• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues im Sauerland

basti.ethal schrieb:
Sind die Anlagen denn bisher immer mit 5m/s gelaufen, auch wenn nichts los war?
Auch in Willingen sind die Anlagen bislang im Winter bei wenig Frequentierung langsamer gefahren. Ab mittlerem Betrieb wurde dann schneller gefahren.
Dieses Jahr wird sich wohl das Kriterium verschieben, und der mittlere Betrieb ebenfalls gedrosselt bleiben. Schnell wird es nur, wenn ansonsten längere Warteschlangen auftreten. Morgen kann ich Euch Genaueres sagen...
 
Also in Winterberg wird selbst an hochfrequentierten Tagen der Lift nur mit Vmax betrieben wenn es unbedingt notwendig ist.

Oft genug in "normalen" Sasions erlebt.
 
manitou schrieb:
Also - slowmotion Ski ist diesen Winter angesagt! Ihr könnt ja auch Körperenergie sparen und gemächlich den Berg runtergleiten. So trägt auch der Skifahrer seinen Anteil am Energiesparen... äh oder verstehe ich da grad was falsch?!
Beim frieren im langsamen Lift ist das wohl eher ein Minusgeschäft - wobei, bei den üblichen Temperaturen im Sauerland :lol:
 
manitou schrieb:
Auch in Willingen sind die Anlagen bislang im Winter bei wenig Frequentierung langsamer gefahren. Ab mittlerem Betrieb wurde dann schneller gefahren.
Dieses Jahr wird sich wohl das Kriterium verschieben, und der mittlere Betrieb ebenfalls gedrosselt bleiben. Schnell wird es nur, wenn ansonsten längere Warteschlangen auftreten. Morgen kann ich Euch Genaueres sagen...

Da bin ich mal gespannt. Bislang war man zumindest am langen Köhlerhagen immer recht spendabel in Sachen Tempo, während am Ritzhagen oftmals Slomo angesagt war.
 
judyclt schrieb:
manitou schrieb:
Auch in Willingen sind die Anlagen bislang im Winter bei wenig Frequentierung langsamer gefahren. Ab mittlerem Betrieb wurde dann schneller gefahren.
Dieses Jahr wird sich wohl das Kriterium verschieben, und der mittlere Betrieb ebenfalls gedrosselt bleiben. Schnell wird es nur, wenn ansonsten längere Warteschlangen auftreten. Morgen kann ich Euch Genaueres sagen...

Da bin ich mal gespannt. Bislang war man zumindest am langen Köhlerhagen immer recht spendabel in Sachen Tempo, während am Ritzhagen oftmals Slomo angesagt war.

Was ja auch der durchschnittlichen Abfahrtsgeschwindigkeit entspräche 🤔🤷‍♂️
 
Ich traf mich gestern Abend mit einem leitenden Willinger Seilbahner. Hier sprachen wir auch über den bevorstehenden Energie-Winter in Bezug auf den Zeitungsartikel.
Er war unglücklich, dass die Zeitung in reißerischer Wortwahl eine Seilbahn als "Energiefresser" betitelt hat, was so nicht stimmt und von der Seilbahn im Wortgebrauch auch nicht verwendet wurde. Auf die ganze Saison gerechnet ist der Seilbahn- und Liftbetrieb jedoch energieintensiver als die Beschneiung.

Wieviel Energie eine Seilbahn verbraucht ist technisch sehr komplex. In grober Vereinfachung spielt es eine untergeordnete Rolle, wieviel Kabinen am Seil hängen. Der Energieverbrauch für den Seilantrieb entspricht einem typabhängigen Grundumsatz, da sich die am Seil hängenden Gondeln/Sessel ohne Insassen in ihrer Dynamik bergauf- bergab ausgleichen. Je mehr Personen einseitig bergauf in den Gondeln sitzen, je länger die Bahn ist und umso schneller sie fährt, desto höher ist der zusätzliche Energieverbrauch pro Person, da die Insassen ohne Talfahrt die physikalische Last am Seil dann nicht mehr ausgleichen.

Eine Drosselung der Geschwindigkeit wäre folglich insbesondere bei Hochbetrieb rein energietechnisch sinnvoll, doch da wird paradoxerweise für mehr Kapazität schnelles fahren benötigt. im Niedrigbetrieb fährt man ja eh schon immer reduziert. Mir wurde mitgeteilt, dass die Seilbahn die Geschwindigkeit so steuern wird, dass der normale Gast in den meisten Fallen von den Sparmaßnahmen kaum etwas mitbekommen wird. Die Preise wurden in knapper Kakulation in Bezug auf die Energiekosten erhöht. Auf einen allgemeinen Inflationsausgleich wurde von der Seilbahn verzichtet.

Auch wir als FewoZentrale verzichten auf Inflationsausgleich und haben sogar unsere geplanten energiebedingten Preiserhöhungen für Ferienwohnungen ab Oktober verworfen und halten bis Ostern vielmehr die Hauptsaisonpreise des diesjährigen Sommers, die übrigens noch weitgehend mit denen von 2020 identisch sind. Das Buchungsverhalten der Gäste ist verunsichert, zurückhaltend und entsprechend preissensibel. Willingen im Allgemeinen, wie auch uns und unseren Fewo-Eigentümern ging es touristisch jahrelang gut und folglich können wir trotz Corona auch die Energiekrise noch ein Jahr durchhalten und hoffen auf bessere Zeiten.

Wichtig ist, dass die Gäste kommen und nicht zu Hause bleiben...
 
manitou schrieb:
Mir wurde mitgeteilt, dass die Seilbahn die Geschwindigkeit so steuern wird, dass der normale Gast in den meisten Fallen von den Sparmaßnahmen kaum etwas mitbekommen wird.

Dein Wort in des Seilbahners Ohren :wink:
Am Ritzhagen merkt selbst ein Neuling sofort das Schneckentempo an niedrig frequentierten Tagen.
 
judyclt schrieb:
manitou schrieb:
Mir wurde mitgeteilt, dass die Seilbahn die Geschwindigkeit so steuern wird, dass der normale Gast in den meisten Fallen von den Sparmaßnahmen kaum etwas mitbekommen wird.
Dein Wort in des Seilbahners Ohren :wink:
Am Ritzhagen merkt selbst ein Neuling sofort das Schneckentempo an niedrig frequentierten Tagen.
Ich bin mir nicht sicher, ob man annimmt, dass der normale Gast nie auf die Uhr schaut oder es ihm doch völlig egal ist, wie viele Fahrten er macht. Uns wird das ziemlich sicher auffallen.
Am K1 waren es bisher meist 4 m/s (von 6), am Ritzhagen auch schon mal 2,8 m/s (von 5), so ganz viel Luft ist da dann auch nicht mehr...wobei die Anlagen ja technisch bis 0,3 m/s runter zu regeln sind. Ärgerlich nur für die Betreiber alter SL, die dann trotzdem Vmax fahren müssen :D
 
Ein absolutes Kasperle Theater dieses Strom gedöns Gerede.
Keiner weiß wie der Winter überhaupt wird. Vielleicht erledigt sich das Thema von ganz alleine.
Wieviele sich das Ski fahren auch noch leisten wollen.
Gibt es jetzt, zur Bike Saison, eigentlich auch schon Maßnahmen dazu?
 
Gute Frage. Benötigt ja jetzt genauso Strom.

4 statt 5 wie an der 8KSB ist ja ok, aber mit 2,x wie am Ritzhagen rumkriechen finde ich ätzend. Dann lieber ein SL mit mehr Tempo.
 
chrissi5 schrieb:
Gibt es jetzt, zur Bike Saison, eigentlich auch schon Maßnahmen dazu?
Also am 4.9. lief der K1 im gewohnten Tempo mit 4 m/s

judyclt schrieb:
4 statt 5 wie an der 8KSB ist ja ok, aber mit 2,x wie am Ritzhagen rumkriechen finde ich ätzend.
Aber mal ehrlich, würdest du dann deswegen mehr am Ritzhagen fahren?
Nur weil die Bahn schneller ist, wird der Hang nicht spannender...
 
Das nicht, aber den Köhlerhagen würde ich bei 2,x m/s definitiv weniger fahren.
 
GIFWilli59 schrieb:
chrissi5 hat geschrieben: ↑25.09.2022 - 23:05
Gibt es jetzt, zur Bike Saison, eigentlich auch schon Maßnahmen dazu?
Also am 4.9. lief der K1 im gewohnten Tempo mit 4 m/s
Das denke ich mir, habe auch nichts darüber gelesen.
Die Öffentlichkeit hat sich eindeutig auf den Wintersport eingeschossen.
Freu mich jetzt schon auf die Kommentare im Winter in sozialen Medien..
 
chrissi5 schrieb:
Die Öffentlichkeit hat sich eindeutig auf den Wintersport eingeschossen.
Freu mich jetzt schon auf die Kommentare im Winter in sozialen Medien..
Hat sie nicht, im Winter wird ganz einfach mehr Strom verbraucht (und weniger produziert - wenn wir das Gas mal rauslassen)
 
Ist das wirklich so? Ich dachte immer, dass in den Sommermonaten durch weniger Wind weniger Strom erzeugt wird, da die Solarenergie das Windloch nicht ausgleichen kann.

Wie dem auch sei: In der Sache hat Chrissi recht. Medial ist gerade Energiesparen im Mittelpunkt und da ist der Skisport ein gefundenes Fressen. So wird mal die eine und mal die andere Sau durchs Dorf gejagt. In einem guten Artikel dazu könnte zum Beispiel ergänzend die o.g. Frage der Stromerzeugung je nach Jahreszeit beleuchtet werden. Da können wir aber vermutlich lange drauf warten.
 
„Wir gehen nur sparsam in die Vorbereitungen, wissen aber schon jetzt, dass diese Saison aus Kostengründen nicht künstlich beschneit wird."

Da kann man den Wurmbergern nur ganz stark die Daumen drücken, dass bei dieser Sparmaßnahme überhaupt ein Skibetrieb realisiert werden kann.

Angabe im Artikel aus dem Sauerland:
Der Energiebedarf pro Gast für einen Skitag mit Seilbahnen, Pistenpräparierung etc. liege bei 16 kWh

Das wären bei großzügigen 1 € pro KWh 16 Euro mehr füs Ticket. Viel Geld, aber weit weg von der Auskunft der Harzer (Verdreifachung der Preise).
 
Der Anteil der Stromkosten am Skipass am Wurmberg muss wohl bei etwa 2/3 gelegen haben (25,33 von 38€).

Bei der Vervierfachung des Strompreises wären es dann künftig 101,32 € für Strom von den 114 €, die man wohl bräuchte.

Vielleicht haben sie einfach keinen langfristigen Stromvertrag abgeschlossen. Oder der 5-Jahresvertrag ist
nun ausgelaufen, während die im Sauerland noch laufen.
 
Ich vermute, dass du das mathematisch abgeleitet hast. Oder ist das belegt?
Ein derart hoher Energiekostenanteil würde mich sehr erschrecken.
 
Einfach nur noch lächerlich, welches Laienspiel am Wurmberg vollzogen wird.
Bei solchen Aussagen sollte man auch konsequent sein, das Unternehmen endlich abwickeln und die Anlagen zurückbauen.

Der erste Preis im Jammern geht an die WSB!
 
Zurück
Oben