Rückenlehne.
 
Im Traum wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass die Hauben am Alp Giop Sessel dauerhaft demontiert werden. 8O 8O 8O
Im Sturmfall kann man ja immer noch auf die Standseilbahn ausweichen. Im Oberen Drittel bläst der Wind schon oft und die meisten Frauen wollen, dass der Bubble dann geschlossen wird. Da wird sich der St. Moritz Gast bedanken....
Der Bubble hat hier wirklich einen Sinn.

Die Maßnahme ist mir völlig unverständlich :?: :?: man kann sie nur als erste Einstellung auf die Erwärmung verstehen :lol:

Dann kommt man in ein paar Jahren aus der neuen Signalbahn 10er Gondel (mit Sitzheizung :lol: ) und steht an einem Cabrio Lift ....sorry aber dass muss man nicht verstehen :nein:

Am Corvatsch wird das ja wegen fehlender Beschneiung eine sehr schlechte Saison... Weihnachten spielt wie überall im Engadin eine sehr wichtige Rolle....ich hoffe dass hierdurch der Curtinella Ersatz nicht gefährdet wird, da man sicher mit einem Jahresverlust am Corvatsch rechnen muss und der Cash Flow sowieso schon sehr klein ist. Hoffen wir mal auf einen starken Februar.
 
Was aber mitunter teils stundenlange Wartezeiten zur Folge haben kann. ME daher OK - diese Bahn haubenlos zu betreiben. Als Beschäftigungsanlage steht ja auch Salastrains zur Verfügung, die jederzeit (außer bei entsprechendem Sturm) und immer genutzt werden kann.
snowworld schrieb:
Im Traum wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass die Hauben am Alp Giop Sessel dauerhaft demontiert werden. 8O 8O 8O
Im Sturmfall kann man ja immer noch auf die Standseilbahn ausweichen..
 
Ja ich habe mich auch darüber gewundert, dass die Hauben wirklich weg sind. Gerade das Klientel welches St. Moritz anspricht
(zumindest ein Teil davon) hätte wohl am liebsten Hauben und Sitzheizung auf jedem noch so kleinen Lift.

Nun ja; die Alp Giop Bahn ist ja ohnehin schon alt (ich glaube so 1994?). Somit steht irgendwann sowieso ein Ersatz an.
Auch Salastrains ist aus der gleichen Zeit. Gerade hier ist die Kapazität zu Spitzenzeiten ein wenig knapp. Könnte mir vorstellen, dass
hier was leistungsstärkeres hinkommt. Früher war ja auch mal von einer möglichen Muntanelle-KSB die rede. Ist diese Idee eigentlich komplett vom
Tisch?
 
Zurück
Oben