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Neues in Adelboden/​Lenk

Die Kabine steht seit etwa 2020 an dieser Stelle und dient als Werbung für die "geplante" Bahn. Drinnen ist ein Bildschirm welcher ein Video mit den Plänen zeigt.
Bis mit dem Neubau begonnen wird, dauerts aber wohl noch einige Zeit
 
snowflat schrieb:
Um die Konzession zu erneuern, muss das Bahnunternehmen die Kabinen der Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp ersetzen und zwei Stützen verstärken. Kosten: zwei Millionen Franken.

Auch im Artikel:
«Aber wir haben einen gut funktionierenden Betrieb, und auch die Bank hat mitgeholfen.» Eine Loslösung von der Skiregion Adelboden-Lenk ist indes für die Elsigenalpbahnen gemäss Zenger trotz der seit dieser Saison eingeführten dynamischen Ticketpreise derzeit «absolut kein Thema».

«Wir sind eng verbunden mit Adelboden-Lenk, generieren ein Drittel unseres Umsatzes daraus, und das wird sich sicher auch lange nicht ändern», betont der Geschäftsführer.
Quelle: Neue Gondeln für die Elsigenalpbahnen
Pendelbahn Elsigbach–Elsigenalp: Garaventa: Zwei Traditionsseilbahnen sind nach Jahrzehnten neu durchgestartet
 
Das Gebiet ist ja nun wirklich nicht klein und dennoch ist da seit mehr als 10 Jahren keine neue Anlage gebaut worden und muss jetzt eine Kapitalerhöhung durchgeführt werden. Von außen hat es den Anschein, dass anderweitig mehr investiert werden kann oder täuscht der Eindruck?
 
Jay schrieb:
Das Gebiet ist ja nun wirklich nicht klein und dennoch ist da seit mehr als 10 Jahren keine neue Anlage gebaut worden und muss jetzt eine Kapitalerhöhung durchgeführt werden. Von außen hat es den Anschein, dass anderweitig mehr investiert werden kann oder täuscht der Eindruck?


Aus meiner Sicht hast du recht. Grob über die Geschäftsberichte geschaut muss ich sagen, dass es finanziell dort nicht rosig aussieht. Cashflow und Ergebnis sind mE deutlich zu niedrig im Verhältnis zu Umsatz und Gebietsgrösse.
Man versucht ja zu konsolidieren und hat den Betrieb erst 2023/24 in eine gemeinsame Tochter fusioniert. Anlagen und Immobilien liegen weiterhin in zwei separaten Gesellschaften für Adelboden und Lenk (Metsch + Betelberg).
Investiert werden soll auch einiges: neben der neuen Zubringerbahn aus Adelboden will man zwei Berggasthäuser ersetzen und in Sommerattraktionen sowie Beschneiung investieren. Dafür reicht der Cashflow allein nicht.

Mein Eindruck aus den Besuchen in den letzten Wintern ist folgender: Adelboden-Lenk hat eine komplizierte Erschliessungsstruktur. Allein die zu ersetzende Zubringerbahn ist 4,5km lang. Die Verbindungspisten sind lang und teilweise sehr sonnenexponiert. Dazu ist das Gebiet recht niedrig und hat einige Südhänge, somit ist ordentlich Beschneiung notwendig.
Darüber hinaus gibt es in Lenk ein zweites Skigebiet, das zu unterhalten ist (Betelberg), und in der Region um Adelboden gibt es auch weitere attraktive Bahnen für Ausflügler und Skifahrer, die Konkurrenz machen (Engstligenalp, Tschentenalp, Elsigen-Metsch).
 
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Das trifft es ganz gut. Aufgrund der Westlage regnet es auch öfter mal kräftig rein, sodass ziemlich viel beschneit werden muss. Gespart wird ja jetzt schon kräftig wie man am aufgegeben SL Guetfläck sieht.
Die strammen dynamischen Preise haben auch einige Kunden verschreckt. Bin mir nicht sicher, ob sie damit in Summe wirklich so viel mehr verdienen.
 
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In der Lenk erwischt es den SL Mauren bestimmt auch irgendwann. Der lebt nur vom Kanonenbeschuss durch die Bergbahnen. Ein Einzelbetreiber hätte da sicher auch bald die Segel gestrichen.
 
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