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Neues im Sauerland

GIFWilli59 schrieb:
Ich halte es ehrlich gesagt für wahrscheinlicher, dass der Schwedenhang stillgelegt wird, als dass es dort oder am Steilhang nennenswerte Investitionen in die Infrastruktur geben wird.
Mit einer geschickt gewählten Trasse für eine potenzielle Sesselbahn Westfalenhang I, könnte man auch den Steilhanglift ersetzen.
Ich hatte mir das, vor langer Zeit, als ich mich noch wirklich damit auseinander gesetzt habe (den da steckt das echte Höhenmodell dahinter), so vorgestellt:
aab.jpg


blau bestehende Pisten, hellrot leichte Geländekorrekturen, u.a. Verbreiterung des Talwegs und damit Ausbau zu einer echten Abfahrt, deutliche Verbreiterung der Verbindungsabfahrt Steilhang (Wiederholungsabfahrt für eine potenzielle Westfalenhang I SB), Verbesserung der Zufahrt FIS-Salomhang.
 
Ist nur der Schwedenhang in "Fremdbesitz" oder auch der Steilhang?
 
@noisi

Ein wunderschöner Plan & bisauf die Engstelle an der ehm. Westpfahlenschanze sicherlich eine 1a Neuerschließung dieses Skigebiets mit Sesselliften + Pistenerweiterungen.

Trotzdem möchte ich euch nochmal daran erinnern, dass 4SBs durchaus auch mit 2,4m/s betrieben werden. Wenn die Sessel am Westfalenhang 1 und am Kapellenhang KSBs werden würden, könnte man am Westfalenhang 2 ohne Probleme auf eine 4SB setzen. Alternativen sind ja da & es gibt durchaus auch Anfänger, die zwar noch nicht Skifahren können, dafür aber wissen wie man sich hinsetzt :D.
 
GIFWilli59 schrieb:
Ich glaube, snow*Uwe verwechselt Kapellenhanglift und Steilhanglift (der stellt die Hauptverbindung zum Schwedenhang her).
Von einem um 50 m verlängerten Kapellenhang käme man zwar auch über einen Ziehweg zum Schwedenhang, aber diese Variante wäre für Wiederholungsfahrten am Kapellenhang nicht gerade attraktiv.

Und die Piste unter dem vermuteten Kapellenhang-Sessel ist schon heute komplett beschneit.
Steilhang ist nur zu 1/3 beschneit und der Schwedenhang auch nuch nur mit 5 uralten Erzeugern, das ist nicht der Rede wert.
Ich halte es ehrlich gesagt für wahrscheinlicher, dass der Schwedenhang stillgelegt wird, als dass es dort oder am Steilhang nennenswerte Investitionen in die Infrastruktur geben wird.

Trotz allem muss man den Eigentümer des Schwedenlifts bzw. der Schwedenhütte loben, dass er trotz der mageren Naturschneewinter und der C-Misere überhaupt in die Schneeerzeuger (Lanzen) investiert hat.

Bleibt spannend, in welchem Umfang die Winterberger Klante und Brinkmann in den kommenden Jahren in die Infrastruktur investieren…
 
noisi schrieb:
Theoretisch könnte man mit den Sesselbahnen auch noch ein Stück vom Kuchen im Bikeparkgeschäft abgreifen. Keine Ahnung wie hoch da der Bedarf ist.
Ich muss allerdings sagen, dass ich aufgrund des fortschreitenden Klimawandels, der ja im Sauerland besonders sichtbar ist, nicht davon überzeugt bin, dass sich solch große Investitionen in die Liftinfrastruktur noch finanziell lohnen.

Winterberg setzt weiterhin auf Expansion und zwar hinsichtlich Infrastruktur als auch Beherbergung. Man will nicht nur im Winter Deutschlands größtes Skigebiet werden, sondern man darf davon ausgehen, dass die Europas größte Bike-Arena anstreben. Werden wir im Downhill einen ähnlichen Größenwettbewerb bekommen wie bei den Skigebieten?
Das giganische Einzugegebiet von 42 Mio Menschen gibt es her wie nirgend woanders. Deshalb bin ich ziemlich sicher, dass in Altastenberg auch ein Bike-Park kommt.
Bislang sind Mountainbiker aber keine guten Übernachtungsgäste und Konsumenten, obwohl hier ein Wachstum zu verzeichnen ist. Sie sind ähnlich geizig wie Wanderer. Viele Biker sparen und schlafen in Ihren VW-Bussen etc.

Fakt ist, dass Winterberg auf einer großen Erfolgswelle schwimmt - sie haben sich nach Oberstdorf auf Platz 2 des deutschen Bergtourismus emporgehoben.
In diesem Winter ist Winterberg Willingen davongeschwommen wegen der Schneesicherheit. Allerdings hat auch Winterberg wegen der NL-Kinderquarantäne sehr zu kämpfen gehabt, weshalb viele NL-Familien nicht kommen konnten.

Risiko: Winterberg muss neue Ü-Gäste akquirieren, denn die haben einen solch immensen Zuwachs an Ferienhäusern - die gefüllt werden wollen. Trotz weiter steigender Ü-Zahlen sinkt die Auslastungsquote, was auf ein Überangebot an Quartieren hindeutet und daran wird dann die Wirtschaftlichkeit der Objekte kranken. Das ist an der Ostsee bereits allerorten statistisch nachgewiesen.
Für eine gute Auslastung des Ortes braucht es einen Ausbau der touristischen Infratruktur. Ein quantitaviver Zuwachs hat jedoch irgendwo seine Grenzen. Vier Sommerrodelbahnen in allen Varianten, zwei Zipp-Lines, Bikte-Trails,Pisten und KSBs ohne Ende. Ich bin gespannt, wo die Grenze zu finden sein wird. Derzeit hat Winterberg (coronabereinig) weiter Zuwächse sowohl bei Tagesgästen und Ü-Gästen, doch der Zuwachs wird unweigerlich abebben.

Wenn Winterberg die drei Skigebiete verknüpfen will um Deutschlands Skigebiet Nr. 1 zu werden, dann zielt dies auch auf einen Attacke auf die deutschen Alpendestinationen GAP und Oberstdorf sowie auf den Harz. M.E. wird man skitechnisch jedoch nicht wirklich mit den Alpen konkurrieren können, allein wegen des Winterambiente. Winterberg mit seinen Snowmakern wird klimawandelbedingt unweigerlich eine Skidestination mit weißen Bändern auf grünem Gelände. Gleichwohl muss man denen großen Respekt zollen, den Skibetrieb in diesem Jahr bis zum 24.04.2022 aufrecht zu halten. Ab nach den Krokusferien wird dies jedoch keine nennenswerten Ü-Gäste generieren können, selbst in den Osterferien

SkiBird schrieb:
Bleibt spannend, in welchem Umfang die Winterberger Klante und Brinkmann in den kommenden Jahren in die Infrastruktur investieren…
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Die langfristigen Bauzinsen steigen derzeit bereits deutlich an und jene sind es, welche für weitere Liftinvestitionen bedeutsam sind. Von daher mutmaße ich einen gewissen Zeitdruck. Die haben ja noch viel vor mit den Verbindungen von Winterberg nach Neu- und Altastenberg. Andererseits ist eine hohe Infaltion auch ein Vorteil, solange man die Preise entsprechend anheben kann. Hier herrscht im Tourismus jedoch aktuell eine große Unsicherheit und Zurückhaltung vor, da wir seit Urkraine und Energiekostenanstieg eine deutliche Sparsamkeit und Buchungsträgheit in den Mittelgebirgen registrieren.

Mit der Verbindung nach Neuastenberg gibt es bereits Probleme. Der Naturschutz stellt sich quer, was die Lifte über den Kahlen Asten angeht. Anders als im Harz wird dies hier jedoch nicht medial ausgetragen. Die Verhandlungen gestalten sich nach meinen Infos als schwierig weshalb es zeitverzögerungen geben wird. Ursprünglich dachten wir ja, dass die Verbindung nach Neuastenberg relativ schnell kommt - jetzt sieht es für Altastenberg besser aus, denn dorthin gibt es keine Naturschutzhürden für eine pistenlose Verbindungsbahn.

Wie auch immer - die Winterberger sind mutige Profis und das verdient großen Respekt!
 
Größer hin oder her. Ich sehe da wegen der topographischen Ausgangssituation Grenzen. Irgendwann ändert auch die hundertste 250m Abfahrt nichts daran, dass viele irgendwann in die Alpen o.ä. wollen.
 
judyclt schrieb:
Größer hin oder her. Ich sehe da wegen der topographischen Ausgangssituation Grenzen. Irgendwann ändert auch die hundertste 250m Abfahrt nichts daran, dass viele irgendwann in die Alpen o.ä. wollen.
Zweifelsohne. Bestes Beispiel ist ja schon immer der optische Naturschnee, der deutlich mehr Nachfrage generiert, als reiner Kunstschnee in grün/brauner Landschaft.
Ich persönlich sehe die Verbindungen und den evtl. entstehenden Rang als "größtes deutsches Skigebiet" eher als Marketing-Gag.
Deswegen wird man kaum einen zusätzlichen Skigast südlich der Mainlinie abgreifen können.

manitou schrieb:
Wenn Winterberg die drei Skigebiete verknüpfen will um Deutschlands Skigebiet Nr. 1 zu werden, dann zielt dies auch auf einen Attacke auf die deutschen Alpendestinationen GAP und Oberstdorf sowie auf den Harz.
Eine Attacke ist das sicher, aber ich glaube nicht, dass man den anderen Destinationen damit wirklich Kunden streitig, geschweige denn echte Konkurrenz machen kann. Einzig dem Harz als m. E. im Niedergang befindlichen Ski-Mittelgebirge kann man sicher noch ein paar Marktanteile im Wintergeschäft abjagen. Dort ist die Investitionsneigung im Winterbereich ja <=0, einige können nicht, andere dürfen es nicht und wieder anderen fehlt der Wille und sie werden es in den nächsten Wintern ohne Bäume auch nicht gerade leicht haben.
 
Eine Attacke auf die Alpen sehe ich da auch nicht. Das ist einfach eine andere Welt.
 
Natürlich sind die Alpen eine andere Dimension und Sauerland-Hügel können da nicht konkurrieren. Ihr betrachtet die Sache m.E. zu sehr aus dem Blickwinkel eines ambitionierten Skifreaks. Strategien von Touristikern funktionieren jedoch subtiler.

Wenn Winterberg nach dem Zusammenschluss der Skigebiete damit werben kann/wird, Deutschlands größtes Skigebiet zu sein, dann ist das eine werbepsychologische "Degradierung" von GAP und Oberstdorf. Für Winterberg wird es ein bedeutsamer Werbefaktor, wenn das größte deutsche Skigebiet nicht in den Alpen sondern im Sauerland existiert.

GIFWilli59 schrieb:
Ich persönlich sehe die Verbindungen und den evtl. entstehenden Rang als "größtes deutsches Skigebiet" eher als Marketing-Gag.
Deswegen wird man kaum einen zusätzlichen Skigast südlich der Mainlinie abgreifen können.
Es viel mehr als ein "Marketing-GAG". Es ist eine ausgeklügelte Strategie.
Bei entsprechender Vermarktung sehe ich in Winterberg noch ein erhebliches Potential , mehr Familien und Anfänger zu generieren (auch aus eher alpenzugewandten Regionen), denn hier ist das Skiliftkarussell wirklich Spitze, und die haben in den letzten Jahren knapp 300 Ferienhäuser in Pistennähe gebaut - ideale Familienquartiere. Anfänger und Kinder brauchen keine langen/anspruchsvollen Alpenpisten und auch noch nicht das Alpenflair. Die wollen einfach nur mit ihrem bescheidenen Können Spaß haben und das bietet Winterberg mit seinen vielen KSBs und Abfahrtsvarianten den Kids wie kaum ein anderes Skigebiet. Zudem ist Winterberg hier preislich deutlich günstiger als die Alpen und das ist für Familien auch ein wichtiger Faktor. Skiurlaub in den Alpen wird m.E. erst für fortgeschrittene Skifahrer zum Erlebnis.

Mit meinem damals 6J alten Patenkind habe ich vor 12 Jahren an Wochenenden die ersten Skiabende in Winterberg verbracht, weil sie mit den SL in Willingen nicht gut klar kam. Bis heute schwärmt sie vom Flutlichtski und den Sesselliften in Winterberg, obwohl sie seit 10 Jahren nicht mehr dort war. Es hat bleibende Erinnerung hinterlassen und genau sowas ist für eine Destination werbepsychologisch wichtig.

GIFWilli59 schrieb:
Eine Attacke ist das sicher, aber ich glaube nicht, dass man den anderen Destinationen damit wirklich Kunden streitig, geschweige denn echte Konkurrenz machen kann. Einzig dem Harz als m. E. im Niedergang befindlichen Ski-Mittelgebirge kann man sicher noch ein paar Marktanteile im Wintergeschäft abjagen.
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Das Einzugesgebiet des Harz ist jedoch gewaltig. Es erstreckt sich über ganz Nord- und Ostdeutschland (außer Sachsen). Winterberg hat bereits statistisch nachgewiesene Zuwäche aus diesen Regionen und auch aus Süddeutschland. Letztlich der wesentlichste Aspekt ist, dass die Winterberger mit dem Infrastrukturausbau weitere Gäste aus NL abgreifen, die nicht den weiten Weg in die Alpen antreten. Aus NL hatten die seit Landal bereits ein Plus von 250tsd Ü und uns in Willingen haben die 20% der NL Gäste abgezogen.
 
Am 06.Mai war ich nicht nur zum finalen Resteskifahren in Winterberg, sondern vorher auch noch kurz in Altastenberg unterwegs.

Anlass war der temporäre Ausfall der Webcams in Altastenberg...wmenn witterte da schon den Baubeginn, aber viel hatte sich noch nicht getan. Wahrscheinlich gab es nur ein technisches Problem.

Winterberg/Kappe

Zuvor besuchte ich noch den südlichen Ortsrand von Winterberg, von dem aus man einen guten Blick zur Kappe hat:

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#1 Kappe nach Abschluss der Baumfällungen mittels Helikopter.
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#2 Nahezu alle Nadelbäume sind weg, nur diejenigen, die als Stützen für die Flyline fungieren, stehen noch.
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#3 Um das Positive zu sehen: der Boden zwischen den MTB-Strecken ist doch nicht so karg und grau, wie ich es mir vorgestellt hatte.
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#4
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#5 Im unteren Teil haben die meisten Bäume noch eine Borke. Auch die rote Abfahrt ist nun gut zu sehen.
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#6 Auf dem Rückweg zur Bundesstraße kam ich noch an den (nicht mehr ganz neuen) sog. UplandParcs vorbei (könnten dem Namen nach auch in Willingen stehen :D).
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#7 Architektonisch sagen mir die Häuser etwas mehr zu, als diejenigen am Landal, aber ich finde, sie stehen sehr dicht.

Altastenberg

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#8 Ich habe mal eine Skizze mit den Stützenstandorten erstellt, ausgemessen ist das nicht, nur ungefähr eingezeichnet. Weiß die Bahnachse, rot die Stützen und blau die Stationen.
Neu ist nur die Erkenntnis, dass es vor der Bergstation noch eine 7. Stütze geben wird und es im Tal eine separate erste Stütze gibt. Aussteckungen für die Steher habe ich insgesamt 2 gefunden (je 1x Berg/Tal). Nach Rücksprache mit einigen Mitforisten gehe ich daher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einer fix geklemmten Bahn aus.
Dürfte also wahrscheinlich eine 4SB werden - unter neueren SBen schließlich die beliebteste.

Die Stütze 1 ist der Talstationsniederhalter, alle anderen außer 4+5 (vermutlich Wechsellast) werden meiner Einschätzung nach Tragbatterien bekommen.
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#9 "Berg-EB" mit Höhenangabe
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#10 Stützen 6 und 7
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#11 Rückblick, neben dem Baumstumpf die beiden Stützenmarkierungen.
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#12 Zur Dokumentation der Bauarbeiten im letzten Jahr im Bereich der Abfahrt Westfalenhang 1-Hasenhütte.
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#13 Dito
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#14 Entlang der einstigen Westfalenschanze wurde letztes Jahr wohl auch ein Graben gezogen. Im Mittelgrund die nochmals erweiterten Aussteckungen für die Talstation.
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#15 Talstation
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#16 Das sollte die Talstation werden; 1 ist die 1. Stütze, dann kommt vermutlich eine Markierung für das vordere Ende der Förderbandgrube, dann der Steher (T-EB) und vorne das hintere Ende der Förderbandgrube. Da diese Markierungen wohl auf Bahnachse stehen, hat die Bahn Rechtsverkehr/Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn.
Hinten rechts Häuschen für Liftler und Technik und rechts vorne auch wieder Förderbandgrube.
Demnach wären dann rechts hinter meinem Standort noch weitere Rodungs- und Aufschüttungsarbeiten erforderlich.
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#17 Der bis 2016* von 3 (zuletzt 2) Skiliften bediente Kreuzungspunkt an der Hasenhütte liegt (noch?) mitten auf der künftigen Piste.

*Der Sonnenhanglift (Talstation rechts) war danach nur noch als Rodellift in Betrieb - zuletzt 2019/20 meine ich.

Winterberg/Kinderland Poppenberg

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#18 Das kürzere Förderband wurde abgebaut und inzwischen (31.5.) etwas versetzt wieder aufgebaut, siehe: https://www.bergfex.de/winterberg/webcams/c2551/?date=2022-05-31
 
Für ambitionierte Skifahrer zwar uninteressant, aber grundsätzlich erscheint das Projekt schon sinvoll:
- direkt von Straße/Parkplatz aus zu erreichen
- 4SB verhältnismäßig günstig und dort wohl fast immer ausreichend
- bequemer als ein SL
- keine Trassenbeschneiung notwendig
- recht hoch und eher nördlich ausgerichtet und damit schneesicher
- eher flaches Gelände mit Auslauf
 
Und an dem Lift hat man fast immer Wartezeiten dort, von daher ist ein Ersatz in Altastenberg dort am sinnvollsten.
Man darf gespannt sein, ob von der Sesselbahn auch eine gewisse Magnetwirkung ausgeht, die für mehr Besucher im Gebiet sorgt.
 
Wie hat's denn mit der Magnetwirkung an der Postwiese geklappt?
Ich kann das gar nicht beurteilen, da ich zu Hochsaisonzeiten den Winterberger Bereich meide.
Aber im Grunde genommen müsste das ja in Alt- dann ähnlich wie in Neuastenberg ablaufen.
 
Ich gehe davon aus das der Besucherstrom deutlich zunehmen wird. Obs so viel wird wie in NA glaube ich nicht. Die haben immerhin nen funpark und sind Gastronomisch besser aufgestellt.
 
Willingen: Skywalk im Stryck

Im Frühjahr wurde mit den Bauarbeiten für die Skywalk genannte Hängebrücke über das Stryktal unweit der Mühlenkopfschanze begonnen. Ich war am 08.05. (Bilder 1-3) und 15.05. (Bilder 4-9) dort und habe den Baufortschritt in Augenschein genommen.
Die Fundamente für die beiden Widerlager scheinen im Wesentlichen fertig betoniert zu sein. Offenbar härten sie zur Zeit aus oder man wartet, bis mit den Seilarbeiten begonnen werden kann.

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#1 Oberes Fundament West/Mühlenkopfschanze
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#2 Blick auf die Gegenseite am Musenberg
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#3 Dito, hier das untere Fundament. Wenn ich das richtig sehe, dient dieses als Sockel für eine Stahlstütze und das obere zur Abspannung der 665 m langen Brücke (2. längste der Welt).
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#4 Am 15.05. am Musenberg, links nur schlecht zu erkennen, das untere und rechts das obere Fundament.
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#5 Einen schönen Blick zur Mühlenkopfschanze hat man schon jetzt.
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#6 Ein paar Schräubchen ragen aus dem Sockel heraus.
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#7
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#8 Bergseite des Fundaments
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#9 Angebunden an das Wegenetz ist die Baustelle bisher nur über diesen teiweise sehr steilen Schotterweg.
Zur Graf-Stollberg-Hütte sind es von hier aus rd. 3 km bei 40 hm (lt. komoot).
 
Am Skywalk hat sich nichts getan. Da war ich am Wochenende. Auch sonst keine Bautätigkeiten zu sehen. Angesichts der Menschenmassen aber auch schwer zu erkennen. Unfassbar, was dort jetzt im Gegensatz zur Skisaison umgesetzt wird.
 
Bislang nicht.
 
Mhh...wenn man für die Mountain-Karts dann die Sesselbahn anwerfen muss, braucht es natürlich ein paar Fahrten mit den Karts, damit sich die Sache lohnt.
Und dann sind auch die Anschaffungskosten einer großen Menge Karts nicht unerheblich. Aber wo, wenn nicht im Sauerland. :lol:
 
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