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Neues in Arosa Lenzerheide

Man muß abwarten. Den Wahrheitsgehalt kann ich nicht überprüfen. Für den Graubünden Snowpass bleiben dann nur die kleineren Gebiete. Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es auch aus anderen Gebieten "unglaubliche" Angebote in der näheren Vergangenheit gab. Wenn durch solche Kombiangebote die Nutzer dann auf diese Skigebiete gebunden werden, und es noch ein paar Neukunden gibt, dann ist auf jeden Fall die Rechnung aufgegangen. Der Kuchen kann nur ein Mal verteilt werden.

Ein normaler Saisonkartenkäufer fährt im Winter 20 - 25 Tage Ski und nutzt im Sommer ein paar Mal die Möglichkeiten, die ihm geboten werden. Ich selber war, als es die Topcard noch inkl. Lenzerheide gab, ein paar Mal im Sommer mit dem Velo in Davos unterwegs. Es war eine schöne Abwechslung. Beim Graubündenpass, den ich einmal hatte, ist der Sommer nicht dabei und war damals ca. CHF 450 teurer als die Saisonkarte Lenzerheide / Arosa. Das hat sich nicht für mich gelohnt, da die Anzahl der Skitage insgesamt nicht zugenommen hat. Ich kann für 40 CHF (wenn ich mit meiner Raiffeisen Karte zahle) einen Tag in St Moritz Skifahren . Daher lohnt sich der Graubündenpass für mich nicht.
 
Das wäre ein super Angebot, hoffentlich kommt das!
 
Ich habe gerade diese Info bekommen:


Information zum Vorverkauf

Liebe Saison-, Saison-Kombi- und Herzkartengäste
Sehr geehrte Damen und Herren

Sie gehören zu unseren Gästen, die mit ihrer Saison-, Saison-Kombi oder Herzkarte unser Sorglospaket gekauft haben. Herzlichen Dank für Ihre Treue zum Schneesportgebiet Arosa Lenzerheide. Wir schätzen das sehr.

Am 7. Februar hatten wir genau Saisonhalbzeit und wir freuen uns auf den zweiten Teil der Wintersaison 2017/18. Die Bedingungen sind traumhaft wie schon lange nicht mehr. Wir wünschen Ihnen jetzt schon eine tolle zweite Saisonhälfte.

Für uns ist es sehr wichtig, dass wir Sie als treuen Gast persönlich über eine Neuerung in unserem Angebot für den Sommer 2018 und die Wintersaison 2018/19 informieren dürfen.

Die neue starke Bündner Karte – die TOPCARD mit Davos/Klosters, Laax und neu auch Arosa Lenzerheide

Mit Start des Vorverkaufs für den Sommer 2018 und die Wintersaison 2018/19 bilden wir zusammen mit den Bündner Top-Skigebieten Davos/Klosters und Laax die neue TOPCARD. Graubünden-Liebhabern stehen somit 718 schneesichere Pistenkilometer und 126 Transportanlagen im Winter und alle Sommerbahnen inklusive Biketransporte zur Auswahl. Komplettiert wird das Angebot, welches im Vorverkauf für CHF 1100.00 erhältlich ist, mit drei Wahl-Tagen in der Region Engadin/St.Moritz.

Ein zusätzliches Highlight ist sicher der beliebte TOPCARD Family Plus Deal: Kinder werden neu erst ab 35 Jahren zu Erwachsenen. Familienmitglieder zwischen 18 und 35 Jahren bezahlen einen Aufpreis zum Familien-Abonnement der Eltern von CHF 275.00 (pro Person) und können in der Familien TOPCARD der Eltern mitfahren und alle Vorteile nutzen!

Und als treuer Kunde können Sie bereits in der laufenden Wintersaison vom zusätzlichen Angebot profitieren. Nach dem Erwerb Ihrer neuen TOPCARD können Sie bereits diesen Winter die Pisten und Anlagen in Davos/Klosters und Laax ohne Aufpreis erkunden.

In gewohnter Manier werden wir Sie als bestehenden Kunden anfangs März persönlich per Post über die verschiedenen Angebote detailliert informieren. Dort werden Sie alle Angebote und Preise entnehmen können.

Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch und grüssen Sie herzlich

Ihr Arosa Lenzerheide Bergbahnen Team

Philipp Holenstein und Peter Engler
Direktor / CEO


Ich finde es gut, dass Fehler (nämlich das Entfernen von Lenzerheide nach dem Zusammenschluss mit Arosa aus dem Topcard Verbund) korrigiert werden. Die Verantwortlichen in Arosa/Lenzerheide hatten wahrscheinlich geglaubt, eine sehr starke Marke kreiert zu haben. Für Arosa stellt der Verbund mit Sicherheit einen grossen Mehrwert dar. Für Vielfahrer auf der Lenzerheide aber nur eine nette Abwechslung.
 
Wie es scheint, ist Ischgl raus. Und wenn sich der 2. Teil auch bewahrheitet, dann ist nächstes Jahr Sedrun dabei.
 
Wow, tolle Neuigkeiten. :top:

Grade als ÖV'ler war Ischgl halt nie wirklich eine lohnende Option.
 
Also wenn die gesamte Skiarena ebenfalls noch dabei wäre dann wäre das ja der Oberhammer! :D
 
Das neue Topcard-Angebot ist inzwischen offiziell publiziert und die entsprechende Webseite aktualisiert:

718 Kilometer Piste fahren

Skifahren in den drei grössten Skigebieten Graubündens: Das ermöglicht die neue Bündner Karte, die ab dem 1. März im Vorverkauf erworben werden kann. Neben den bestehenden Bündner Skigebieten Lax und Davos/Klosters gehört nun auch das Skigebiet Arosa-Lenzerheide zur Topcard. Nutzern der Karte stehen somit 718 schneesichere Pistenkilometer und 126 Transportanlagen zur Auswahl – und dies über das ganze Jahr. Komplettiert wird das wertige Angebot, welches im Vorverkauf für 1100 Franken erhältlich ist, mit drei Wahl-Tagen in der Region Engadin-St. Moritz.

Die Topcard umfasst viele Mehrwerte für den Gast, wie beispielsweise den gratis Biketransport. Auch in der kommenden Saison 2018/2019 profitieren Familienmitglieder zwischen 18 und 35 Jahren vom «Family Topcard Plus»-Deal: Für einen Aufpreis zum Familienabonnement der Eltern von 275 Franken pro Person, können diese in der Familien-Topcard der Eltern mitfahren.

Wer die Karte im Vorverkauf holt, der kann die Komi bereits in der aktuellen Wintersaison nutzen. Ansonsten ist die Karte ab dem 1. Mai gültig. Arosa Lenzerheide löst das Skigebiet Ischgl/Samnaun ab, das den Topcard-Verbund per Ende der Wintersaison 2017/2018 verlässt.


https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2018-02-22/weitere-news-aus-graubuenden
https://www.topcard.info/
 
Neben der Einführung der Topcard in ALH gibt es auch Neuerungen für den Sommer.

Mit All-In­clu­si­ve in die Len­zer­hei­de:

Neben dem bestehenden Arosa All-Inclusive, das die Übernachtungsgäste mit Bezahlung der Kurtaxe bekommen, gibt es bei den Arosa Bergbahnen im kommenden Sommer einige Anpassungen bei den Preisen und Angeboten. Weiterhin fahren alle Übernachtungsgäste im kommenden Sommer mit dem Arosa All-Inclusive auf den Anlagen der Arosa Bergbahnen AG kostenlos. Neu können die Gäste auch die Bergbahnen in Lenzerheide mit dem Arosa All-Inclusive kostenlos benutzen. Über die Gemeinde Arosa bekommen weiter auch die Einheimischen ihre Arosa Card.

Eine Anpassung gibt es für den Transport von Bikes. Der Biketransport ist ab dem kommendem Sommer auf allen Anlagen kostenpflichtig (1. Sektion Luftseilbahn Arosa–Weisshorn nicht mehr kostenlos). Übernachtungsgäste mit dem Arosa All-Inclusive profitieren von speziellen Tarifen, die grundsätzlich immer 50% der Preise von Tagesgästen betragen. Darüber hinaus können die Aroser Übernachtungsgäste von attraktiven Preisen für Biketages- karten Arosa Lenzerheide und Arosa Lenzerheide Chur profitieren. Die Preise für Biketransport sind für die Einheimischen die gleichen wie bei Gästen mit der Arosa Card. Für das Arosa Bärenland bezahlen Übernachtungsgäste und Einheimische fünf (Erwachsene) respektive drei Franken (Kinder).


Quelle: Aroser Zeitung, 23. Feb. 18
 
Sehr schade.

Ich fasse zusammen:
- kein Neubau Brüggerhorn 6er Sesselbahn auf Winter 18/19
- schlimmstenfalls gar kein Brüggerhorn Sessel im Winter 18/19, aufgrund fehlender Konzession
- somit schlimmstenfalls keine Piste 12
- keine Verlängerung Trassee bis Tomeli, ebenfalls schade, aber nachvollziehbar

Das ist, in der aktuellen Situation, nicht wirklich gut.
 
Beunruhigend ist, dass nun plötzlich der gesamte Standort LAW-Mitte infrage gestellt sein könnte.

Dass die neue SB Brüggerhorn nicht schon 2018 realisiert werden kann, ist zwar sehr ärgerlich, aber im Grunde nicht so dramatisch. Das Angebot am Brüggerhorn kann auch bei einem Stillstand der bestehenden Bahn praktisch aufrecht erhalten werden; die LAW läuft ja nach wie vor. Umständlicher wäre sicher die Versorgung der Sattelhütte, die dann mittels Pistenbullys via LAW Mitte oder Weisshorn erfolgen müsste. Im Gegenzug könnten aber die Kosten für den Betrieb des alten Brüggerhorn-Sessels eingespart werden.

Dass die Piste 12 auch nächstes Jahr zur Verfügung steht, ist ohnehin unwahrscheinlich. Da dort aktuell keine Beschneiung möglich ist, bräuchte es wiederum überdurchschnittlich viel Naturschnee. Damit ist kaum zu rechnen.

Dass aber die Diamond Slope ein echter Mehrwert ist, kann man diesen Winter sehr gut sehen. Gestern habe ich gehört, dass vorletztes Wochenende an der SB Brüggerhorn eine rekordverdächtige Tagesfrequenz von über 4800 Personen verzeichnet wurde (bei einer stündlichen Förderleistung von 800 Einheiten). Generell ist der Sessellift heuer viel besser ausgelastet als in früheren Jahren. Für mich ist daher glasklar, dass nach dem Neubau der Sesselbahn Brüggerhorn zwingend auch die Piste 12 eine Beschneiungsanlage erhalten sollte.

Man darf also gespannt sein, wie es am Brüggerhorn nun weitergeht. Die ABB haben trotz allem schon einmal einen kurzen Videoclip über die Diamond Slope auf ihrer Webseite veröffentlicht. Für mich ein durchaus positives Signal. :ja:

https://www.youtube.com/watch?v=jJkAgwU5OkE
 
Trotzdem wird im Skigebiet Arosa weiter ordentlich Werbung für den Neubau des Liftes Brüggerhorn zur kommenden Wintersaison 18/19 gemacht...
 
Diese Werbung hängt übrigens bereits länger.
 
Mit der Einführung der TOPCARD in ALH entfällt für Nicht-Einheimische bekanntlich die Möglichkeit, eine Saison/Jahreskarte nur für das Heimgebiet zu erwerben. Dies sorgt bei diversen Aroser Stammgästen - wie gut nachzuvollziehen ist - für rote Köpfe und einer ganzen Reihe von kritischen Leserbriefen. Die ABB haben zu dieser Ungleichbehandlung kürzlich Stellung bezogen:

http://up.picr.de/32269216gx.jpg
http://up.picr.de/32269217tl.jpg
 
Basalt schrieb:
Mit der Einführung der TOPCARD in ALH entfällt für Nicht-Einheimische bekanntlich die Möglichkeit, eine Saison/Jahreskarte nur für das Heimgebiet zu erwerben. Dies sorgt bei diversen Aroser Stammgästen - wie gut nachzuvollziehen ist - für rote Köpfe und einer ganzen Reihe von kritischen Leserbriefen. Die ABB haben zu dieser Ungleichbehandlung kürzlich Stellung bezogen:

http://up.picr.de/32269216gx.jpg
http://up.picr.de/32269217tl.jpg

Bei uns in Davos führt dieses Thema auch inmer wieder zu Diskussionen. Ich selber finde es auch nicht wirklich schlau, aufgrund der TopCard ein eigenes Saisonabo nicht anzubieten. Es gibt sicherlich viele Leute, die gerne ein günstigeres Abo für nur ein Gebiet hätten. Diese Gäste verliert man bzw. kann sie gar nicht an sich binden.
 
Es heißt dass die jeweiligen Saisonabbos nicht billiger wären als die Topcard.
 
Steht ja im Text, dass der Mehrpreis 80.- beträgt. Angesichts der immensen Mehrleistung aber völlig ok und Unzufriedene gibt es immer.
 
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