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Neues in Arosa Lenzerheide

Zu diesen beiden neuen Bahnen zwei Luftaufnahmen von heute. Leider etwas weit weg und die Komprimierung hier tut das ihre dazu:
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Einige kritische Anmerkungen zur Skigebietsverbindung Arosa / Lenzerheide:

Die Zahl der Ersteintritte im Winter 2014 / 2015 ist um 4,3 % zurückgegangen. Und in Arosa war es ein Minus von 4,7 %. Im Vergleich aller Bündner Bergbahnen gab es dort "nur" einen Rückgang von 3,4 %. Also war die Verbindung der Skigebiete Arosa / Lenzerheide ein Schuss in den Ofen. (Quelle : Seite 5 http://lenzerheide.com/pdf/lbb/geschaftsberichte/2014-15/lbb-geschaftsbericht_2014-15.pdf)

Und wenn man den ausserordentlichen Ertrag in Höhe von 2.8 Mio CHF abzieht, (Nettoauflösung von stillen Reserven 2’808’402 Seite 24 http://lenzerheide.com/pdf/lbb/geschaftsberichte/2014-15/lbb-geschaftsbericht_2014-15.pdf) wäre eigentlich ein Verlust entstanden. Gleichzeitig hat sich die Geschäftsleitung einen grossen Schluck aus der Pulle genehmigt: + 120.000 CHF oder + 17,2 % (Seite 27 http://lenzerheide.com/pdf/lbb/geschaftsberichte/2014-15/lbb-geschaftsbericht_2014-15.pdf)

Positiv hingegen entwickelt sich der Sommertourismus (Biker), der aber vollkommen unabhängig von der Skigebietsverbindung ist.

Zitat aus http://www.suedostschweiz.ch/region/2015-09-28/schwieriges-geschaftsjahr-fur-die-lenzerheide-bergbahnen-ag

"Starkes Wachstum im Sommergeschäft
Zuversichtlich stimmen Suenderhauf auch die zweistelligen Wachstumsraten im wohl regenreichsten Sommer seit Jahren. Dass dies eindeutig den Bikerinnen und Biker zuzuschreiben ist, zeigt die Statistik der verkauften Tickets: 55 Prozent mehr Tageskarten und 157 Prozent mehr Sommersaisonkarten sind ein deutliches Zeichen.
Gemäss den aktuellen Zahlen setzt sich dieser Trend auch in der laufenden Sommersaison fort."


Dies bestätigt eindeutig meine kritische Einstellung zur Skigebietsverbindung mit Aroasa und Aufgabe der Topcard, also der Verbindung mit Laax und Davos.
 
maria13 schrieb:
Einige kritische Anmerkungen zur Skigebietsverbindung Arosa / Lenzerheide:

Die Zahl der Ersteintritte im Winter 2014 / 2015 ist um 4,3 % zurückgegangen. Und in Arosa war es ein Minus von 4,7 %. Im Vergleich aller Bündner Bergbahnen gab es dort "nur" einen Rückgang von 3,4 %. Also war die Verbindung der Skigebiete Arosa / Lenzerheide ein Schuss in den Ofen. (Quelle : Seite 5 http://lenzerheide.com/pdf/lbb/geschaftsberichte/2014-15/lbb-geschaftsbericht_2014-15.pdf


Dies bestätigt eindeutig meine kritische Einstellung zur Skigebietsverbindung mit Aroasa und Aufgabe der Topcard, also der Verbindung mit Laax und Davos.

Sehr gewagte Behauptung mit dem Schuss in den Ofen! Erbsenzähler finden in jeder Statistik irgendwas, was sie für ihre Behauptungen missbrauchen können!

Vielleicht mal drüber nachgedacht, dass der starke Frankenkurs oder die schlechte Schneelage im Dezember zu den äußerst dramatischen Gewinneinbrüchen geführt haben könnten?? Und dass vielleicht höhergelegene und wetterbegünstigtere Skigebiete z.b. im Engadin den Durchschnittstrend in Graubünden nach oben gedrückt haben könnten?? Weiß nicht wie man so naiv sein kann und allein die neugebaute Verbindungsbahn dafür verantwortlich machen kann! Jeder vernünftige Skifahrer freut sich hier über einen Mehrwert und eine Angebotssteigerung durch die Zusammenlegung der beiden Skigebiete! Viele Gebiete in der Schweiz wären froh, einen Bruchteil der Infrastruktur von Lenzerheide /Arosa aufweisen zu können (Gstaad, Crans-Montana, Printze...) und dann wird hier alles schlechtgeredet.
Wenn es dir nicht passt, dann such dir halt ein anderes Skigebiet aus!!
 
+1
Den persönlichen Frust über den Austritt aus der Topcard abbauen, nenne ich das...
Ich würde nicht wissen wollen, wie gross das Minus wäre, wenn es die Verbindung nicht gegeben hätte...
 
Es geht hier nicht um Frust sondern um Fakten!

Wenn die Prophezeiungen der Befürworter der Verbingung der beiden Skigebiete eingetreten wären, dann wäre der Rückgang geringer als der Durchschnitt in Graubünden gewesen. ("Da es ja jetzt eines der grössten zusammenhängenden Skigebiete der Region ist, was die Attraktivität enorm steigert"). Dies ist aber nicht der Fall.

Mein Ferienstandort ist die Lenzerheide. Seitdem ich mich erinnern kann (Ausnahme früher die Sesselbahn Totälpli auf dem Rothorn), wurde zuerst die Westseite geöffnet (Pedra Grossa, Lavoz, Stätzerhorn, Stätzertäli). Seit der Skiegebietsverbindung ist aber der Fokus auf der Ostseite, wo es wegen der Steine und Felsen viel mehr Schnee braucht, um fahrbar zu sein. Also fehlte der Schnee auf der Ostseite und die Westseite war erst zu einer späteren Eröffnung eingeplant. Mit dem bekannten Ergebnis. Ohne Verbindung wäre die Westseite teilweise in Betrieb gewesen und ich hätte mit der Topcard schon auf dem Gletscher in Laax oder in Davos meinem Sport frönen können.

Was das Ganze mit Erbsenzählerei zu tun hat, verstehe ich auch nicht. Es geht nicht um Statistiken sondern um den gerade veröffentlichten Jahresbericht der LBB. Einfach mal lesen, das hilft.

Und dass der CEO der LBB von jetzt auf gleich das Weite gesucht hat, nachdem die Verbindung fertig war, spricht auch Bände.

PS: Auch ohne Verbindungsbahn habe ich früher oft die Skisafari Lenzerheide, Arosa, Tschiertschen) gemacht. Und da gab es noch mehr Gäste auf der Lenzerheide als heute.
 
Wie bitte liest du das?
Im Vorjahr +10% dank Verbindung - nun ein Rückgang der ein klein bisserl niedriger war wie der Gesamtschnitt. Eh logisch nachdem ja im Vorjahr durch die Verbindung deutlich mehr Gäste gekommen sind.
Und im Sommer ist die Verbindung auch ganz klar super. Eröffnet einge Menge super Trails. Und nächsten Sommer wirds sicherlich nochmal voller -weil die Churwalden Gondel hat schon stark gefehlt dieses Jahr - und grad mit der Churwaldengondel machen die Abfahrten aus Arosa zurück nochmal mehr Sinn am Bike.
 
... aber interessant wäre es schon, den TopCard-Effekt zu kennen, aber das ist wohl nicht möglich. Ich kann nur für mich sprechen: Seit Lenzerheide nicht mehr Teil der Topcard ist, habe ich diese Destination, von 1 Ausnahme abgesehen, auch nicht mehr besucht (und stattdessen mehr Skitage in Davos und Laax verbracht, zudem mal einen 2-tägigen Ausflug ins für mich grundsätzlich zu weit entfernt gelegene Ischgl). Dieses Verhalten kenn ich auch von anderen Topcard-Eigentümern. Ich bin mir daher ziemlich sicher, dass sich ein Topcard-Wiederbeitritt frequenzmässig für die Lenzerheide lohnen würde.
 
Firnfan schrieb:
... aber interessant wäre es schon, den TopCard-Effekt zu kennen, aber das ist wohl nicht möglich. Ich kann nur für mich sprechen: Seit Lenzerheide nicht mehr Teil der Topcard ist, habe ich diese Destination, von 1 Ausnahme abgesehen, auch nicht mehr besucht (und stattdessen mehr Skitage in Davos und Laax verbracht, zudem mal einen 2-tägigen Ausflug ins für mich grundsätzlich zu weit entfernt gelegene Ischgl). Dieses Verhalten kenn ich auch von anderen Topcard-Eigentümern. Ich bin mir daher ziemlich sicher, dass sich ein Topcard-Wiederbeitritt frequenzmässig für die Lenzerheide lohnen würde.
Ich frage mich nur warum die trotz der Verbindung mit Arosa, nicht in der Topcard geblieben sind. Meiner Meinung nach gibt es dafür nur zwei antworten:
1. Arosa wollte das nicht.
2. Die Topcard hatte nicht den Effekt den man sich erhofft hat.
 
Ich habe noch ein Video gefunden:

Montage Antrieb West - Sesselbahn Obertor

 
Video vom Bau Schutzbrücke über die Kantonsstrasse - Sesselbahn Obertor

 
Die Sesselbahn schaut im Video auch schon recht fertig aus, und bewegt sich schon.
 
maria13 schrieb:
Es geht hier nicht um Frust sondern um Fakten!

Wenn die Prophezeiungen der Befürworter der Verbingung der beiden Skigebiete eingetreten wären, dann wäre der Rückgang geringer als der Durchschnitt in Graubünden gewesen. ("Da es ja jetzt eines der grössten zusammenhängenden Skigebiete der Region ist, was die Attraktivität enorm steigert").

Weiterere Faktoren welche in den letzten Jahren Einfluss auf die Anzahl Skifahrer gehabt haben:
Negativ:
-Einführung Parkplatzgebühren
-Preiserhöhung Tageskarte
-EUR/CHF Kurs mit Auswirkung auf Tageskarte und Restaurantpreise
Positiv:
+Verbindung Arosa
 
HEHE schrieb:
Weiterere Faktoren welche in den letzten Jahren Einfluss auf die Anzahl Skifahrer gehabt haben:
Negativ:
-Einführung Parkplatzgebühren
Die Parkplatzgebühren gibt es schon seit einigen Jahren; ist also nichts neues für die Lenzerheide

HEHE schrieb:
-Preiserhöhung Tageskarte
Positiv:
+Verbindung Arosa
Das ist eine direkte Auswirkung der Skigebietsverbindung, die nicht umsonst zu haben ist.

HEHE schrieb:
-EUR/CHF Kurs mit Auswirkung auf Tageskarte und Restaurantpreise
Das gilt auch für alle anderen Bündner Skigebiete

Zusammenfassend kann ich nur wiederholen, dass die Skigebietsverbindung sich nicht in den Zahlen der beiden Bergbahngesellschaften wiederspiegelt. Ganz im Gegenteil ist die Frequenz in der letzte Wintersaison überdurchschnittlich zurückgegangen.

Meine Frage nochmals: Was ist der Mehrwert einer solchen Verbindung? Besser wäre ein Art Topcard für Mittelbünden, das Prätigau und die Surselva zu einem vernünftigen Preis gewesen. Dann hat man die Wahl und kann auch je nach Wetterbedingungen (z. B. starker Föhn) auf alternative Gebiete ausweichen, ohne einen neuen Skipass kaufen zu müssen. Und Tschiertschen wäre auch im Preis inbegriffen.

Ich kann auch nur nochmals wiederholen, dass für uns der Mehrwert der Verbindung im Vergleich zur alten Topcard gering ist: Von der Westseite (mein Standort) auf das Hörnli dauert länger als die Fahrt mit dem Auto nach Flims bzw. nach Davos in das jeweilige Skigebiet.
 
Wenn Du Dich schon so oft wiederholst, dann tue ich das auch:
Die Skigebietsverbindung ist im internationalen Markt ein entscheidender Vorteil über viele Jahre und eine Betrachtung von nur einer einzigen Saison, die aufgrund verschiedener Faktoren sowieso nicht repräsentativ ist, ist völlig absurd. Zudem interpretierst Du die Zahlen über zwei Jahre gesehen falsch. Jede Skigebietsstudie zeigt klar auf, dass im Markt die Grösse einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren ist, wenn nicht sogar der wichtigste. Nebst den wirklich grossen Skigebieten werden langfristig nur die kleinen Nischenprodukte eine Zukunft haben. Für mittelgrosse werden schwierige Zeiten beginnen, resp. haben längst begonnen, Gstaad und Obersaxen sind nur zwei besonders schlimme Beispiele, andere folgen, bei denen Investitionen/Erneuerungen nicht mehr finanzierbar sind. Die Verbindung Arosa-Lenzerheide wird sich langfristig zweifelslos als richtig erweisen.

Ein Vergleich einer "Reisezeit" mit den Skiern von der Westseite zum Hörnli mit der Autofahrt nach Flims ist völliger Unsinn. Während Ski- und Bergbahnfahren zum Tageserlebnis gehören, sind wohl die wenigsten freudig im Auto unterwegs.
PS: Es gäbe übrigens noch den Snowpass Graubünden. Für nur wenig Geld mehr, erhält man alle Skigebiete Graubündens. Halt ohne Sommer.
 
ski-chrigel schrieb:
Wenn Du Dich schon so oft wiederholst, dann tue ich das auch:
Die Skigebietsverbindung ist im internationalen Markt ein entscheidender Vorteil über viele Jahre und eine Betrachtung von nur einer einzigen Saison, die aufgrund verschiedener Faktoren sowieso nicht repräsentativ ist, ist völlig absurd. Zudem interpretierst Du die Zahlen über zwei Jahre gesehen falsch. Jede Skigebietsstudie zeigt klar auf, dass im Markt die Grösse einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren ist, wenn nicht sogar der wichtigste. Nebst den wirklich grossen Skigebieten werden langfristig nur die kleinen Nischenprodukte eine Zukunft haben. Für mittelgrosse werden schwierige Zeiten beginnen, resp. haben längst begonnen, Gstaad und Obersaxen sind nur zwei besonders schlimme Beispiele, andere folgen, bei denen Investitionen/Erneuerungen nicht mehr finanzierbar sind. Die Verbindung Arosa-Lenzerheide wird sich langfristig zweifelslos als richtig erweisen.
Wenn alle Studien immer so richtig lägen.....

Fakt ist, dass Arosa/Lenzerheide im letzten Winter trotz der Verbindung, überdurchschnittlich geschrumpft ist. Wenn ich bei berglex.ch die Pistenkilometer für zusasmmenhängende Skigebiete mir anschaue, dann müsste es für Laax und Arosa/Lenzerheide blendend in der Zukunft aussehen.

Laax 235 km
Arosa/Lenzerheide 225 km
Parsenn 102 km
Corviglia 163 km

Hoffen wir einmal, dass der letzte Winter eine Ausnahme für das Gebiet Arosa/Lenzerheide darstellt. Sonst würde es bald an die Substanz gehen.

ski-chrigel schrieb:
Ein Vergleich einer "Reisezeit" mit den Skiern von der Westseite zum Hörnli mit der Autofahrt nach Flims ist völliger Unsinn. Während Ski- und Bergbahnfahren zum Tageserlebnis gehören, sind wohl die wenigsten freudig im Auto unterwegs.
Das ist Geschmackssche. Als es die Topcard für die Lenzerheide noch gab, bin ich gerne ein paar Mal nach Laax bzw. Davos gefahren. Nach Davos geht es auch angenehm im Postauto in einer Stunde.

ski-chrigel schrieb:
PS: Es gäbe übrigens noch den Snowpass Graubünden. Für nur wenig Geld mehr, erhält man alle Skigebiete Graubündens. Halt ohne Sommer.
Ja, das ist eine Alternative für ca. 50 % Aufpreis ohne Sommer. Ich komme auch im Sommer auf die Lenzerheide und zu Zeiten der Topcard war ich auch in den anderen beiden Gebieten mit dem MB unterwegs. Das war toll. Leider jetzt nicht mehr möglich.

Vor 2 Jahren hatte ich einen Snowpass und war dann häufiger im Engandin unterwegs. Aber insgesamt hat es sich nicht gelohnt. Es gibt von Raiffeisen bessere Angebote für ein paar Tage in anderen Gebieten (Leider ohne Laax).
 
maria13 schrieb:
Fakt ist, dass Arosa/Lenzerheide im letzten Winter trotz der Verbindung, überdurchschnittlich geschrumpft ist.
Siehe Post von extremecarver. So, sprich über zwei Jahre gesehen, wird Dein Fakt mehr als nur relativiert. Und eben, einen langfristigen Erfolg einer solchen Inestition über einen Zeitraum von nur einem oder zwei Jahren messen zu wollen, ist schlicht unseriös oder gar lächerlich.

Wenn ich bei berglex.ch die Pistenkilometer für zusasmmenhängende Skigebiete mir anschaue, dann müsste es für Laax und Arosa/Lenzerheide blendend in der Zukunft aussehen.

Laax 235 km
Arosa/Lenzerheide 225 km
Parsenn 102 km
Corviglia 163 km

Laax ist finanziell und für die Zukunft gut aufgestellt, zweifelslos. Der momentane Nachteil, in der teuren Schweiz zu liegen, gilt leider für alle. Parsenn mit Ihrem Investitionsstopp resp. Davos mit Ihrer Abbau-Politik zeigen, wohin der Weg eines mittelgrossen Skigebiets führt. Und die Corviglia möchte auch unbedingt die Hahnenseeverbindung, um konkurrenzfähig bleiben zu können. Die Zeichen sind im ganzen Alpenrau die gleichen: Skigebietsverbindungen!

ski-chrigel schrieb:
Ein Vergleich einer "Reisezeit" mit den Skiern von der Westseite zum Hörnli mit der Autofahrt nach Flims ist völliger Unsinn. Während Ski- und Bergbahnfahren zum Tageserlebnis gehören, sind wohl die wenigsten freudig im Auto unterwegs.
Das ist Geschmackssche. Als es die Topcard für die Lenzerheide noch gab, bin ich gerne ein paar Mal nach Laax bzw. Davos gefahren. Nach Davos geht es auch angenehm im Postauto in einer Stunde.
Naja...
Gegen einen (Wieder)Eintritt in die Topcard hätte ich auch nichts einzuwenden. Aber offenbar sieht das das Management anders. Ich glaube jedoch, dass Du von Deiner speziellen Situation zu sehr auf die Allgemenheit schliesst, die das gar nicht sucht.


ski-chrigel schrieb:
PS: Es gäbe übrigens noch den Snowpass Graubünden. Für nur wenig Geld mehr, erhält man alle Skigebiete Graubündens. Halt ohne Sommer.
Ja, das ist eine Alternative für ca. 50 % Aufpreis ohne Sommer.
Quatsch, wenn der Skifahrer im Herbst überlegt, ob er eine Saisonkarte anschaffen will, kostet ihn der Snowpass gerade mal 185.- mehr als die Topcard. Aber richtig, natürlich ohne Sommer.
 
maria13 schrieb:
Meine Frage nochmals: Was ist der Mehrwert einer solchen Verbindung? Besser wäre ein Art Topcard für Mittelbünden, das Prätigau und die Surselva zu einem vernünftigen Preis gewesen. Dann hat man die Wahl und kann auch je nach Wetterbedingungen (z. B. starker Föhn) auf alternative Gebiete ausweichen, ohne einen neuen Skipass kaufen zu müssen. Und Tschiertschen wäre auch im Preis inbegriffen.
Man kann dir zustimmen, dass eine Topcard günstiger gewesen wäre. Sie könnte auch jederzeit wieder eingeführt werden - es ist dafür unerheblich, ob es die Verbindung Lenzerheide -Arosa gibt oder nicht.
Meine ganz persönliche Meinung hingegen: Ich war letzte UND Vorletzte Saison in Arosa, WEIL es die Verbindung gibt. Negativ war in beiden Saisonen, dass 13/14 die Verbindung zu meiner Reisezeit Anfang Januar IMMER noch nicht abgenommen und offen war; in 14/15 tolles Wetter mit zu viel Wind die Nutzung aller Anlagen zu 1/3 der Woche verunmöglichten.

Dennoch: ist eine Woche Arosa / Lenzerheide in dieser Saison immer noch in Planung.

Vielleicht sollten sich die Gegner der Verbindung einfach mal mit den Tatsachen abfinden. Die Verbindung steht und ein Abriss wäre kontraproduktiv.
 
@Maria13: Was du nicht vergessen darfst: Die Ersteintritte sind 14/15 gegenüber 13/14 überdurchschnittlich stark zurückgegangen, was aber auch nicht weiter verwundert: 13/14 kam (im Januar, endlich) die Verbindung, was doch für viele ein Anlass gab, in dieses Gebiet zu fahren, der Reiz des Neuen halt. Darum hatte A-L 13/14 halt mehr Besucher, als in einem "normalen" Winter zu erwarten waren, eben wegen all diesen will-die-neue-Bahn-sehen-Fahrern... diesen Vergleich muss 14/15 doch verlieren ist ja klar.
Wichtig ist aber der längerfristige Vergleich und der Vergleich zu den Jahren vor der Bahn, nicht zur Eröffnungssaison, die ist normalerweise nicht repräsentativ.

Ist wie bei uns im Betrieb: Ein neuer Hauswart kam, hat viel umgestellt und dabei durch verschiedene Massnahmen gleich 8% Energie gespart... das Jahr darauf kam ein Rüffel von ganz oben, weil er satt den erwünschten 3% "nur" noch rund 2% geschafft hat. Selber schuld, dass er Jahr zuvor so ehrgeizig war :D
 
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