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Neues in Arosa Lenzerheide

War es eigentlich noch nie ein Thema, wenn schon "Portal Churwalden" eine direkte Bahn von Churwalden aus auf die Ost-Seite, also Richtung Schwarzhorn/Motta/Urdenfürggli zu bauen?
 
ski-chrigel schrieb:
War es eigentlich noch nie ein Thema, wenn schon "Portal Churwalden" eine direkte Bahn von Churwalden aus auf die Ost-Seite, also Richtung Schwarzhorn/Motta/Urdenfürggli zu bauen?
wären halt ca. 4km Luftlinie, dazu müsste ein neuer Standort für die Talstation her.
 
Der Ersatz der 3SB ist sehr fällig! Gut, dass sie hier vorwärtsmachen.
 
GMD schrieb:
Der Ersatz der 3SB ist sehr fällig! Gut, dass sie hier vorwärtsmachen.
finde ich v.a. wichtig im Zusammenhang mit dem Portal Churwalden. Mit dieser neuen Gondelbahn wäre es viel attraktiver, gleich in Churwalden ins Gebiet einzusteigen.
 
Dass diese Einsprache kommt, war ja klar, siehe weiter oben (3.10.).
 
Naja, wird da irgendwie die Zufahrt des Gemeindepräsidenten überquert? :lach: Solche Begründungen von Seite der Gemeinde habe ich auch noch nie gehört...
 
Pilatus schrieb:
Solche Begründungen von Seite der Gemeinde habe ich auch noch nie gehört...
Ich schon, immer dann wen der Gemeindarat gegen ein Projekt ist, und sich die Argumente erst hinterher ausdenkt.
 
Die Begründung des Gemeinderates ist wirklich etwas eigenartig.
Aber die Begründung der Umweltverbände, eine Sesselbahn im Talboden sei ein Problem, ist ebenfalls komisch...
 
Die Sesselbahn würde eine neue Waldschneise bedingen. Darum sind die Umweltverbände dagegen.
 
... die im schlimmsten Falle etwa 150m lang wäre (das schmale Waldstück westlich der Siedlung).
Weiss man eigentlich, wo die beiden Stationen zu stehen kämen? Ich finde nirgends eine Karte zu diesem Projekt.
Was mich weniger erstaunen würde, wäre, wenn Hausbesitzer Einsprache erheben würden. Irgend über einige Dächer muss die geplante Strecke ja gehen, oder nicht?
 
Gemäss den Kordinaten im Amtsblatt müsste das etwa die Strecke sein:
lenzh7xzif9knc.jpg


Für das Seilbahnprojekt sind definitive Rodungen von ins- gesamt 5790 m2 erforderlich.
 
Danke für den Hinweis betr. Amtsblatt. Für die anderen hier der Link: http://www.kantonsamtsblatt.gr.ch/epaper/pdf/browse_detail_fs.cfm?page=kta_2013-10-10_015_02
Ich komme auf die gleichen Standorte, wundere mich aber etwas. So muss auf der Ostseite zumindest ein neuer Ziehweg, wenn nicht gar ein Pistenstück angelegt werden. Und man kann also nur von "oben" kommend, also nicht vom Parkplatz zu dieser Bahn (rund 50m höher als die Talstationen von Proschieri resp. Heimberg) gelangen, sprich, wenn man aus irgendwelchen Gründen grad als erstes die Talseite wechseln will, muss man zuerst den Lift ins Skigebiet nehmen. Weiter unten war wohl wegen der Häuser kein Durchkommen.
 
Die Begründung vom Gemeinderat ist gar nicht so komisch wie man es zueerst vielleicht meinen mag. Wenn man nun davon ausgeht dass in Zukunft, ich rechne jetzt mal bewusst ganz vorischtig, 1200 Personen wo am Portal Churwalden einsteigen bis nach Arosa oder zumindest auf die Ostseite fahren, weitere 800 Personen weil es einfacher geht innerhalb mehr wechseln und schliesslich 500 Personen von Arosa bis auf die Westseite fahren dann haben wir dann schon zusätzliche 2500 Personen täglich wo diesen Ost-West Wechsel mehr machen als vorher. Damit dürfte dann ein Skitechnischer Wechsel mehr als an die Grenzen stossen da er durch Wohngebiet führt und anscheinend auch für den Autoverkehr offenen Strassen zu queren oder passieren sind. Da muss man sich schon viel eher die Frage stellen ob eine Skitechnische Verbindung verkehrstechnisch überhaupt genehmigungsfähig wäre.

Kurios, aber nicht anders zu erwarten, ist tatsächlich das Verhalten der Umweltverbände. Sie sprechen doch sonst selber immer von Salamitaktik, sehen hier aber anscheinend selber nicht den Zusammenhang wo Urdenbahn, Verbindungsbahn und das Portal Churwalden haben und sehen alles als eigenständige Projekte.
 
Theo schrieb:
Kurios, aber nicht anders zu erwarten, ist tatsächlich das Verhalten der Umweltverbände. Sie sprechen doch sonst selber immer von Salamitaktik, sehen hier aber anscheinend selber nicht den Zusammenhang wo Urdenbahn, Verbindungsbahn und das Portal Churwalden haben und sehen alles als eigenständige Projekte.
Andererseits, und ich bin wahrlich kein Freund der Umweltverbände (wie man wohl leicht aus meinen Posts erkennt), ist es halt auch so, dass der Rückzug des Parpan-Sessellift-Projektes Teil des "Deals" zwischen Umweltverbänden und Bahnen war, bei dem erstere die Einsprachen gegen die Urdenbahn zurückgezogen haben. Insofern ist es formal eigentlich verständlich, dass sie dies jetzt, wo das fast gleiche Projekt wieder aufgelegt wird, wieder tun. Das sind sie Ihren Mitgliedern und ihrer Glaubwürdigkeit schuldig, auch wenn materiell die Einsprache aus meiner Sicht nicht allzu viel Substanz hat.
Aber natürlich kann man das auch noch im weiteren Kontext sehen, dass die Umweltverbände das ursprüngliche Verbindungsprojekt mittels zwei Bahnen im Urdental abgewürgt und sich, wenn schon, für eine direkte Bahn ausgesprochen haben und es darum unverständlich war, gegen die jetzige Verbindungsbahn dennoch Einsprache zu erheben. Das war auch nicht sauber (was mich bei diesen Verbänden auch gar nicht wundert...).
Kurz: die Situation ist wie so oft verfahren. Man darf gespannt sein, ob es da noch eine Lösung gibt oder ob der lange gerichtliche Weg das klären muss.
 
Naturbahnrodler schrieb:
Pilatus schrieb:
Solche Begründungen von Seite der Gemeinde habe ich auch noch nie gehört...
Ich schon, immer dann wen der Gemeindarat gegen ein Projekt ist, und sich die Argumente erst hinterher ausdenkt.

Andere Gemeinden und Eigentümer würden sich freuen, wenn Dorf und Grundstück pistenmäßig besser erschlossen würden. Das wirkt sich hier doch konkret wertsteigernd aus und erhöht die Attraktivität des Ortsteils sehr, finde ich.
 
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