• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues im Sauerland

zynx schrieb:
Moin zusammen,

da hier ja auch immer wieder Insider unterwegs sind würde mich interessieren, ob es zumindest gerüchteweise schon eine Vorstellung gibt, wann es auf der Seite des Sonnenhangs weitergehen könnte? Wird man nun auch wieder Jahre auf den Neubau des Sonnenhangliftes warten müssen, oder sind zumindest die Absichten, dass nun auch zeitnah realisieren zu können.

Man sagt: Bis dahin fließt noch viel Wasser die Hoppecke hinab. Rummels haben vor kurzem erst den Ritzhagen-Sessel gebaut, schätze, die werden erst noch ein bisschen in den Sparstrumpf stecken...

Zweite Frage: Die Beschneiung in Willingen ist ja bekanntlich problematisch. Seht ihr Lösungen dieses zu optimieren. Ich bin da leider nicht so ganz vom Fach, wo das Problem liegt. Wohl am Wasser, aber ist das wirklich so schwierig, dieses Thema zu lösen?

Danke für Eure Einschätzung.

Ja es liegt am Wasser, und ja, das ist schwierig. Flüsse/Bäche unterliegen wohl irgendwelchen besonderen Schutzen, sodass man nicht überall nen Teich buddeln könnte, wo man gerne möchte. Der jetzige Teich hat gut 50.000qm, und darf über Winter drei mal mit Wasser aus der Hoppecke nachgefüllt werden. Das ist je nach Winter einfach nicht genug, außerdem hängen alle Kanonen an der einen Leitung, sodass sie nicht so viel Wasserdruck liefern kann, um das Maximum aus den Kanonen heraus zu holen...
 
zynx schrieb:
da hier ja auch immer wieder Insider unterwegs sind würde mich interessieren, ob es zumindest gerüchteweise schon eine Vorstellung gibt, wann es auf der Seite des Sonnenhangs weitergehen könnte? Wird man nun auch wieder Jahre auf den Neubau des Sonnenhangliftes warten müssen, oder sind zumindest die Absichten, dass nun auch zeitnah realisieren zu können.

Zweite Frage: Die Beschneiung in Willingen ist ja bekanntlich problematisch. Seht ihr Lösungen dieses zu optimieren. Ich bin da leider nicht so ganz vom Fach, wo das Problem liegt. Wohl am Wasser, aber ist das wirklich so schwierig, dieses Thema zu lösen?

Wie Ihr ja aus der Vergangenheit sehen konntet, wird in Willingen (im Gegensatz zum Harz) nicht über ungelegte Eier gesprochen - heisst Dinge gelangen an die Öffentlichkeit, wenn Sie reif sind.
Wie Ihr der HNA-Artikel entnehmen könnt, gibt es bereits eine konkrete Planung für die Trasse einer 6KSB-Sonnenhang - dies vor dem Hintergrund, der noch kürzlich hier im Forum erfolgten Spekulation, wie man denn eine solche Bahn realisieren kann, ohne ein Haus zu überfliegen. Sir_Ben hat in seinem Beitrag am 8.10. die jetzt skizzierte Trasse in der HNA bereits erläutert. In der HNA ist auch die Waldfläche zum Ritzhagen markiert...

...also lasst Euch mal Überraschen, wann und was da kommt - auch wenn die Ungeduld für einige vielleicht ähnlich schwer zu ertragen ist, wie das Warten auf den Weihnachtsmann - wer einen Draht zum Weihnachtsmann hat, darf den Kindern nicht vorher verraten, was es für Geschenke geben soll.

Zur Saison 18/19 können wir uns am Kö erstmal über die dann interessanteste Abfahrt im Sauerland freuen - und über den dann neuen höchsten Berg im Sauerland, da der Ettelsberg-Gipfel für die Bergstation auf 845m aufgeschüttet werden muss. :D
 
sir_ben schrieb:
Ja es liegt am Wasser, und ja, das ist schwierig. Flüsse/Bäche unterliegen wohl irgendwelchen besonderen Schutzen, sodass man nicht überall nen Teich buddeln könnte, wo man gerne möchte. Der jetzige Teich hat gut 50.000qm, und darf über Winter drei mal mit Wasser aus der Hoppecke nachgefüllt werden. Das ist je nach Winter einfach nicht genug, außerdem hängen alle Kanonen an der einen Leitung, sodass sie nicht so viel Wasserdruck liefern kann, um das Maximum aus den Kanonen heraus zu holen...
Das Problem gliedert sich in verschiedene Bereiche auf:
-Wasserrechte (hier schielt man ja auf den Stryckteich)
-Speicherteich (könnte m. E. größer sein, dann müsste man im Saisonverlauf nicht so oft nachpumpen)
-Leitungsquerschnitte (am Köhlerhagen wird das Problem nächstes Jahr behoben, aber alle anderen Hänge sind quasi schon am Anschlag)
-Pumpleistung (in der derzeitigen Pumpstation ist der Durchsatz auf 240 l/s begrenzt - für alle Hänge; dies wird sicher die nächste Baustelle sein; sodass man dann zumindest schneller beschneien kann)
Einzig die Zahl der installierten Schneeerzeuger ist derzeit ausgereizt. Das wird sich aber mit dem Bau von 36 neuen Schächten am Köhlerhagen ändern.

manitou schrieb:
Wie Ihr ja aus der Vergangenheit sehen konntet, wird in Willingen (im Gegensatz zum Harz) nicht über ungelegte Eier gesprochen - heisst Dinge gelangen an die Öffentlichkeit, wenn Sie reif sind.
Wie Ihr der HNA-Artikel entnehmen könnt, gibt es bereits eine konkrete Planung für die Trasse einer 6KSB-Sonnenhang - dies vor dem Hintergrund, der noch kürzlich hier im Forum erfolgten Spekulation, wie man denn eine solche Bahn realisieren kann, ohne ein Haus zu überfliegen. Sir_Ben hat in seinem Beitrag am 8.10. die jetzt skizzierte Trasse in der HNA bereits erläutert. In der HNA ist auch die Waldfläche zum Ritzhagen markiert...
Die Bahn am Köhlerhagen ist da im Sauerland schon eine Ausnahme. In der Regel bekommt man von einem Neubau erst was mit, wenn es auch tatsächlich los geht.
Dass die Trasse bereits grob vorgeplant ist, ist ja auch logisch, denn ansonsten wäre es ja absolut sinnfrei, extra den teuren Sportplatz zu kaufen. Ob eine Bahn jetzt 1,2 oder 1,4 km lang ist, wäre ja dann auch egal gewesen...
Was die diesbezügliche Diskussion hier im Forum betrifft, da hatte wohl der ein oder andere User sich die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren nicht angesehen, da stand das ja alles schon genauestens drin.

P.S.: Über irgendwas muss im Harz ja auch gesprochen werden. :wink: Ich frage mich ja, warum sich manche trotzdem über einen Hang, fast so flach wie der Brembergkopf freuen (würden).
 
GIFWilli59 schrieb:
sir_ben schrieb:
Ja es liegt am Wasser, und ja, das ist schwierig. Flüsse/Bäche unterliegen wohl irgendwelchen besonderen Schutzen, sodass man nicht überall nen Teich buddeln könnte, wo man gerne möchte. Der jetzige Teich hat gut 50.000qm, und darf über Winter drei mal mit Wasser aus der Hoppecke nachgefüllt werden. Das ist je nach Winter einfach nicht genug, außerdem hängen alle Kanonen an der einen Leitung, sodass sie nicht so viel Wasserdruck liefern kann, um das Maximum aus den Kanonen heraus zu holen...
Das Problem gliedert sich in verschiedene Bereiche auf:
-Wasserrechte (hier schielt man ja auf den Stryckteich)
-Speicherteich (könnte m. E. größer sein, dann müsste man im Saisonverlauf nicht so oft nachpumpen)
-Leitungsquerschnitte (am Köhlerhagen wird das Problem nächstes Jahr behoben, aber alle anderen Hänge sind quasi schon am Anschlag)
-Pumpleistung (in der derzeitigen Pumpstation ist der Durchsatz auf 240 l/s begrenzt - für alle Hänge; dies wird sicher die nächste Baustelle sein; sodass man dann zumindest schneller beschneien kann)
Einzig die Zahl der installierten Schneeerzeuger ist derzeit ausgereizt. Das wird sich aber mit dem Bau von 36 neuen Schächten am Köhlerhagen ändern.

Ja, solange nicht mehr Wasser zur verfügung steht, braucht man auch nicht mehr Pumpleistung... Der Teich ist so groß, wie er sein darf, da sind Schutzgebiete fast rundrum. Immer bedenken: Die ganze Schneianlage ist mal für 70 Kanonen ausgelegt worden, jetzt sind wir schon ohne den neuen K1 bei über 110.
Stryckteich ist tatsächlich anüberlegt (anderer Bach - andere Entnahmequoten), aber so wirklioch groß ist der auch nicht. Vor allem sehr flach und bewohnt...
Ich war ja immer dafür, die Hoppecke bei den Fischteichen/Köhlerhagen großflächig aufzustauen und die Wiesen im Hoppecketal zu fluten ^^
 
sir_ben schrieb:
Ja, solange nicht mehr Wasser zur verfügung steht, braucht man auch nicht mehr Pumpleistung... Der Teich ist so groß, wie er sein darf, da sind Schutzgebiete fast rundrum. Immer bedenken: Die ganze Schneianlage ist mal für 70 Kanonen ausgelegt worden, jetzt sind wir schon ohne den neuen K1 bei über 110.
Macht aber schon einen Unterschied, ob man die Piste in 48 oder 36 h beschneien kann?

Stryckteich ist tatsächlich anüberlegt (anderer Bach - andere Entnahmequoten), aber so wirklioch groß ist der auch nicht. Vor allem sehr flach und bewohnt...
Hattest du schonmal geschrieben, daher habe ich das :biggrin:
 
manitou schrieb:
Zur Saison 18/19 können wir uns am Kö erstmal über die dann interessanteste Abfahrt im Sauerland freuen - und über den dann neuen höchsten Berg im Sauerland, da der Ettelsberg-Gipfel für die Bergstation auf 845m aufgeschüttet werden muss. :D

Woher kommt eigentlich das Gerücht, der Ettelsberg würde zum höchsten Gipfel des Sauerlandes aufgeschüttet?

Natürlich wird aufgeschüttet, auch höher als der bisherige Gipfel, aber der Langenberg mit seinen 843m wird nicht übertroffen.

Die Oberkante des Geländes liegt bei 840,30m. Es werden etwa 6m aufgeschüttet, das vorhandene Gelände an der Bergstation liegt demnach auf ca. 834m.
Quelle:
Karten von Doppelmayr, die im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Planfeststellungsverfahren öffentlich ausgelegt und zum Download bereitstanden.
Hier konkret: Karte 5.2.3, Anschnitt Bergstation, Nordansicht.

Edit: Ich habe die Kartenausschnitte rausgenommen, damit es keine Probleme wg. Urheberrecht gibt, auch wenn die Karten bereits öffentlich auslagen und für öffentliche Einsichtnahme vorgesehen sind.
 
skifreak_85 schrieb:
Woher kommt eigentlich das Gerücht, der Ettelsberg würde zum höchsten Gipfel des Sauerlandes aufgeschüttet?
Steht in den Offiziellen Bauunterlagen vom 30.08.2016 - Kartenausschnitt 8 (Höhe Bergstation 844,47m) - abgestempelt und unterschrieben von Doppelmayr
Kann sein, dass man das zwischenzeitlich wieder geändert hat, wenn ich Deinen Querschnitt der Bergstation anschaue...
 
^^ Da muss ich Dich leider enttäuschen.
Es wird nicht auf 844,47m aufgeschüttet, sondern das Seil wird auf einer Höhe von exakt 844,47m geführt.

Quelle: Karte 4.2 und 4.3. Längenschnitt

Auf der Karte sieht man auch, dass die Station an einer Schräge errichtet wird. Natürliches Gelände 833,78m, seitlich am Ausstieg steigt das natürliche Gelände auf 837,55m an. Es wird so viel aufgeschüttet, dass man am Ausstieg (neue Höhe 840,30m) auf die 837,55m hinabgleiten kann.
 
@skifreak_85: Da hast du (leider) Recht. Die falsche Behauptung manitous geht wohl auf die Karte 4.1 zurück, die sich allerdings auf die Seilhöhe bezieht (581-844 m). Fakt ist aber, dass der höchste Punkt des Ettelsbergs zukünftig im Ausstiegsbereich liegt.
 
skifreak_85 schrieb:
^^ Da muss ich Dich leider enttäuschen.
Es wird nicht auf 844,47m aufgeschüttet, sondern das Seil wird auf einer Höhe von exakt 844,47m geführt.
OK. - da lass ich mich gern eines besseren Belehren - technische Details sind nicht mein Ding von werden von mir daher lediglich überflogen, woraus der Fehler resultiert - ich bin halt mehr der Touristiker.
 
]Hat mich sowieso schon die ganze Zeit gewundert. Soweit ich nämlich weiß, darf der höchste natürliche Punkt im Sauerland nicht künstlich überschritten werden.. hab es dann damit abgetan das es ja hessisches Gebiet ist..
 
^^Jawoll, bin dafür, dass in Hessen alles erlaubt ist :D . Ohne die Naturschützer hätte ich aus dem Ettelsberg-Plateau einen Ettelsberg-Kogel gemacht, und den Hochheideturm bis zur Spitze eingegraben :twisted: . Warum ist eine Aufschüttung über den höchsten natürlichen Punkt hinaus nicht zulässig, hier geht es ja nur um wenige Meter. Gilt ein solches Verbot nur fürs Sauerland oder auch für andere Regionen?
 
Dazu passend ein Bericht vom Großen Feldberg im hessischen Taunus.

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Das-ist-ja-wohl-der-Gipfel-Feldberg-groesser-als-gedacht;art48711,2729943
(Wer nicht alles lesen will, sollte sich auf den unteren Abschnitt " Der Mensch hilft nach" konzentrieren.)

Mich intressiert noch, wie die Höhe einer Seilbahn oder Sesselbahn diffiniert wird
Früher waren die Angaben ja etwas ungenau und auf 10 Meter gerundet. In den letzten Jahren wurde man dann schon genauer.
Und da wir die genaueren Daten der neuen Sesselbahn nun auch kennen, möchte ich es jetzt mal genau wissen!
Wer kennt sich aus? Welche Höhenangaben der Köhlerhagen Sesselbahn werden vermutlich genannt werden?
Wo wird vermessen?
Ist es schlicht die natürliche Seehöhe vor der Tal- und Bergstation ohne Bergaufschüttung?
Ist es die Sesselhöhe beim Zu- und Aussteigen?
Oder die Höhe des ... Förderbands und des asphaltierten Ausstiegspunktes beim Sessellift?
Oder aber, ist es die Seilhöhe bei der Berg und Talstation?
 
chrissi5 schrieb:
]Hat mich sowieso schon die ganze Zeit gewundert. Soweit ich nämlich weiß, darf der höchste natürliche Punkt im Sauerland nicht künstlich überschritten werden.. hab es dann damit abgetan das es ja hessisches Gebiet ist..
Soll das ein Scherz sein?
 
GIFWilli59 schrieb:
chrissi5 schrieb:
]Hat mich sowieso schon die ganze Zeit gewundert. Soweit ich nämlich weiß, darf der höchste natürliche Punkt im Sauerland nicht künstlich überschritten werden.. hab es dann damit abgetan das es ja hessisches Gebiet ist..
Soll das ein Scherz sein?
warum?????
 
Weil mir die Regelung sinnlos erscheint..
Wo hast du die Info her?
Angenommen, man würde einmal eine KSB auf den Langenberg bauen, die am Gipfel endet. Dann dürfte dort also nicht aufgeschüttet werden, die Bahn müsste unterhalb des Gipfels enden, damit man einen Ausstiegshügel aufschütten darf. :stupid:
 
Der Langenberg ist ja schon der höchste Berg im Sauerland, das wäre dann egal. Man darf aber keinen ursprünglich niedrigeren Berg zum höchsten erheben. Kann jetzt keine genaue Quelle nennen, aber im Zuge der Erichtung des neuen Clemensberggipfels habe ich diese Regelung damals gehört.
 
Zurück
Oben