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Neues im Tannheimer Tal

Verstehe ich auch nicht. Im Tannheimer Tal rollt der Rubel und sie sind nicht imstande endlich mal ihre Infrastruktur vernünftig zu modernisieren.
Das meiste ist veraltet und nicht auf der Höhe der Zeit.
Man kassiert nur überall viel Geld ab, die Lifte und die Beschneiungsanlagen sind aber unzureichend.
Auch das Trauerspiel in Neselwängle kann man nicht nachvollziehen.
In Oberjoch - also direkt daneben - haben die Verantwortlichen mehr Weitblick.
 
Allegra schrieb:
Verstehe ich auch nicht. Im Tannheimer Tal rollt der Rubel und sie sind nicht imstande endlich mal ihre Infrastruktur vernünftig zu modernisieren.
Das meiste ist veraltet und nicht auf der Höhe der Zeit.
Man kassiert nur überall viel Geld ab, die Lifte und die Beschneiungsanlagen sind aber unzureichend.
Auch das Trauerspiel in Neselwängle kann man nicht nachvollziehen.
In Oberjoch - also direkt daneben - haben die Verantwortlichen mehr Weitblick.
Mit der Beschneiung gebe ich Dir durchaus Recht. Da würde ich mir einen Ausbau wünschen, und zwar in allen 3 Gebieten.
Die Lifte sind im Tannheimer Tal aber imo gut zu den Pisten dimensioniert. Die Schlepplifte auf dem Neunerköpfle werden ja sehr gut angenommen und ich spreche im Lift immer wieder mit Leuten, die den Schleppliften viel abgewinnen können.
 
Ich mag DM Schlepplifte grundsätzlich auch sehr. Aber die Lifttrasse der Gundlifte wäre eine super Abfahrt.
 
Folgende Maßnahmen sind vorgesehen bzw. beantragt:
Errichtung des Speicherteiches „Roßstand“ auf 1.314,00 m.ü.A mit ca. 43.000 m³
Nutzwasservolumen inklusive zugehöriger Speicherteichbauwerke (Entnahmebauwerk, Hochwasser-Überlauf, Füllbauwerk, Grundablass, etc…)
Errichtung der Pumpstation „Roßstand“ im Bereich des neuen Teiches auf 1.301,00 m.ü.A für 240 l/s Pumpleistung zur Versorgung der Schneeerzeuger
Errichtung einer Kühlturmanlage für 180 l/s auf dem Dach der neuen Pumpstation.
Anschluss an das bestehende Schneileitungsnetz
Verbesserung der elektrischen Versorgung der Schneeerzeuger durch neue
Trafostationen und Ausbau des Feldkabelnetzes
Erhöhung der Jahreskonsenswassermenge am Logbach von derzeit 74.000 m³ auf zukünftig 116.000 m³ ohne zeitliche Einschränkungen
Erneuerung des Leitungsnetzes zwischen der Talstation und der bestehenden
Druckerhöhungsstation
Erhöhung der Schneiflächen von 24,3 ha auf rund 29 ha
Quelle: Tannheimer Bergbahnen GmbH; Beschneiungsanlage (BSA) Grän - Füssener Jöchle, Änderungsprojekt 2025 samt Speicherteich "Roßstand", wasser-, forst- und naturschutzrechtliches Bewilligungsverfahren ANBERAUMUNG der mündlichen Verhandlung
 
Peter69 schrieb:
Der kleine Skilift an der Konradshütte bei Vils stellt den Betrieb ein und soll nächstes Jahr abgebaut werden.
Freundlichen Gruss :(
So klein ist der Lift in Vils mit 900 Metern Länge nicht, zudem hat er noch eine klassische Zwirbelkurve.
Fotos auf Liftworld:
https://www.seilbahntechnik.net/de/lifts/16330/datas.htm

Hier noch ein Bericht dazu:
https://www.snowplaza.de/weblog/aus-fuer-beliebten-skilift-in-tirol-zu-hohe-kosten-und-kaum-noch-schnee/


Und welche Anlage am Nesselwängle genau hat die Betriebserlaubnis verloren?
 
Grüss dich es handelt sich um die Krinnenalplifte in Nesselwängle.

Freundlichen Gruss :D
 
Allegra schrieb:
Das wäre der totale Wahnsinn.
Wir werden uns wohl leider damit abfinden müssen, dass nach den Dorf- und Einzelliften inzwischen kleine und mittlere Gebiete dieser Größenordnung wirtschaftlich auf der Abschussliste stehen.
Vgl. Kelchsau (2021), Walchsee/Zahmer Kaiser (2022), Hallein/Zinken (wackelt), Andelsbuch (2023), Schetteregg (wackelt), Gaissau-Hintersee (2022), Kampenwand (2023), Jungholz (2024)...

Mitunter ist das auch keine neue Entwicklung, siehe all die Gebiete mit SB-Zubringer und 1-3 SL drumherum, die hier seit 20 Jahren im lsap-Forum dokumentiert werden und schon deutlich länger zu sind.
 
Wahnsinn finde ich das nicht.
Angesichts der bisherigen Geschichte eigentlich nur die logische Konsequenz...
 
Am Ende des Wirtschftsjahres muss man solche Gebiete auch wirtschaftlich betreiben. Aus Liebhaberei und um Jahr für Jahr Geld zu verbrennen, wird das niemand machen. Und die Anforderungen an den Betrieb steigen und unterscheiden sich nicht von anderen Gebieten, also hinsichtlich gesetzlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen. Unterschied ist hier aber: Die Größe und somit die Frequenz an Gästen und natürlich die Höhenlage. Klar sind die großen Gebiete "in der Umgebung" - wobei man hier natürlich schon einen größeren Radius ziehen muss, deswegen auch die Anführungsstriche - teurer, aber geben natürlich was für einen kompletten Tag und das suggeriert dem Gast, dass er was für das Geld (60, 70 oder 80 € für den Tagesskipass) auch was bekommt. Bei so einem kleinen Gebiet suggeriert das trotz günstiger Tageskarte ein anderes Gefühl ... von Halbtageskarten man ich mal gar nicht sprechen. Dieses Gefühl sorgt halt auch nicht für eine verlässlich planbare und notwendige Frequenz um kostendeckend arbeiten zu können. Anders sieht es natürlich für Inhaber von Saisonverbundpässen aus, die kommen natürlich, habe ich auch gemacht. Aber ohne? Eher nicht. Und nur vom limitierten Kreis an Saisonkarteninhaber wird man dort auch nicht leben können. Denn es gibt neben der Krinnenalpe ja noch andere Gebiete, die etwas Größer und attraktiver sind. Natürlich ist die Entwicklung traurig, seit Jahren aber der Standard und aufhalten wird sich diese auch nicht lassen. Platt gesagt ist das eine natürliche Auslese. So bitter das für die Wintersportgeschichte dort ist.
 
Es gibt schon lange Gerüchte im Tal, dass die Pletzer Group welche auch den Hahnenkamm in Höfen besitzt vor bereits 3,4 Jahren ernsthaftes Kaufinteresse am Gebiet hat(te) was aber an den Bedingungen des Eigentümers der Skilifte Krinnenalpe scheiterte.

Auch seitens der Tannheimer Bergbahnen gab es bei der Zusammenführung vor drei Jahren Interesse das Gebiet in den Zusammenschluss aufzunehmen bzw. zu erwerben. Wurde ebenfalls komplett und kompromisslos abgeblockt.

Gibt noch mehr so Geschichten von dort die aber in einem öffentlichen Forum eher nichts zu suchen haben...

In dem Fall scheitert es am Eigentümer, also doch eher Wahnsinn als logische Konsequenz.

Viele Grüße
 
Hier noch ein weiterer Bericht, auch hinter einer Paywall:

https://www.tt.com/artikel/30942338/wie-der-staatsfeind-nummer-eins-liftbetreiber-in-nesselwaengle-steht-mit-dem-ruecken-zur-wand

Kurzzusammengefasst: Gemeinde und Tourismusverband sehen vor allem den Betreiber in der Pflicht, während sich dessen Geschäftsführer ungerecht behandelt fühlt. Der Betreiber steht damit wirtschaftlich und politisch zunehmend mit dem Rücken zur Wand, während eine Lösung für den seit April 2022 stillstehenden Lift weiterhin fehlt. Die Konzession für den 2-CLF läuft 2028 ab, man hätte sogar genug Geld für eine Ersatzanlage vorhanden hieß es.
 
DerTagesschauer schrieb:
Hier noch ein weiterer Bericht, auch hinter einer Paywall:

https://www.tt.com/artikel/30942338/wie-der-staatsfeind-nummer-eins-liftbetreiber-in-nesselwaengle-steht-mit-dem-ruecken-zur-wand

Kurzzusammengefasst: Gemeinde und Tourismusverband sehen vor allem den Betreiber in der Pflicht, während sich dessen Geschäftsführer ungerecht behandelt fühlt. Der Betreiber steht damit wirtschaftlich und politisch zunehmend mit dem Rücken zur Wand, während eine Lösung für den seit April 2022 stillstehenden Lift weiterhin fehlt. Die Konzession für den 2-CLF läuft 2028 ab, man hätte sogar genug Geld für eine Ersatzanlage vorhanden hieß es.

Wem gehört den der Lift? Und wer hätte genug Geld für eine Ersatzanlage?
 
Füssener Jöchle Neuer Speicherteich

Bilder vom 28.08.2026

IMG_1384.JPG
Füssener Jöchle von Gondelbahn aus

IMG_1385.JPG
Füssener Jöchle von Gondelbahn aus


IMG_1404.JPG
Füssener Jöchle von Neunerköpfle aus
 
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