ski-chrigel
Ski to the Max
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Zu diesen beiden neuen Bahnen zwei Luftaufnahmen von heute. Leider etwas weit weg und die Komprimierung hier tut das ihre dazu:
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maria13 schrieb:Einige kritische Anmerkungen zur Skigebietsverbindung Arosa / Lenzerheide:
Die Zahl der Ersteintritte im Winter 2014 / 2015 ist um 4,3 % zurückgegangen. Und in Arosa war es ein Minus von 4,7 %. Im Vergleich aller Bündner Bergbahnen gab es dort "nur" einen Rückgang von 3,4 %. Also war die Verbindung der Skigebiete Arosa / Lenzerheide ein Schuss in den Ofen. (Quelle : Seite 5 http://lenzerheide.com/pdf/lbb/geschaftsberichte/2014-15/lbb-geschaftsbericht_2014-15.pdf
Dies bestätigt eindeutig meine kritische Einstellung zur Skigebietsverbindung mit Aroasa und Aufgabe der Topcard, also der Verbindung mit Laax und Davos.
Ich frage mich nur warum die trotz der Verbindung mit Arosa, nicht in der Topcard geblieben sind. Meiner Meinung nach gibt es dafür nur zwei antworten:Firnfan schrieb:... aber interessant wäre es schon, den TopCard-Effekt zu kennen, aber das ist wohl nicht möglich. Ich kann nur für mich sprechen: Seit Lenzerheide nicht mehr Teil der Topcard ist, habe ich diese Destination, von 1 Ausnahme abgesehen, auch nicht mehr besucht (und stattdessen mehr Skitage in Davos und Laax verbracht, zudem mal einen 2-tägigen Ausflug ins für mich grundsätzlich zu weit entfernt gelegene Ischgl). Dieses Verhalten kenn ich auch von anderen Topcard-Eigentümern. Ich bin mir daher ziemlich sicher, dass sich ein Topcard-Wiederbeitritt frequenzmässig für die Lenzerheide lohnen würde.
maria13 schrieb:Es geht hier nicht um Frust sondern um Fakten!
Wenn die Prophezeiungen der Befürworter der Verbingung der beiden Skigebiete eingetreten wären, dann wäre der Rückgang geringer als der Durchschnitt in Graubünden gewesen. ("Da es ja jetzt eines der grössten zusammenhängenden Skigebiete der Region ist, was die Attraktivität enorm steigert").
Die Parkplatzgebühren gibt es schon seit einigen Jahren; ist also nichts neues für die LenzerheideHEHE schrieb:Weiterere Faktoren welche in den letzten Jahren Einfluss auf die Anzahl Skifahrer gehabt haben:
Negativ:
-Einführung Parkplatzgebühren
Das ist eine direkte Auswirkung der Skigebietsverbindung, die nicht umsonst zu haben ist.HEHE schrieb:-Preiserhöhung Tageskarte
Positiv:
+Verbindung Arosa
Das gilt auch für alle anderen Bündner SkigebieteHEHE schrieb:-EUR/CHF Kurs mit Auswirkung auf Tageskarte und Restaurantpreise
Wenn alle Studien immer so richtig lägen.....ski-chrigel schrieb:Wenn Du Dich schon so oft wiederholst, dann tue ich das auch:
Die Skigebietsverbindung ist im internationalen Markt ein entscheidender Vorteil über viele Jahre und eine Betrachtung von nur einer einzigen Saison, die aufgrund verschiedener Faktoren sowieso nicht repräsentativ ist, ist völlig absurd. Zudem interpretierst Du die Zahlen über zwei Jahre gesehen falsch. Jede Skigebietsstudie zeigt klar auf, dass im Markt die Grösse einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren ist, wenn nicht sogar der wichtigste. Nebst den wirklich grossen Skigebieten werden langfristig nur die kleinen Nischenprodukte eine Zukunft haben. Für mittelgrosse werden schwierige Zeiten beginnen, resp. haben längst begonnen, Gstaad und Obersaxen sind nur zwei besonders schlimme Beispiele, andere folgen, bei denen Investitionen/Erneuerungen nicht mehr finanzierbar sind. Die Verbindung Arosa-Lenzerheide wird sich langfristig zweifelslos als richtig erweisen.
Das ist Geschmackssche. Als es die Topcard für die Lenzerheide noch gab, bin ich gerne ein paar Mal nach Laax bzw. Davos gefahren. Nach Davos geht es auch angenehm im Postauto in einer Stunde.ski-chrigel schrieb:Ein Vergleich einer "Reisezeit" mit den Skiern von der Westseite zum Hörnli mit der Autofahrt nach Flims ist völliger Unsinn. Während Ski- und Bergbahnfahren zum Tageserlebnis gehören, sind wohl die wenigsten freudig im Auto unterwegs.
Ja, das ist eine Alternative für ca. 50 % Aufpreis ohne Sommer. Ich komme auch im Sommer auf die Lenzerheide und zu Zeiten der Topcard war ich auch in den anderen beiden Gebieten mit dem MB unterwegs. Das war toll. Leider jetzt nicht mehr möglich.ski-chrigel schrieb:PS: Es gäbe übrigens noch den Snowpass Graubünden. Für nur wenig Geld mehr, erhält man alle Skigebiete Graubündens. Halt ohne Sommer.
Siehe Post von extremecarver. So, sprich über zwei Jahre gesehen, wird Dein Fakt mehr als nur relativiert. Und eben, einen langfristigen Erfolg einer solchen Inestition über einen Zeitraum von nur einem oder zwei Jahren messen zu wollen, ist schlicht unseriös oder gar lächerlich.maria13 schrieb:Fakt ist, dass Arosa/Lenzerheide im letzten Winter trotz der Verbindung, überdurchschnittlich geschrumpft ist.
Wenn ich bei berglex.ch die Pistenkilometer für zusasmmenhängende Skigebiete mir anschaue, dann müsste es für Laax und Arosa/Lenzerheide blendend in der Zukunft aussehen.
Laax 235 km
Arosa/Lenzerheide 225 km
Parsenn 102 km
Corviglia 163 km
Naja...Das ist Geschmackssche. Als es die Topcard für die Lenzerheide noch gab, bin ich gerne ein paar Mal nach Laax bzw. Davos gefahren. Nach Davos geht es auch angenehm im Postauto in einer Stunde.ski-chrigel schrieb:Ein Vergleich einer "Reisezeit" mit den Skiern von der Westseite zum Hörnli mit der Autofahrt nach Flims ist völliger Unsinn. Während Ski- und Bergbahnfahren zum Tageserlebnis gehören, sind wohl die wenigsten freudig im Auto unterwegs.
Quatsch, wenn der Skifahrer im Herbst überlegt, ob er eine Saisonkarte anschaffen will, kostet ihn der Snowpass gerade mal 185.- mehr als die Topcard. Aber richtig, natürlich ohne Sommer.Ja, das ist eine Alternative für ca. 50 % Aufpreis ohne Sommer.ski-chrigel schrieb:PS: Es gäbe übrigens noch den Snowpass Graubünden. Für nur wenig Geld mehr, erhält man alle Skigebiete Graubündens. Halt ohne Sommer.
Man kann dir zustimmen, dass eine Topcard günstiger gewesen wäre. Sie könnte auch jederzeit wieder eingeführt werden - es ist dafür unerheblich, ob es die Verbindung Lenzerheide -Arosa gibt oder nicht.maria13 schrieb:Meine Frage nochmals: Was ist der Mehrwert einer solchen Verbindung? Besser wäre ein Art Topcard für Mittelbünden, das Prätigau und die Surselva zu einem vernünftigen Preis gewesen. Dann hat man die Wahl und kann auch je nach Wetterbedingungen (z. B. starker Föhn) auf alternative Gebiete ausweichen, ohne einen neuen Skipass kaufen zu müssen. Und Tschiertschen wäre auch im Preis inbegriffen.
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