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Neues in Arosa Lenzerheide

Ein zieml solitärer Ausreisser gegen oben. Sollte man nicht überbewerten. Trotzdem überleg ich mir langsam ABB Aktien zu kaufen, bisher hatten wir noch keine.
 
Zusammenfassung der geplanten Investitionen in Arosa: Arosa Bergbahnen: Geschäftsjahr 21/22 mit Top Ergebnis

Ausblick...2022/2023... neue Projekte insgesamt CHF 6,64 Mio.... Geländekorrektur und Ersatz Beschneiungsanlage... Piste 9a zwischen Carmenna Mittelstation und LAW... Kosten CHF 3,4 Mio. ... Brüggerstube... neue Terrasse mit Food-Container...verbesserte Raumakustik des 360°-Panoramarestaurants Weisshorngipfel... Pflichtrevisionen... Bahnanlagen... TCHF 700... Ersatzbeschaffung... Pistenfahrzeuges... TCHF 600...
 
Ich finde die Geschäftszahlen der Bergbahnen schon bemerkenswert. Mit etwas Verspätung scheint jetzt der Aufschwung einzutreten, den man sich in der Region mit der Skigebietsverbindung AL erhofft hat. Dementsprechend wird momentan auch drumherum viel investiert, hüben wie drüber. Neuestes Beispiel in Arosa sind die Tschuggen Mountain Lofts von Stararchitektin Tilla Theus, die unter anderem schon den FIFA Hauptsitz in Zürich und das futuristische Gipfelrestaurant auf dem Weisshorn kreiert hat.
https://www.mountainlofts.ch/home
 
Weisshorn schrieb:
Ich finde die Geschäftszahlen der Bergbahnen schon bemerkenswert. Mit etwas Verspätung scheint jetzt der Aufschwung einzutreten, den man sich in der Region mit der Skigebietsverbindung AL erhofft hat. Dementsprechend wird momentan auch drumherum viel investiert, hüben wie drüber. Neuestes Beispiel in Arosa sind die Tschuggen Mountain Lofts von Stararchitektin Tilla Theus, die unter anderem schon den FIFA Hauptsitz in Zürich und das futuristische Gipfelrestaurant auf dem Weisshorn kreiert hat.
https://www.mountainlofts.ch/home

Ja, ich hoffe nur, sie werden nicht Opfer ihres eigenen Erfolges. Wenn zu viel los ist, macht es ja auch keinen Spaß mehr. Der Grund, warum ich zu bestimmten Zeiten solche Skigebiete meide wie der Teufel.
 
Firn77 schrieb:
Weisshorn schrieb:
Ich finde die Geschäftszahlen der Bergbahnen schon bemerkenswert. Mit etwas Verspätung scheint jetzt der Aufschwung einzutreten, den man sich in der Region mit der Skigebietsverbindung AL erhofft hat. Dementsprechend wird momentan auch drumherum viel investiert, hüben wie drüber. Neuestes Beispiel in Arosa sind die Tschuggen Mountain Lofts von Stararchitektin Tilla Theus, die unter anderem schon den FIFA Hauptsitz in Zürich und das futuristische Gipfelrestaurant auf dem Weisshorn kreiert hat.
https://www.mountainlofts.ch/home

Ja, ich hoffe nur, sie werden nicht Opfer ihres eigenen Erfolges. Wenn zu viel los ist, macht es ja auch keinen Spaß mehr. Der Grund, warum ich zu bestimmten Zeiten solche Skigebiete meide wie der Teufel.

Wenn ihr den Bericht ausführlich gelesen und die Zeilen korrekt interpretiert habt, stellt ihr fest, dass auch die ABB damit rechnen, dass dies ein einmaliger Ausreisser nach oben ist. Das Geschäft bleibt sehr herausfordernd und ich gehe nicht davon aus, dass das Skigebiet Arosa Lenzerheide Opfer ihres eigenen Erfolges wird. Es wird ein sehr grosses Augenmerk auf Qualität gelegt und das stimmt mich zuversichtlich, dass auch zukünftig auf Qualität als Quantität gesetzt wird.
 
Für mich (und einige andere) IST es bereits Opfer des eigenen Erfolgs (weshalb ich ALH nur noch selten besuche). Ich gönne ihn diesen Erfolg. Und es beweist halt einmal mehr, dass die Grösse des Skigebiets das wichtigste Kriterium für die Skigebietswahl ist. Verbindungen sind extrem effiziente Skigebietserweiterungen. Unverständlich, dass das vielerorts, wo es auch recht einfach möglich wäre, nicht vorangetrieben wird.

Rechnen sie wegen der Coronabeschränkungen und -unsicherheiten für Skiurlaub in den umliegenden Ländern im Winter 2021/22, dass es sich um einen einmaligen Ausreisser nach oben handelte? Oder wieso?
 
ski-chrigel schrieb:
Rechnen sie wegen der Coronabeschränkungen und -unsicherheiten für Skiurlaub in den umliegenden Ländern im Winter 2021/22, dass es sich um einen einmaligen Ausreisser nach oben handelte? Oder wieso?
Ja, auch. Denn der Sommer 21 war wieder überdurchschnittl dank der Schweizer die wegen Covid nicht im Ausland waren. Der Winter ebenso, der zusätzl noch mit mehr Ausländern als sonst wegen den Beschränkungen anderswo. Dann die guten Bedingungen mit viel Wetterglück, es hat einfach alles zusammengepasst. Wir empfanden es aber trotzdem nie als unangenehm voll, im Gegenteil. Ich glaub auch nicht, dass man in ALH nun Gefahr läuft, zu übermarchen. Ich hab hier schon einmal erwähnt, dass Ischgl/Samnaun normalerweise über 2 Mio. Skierdays haben. In AL hat man jetzt gerade mal bei 1,45 Mio. angeschlagen, in den besten Zeiten vor der Verbindung war man in Summa whl bei etwa 1,6 Mio. Die 2 Mio. eines voll ausgelasteten Referenzkonkurrenten sind also noch seeehr weit weg und dürften für ALH IMHO generell unerreichbar bleiben. Zentral ist aber, dass den ALH Gästen auch bei höherer Nachfrage ein akzeptables Preis-/Leistungsverhältnis geboten wird und man nicht wie anderswo gefühlt ständig abgezockt wird und zB wegen guter Besucherzahlen meint, für einen Eintritt im Untersee oder Heidsee plötzl 19 Fr. verlangen zu müssen. Erst wenn solche Mätzchen um sich greifen, ist man *wirklich* "ein Opfer des eignen Erfolgs“ geworden. ;-)
 
Könntest Du die Skier-Days in Relation zu den Beförderungskapazitäten beim Vergleich zwischen Ischgl-Samnaun und ALH stellen? Erst dann machen sie Sinn. Oder, sofern vorhanden, in Relation zu (ehrlichen) Pistenkilometern?

Mein Gefühl sagt mir, dass die Wartezeiten in ALH erheblich grösser sind als in Ischgl-Samnaun mit ihren Monsterkapazitäten. Jedoch beim Füllegrad der Pisten ALH noch deutlich angenehmer ist.
Allerdings muss man halt auch sagen, dass es sich in ALH sonnenstandbedingt noch etwas schlechter verteilt als in Ischgl-Samnaun.
 
Mein Gefühl sagt mir nach jedem unserer jährlichen Besuche in Ischgl/Samnaun, dass es in kaum einem anderen Skigebiet im deutschsprachigen Raum ganz generell derart voll ist, wie dort. Wenn man I/S diesbezüglich aushält, kommt man whl überall zurecht, gerade auch in ALH. ;-)
 
Naja. Das Völlegefühl in Ischgl kommt von den überfüllten Pisten. Das ist, wie gesagt, in ALH deutlich entspannter. Aber anstehen muss man in Ischgl fast nie wirklich. Die Kapazitäten sind einfach enorm und um Welten grösser als in ALH. Wann warst Du denn letztmals dort, wo Du an den Bahnen wirklich anstehen musstest?

Aber ja, beide Skigebiete haben für mich zur Hauptsaison das Mass des Erträglichen überschritten.
Mein Fazit vom 14.2.22 in Ischgl war trotz coronabedingt geringerer Massen wiederum dasselbe: zu volle Pisten bei leeren Liften. Und dasjenige vom 1.3.22 in ALH mit unangenehmen Wartezeiten aber Platz auf den Pisten:
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=65719
 
ski-chrigel schrieb:
Aber ja, beide Skigebiete haben für mich zur Hauptsaison das Mass des Erträglichen überschritten.
Na ja, Samnaun-Ischgl besuchertechnisch mit AL faktisch gleichzusetzen finde ich jetzt schon eine sehr, sehr subjektive Wahrnehmung. Ich glaube die genannten objektiven Normalzahlen sprechen da doch eine sehr deutliche Sprache, die sich auch mit meinen Erfahrungen grundsätzlich decken.
 
Wie gesagt, interessant wäre, die Kapazitätszahlen und Pistenflächen in Relation zu den Skierdays zu setzen. Alles andere sind Gefühlswelten. Und die sind für mich an beiden Orten nicht mehr gut.
 
ski-chrigel schrieb:
Wie gesagt, interessant wäre, die Kapazitätszahlen und Pistenflächen in Relation zu den Skierdays zu setzen. Alles andere sind Gefühlswelten. Und die sind für mich an beiden Orten nicht mehr gut.

Leider sind von AL keine Pistenflächen online einsehbar. Kapazitäten könnten wir noch herausfinden. Sehe es aber so wie du - ein Vergleich wäre sehr spannend!
 
ski-chrigel schrieb:
Wie gesagt, interessant wäre, die Kapazitätszahlen und Pistenflächen in Relation zu den Skierdays zu setzen.
Na dann mach das doch mal. Die benötigten Daten werden dir die Bergbahnen auf Anfrage sicher liefern können. Ich bin jetz schon gespannt auf das ergebnis deines kleinen Vergleichs-Essays. :biggrin:
 
Aus Ischgl Zahlen zu bekommen, ist sehr schwierig. Hatte ich vor Jahren schon mal erfolglos versucht.
 
Im Jahr 2026/2027 steht mit dem Ersatz der Gondelbahn Hörnli-Express die nächste Grossinvestition an. Welche technischen Neuerungen wird es geben?

Der Verwaltungsrat ist derzeit intensiv mit Variantenprüfung beschäftigt. Es stehen verschiedene Szenarien im Raum, wie etwa eine Gondelbahn mit Mittelstation und Ein-/Ausstieg, eine Kombianlage mit dem Einschleusen von Sesseln im oberen Gebietsteil bis hin zu einer maximalen Förderleistung mit Integration der bestehenden 4er-Sesselbahn Hörnli. Die Systemwahl ist noch nicht erfolgt. In der nächsten Phase geht es darum, die nutzungsplanerischen Voraussetzungen für den idealen Standort der Talstation mit Pistenzuführung zu schaffen.

https://www.moneycab.com/interviews/philipp-holenstein-ceo-arosa-bergbahnen-ag-im-interview/
 
Steht die Systemwahl doch noch nicht fest. Intressant find ich auch den letzten Satz betr idealer StaO der Talstation. Den seh ich beim Mühliboda unten, also näher beim Zentrum, mit Zufahrtspisten von Inner Arosa dem Fluss entlang runter (Heimfahrtpiste Robinson), Anschl durch den ortsbus und neue Parkplätze beim grasigen Sportplatz.
 
talent schrieb:
Es stehen verschiedene Szenarien im Raum, wie etwa eine Gondelbahn mit Mittelstation und Ein-/Ausstieg, eine Kombianlage mit dem Einschleusen von Sesseln im oberen Gebietsteil ....
Interessante Option. Ist so etwas schon mal realisiert worden? Technisch heutzutage wohl gar nicht so schwer umzusetzen.
 
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