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Neues im Oberengadin

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hier mal ein mini pistenplan von der corvtasch/ furtschellas region!
 

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die erneuerung der corvatschbahn zieht sich:



Die Corvatschbahn sucht Finanzierungshilfe bei der Gemeinde



Silvaplana: Die Ersetzung der zweiten Corvatsch-Sektion kostet viel Geld



Die zweite Sektion der Corvatschbahn muss in den nächsten zwei Jahren erneuert werden. Für die Finanzierung will die LSC ein Darlehen der Gemeinde.

Ende 2004 läuft die Betriebs-
bewilligung der zweiten Sektion der Luftseilbahn Silvaplana–Corvatsch AG (LSC) aus. Sie muss demnach innerhalb der nächsten zwei Jahre ersetzt werden. Pläne zur Erneuerung der Anlage werden schon seit einigen Jahren diskutiert. Nun will man am Corvatsch Nägel mit Köpfen machen. Nach eingehenden Abklärungen über die Ersatzmöglichkeiten sind für die Zeit nach Ablauf der Betriebsbewilligung drei Varianten übrig geblieben.

12 Mio., 7,1 Mio. oder Stilllegung?

Erstens der Ersatz der zweiten Sektion unter Verwendung des Standortes der bestehenden Stationsgebäude, eine Betriebsdauer von 20 Jahren mit einer Kapazitätserhöhung auf 1200 Personen pro Stunde (bisher 880). Für dieses Vorhaben müssten Kosten von zwölf Millionen Franken veranschlagt werden. «Visuell», so Corvatschbahn-Direktor Andreas Venzin auf Anfrage der «Engadiner Post», käme die Bahn gleich daher wie die untere Sektion. Wobei in der ersten Sektion das Fassungsvermögen der Kabine 125 Personen beträgt, bei der zweiten Sektion würden es neu 100 sein. Eine gesamte Erneuerung der oberen Sektion mit einem kompletten Neubau der Bergstation inklusive Restaurant käme mit 18 Mio. Franken zu teuer zu stehen. So wird auf dem Berg nur die eigentliche Station den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Umsomehr der jetzige Standort gemäss den erfolgten Abklärungen «die beste Lösung» (so Venzin) darstellt.
Bei der zweiten jetzt am Corvatsch zur Diskussion stehenden Variante stünde die Sanierung und Teilerneuerung der bestehenden Bahn mit Kosten von 7,1 Mio. Franken im Vordergrund, wobei die Betriebsdauer um zehn Jahre verlängert würde. Mit der Option, die Bahn nachher komplett neu zu bauen. Der Nachteil wäre die fehlende Kapazitätserhöhung in diesen zehn Jahren.
Die dritte Variante bestünde in der Stilllegung der zweiten Sektion. Eine Option, die kaum in Frage kommt, angesichts der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Corvatschbahn für
die Gemeinde Silvaplana und für die Schneesportregion Oberengadin.

Absicherung verlangt

Die als erste Variante ins Auge gefasste Erneuerung der zweiten Luftseilbahnsektion bereitet der Cor-
vatschbahn nun aber etwelche finanzielle Sorgen. Die veränderte Kreditpolitik der Banken (Basel II) bringt es mit sich, dass die Investitionskosten auch anderweitig abgesichert werden müssen. Zumindest verlangen die Kreditinstitute das Einschiessen von zusätzlichen LSC-Eigenmitteln oder die Absicherung durch nachrangige Darlehen von Dritten.
Aufgrund dieser Vorgaben ist die LSC an die Gemeinde Silvaplana gelangt. Diese soll mit einem verzinslichen Darlehen von maximal fünf Millionen Franken und einer Laufzeit bis 2020 aushelfen. Diesem Ansinnen steht der Silvaplaner Gemeindevorstand nach eingehender Überprüfung positiv gegenüber und legt das Geschäft der nächsten Gemeindeversammlung vom 17. November zur Bewilligung vor.
Der Gemeindevorstand spricht sich in der Botschaft für die erste Variante mit dem Neubau der zweiten Sektion aus (zwölf Mio.). Die Attraktivität des Gebietes werde dadurch klar gesteigert. Wie die Silvaplaner Behörden erklären, habe ein Untersuchungsbericht über die Abschätzung der Ertragskraft der LSC für die folgenden Jahre festgestellt, dass diese genüge. Die jetzigen Anlagen, die Skigebietshöhe und die bereits vorhandenen Schneeanlagen gewährleisteten eine gute Qualität des Schneesport-Angebotes. Investitionen seien jedoch vorsichtig zu tätigen. Aufgelistet wird im Expertenbericht auch, dass die neue Bahn innert 10 bis 15 Jahren amortisiert werden könnte.

Bestehende Verträge anpassen

Die Luftseilbahn Silvaplana-Surlej-Corvatsch AG schlägt der Gemeinde Silvaplana vor, als mögliche Sicherheit für das Darlehen eine Grundpfandverschreibung im zweiten Rang einzurichten. Im ersten Rang lägen die Banken mit Forde-
rungen von maximal elf Mio. Franken. Da die Luftseilbahn AG Baulandparzellen im Wert von rund 16 Mio. Franken besitze sei das zu gewährende Darlehen genügend gesichert, hält der Gemeindevorstand in der Botschaft an die Stimmbürger fest. Die Gemeinde selbst würde die Mittel bei einer Bank aufnehmen und der Luftseilbahn AG zur Verfügung stellen. Die Zinsaufwendungen, welche die Gemeinde für das Kapital bezahlen müsste, würden der Corvatschbahn weiterverrechnet. Die Gewährung des Darlehens soll im Übrigen an die Bedingung geknüpft werden, dass der bestehende Baurechts- und Quellenrechtsvertrag angepasst wird, damit die Gemeinde entsprechenden Gegenwert erhält.


Quelle: Engadiner Post Autor: Stephan Kiener
 

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Der Winter steht bevor, doch der grosse Neuschnee lässt weiter auf sich warten. Mit dem kommenden kälteren Wetter, sind auch die Bedingungen für die künstliche Beschneiung gegeben. Damit die Kaltperiode auch genutzt werden kann, bringt die Diavolezza-Bahn AG ihre Schneekanonen im Gelände in Stellung - auf nicht ganz alltägliche Weise!
 

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Interessantes Foto! Die Raupen sind alte Ratracs, nicht wahr?
 
jepp! sind alte ratracs! die wurden allerdings noch bis vor vier jahren zur pistenpräperierung benutzt! 8O dementsprechend waren die pisten manchmal steinhart, weil die keine fräse an der raupe hatten!!

im engadin wird man sich auf wenig schnee einstellen müssen! wenn bis ende november nicht mind. 1m lag wurde die saison in den letzten 14 jahren immer recht schneearm! :cry: im dezember schneits selten sehr viel im engadin!
 
Miserables Jahr für die Diavolezzabahn



Abgesehen von Fremdkapitalabbau lauter negative Zahlen

Das Positive an den Kennzahlen der Diavolezza-Bahn AG vorneweg: Das Fremdkapital konnte im Geschäftsjahr 2003/04 auf 0,93 Mio. halbiert werden, so dass die Gesellschaft mit einem Eigenkapitalanteil von 80,5% (Vorjahr 66,7%) ihre solide Finanzierung noch weiter verstärken konnte. Der Rest der Kennzahlen vermittelt allerdings das Bild eines miserablen Geschäftsjahrs. Der Cashflow sackte um die Hälfte auf 1,19 Mio. ab und erreichte noch 15,3% des
Umsatzes (Vorjahr 24,9%). Die Passagierfrequenzen gingen um 19,5% auf 813 000 zurück. Entsprechend schrumpfte der Verkehrsertrag um 13,4% auf 4,58 Mio. Auch die Restaurants kamen schlechter weg: Ihr Betriebsertrag ging um 11,7% auf 2,61 Mio. zurück.
91 Schlechtwettertage
VR-Präsident Christian Walther mag darum am Fazit «miserabel» nichts beschönigen. Zwar habe man im zum Vergleich herangezogenen Vorjahr 2002/03 sehr gut gearbeitet, trotzdem sei der Abschluss 2003/04 absolut unbefriedigend. Als Hauptgrund sieht Walther das schlechte Wetter im Winter, wo drei Viertel der Erträge generiert werden. Während der 155 Betriebstage der Diavolezzabahn gabs an 78 Tagen Schneefall, und an 13 Tagen musste der Betrieb wegen Sturm oder Lawinengefahr eingestellt bleiben. Tröstlich sei, dass sich die laufende Wintersaison um einiges besser präsentiere, auch wenn die Gletscherabfahrt nie geöffnet und der als Verbindung zwischen Diavolezza und Lagalb gedachte Ponylift gar nicht in Betrieb genommen werden konnte.
In ihrem Jahresbericht zu Handen der Aktionäre machen sich Walther und Bahn-Direktor Peter Dübendorfer Gedanken über die Zukunftsperspektiven ihres Unternehmens. Das Diavolezza-Angebot von unverfälschter Natur liege im touristischen Trend, sind sie überzeugt. Auch werde der Wintersport im Oberengadin in den nächsten Jahren seine Bedeutung mindestens halten können, trotz diverser Bedrohungen. Für die Diavolezza-Bahn AG gehe es darum, verlorene Marktanteile zurückzugewinnen.
Skigebiet ausbauen
In erster Priorität soll nach Möglichkeiten zur Verbindung der beiden Skigebiete Diavolezza und Lagalb gesucht werden. Auch sollen für eine erhöhte Angebotsvielfalt neue Pisten erschlossen werden. Für die meisten davon bestünden bereits die raum- und zonenplanerischen Voraussetzungen, sagte Christian Walther auf Anfrage. Auf der VR-Wunschliste steht zudem schon seit Jahren der Ersatz der Diavolezza-Pendelbahn durch eine Umlaufanlage mit entsprechend verkürzten Wartezeiten.
Nur jeder zweite Oberengadin-Gast fährt überhaupt einmal an die peripher gelegene Diavolezza. Ein vergrössertes, zusammenhängendes Skigebiet mit alpinem Charakter und Gletscherabfahrt soll künftig die längere Anfahrt rechtfertigen. Wie dieses neue Angebot genau aussehen soll, will VR-Präsident Christian Walther der Aktionärsversammlung vom 2. April erörtern.
Kapitalaufstockung geplant
Sicher ist, dass trotz gesunder Finanzbasis für den Schritt nach vorne neues Kapital nötig sein wird. Bereits ist darum die Rede von einer Aktienkapital-Aufstockung. Eine Aktien-Emission statt einer Jubiläums-Dividende zum 50-Jahr-Jubiläum im Dezember 2006? Christian Walther präzisiert: «Wir pflegen unser Aktionariat, deshalb ist nicht entweder/oder die Frage. Wir werden eine Dividende ausschütten, auch im Hinblick auf die Kapitalaufstockung.»
Im Weiteren wehrt sich Walther dezidiert gegen die Interpretation, dass sich die Diavolezzabahn mit einer stolzen Eigenkapitaldecke brüsten dürfe (beim regionalen Branchenleader CBB liegt der Eigenkapitalanteil bei 11,2%), darob aber den Angebotsausbau vernachlässigt habe. «Das ist falsch. Erstens haben wir eine sauber durchgezogene Abschreibungspraxis und zweitens haben wir ständig investiert, sei es in den Lagalbbahn-Neubau, sei es in die Schneeanlagen, sei es in die beiden Kläranlagen. Zudem hilft es uns über schlechte Winter wie den letzten!»


Quelle: Engadiner Post Autor: Urs Dubs

Ort: 7500 St. Moritz
Datum: 19.03.2005
Rubrik: Tourismus
 
Ich war Mitte Februar an 2 Tagen im Gebiet Diavolezza-Lagalb unterwegs und bin meist in halbleeren Gondeln gefahren bzw. hab mich über die im Verhältnis zum Andrang überdimensionierten Parkplätze gewundert. Dabei hab ich mich vor dem Urlaub vor Wartezeiten an diesen Bahnen gefürchtet. Durch die schlechte Schneelage waren jeweils nur die Hauptabfahrten offen, dafür in durchaus gutem Zustand. Die Abfahrt über den Morteratsch-Gletscher, wegen der ich u.a. eigentlich gekommen bin, war leider nicht möglich.
Am letzten Tag sind wir dann noch in Zuoz vorbeigefahren, hab dort einen Prospekt mit den Plänen für den Ausbau mitgenommen, werd ihn morgen hier posten.
Sieht aber so aus, als ob die noch Sponsoren suchen.
 
«Der Ausbau des Skigebietes Diavolezza pressiert»



Zusammenschluss Lagalb und Diavolezza, mehr Pisten, zwei neue Sesselbahnen

Finanziell gehts der Diavolezza-Bahn AG so gut wie kaum einer anderen Bergbahn im Oberengadin: Praktisch keine Schulden, ein Eigenkapitalanteil von 80,5% und ein Buchwert von gerade noch 3,75 Mio. bei einem Anlagenwert von 50,7 Mio. Mit 1,2 Mio. oder 15,4% vom Umsatz ist der Cash-Flow 2003/04 allerdings nicht da, wo ihn die von VR-Präsident
Christian Walther (Pontresina) angeführte Unternehmensleitung haben möchte. Und der Cash-Flow-Trend geht talwärts – über eine Mio. minus wars im Vergleich zum Vorjahr.
Es sind nicht nur Wind- und Wetterunbill bzw. Betriebseinstellungen und Regentage, welche die Passagiere von der Fahrt auf die Diavolezza oder die Lagalb abhalten – nur jeder zweite Oberengadin-Gast besucht während seines Aufenthalts die beiden Berge. Die zwei Skigebiete seien zu peripher und zu wenig attraktiv, haben Gästebefragungen ergeben. Der frühere Exklusiv-Trumpf «Schneesicherheit in der Vor- und Nachsaion» sticht nach der Schneekanonen-Aufrüstung bei den Nachbarn nicht länger und Sommerskifahren mag heutzutage niemand mehr.

Am Samstag präsentierte der Verwaltungsrat den 202 erschienen Aktionären im Pontresiner Rondo seine Situationsanalyse und seine Zukunftstrategie. Korrekterweise etikettierte VR-Präsident Walther sie als Vision, noch ohne Kosten- und Zeitrahmen, wenngleich er keinen Hehl aus der Dringlichkeit machte: «Es pressiert!».

Unter Beizug eines externen Experten seien vier Zukunftszenarien erörtert worden. Die Schliessung und der Rückbau würden den Verlust des Skigebiets Berninapass und des seit Dezember 1955 mit der Bahn erschlossenen Ausflugsziels Diavolezza bedeuten, «wären aber für die Aktionäre am lukrativsten», wie Walther sagte. Eine Weiterführung des be-
stehenden Angebots könnte den
Abwärtstrend kaum stoppen, was mittelfristig das Unternehmen und die Arbeitsplätze gefährdet. Eine Beschränkung auf den reinen Ausflugstourismus würde den Verlust des Skigebiets bedeuten, was für den Wintersportort Pontresina untragbar wäre.

Skigebiete vereinen

Von allen Szenarien wählte der VR den Ausbau und den Zusammenschluss der Skigebiete Lagalb und Diavolezza als das attraktivste. Möglich werden soll das durch den Bau des Skigebiets Muot Ravulaunas links von der Diavolezza-Bahn. Eine Sesselbahn und zwei Pisten von insgesamt 3,6 km Länge sollen das Pendeln zwischen den beiden Skibergen möglich machen. Das vorgesehene Areal liegt abgesehen vom untersten Teil in der Wintersportzone. Als technische Knacknuss bereits absehbar ist die Wasserfrage für die Beschneiung. Schon jetzt zwingt die eingeschränkte Verfügbarkeit zur Priorisierung der Diavolezza gegenüber der Lagalb.
Ein zweiter Schritt ist der Bau einer Sesselbahn Collinas, rechts von der Diavolezza-Bahn. Sie und drei insgesamt 5,8 km lange Pisten liegen ebenfalls in der Wintersportzone und sind schon im Regionalen Richtplan enthalten.
Mit dem Ausbau des Pistenangebots um 55 Prozent und namentlich mit der Verbindung von Diavolezza und Lagalb hofft die Diavolezza-Bahn AG die verlorenen Marktanteile zurückzugewinnen und sogar noch zu steigern. Statt wie bisher nur jeden zweiten will VR-Präsident Walther dann jeden Oberengadin-Gast einmal in seinem Skigebiet haben.

Allerdings stehe man noch ganz am Anfang eines langen Wegs, gestand Walther offen. In Arbeit sei das Grobkonzert für Pisten und Bahnen; dies unter Mitwirkung von Pistenarchitekt Bernhard Russi. Dann stünden die Vorgespräche mit den Bewilligungsbehörden an und mit den Interessensvetretern, darunter den Schutzorganisationen. «So können kritische Stimmen frühzeitig gehört und berechtigte Anliegen aufgenommen werden». Daraus ergebe sich das Grobkonzept, von dem die Wirtschaftlichkeit und die Marktchancen zu überprüfen sind. Hieraus folge die Grundlagenerarbeitung für die nötigen Richtplananpassungen und schliesslich als Erstes die konkrete Vorbereitung des Projektes Ravulaunas.

Die erwarteten Mehrerträge aus dem Skigebiets-Zusammenschluss sollen die Basis für die Collinas-In-
vestition bilden und gemeinsam soll dann das Kapital für den Ersatz der beiden Stammanlagen erarbeitet werden. Das immerhin eilt nicht besonders: Sowohl Diavolezza- wie Lagalb-Bahn seien noch 15 bis 20
Jahre «up to date».

«Gemeinde muss Engagement erhöhen»

Ein Zeitkonzept gibts offenbar noch keines und auch keine Kostenvorstellungen. Walther wehrte sich gegen den Vorwurf, dass das Unternehmen zwar ins Nötigste investiert, daneben aber vor allem brav abgeschrieben habe. So brav sogar, dass bald der Investitionszwang drohe, wolle man nicht massive Steuernachteile gewärtigen. «Es war richtig, der finanziellen Gesundheit Priorität zu geben. Mit unseren Plänen haben wir nicht zu lange zugewartet, wir kommen genau richtig!», sagte Walther am Samstag gegenüber der Presse.

Klar scheint indessen, dass es ohne neue Mittel nicht gehen wird. Für die Aktionärsversammlung in einem Jahr stellte Walther Klarheit in Aussicht, ob es eine Aktienkapitalaufstockung brauche. Im Sinn einer Aktionariatspflege sei darum auch die Ausschüttung einer zweiprozentigen Dividende für das schlechte Geschäftsjahr 2003/04 zu sehen.

Klartext sprach Walther bereits jetzt an die Adresse der Gemeinde: «Sie muss ihr Engagement erhöhen!». Was er damit meint, dürfte spätestens seit dem Fünf-Mio.-Darlehen der Gemeinde Silvaplana an die Corvatsch-Bahn im letzten November klar sein, auch ohne, dass er es konkret aussprach.


Quelle: Engadiner Post Autor: Urs Dubs

Ort: 7500 St. Moritz
Datum: 05.04.2005
Rubrik: Tourismus






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mehr zum neuem projekt:

Diavolezza-Lagalb: Zwei Gipfel – ein Skigebiet
Pressemitteilung zum Geschäftsjahr 2003/04 vom 1.11.03 bis 31.10.04

Die Diavolezza-Bahn AG wagt einen mutigen Schritt in die Zukunft. Zwei neue Sesselbahnen und anspruchsvolle Pisten sollen die Attraktivität steigern und eine vollwertige Verbindung der beiden Skigebiete von Lagalb und Diavolezza ermöglichen. Die Region soll diese ehrgeizigen Projekte mittragen. Daher werden die betroffenen Kreise frühzeitig in den Planungsprozess mit einbezogen.






Solide Finanzen
Der Ertrag von CHF 7.735 Mio. erbrachte einen Cash Flow von CHF 1.190 Mio. Dem gegenüber steht ein Vorjahresergebnis von CHF 2.216 Mio. Die in der Rechnung aufgeführten Anlagen und Infrastruktur im Wert von CHF 50.723 Mio. konnten auf CHF 3.754 Mio. abgeschrieben und die letzten langfristigen Verbindlichkeiten zurückbezahlt werden.
Das Nettoumlaufvermögen (Umlaufvermögen – kurzfristiges Fremdkapital) beträgt CHF 349'000. Das Eigenkapital schlägt mit CHF 4.056 Mio. zu Buche.
Bei den Anlagen und der Infrastruktur steht kein grosser Investitionsbedarf an.
Mit dieser guten Ausgangslage für zukünftige Investitionen hat sich der Verwaltungsrat entschieden, der GV am 2.4.05 eine Dividende von CHF 40'000 zu beantragen.

Gute Ausgangslage
Das Sommerangebot kann durchaus als hochkarätig bezeichnet werden und ist als Naturerlebnis aktuell im Trend. Es darf aber nicht vergessen werden, dass 75% des Umsatzes und 90% des Cash Flow der Diavolezza-Bahn AG im Winter erzielt werden. Die Höhenlage von 2000 – 3000 m gilt als strategischer Vorteil und die Skiregion am Berninapass ist eine Bereicherung für das Engadin. Zudem stellt sie eine wertvolle Ergänzung zu den anderen Skigebieten wie Corviglia-Marguns und Corvatsch-Furtschellas dar.
Die finanziell gute Ausgangslage erlaubt einen positiven Blick in die Zukunft. Sie gestattet und verpflichtet die Diavolezza-Bahn AG, Visionen zu entwickeln und Investitionen zu planen, um dem Wintersportgast wesentliche Verbesserungen anbieten zu können.

Vier Szenarien
Mit Unterstützung eines Branchenkenners wurden verschiedene Szenarien für die Zukunft der Diavolezza-Bahn AG erarbeitet. Der Verwaltungsrat kam dabei zu folgendem Schluss:
Das Unternehmen in seiner heutigen Form, wird in der Zukunft mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben: CHF 1.0 bis 1.5 Mio. reichen nicht aus, Anlagen und Gebäude im Wert von CHF 50 Mio. innert nützlicher Frist zu erneuern.
Die Ansprüche der Wintersportgäste an Komfort oder die Akzeptanz von Wartezeiten haben sich in den letzten Jahren gravierend verändert. Anders als die Konkurrenz, hat die Diavolezza-Bahn AG nicht entsprechend dieser Bedürfnisse investiert, so dass bis heute Marktanteile an die direkten Konkurrenten verloren gegangen sind. Für die Entwicklung der Diavolezza-Bahn AG wurden deshalb 4 mögliche Szenarien geprüft.
Die Liquidation des Unternehmens und der Rückbau der Anlagen hätten den grössten Gewinn für die Aktionäre gebracht. Das Skigebiet am Berninapass und der Ausflugsort Diavolezza wären damit aber ganz verschwunden. Eine Weiterführung des bestehenden Angebots hätte den Abwärtstrend des Geschäftsgangs kaum stoppen können und so das Überleben des Unternehmens und der Arbeitsplätze mittelfristig gefährdet. Die Konzentration auf den reinen Ausflugstourismus würde den Verlust eines Skigebiets bedeuten, was für den erstklassigen Wintersportort Pontresina untragbar wäre.
Von allen Szenarien wurde daher der Ausbau und der Zusammenschluss der Skigebiete Lagalb und Diavolezza, als für das Unternehmen und das Oberengadin das attraktivste ausgewählt.

Ausbaupläne
Die Berggipfel rund um die Diavolezza sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, doch immer weniger Skifahrer kennen und nutzen die anspruchsvollen Pisten. Zu weit entfernt von den Engadiner Tourismuszentren und zu wenig attraktiv, lautet ihr Kommentar. Dies soll in Zukunft anders werden. An der geographischen Lage der Diavolezza und der Lagalb kann der Verwaltungsrat der Diavolezza Bahn AG nichts ändern. An der Attraktivität der Infrastruktur hingegen schon. Die an der Generalversammlung vom 2. April 2005 von Verwaltungsratspräsident Christian Walther skizzierte Vision dürfte das Skigebiet Diavolezza-Lagalb im Alpenbogen in die Top-Ten befördern. In den Gebieten Muots Ravulaunas und Collinas soll je eine neue Sesselbahn mit entsprechenden Pisten entstehen. Damit könnte die derzeitige Skigebietszone optimal und vielseitig genutzt werden. Vor allem aber würde dadurch erstmals eine vollwertige Verbindung zwischen den Pisten der Lagalb und der Diavolezza realisiert. Mit einer neuen Bahn- und Serviceinfrastruktur soll der Kundennutzen zusätzlich gesteigert werden.
Weil derart langfristig angelegte Projekte auch mit vielen Unsicherheiten verbunden sind, will der Verwaltungsrat sehr sorgfältig und in klar definierten Planungsetappen vorgehen. Er hat daher das Planungs- und Beratungsunternehmen Ernst Basler + Partner AG mit der Generalplanung beauftragt. In einem ersten Schritt sollen die Chancen und Risiken des Projektes offen und transparent auf den Tisch gelegt werden. Dabei ist ein intensiver Dialog mit den betroffenen Anspruchsgruppen und den Bewilligungsbehörden vorgesehen. So können kritische Stimmen frühzeitig gehört und berechtigte Anliegen in die Projektierung aufgenommen werden. Der Generalplaner wird mit renommierten Experten zusammenarbeiten. Unter anderem wird Bernhard Russi als Pistenplaner das Projekt begleiten.

Weitere Informationen

Christian Walther
Verwaltungsrat Präsident
Diavolezza-Bahn AG
7504 Pontresina
081 839 36 02

Peter Dübendorfer
Direktor
Diavolezza-Bahn AG
7504 Pontresina
info@diavolezza.ch
081 842 64 19




ID = C15.022.31

publiziert: 05.04.2005 zurück



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Hier ein Artikel:
3,2 Mio. Franken für mehr Sicherheit im Skigebiet

Entflechtung der Erschliessungsanlagen im Gebiet Salastrains-Chantarella


Die St. Moritzer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger müssen sich auf ein abstimmungsintensives Wochenende einstellen. Neben den beiden eidgenössischen Vorlagen und der Kreisinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus, müssen sie über nicht weniger als sechs kommunale Vorlagen befinden. Allerdings dürfte das Kreditgeschäft, die Gesetzesanpassung, das neue Gesetz, die Einräumung eines Baurechtes und zwei Ortsplanerische Anpassungen kaum umstritten sein.

Piste und Strasse trennen

Insgesamt 3,2 Mio. Franken möchte der Gemeindevorstand vom Souverän, damit die heute unbefriedigende Lösung mit der Skiabfahrt zwischen Salastrains und Chantarella verbessert werden kann. Geplant ist, die heutige Erschliessungsstrasse im oberen Abschnitt auf einer Länge von 240 Meter talseitig zu verlegen. Die Skiabfahrt würde neu in diesem Bereich auf das frei gewordene Trassee der Strasse verlegt. Im unteren Bereich würde die Skipiste in den bewaldeten Hang verlegt und über der Villa Chantarella in den grossen, seit langem bestehenden Hanganschnitt oberhalb des Parkplatzes Chantarella und schliesslich bis zur Station der Corviglia-Bahn geführt. Dieser Teil der Arbeiten wird in der Abstimmungsbotschaft mit 1,5 Mio. Franken veranschlagt. 1,13 Mio. kostet die Verlegung der Strasse, 0,4 Mio. die Beschneiung und 0,15 Mio. eine Rampe bei der Corviglia-Bahn.
Gemäss der Abstimmungsbotschaft soll dank dem geplanten Projekt in diesem Bereich des Skigebietes die Sicherheit erhöht werden. Die Skipiste Salastrains-Chantarella habe als Heimkehrpiste sowie für die verbesserte Nutzung der Muntanella-Chantarella-Abfahrt eine grosse Bedeutung. Eine getrennte und möglichst kreuzungsfreie Führung von Erschliessungsstrasse und Skiweg mache aus Gründen der Sicherheit Sinn, steht in der Botschaft. Zusätzlich sei das Projekt auch als Komfortverbesserung für die verschiedenen Nutzergruppen zu sehen. Bei einer Annahme des Kredites wären im kommenden Sommer das kantonale Genehmigungsverfahren der Ortsplanung durchzuführen, im Frühling 2006 könnte mit dem Bau begonnen werden und auf die Wintersaison 2006/07 würde die verlegte Piste erstmals befahren.
Das vorgesehene Projekt bedingt eine Anpassung der Ortsplanung in diesem Bereich. Über diese wird am kommenden Wochenende separat abgestimmt. Sie ist planungsrechtliche Grundlage für das Projekt und zwingend nötig, wenn das Vorhaben realisiert werden soll.
Quelle: Quelle
 
Ein Artikel vom 30.04.2005:
La Punt will das Zuozer Skigebiet nicht mitfinanzieren

Nach dreistündiger Diskussion mit 62 gegen 62 die knapp möglichste «Entscheidung»


Mit den alten Anlagen in die Zukunft? Nach dem Nein von La Punt Chamues-ch ist das Ausbauprojekt in Zuoz stark gefährdet.

«Ich bin enttäuscht», sagte La Punts Gemeindepräsident Jakob Stieger, nachdem er kurz zuvor hatte zur Kenntnis nehmen müssen, dass das Kreditbegehren von 1,08 Mio. Franken für die Erneuerung und den Ausbau der Skisportanlagen vom Souverän abgelehnt worden war. Die 127 anwesenden Stimmberechtigten hatten mit 62 Ja- und ebenso vielen Nein-Stimmen (bei zwei nicht abgegebenen und einem leeren Stimmzettel) für eine Pattsituation gesorgt. Gemäss Gemeindeverfassung gilt aber eine Vorlage bei Stimmengleichheit als abgelehnt.

Finanzängste

Die Gründe für das Nein ortetete Stieger in der Angst der Stimmbürger, dass die Investitionen in das Skigebiet von Zuoz ein Fass ohne Boden seien und die Gemeinde allfällige Betriebsdefizite mitzufinanzieren hätte. Auch hätten die Stimmberechtigten dem von Experten errechneten Businessplan keinen Glauben geschenkt und diesen als zu optimistisch eingestuft. Mit einem knappen Resultat habe er rechnen müssen, aufgrund des grossen Einsatzes für das Projekt habe er aber auf ein Ja gehofft. La Punt Chamues-ch sei am Rand der Plaiv und viele Leute würden sich wohl eher nach oben orientieren, sah Stieger einen weiteren Grund für das Nein.
Bereits 1998 hatte sich die Gemeinde La Punt Chamues-ch nur halbherzig hinter das gemeinsame Wirtschaftsaktionsprogramm der vier Plaiv-Gemeinden stellen können. Ein Kredit von 1,33 Mio. Franken, unter anderem für den Ausbau des Skigebietes, fand in der Gemeindeversammlung eine hauchdünne Mehrheit.
Das Nein vom Donnerstag dürfte zu einer eigentlichen Zerreissprobe innerhalb der Plaiv führen. Stieger spricht von einem Resultat, das nicht förderlich sei für das Lösen weiterer Aufgaben. «Wir werden Mühe haben, von den anderen Gemeinden voll akzeptiert zu werden.» La Punt Chamues-ch müsse damit rechnen, von künftigen Projekten ausgeschlossen zu werden, wenn für die anderen Gemeinden kein offensichtlicher Vorteil zu sehen sei. Einen Austritt aus der Tourismusorganisation Plaiv (TOP Engadin) schliesst Stieger aber aus. «Wir müssen das Beste aus der Situation machen und versuchen, die Zusammenarbeit in anderen Bereichen pflegen.» Gian-Duri Ratti, Gemeindepräsident von Madulain und Präsident der TOP, findet es «enorm schade, dass es so rausgekommen ist». Dass dieser Entscheid Konsequenzen haben wird sei unbestritten, wie diese aussehen, könne er aber heute noch nicht sagen, meinte Ratti gegenüber der «Engadiner Post». Sicher wird die Zusammenarbeit schwieriger und «La Punt muss sich bewusst sein, dass wir in Zukunft weniger Rücksicht nehmen können.»
Der Zuozer Gemeindepräsident Heinz Masüger wollte gestern Freitag noch nicht von einem definitiven Übungsabbruch sprechen. Die geplante Realisierung des Projektes auf den kommenden Winter sei aber in sehr weite Ferne gerückt. Jetzt gelte es zuerst das Resultat zu verdauen und dann das weitere Vorgehen zu besprechen. Für Masüger ist klar, dass innerhalb der nächsten zwei Wochen Entscheide über das weitere Vorgehen fallen müssen. Als eventuelle Option könne man den Ausbau in zwei Etappen prüfen, das sei aber seine ganz persönliche Meinung.

Kaum Pro-Voten

Dem unentschiedenen Abstimmungsresultat vorausgegangen war eine langfädige, Diskussion, die sich mehrheitlich um Detailfragen drehte. Dies obwohl vorgängig bereits eine Orientierungsversammlung zum gleichen Thema stattgefunden hatte. Jakob Stieger rief dazu auf, das Projekt vernetzt zu betrachten. «Der Ausbau der Skianlagen befruchtet auch andere Betriebe in der Region.» Trotz anderer anstehender Aufgaben könne sich die Gemeinde die Investition leisten, sagte Stieger weiter und versprach, in den nächsten fünf Jahren die Steuern nicht zu erhöhen. Der Gemeindepräsident stand mit seinen Pro-Voten ziemlich alleine da. Seitens des Tourismus betonte eine Vertreterin die Wichtigkeit des touristischen Grundangebotes sowie den hohen Skifahreranteil von 40 Prozent der Plaiv-Gäste. Dieses Projekt müsse aber das Ende der Kreditbegehren aus Zuoz sein.
Seitens der Gegner wurde mit Zahlen argumentiert. Zwar seien die heutigen Berechnungen im Businessplan seriöser als beim «Luftschlossprojekt» von 1998, die erwartete 50 prozentige Steigerung der Frequenzen sei aber Wunschdenken. «Annahmen und Visionen haben wir schon einmal erlebt und wir sind zünftig reingelegt worden», sagte ein Votant. Ein anderer verglich die Skiliftanlagen mit der Swissair und befürchtete, dass bei Betriebsdefiziten immer wieder Geld nachgeschossen werden muss. «Es ist falsch, diese 12,4 Mio. Franken zu investieren. Das Skigebiet von Zuoz ist auf längere Zeit gesehen nicht überlebensfähig.»
Die erste Etappe der Erneuerung und Erweiterung des Skigebietes von Zuoz würde 12,4 Mio. Franken kosten. Dies für eine neue Zubringerbahn inklusive Parkplatz bei der Talstation, die Beschneiung der neuen Talabfahrt und den Ersatz des Skiliftes Pizzet durch eine Occasion-Sesselbahn. Die vier Plaiv-Gemeinden müssten sechs Mio. Franken beitragen, aufgeteilt nach einem Verteilschlüssel. Die Gemeindeversammlungen von Zuoz, Madulain und S-chanf hatten dem Projekt jeweils mit deutlichen Ja-Mehrheiten bereits zugestimmt.
Quelle
 
Und noch ein Artikel:
Neubau der zweiten Corvatschbahn-Sektion erst 2008?

Corvatschbahn-Aktionäre stellten an der Generalversammlung keine Fragen


Alois Jurt, Verwaltungsratspräsident der Luftseilbahn Corvatsch AG, hatte am letzten Freitagmittag vor 281 Aktionären Erklärungsbedarf. Die Feststellung der Wirtschaftsprüfer im Jahresbericht, dass bei nicht Erreichen der budgetierten Umsätze die Gesellschaft ihren Verbindlichkeiten nicht nachkommen könne, liess er nicht unbeantwortet. Man müsse relativieren, die Corvatschbahn habe zwar ein wenig erfreuliches Geschäftsjahr 2003/04 verzeichnet, aber die jährlichen Amortisationen erfüllen können und das Fremdkapital leicht abgebaut. Dieses beträgt zurzeit noch 79,9 Prozent.

Neubau der zweiten Sektion

Aber auch der Verwaltungsrat der Corvatschbahn macht sich Sorgen. Investitionen sind dringend, vor allem muss die zweite Sektion der Luftseilbahn ersetzt werden. Rund zwölf Mio. Franken dürfte sie kosten, die definitive Finanzierung ist noch offen. Erfreut zeigte sich Alois Jurt daher vor der Versammlung, dass die Gemeindeversammlung von Silvaplana im letzten November ein verzinsliches Darlehen von maximal fünf Millionen Franken gesprochen hat. Für den Neubau selbst seien die Abklärungen zurzeit im Gange. Unklar sei, ob die Erneuerung bis 2008 hinausgeschoben werden könne, man sei in Verhandlungen mit dem für die Konzession zuständigen Bundesamt für Verkehr. Im Hinblick auf die Investition in die zweite Sektion kritisierte Alois Jurt die Finanzinstitute: «Die Banken nehmen die volkswirtschaftliche Verantwortung nicht mehr wahr», meinte er von Applaus der Aktionäre unterstützt.

Wie gewohnt in kurzer Zeit wurden bei der Corvatsch-GV die traktandierten Geschäfte ohne eine einzige Wortmeldung der Aktionäre abgesegnet. Bei einem Totalertrag von 11,103 Mio. Franken erwirtschaftete die Bahnunternehmung im letzten Jahr einen Cash-Flow von 1,631 Mio. Franken (14,7% gegenüber 22% im Vorjahr). Nach Abschreibungen wurde der verbleibende Jahresgewinn von 360 Franken auf neue Rechnung vorgetragen.

Im Weiteren wählte die Versammlung die bisherigen Ver-
waltungsräte Alois Jurt (Präsident, Monte Carlo), Mathias Schlegel
(Vizepräsident, Zuoz), Beat Birch-
ler (Gemeindepräsident Silvaplana), Daniel Eichholzer (St. Moritz), Giachem Gordon (Silvaplana), Chris-
toph Klemm (Monte Carlo), Carl Chasper Lüthi (Samedan) und Mario Pfiffner (Silvaplana) für ein weiteres Jahr.

Ohne Schneeanlagen eine Katastrophe

Dass die Sorgen der Corvatschbahn auch im neuen Geschäftsjahr 2004/05 nicht kleiner werden, verdeutlichte Betriebsleiter Andreas Venzin in seinem Bericht zu der am 1. Mai zu Ende gehenden Wintersaison. Ohne Schneeanlagen wäre die Saison zur Katastrophe geworden. Dabei war auch die künstliche Schneeerzeugung in diesem Winter alles andere als einfach. Erst am 7. November statt am 16. Oktober habe man mit der Beschneiung beginnen können, damit man am 20. November betriebsbereit war. Erst am 9. Januar 2005 konnte dank grossem Aufwand die Piste Berg eröffnet werden. Erstmals überhaupt musste die Hahnenseeabfahrt nach St. Moritz-Bad den ganzen Winter geschlossen bleiben. Gesamthaft liegen die Umsätze der Corvatschbahn in diesem Winter knapp unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Weiter gab Alois Jurt bekannt, dass Achim Kuhn, der vor einem Jahr die Nachfolge von Gerd Müller als Restaurantleiter angetreten hat, nach
einem Jahr wieder geht. Man habe mehrere Bewerber und sei in Verhandlungen, um die Position neu zu besetzen, sagte Jurt weiter.
Quelle!
 
Ertrag 11.1 Mio klingt eigentlich ganz gut.
Cash-Flow 1.6 Mio ist mieserabel.
Fremdkapital 80% ist extrem hoch.
Jetzt noch 12 Mio investieren.

Das ist einfach ein Teufelskreis: Wird nichts gemacht werden die oben erwähnten Zahlen noch schlechter, wird investiert ist das ein Fall für den Konkursrichter.

Die brauchen schon mal eine kräftige Aktienkapitalerhöhung.
Die wird aber auch nur etwas bringen wenn ein mehr als doppelt so hoher Cash-Flow erreicht wird, sonst siehts düster aus.
 
Langsam habe ich die Nase voll von Zuoz, mann kann dennen tausende Mails schicken ohne eine Antwort zu bekommen, wenn man wegen dem Projekt anfragt, sagt das Personal des Tourismusvereins sie haben keine Ahnung. Da fragt man sich gleich ob die noch Touristen wollen :evil: , die sind auf uns Touristen angewiesen und nicht wir auf sie!!!!
 
Das Problem ist in den letzten 5 Jahre gab es Jahr für Jahr immer weniger Besucher in Zuoz. Ich kann mich errinnern vor 5 Jahren musste man während der Hauptsaison 30 min an den Liften anstehen. In diesem Jahr stand ich wenns schlecht ging nur ca 5 min an!!!! Eine andere Frage ist, warum gibt die Bergbahnenengadin nicht mehr Geld, die sind ja Hauptaktionär, oder warum wird nicht ein Darlehen bei denne aufgenommen mit günstigen Konditionen???
 
Habe mal bei den Bergbahnen nachgefragt wie es um das Zuozer Projekt aussieht, leider negativ aber die Hauptsache ist das es überhaupt gebaut wird.


Sehr geehrter Herr Haemmerli



Gerne Antworte ich Ihnen auf Ihre Frage bei der Gemeinde Madulain.

Folgende Information ist vor wenigen Tagen betr. Sesselliftprojekt Zuoz ausgegangen:



Nach der negativen Abstimmung der Gemeinde La Punt-Chamues-ch zum Ausbau des Skigebietes in Zuoz hat sich die Finanzierungssituation völlig geändert. Die Finanzierung unseres gemeinsamen Projektes von CHF 12 Mio. war ursprünglich wie folgt vorgesehen:



CHF 3 Mio. Fremdkapital

CHF 3 Mio. Eigenkapital unseres Fördervereins

CHF 6 Mio. Beteiligung Plaiv-Gemeinden



Die Gemeindeversammlung von Zuoz hat ihren Anteil von 54.49% mit grossem Mehr gesprochen. Zusätzlich zu diesem Betrag hat die Gemeindeversammlung Zuoz einer Bankgarantie z.G. der SSZ AG über CHF 3 Mio. zugestimmt, damit die SSZ AG bei der Bank vorteilhaftere Bedingungen erhält. Weitere CHF 2 Mio. Bankgarantie hat die Gemeinde von Zuoz zur Abdeckung allgemeiner Finanzierungslücken gesprochen. Die Gemeinde Madulain mit einem Anteil von 5.45% und die Gemeinde S-chanf mit 15.45% haben ihren Beitrag ebenfalls mit grossem Mehr gesprochen. Für uns unverständlicherweise hat die Gemeinde La Punt-Chamues-ch ihren Beitrag von
CHF 1'080'000.-- abgelehnt.



Auch die vom Förderverein angestrebte Finanzierung von CHF 3 Mio. konnte nicht erreicht werden. Der aktuelle Zeichnungsstand liegt bei CHF 1.3 Mio. Die zur Verfügung stehenden Mittel sehen somit wie folgt aus:





Bankgarantien Gemeinde Zuoz CHF 5'000'000.--

Eigenkapital durch Förderverein CHF 1'300'000.--

Beteiligung Gemeinden CHF 4'920'000.--

CHF 11'220'000.--





Somit fehlen trotz Bürgschaften der Gemeinde Zuoz CHF 720'000.-.



Die bis anhin eingegangenen Aktienzeichnungen behalten bis auf weiteres ihre Gültigkeit.



Aus diesen genannten Gründen kann das Sesselliftprojekt auf den Winter 2005/06 nicht realisiert werden. Der Förderverein Sessellifte Zuoz und der Verwaltungsrat der Sessel- und Skilifte Zuoz AG haben sich aus all diesen Gründen entschieden, das Projekt komplett um ein Jahr zurückzustellen, um die noch benötigte Million Eigenkapital aufzutreiben. Wir sind der festen Überzeugung, dass es möglich ist, das Projekt im Jahre 2006 zu realisieren. Es ist jedoch zwingend, das Projekt auf gesunden Beinen aufzubauen. Somit muss eine Fremdfinanzierung der fehlenden Mittel ausgeschlossen werden.



Die Sessel- und Skilifte Zuoz AG wird die Planung vollständig abschliessen, damit bei gesicherter Finanzierung unverzüglich der Bauentscheid gefällt werden kann.



Ich hoffen Ihnen mit diesen Angaben gediehnt zu haben, für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
 
Sieht so aus als in Celerina etwas gebaut wird, sollte nicht ein kurzer 4er gebaut werden, oder steht ein ausbau der Beschneiungsanlage bevor.
 

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Ja die Skischule baut im Tal eine 4SB (als Ersatz der Skilifte).
 
von diavolezza.ch:


Die Lagalb wird mit Kunstschnee eingedeckt

Die Bauarbeiten für die Aufrüstung der Schneeanlage Lagalb haben begonnen. Damit gehört im kommenden Skiwinter das Glanzstück der Lagalb, das Minor-Couloir, auch bei wenig Schnee wieder zur grössten Pistenattraktivität am Berninapass.

Im vorigen Winter ging die Lagalb als siebtplatzierte unter den steilsten Skipisten der Schweiz hervor. Hinter Walliser Hängen und vor allen anderen Engadiner Abfahrten. Mitverantwortlich für den Erfolg war das 500 Meter lange und 40 Meter breite Steilstück - das Minor-Couloir. Jener, der zum beliebtesten und aufregendsten Part des Skigebietes zählt und die Lagalb weit über die Grenzen hinaus zu einem Anziehungspunkt gemacht hat. Wegen des Schneemangels im letzten Winter war das Glanzstück aber die ganze Saison unbefahrbar. Zwar führt eine beschneite Abfahrt, die Giandas-Piste, um das „Kanonenrohr“ herum. Für gute Skifahrer stellt diese weniger spektakuläre und schmalere Variante jedoch keine echte Alternative dar.

Frau Holle austricksen.....
In Zukunft will man solchen Wetterkapriolen ganzheitlich entgegentreten und sorgt jetzt proaktiv mit einer 400.000 fränkigen Investition in die Kunstschneeaufbereitung vor. Die existierende Schneeanlage wird um den attraktiven Sektor am Minor-Hang erweitert Seit 14. Juli sind Bauarbeiten im Gange, die sechs Wochen dauern sollen um Wasser- und Stromleitungen zu legen und fünf weitere Zapfstellen für die Schneemaschinen zu installieren. Der voraussichtliche Wasserbedarf für die komplette Beschneiung wird pro Winter künftig rund 5.000 m3 betragen.

....und warme Betten sichern
Ökologisch betrachtet schützt eine ausreichende Schneedecke die Vegetations-schicht vor Frost und Wechselfrost wodurch Ausfrieren und Erosionen vermieden werden können, ebenso wie vor Beschädigungen durch Skifahrer oder Pistengeräte.
Abgesichert hat man sich dennoch mittels der Prüfung auf Umweltverträglichkeit beim Kanton und grünes Licht erhalten. Ökonomisch betrachtet, soll der Wasserverbrauch ausserdem möglichst gering gehalten werden. Auf der 20.000 m2 grossen Fläche werden deswegen kleine Geländekorrekturen vorgenommen, was unter Aufsicht der Ökologen der Acadmia Engiadina geschieht. „Wir investieren für den Gast und wollen unser Angebot wettbewerbsfähig und das Geschäftsrisiko so gering wie möglich halten. Profitieren werden von der Schneesicherheit unseres Skigebietes alle Tourismuspartner aus der Region,“ so der Geschäftsführer der Bahnen, Peter Dübendorfer, der überzeugt ist, mit dieser Aufwändung wieder ein paar warme Betten gesichert zu haben.

Mehr Informationen zu diesem Thema bei:

Diavolezza Bahn AG
7504 Pontresina
Tel. 081 842 64 19
info@diavolezza.ch


Pontresina, 02.08.2005
 

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