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Neues in Davos Klosters

Hier noch paar Bilder von mir:
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An der Parsennhütte liegen diverse Bauteile rum:

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Die Geschäftsberichte der Bergbahnen sind online:
http://www.davos.ch/fileadmin/user_upload/dokumente/pdf/berge/sommer/Geschaeftsberichte/GB_DKM_2016_17.pdf
Zufriedenheit herrscht bei den Davos Klosters Bergbahnen: Der Ertrag und Cashflow konnte gesteigert werden, während Verbindlichkeiten abgebaut wurden. Zu Infrastrukturinvestitionen steht folgendes drin:
Wir konnten wiederum knapp CHF 13 Mio. in die Zukunft investieren. Die grösste Investition wurde mit CHF 2.7 Mio. in die Totalpbar gemacht, womit man gastronomisch bereits für den Wechsel zur 6-er Sesselbahn Furka, welche im kommenden Geschäftsjahr gebaut wird, gerüstet ist. Dank der Investition in die Beschneiungslinie bis zur Abzweigung Schifer war es im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr möglich, bereits kurz vor Weihnachten die Talabfahrt nach Klosters zu benützen und einem wichtigen Bedürfnis zu entsprechen. Im kommenden Jahr wird zudem die Pumpstation erneuert, womit eine weitere Verbesserung der Beschneiung Realität wird. Im Berichtsjahr erfolgte zudem der Spatenstich zum Parsenn Resort (...) Die Anlage wird als hotelähnlicher Betrieb im Stockwerkeigentum bewirtschaftet und ab Winter 2018/19 bezugsbereit sein. Die ersten Wohnungen konnten bereits verkauft werden.


Die Pischa konnte ihre Zahlen leicht verbessern, bleibt aber defizitär:
http://www.davos.ch/fileadmin/user_upload/dokumente/pdf/berge/sommer/Geschaeftsberichte/GB_Pischa_2016_17.pdf


Düster schaut es beim Rinerhorn aus. Die Zahlen haben sich nochmals zum Vorjahr verschlechtert, trotzdem wurden 914.000 CHF in das Restaurant Jatzmeder und in Beschneiung investiert.
Der Winter hat mal wieder eindrucksvoll gezeigt wie existenziell wichtig eine moderne Beschneiungsanlage für ein Skigebiet ist. Deswegen will man weiter hier investieren:
Dabei ist es aber unumgänglich, in den nächsten Jahren in die Schneesicherheit zu investieren, damit das langfristige Überleben der Rinerhornbahn gesichert werden kann. Ohne fremde Hilfe können diese Investitionen jedoch nicht getätigt werden.
http://www.davos.ch/fileadmin/user_upload/dokumente/pdf/berge/sommer/Geschaeftsberichte/GB_Rinerhorn_2016_17.pdf
 
Irgendwie ist es immer das gleiche Bild in den letzten Jahren. Die DKB machen satten Gewinn, während die Pischa und das Rinerhorn Jahr für Jahr Verluste schreiben. Wieder aber einmal kommt keiner von der DKB auf die Idee, den anderen beiden Bahnen unter die Arme zu greifen. Dabei heisst es im GB der Rinerhornbahn: "Dabei ist es aber unumgänglich, in den nächsten Jahren in die Schneesicherheit zu investieren, damit das langfristige
Überleben der Rinerhornbahn gesichert werden kann. Ohne fremde Hilfe können diese Investitionen jedoch nicht
getätigt werden."

Ein Blick hinüber zur Madrisa genügt, um aufzuzeigen, dass sich Investitionen lohnen. Dort konnte der Gesamtertrag verbessert werden und die Ersteintritte im Winter haben sich erhöht. Ein Bravo an die Investoren nach Klosters!

Und noch kurz zur Pischa: Dass nun zwei Winter hintereinander ein solch schlechtes Ergebnis verzeichnet werden muss, zeigt wohl ganz deutlich auf, dass das jetzige Konzept nichts taugt. Selbstkritik war aber nie eine Stärke der Davoser Bergbahnen. Dass der erste Winter mit dem neuen Konzept nicht gerade ein Bombenjahr wird - ok, das kann man ja noch verstehen. Aber im zweiten Jahr sollte m.E. "der Laden laufen". Diejenigen, die diese Misere zu verantworten haben, gehören an den Pranger gestellt. Zudem finde ich es menschlich schwach, dass der im Juni tödlich verunfallte Mitarbeiter keine Erwähnung im Geschäftsbericht findet.
 
Der Skilift Heid in Klosters steht übrigens noch immer an bekannter und bewährter Stelle. Nun ist schon August. Hat man den Plan, ihn zur nächsten Saison auf die Madrisa umzuziehen möglicherweise aufgegeben oder passiert das noch? Auf den derzeit abrufbaren Pistenplänen ist auch nichts entsprechendes zu erkennen, oder sind das noch die von letzter Saison?
Hoffentlich bleibt der Lift im Tal...
 
Montagetermin mit dem grössten Heli der Schweiz
Am Donnerstag, 10. August werden mit dem grössten Transporthelikopter der Schweiz «Kamov» die Stützen und Rollenbatterien der neuen 6-er Sessel- bahn eingeflogen, nachdem nun alle Bau- meisterarbeiten für die Stationen und Stützen fertiggestellt sind. Der Auflade- ort der grossen Anlageteile befindet sich bei der Parsennhütte und Interessierte können den spektakulären Arbeiten bei- wohnen. Dazu wird am Flugtag die Par- sennhüttenbahn ab Weissfluhjoch stünd- lich fahren.
Kurzfristige Informationen über die Durchführung der Transporte oder zum Flugtag sind über http://www.davos.ch/furka und direkt an den Kassen der Talstatio- nen Parsenn (Tel. 081 417 67 67) und Got- schna (Tel. 081 417 68 00) erhältlich.
Tolle Aktion, dass man exklusiv die Parsennhüttenbahn öffnet :D
 
Bilder von Heute.

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^^Fundament für Stütze 6 & 5

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^^'Überreste'

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Wird sich jemand die Montage der Stützen anschauen gehen?
 
Ah, ich wusste gar nicht, dass die neue SB die Totalp-SB kreuzt. Scheint wirklich hoch zu sein, diese Stütze 6.
 
Schöditaz schrieb:
Ah, ich wusste gar nicht, dass die neue SB die Totalp-SB kreuzt. Scheint wirklich hoch zu sein, diese Stütze 6.
Die Stütze wird 13 Meter Hoch.
Ich finde den freien Blick auf die Parsennhütte ohne Skiliftbrücke sehr ungewohnt :D
 
Die Bergbahnen Rinerhorn wollen für 3,75 Millionen Franken die Beschneiung Ausbauen:

Um das langfristige Überleben der Davoser Rinerhornbahn zu sichern, sei es unumgänglich, in den nächsten Jahren in die Schneesicherheit zu investieren. Das ist im Geschäftsbericht 2016/17 des finanziell nicht auf Rosen gebetteten Unternehmens festgehalten. Nächstes Jahr soll nun ein Projekt umgesetzt werden.

An der Generalversammlung der Bergbahn vom Freitag auf dem Rinerhorn informierte ihr Verwaltungsratspräsident Klaus May darüber, dass man 3,75 Millionen Franken in die technische Beschneiung investieren will. Damit soll in der Region des Juonli-Schlepplifts sowie im unteren Bereich des Nülli-Schlepplifts für Schneesicherheit gesorgt werden.

Finanzierung mit Darlehen

Laut May soll die Finanzierung durch drei Darlehen erfolgen. Eine Million Franken will die Davos Klosters Bergbahnen AG (DKB), die Muttergesellschaft, bereitstellen. Weitere 1,75 Millionen Franken würde der DKB-Verwaltungsrat und Unternehmer Karl-Walter Braun einbringen. Vom Kanton Graubünden erhofft sich die Rinerhornbahn ein NRP-Darlehen von einer Million Franken. Um letzteren Beitrag zu erhalten, ist eine Bürgschaft der Gemeinde Davos nötig. Das bedingt in Davos eine Volksabstimmung.

Quelle: https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2017-08-25/davoser-rinerhorn-braucht-schnee

Auf jedenfall ein sinnvolles Projekt, hoffentlich klappt die Finanzierung :D
 
Ein JA auf Schöditaz' Stimmzettel ist so gut wie sicher, aber...

Ist es nicht seltsam, dass der Mutterkonzern, die DKB, für den Umbau eines alten Stalles mehr Geld ausgeben (1.8 mio) als für die Beschneiung am Rinerhorn (1 mio)? Der DKB hätte es sicherlich kaum weg getan, die ganzen 3.75 mio fürs Rinerhorn als Darlehen zu geben. Wieder einmal sieht man, dass die DKB die böse Stiefmutter ist.
 
Schöditaz schrieb:
Ist es nicht seltsam, dass der Mutterkonzern, die DKB, für den Umbau eines alten Stalles mehr Geld ausgeben (1.8 mio) als für die Beschneiung am Rinerhorn (1 mio)? Der DKB hätte es sicherlich kaum weg getan, die ganzen 3.75 mio fürs Rinerhorn als Darlehen zu geben. Wieder einmal sieht man, dass die DKB die böse Stiefmutter ist.
Kann ich genauso unterschreiben! Es ist wirklich eine Schande dass der Mini-Aktionär Braun so stark zur Kasse gebeten wird, während die Muttergesellschaft nur eine Millionen beisteuert. Das Rinerhorn bleibt so immer noch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Davoser Bergbahnen hätten wohl niemals fusioniert werden dürfen...
 
Schon eher unverständlich was in Davos geht. Die Fusion wäre ja die Chance gewesen, Grabenkämpfe zu beenden und ein zusammenhängendes Skigebiet zu schaffen (Jakobshorn und Rinerhorn wäre ein leichtes und selbst Parsenn könnte man via Schatzalp anbinden wenn man denn wollte). So wie das z.B. in Zermatt geklappt hat, wo die Destination heute viel besser da steht als vor der Fusion. Die DKB hat die Fusion scheinbar aber nur dazu genutzt, die unerwünschte Konkurrenz zu den beiden Kerngebieten Parsenn und Jakobshorn klein zu halten - ein Mehrwert wurde nicht geschaffen... Dabei wurde vergessen, dass die Konkurrenz nicht die Madrisa und das Rinerhorn ist, sondern die grossen Skigebiete in der restlichen Schweiz und im benachbarten Ausland...
 
Ja, das habe ich auch gelesen. Es ist sicherlich sinnvoll, den Rinerhorn-Speichersee auch im Sommer zu nutzen. Jedoch ist der Öpfelsee auf Madrisa auch entsprechend gestaltet worden. Hiermit wären wir wieder bei dem Thema, das Pilatus angesprochen hat. Es kann nicht sein, dass man sich im eigenen Tarifverbund bzw. innerhalb der eigenen Region konkurrenziert. Angebote sollten gemeinsam besprochen werden damit sich jedes Skigebiet auf eine Nische konzentrieren könnte. Aber darauf kommen die Bergbahnen ja offenbar nicht.

Noch ein paar Infos zur Pischa-GV:
- Das jetzige Konzept habe sich laut BB trotz einem Verlust von 155'000 Fr. bewährt
- Der jetzige technische Leiter Andreas Fluor nimmt den Hut
- Auch weiterhin werde die Pischabahn nur im Winter betrieben, eine entsprechende Frage eines Aktionärs wurde negativ beantwortet. Die Idee sei nicht umsetzbar...
 
Schöditaz schrieb:
Es kann nicht sein, dass man sich im eigenen Tarifverbund bzw. innerhalb der eigenen Region konkurrenziert. Angebote sollten gemeinsam besprochen werden damit sich jedes Skigebiet auf eine Nische konzentrieren könnte. Aber darauf kommen die Bergbahnen ja offenbar nicht.
Naja da muss ich die Bergbahnen in Schutz nehmen. Es ist grundsätzlich sinnvoll den Speicherteich auch im Sommer nutzen zu wollen Öpfelsee hin oder her. Auch versucht man den Bergen jeweils eigene Konzepte zu geben: Jakobshorn= "Fun", Parsenn= Sportlich, Madrisa= Familien, Pischa= Freeriden, Rinerhorn= Schlitteln und Nischenangebote wie Nachtskifahren.
 
Mmmmh erst mal ist das ja positiv das endlich am Rinerhorn die schon lange benötigte Investition in die Beschneiungsanlage
nun kommt und sogar schon im Sommer 2018 ausgeführt wird!

Was ich aber nicht nachvollziehen kann ist wesshalb man nicht gleich die dringend benötigten beiden 4er Sessellifte am Junoli
und Nülli endlich baut! Das würde auch zu einer markanten Aufwärtung und zu einer Erhöhung der Ersteintritte führen da bin ich fest
überzeugt! Es gibt in Davos keine vergleichbar tollen Pisten wie jene am Rinerhorn! Erwähnt sei hier die Junoliabfahrt mit 2km länge und gleicher
mittelschwerer Hangneigung ohne Hindernisse! Oder die schönen Vaianten am Nüllisch Grat!

Eigentlich sollte ich mal einen Vorstoss machen an der GV man sollte es machen wie die Nachbarn aus Ischgl / Samnaun und mal statt fette Dividenden mal
alles in Infrastrukturprojekte stecken! Oder zumindest 1Fr. wneiger Dividende die nächsten 10 Jahre! Ich würde darauf verzichten wenn dafür zugunsten des Rinerhorns
das benötigte Dahrlehen dann fliesst... bei der Madrisa ging es damals ja auch war ein vielfaches mehr was dort als Zinsloses Dahrlehen gewährt wurde um die Gondelbahn neu zu bauen....

Es wäre auch eine Möglichkeit das Aktienkapital zu erhöhen! Sollten sich die Davos Koosters Bergbahnen da zurückziehen es wäre halb so schlimm und gebe endlich ein Ende der Blockade! Nach dem Desaster der Pischabahn braucht es das Rinerhorn umso mehr!

Dazu braucht es keine überteuerte Verbindungsbahn Jakobshorn-Rinerhorn sondern eben den Ersatz der beiden sehr langen und teilweise steilen Doppelskiliften aus den Jahren 1978 / 1979 und zwar relativ zeitnah!

Man könnte da ja auch mal eine Zusammenarbeit mit BMF ( Bartholet Flums ) in Erwägung ziehen, so wie man hört hat sich in Lenzerheide die Zusammenarbeit gelohnt denn BMF gehört Gott sei Dank nicht zur Doppelmayr Gruppe.... man beharrt dort nicht auf die Standart-Preise.... so wie bei DM....
 
Hier noch ein paar Bilder der neuen Furka Bergstation:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=168793087013366&id=151095552116453
https://www.facebook.com/munggahuetta/posts/1960612004197692

Und noch einen Überblick über die neue Talstation:
https://www.facebook.com/freitransportedavosag/photos/pcb.1916631591935645/1916631198602351/?type=3&theater


Boarder80 schrieb:
Was ich aber nicht nachvollziehen kann ist wesshalb man nicht gleich die dringend benötigten beiden 4er Sessellifte am Junoli
und Nülli endlich baut! Das würde auch zu einer markanten Aufwärtung und zu einer Erhöhung der Ersteintritte führen da bin ich fest
überzeugt! Es gibt in Davos keine vergleichbar tollen Pisten wie jene am Rinerhorn! Erwähnt sei hier die Junoliabfahrt mit 2km länge und gleicher
mittelschwerer Hangneigung ohne Hindernisse! Oder die schönen Vaianten am Nüllisch Grat!

Eigentlich sollte ich mal einen Vorstoss machen an der GV man sollte es machen wie die Nachbarn aus Ischgl / Samnaun und mal statt fette Dividenden mal
alles in Infrastrukturprojekte stecken! Oder zumindest 1Fr. wneiger Dividende die nächsten 10 Jahre! Ich würde darauf verzichten wenn dafür zugunsten des Rinerhorns
das benötigte Dahrlehen dann fliesst... bei der Madrisa ging es damals ja auch war ein vielfaches mehr was dort als Zinsloses Dahrlehen gewährt wurde um die Gondelbahn neu zu bauen....

Es wäre auch eine Möglichkeit das Aktienkapital zu erhöhen! Sollten sich die Davos Koosters Bergbahnen da zurückziehen es wäre halb so schlimm und gebe endlich ein Ende der Blockade! Nach dem Desaster der Pischabahn braucht es das Rinerhorn umso mehr!

Dazu braucht es keine überteuerte Verbindungsbahn Jakobshorn-Rinerhorn sondern eben den Ersatz der beiden sehr langen und teilweise steilen Doppelskiliften aus den Jahren 1978 / 1979 und zwar relativ zeitnah!
Das größte Problem ist, dass die Davos Klosters Bergbahnen einfach eine Blackbox sind aus der kaum etwas herausdringt. Die WAG zum Bespiel schlachtet jeden popeligen Neuanstrich eines Bergrestaurant maximal aus und weiht die Öffentlichkeit in ihre Planungen und Projekte ein. In Davos erfährt man selbst die größten Projekte erst ein Jahr im Voraus. Es hat beispielsweise die halbe Wintersaison gebraucht bis man es geschafft hat an dem Furka Schlepplift ein kleines Poster anzubringen und die Gäste über diese 14 Millionen Investition in den Komfort zu informieren. Wenn ich nicht hier im Forum aktiv wäre dann wüsste ich davon gar nichts.
Was ich damit sagen will: Wer weiss schon was Schertenleib mit dem Rinerhorn vor hat. Vielleicht gibt es ja schon Planungen in Richtung Sesselliften. Objektiv kann man nur feststellen dass seit etwa fünf Jahren endlich mal wieder investiert wird...
 
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