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Neues in Davos Klosters

So wie du das gesagt hast, so denken viele Leute, vor allem Stammgäste. Aber Schertenleib hat kein Gehör für so was. Das ist einfach traurig.

Noch zu den Restaurants: Diese Kleidung mit diesen fremd wirkenden Aufschriften (übrigens steht nichts von Flugplatz, sondern "Restaurant Rheinspitz") haben mich schon auch irritiert, aber ansonsten hatte ich den Eindruck, das endlich wieder frischen Wind in diese Bude rein kommt.
-> http://www.pischa-restaurants.ch/
 
Gemäss letztwöchiger Davoser-Zeitung werden im Sommer 2013 rund 7 Mio. in die Beschneiungsinfrastruktur investiert:

Jakobshorn: zusätzlicher Speichersee zwischen Brämabühl und Ischalp, damit praktisch Verdoppelung der Kapazitäten, weitere Lanzen im Bereich Usser Isch.
Parsenn: Beschneiung Gruobenalp (Bergstation-Talstation, entlang Sessellift);
Rinherhorn: rd 1 Mio. für Ausbau Beschneiung Talabfahrt.
 
Betrifft im wesentlichen die schon zuvor genannten Investitionen: Bergbahnen investieren und optimieren Enthält aber auch einen groben Bauzeitplan für die Erneuerungen der 1. Sektion am Jakobshorn und der dadurch erforderlichen geänderten (verkürzten) Saisonzeiten am Jakobshorn.
 
Auch wenn es hier nicht wirklich rein passt. An manchen stellen ist ja noch einiges an Schnee zum Skifahren.man könnte theoretisch trotz Sommer im oberen Bereich Ein zwei Pisten öffnen :ja: aber ob es so lukrative ist......
 
Davoser Kleinbergbahnen mit roten Zahlen
...In den nächsten Jahren soll der Fokus der Investitionen beim Rinerhorn auf den Ausbau der Beschneiung gelegt werden... Pischa: Der Jahresverlust von rund 456 000 Franken ist erdrückend, dies vor allem im Hinblick darauf, dass die Betriebsbewilligung für die Pischa-Luftseilbahn Ende März 2014 ausläuft... Madrisabahn auf dünnem Eis...
Hört sich alles nicht so toll an... Wobei man am Rinerhorn aus meiner Sicht mit einer neuen Sesselbahn als Ersatz eines Teils der Schleppliftes schon eine deutliche Attraktivitätssteigerung erreichen könnte...
 
Pischa der kommende Winter wird entscheidet sein für das Überleben

Die Benützeranzahl des Pischagebiet entscheiden über die Zukunft des Gebiet, wird es von mehr besucht als in den Vergangenenjahre besteht auf hoffnung für einen weiter Betrieb oder es wird geschlossen. Die Hand ist schon am Stecker am WEF 2014 wird der Betrieb für eine Woche ganz eingestellt.

Quelle: http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/pischabahn-kosten-hoeher-als-ertrag
 
Dann ist die Stilllegung quasi beschlossene Sache. Ohne irgendwas zu tun, ausser zu hoffen, dass mehr Leute kommen, wird sich die Situation nicht verbessern. Aber das zeichnet sich ja schon lange ab und ist wohl Teil der (nicht ausgesprochnen) Strategie.
 
Eigentlich schade, dass die kleineren Gebiete in Davos und Klosters so schlecht dastehen. Schon alleine mit dem Ersatz von Schleppliften durch moderne Sesselbahnen und eine Basisbeschneiung
wäre in diesen Gebieten Einiges möglich. Z.B. war ja mal von der Verbindung Rinerhorn und Jakobshorn die Rede - scheint aber wohl vom Tisch zu sein ?
Den Trend zu modernen Bahnen und / oder zur Beschneiung hat man hier in den letzten Jahren, ja ich must fast schon schreiben Jahrzehnten, ziemlich verschlafen. Die einzig nachvollziehbare Erklärung dafür wäre chronischer Geldmangel bzw. kein finanzieller Spielraum. Doch das verwundert etwas, zumal die topographischen Voraussetzungen (Höhen zw. 1200 und 2600 m),eine verhältnismäßig hohe Schneesicherheit und auch ein relativ großes Stammpublikum gegeben sind. Der starke Franken war dem ganzen natürlich auch nicht gerade zuträglich..aber dennoch...irgendwie komisch. Gerade für das teilweise überlaufene Parsenngebiet sind die kleineren Gebiete oft eine willkommene Alternative (gewesen). Aber, wie in dem verlinkten Artikel richtig steht, der Skifahrer von heute ist einen gewissen Komfort gewohnt. Und wenn er ihn in den kleiner Gebieten rund um Davos/ Klosters nicht in dem Maß bekommt dann fährt er eben wo anders hin (Lenzerheide, Flims-Laax etc.)

Utopiemodus EIN: Eine Verbindung zw. Jakobshorn und Rinerhorn (inkl. Ersetzen der dortigen, langen SL durch KSB's + Beschneiung) und eine Verbindung zw. Madrisa (inkl. Ersetzen der dortigen langen SL durch KSB's + Beschneiung) und Gargellen und wenigstens zwei von 3 Kleingebiete währen erstmal gerettet ;D Utopiemodus AUS

LG
T.
 
Naja, ich seh da ein anderes Problem: Davos ist einfach langweilig. Das hat wenig mit dem Modernisierungsgrad zu tun. Denn das Jakobshorn und Parsenn sind durchaus auf das übliche Level modernisiert, aber zum einen sind die Gebiete nicht gerade gross, zum anderen stehen insbesondere auf Parsenn die Lifte so verkehrt in der Landschaft, dass man andauernd schieben muss. DAS ist ätzend, nicht die paar Skilifte. Das Jakobshorn dagegen ist einfach zu monoton, alles am selben Hang, mit dem Ersatz des Brämabüel-Lifts ist jetzt auch das letzte Zückerchen weg...
Das Rinerhorn ist da zwar eine Spur abwechslungsreicher, der Vorteil wird allerdings durch die abgelegene Lage wieder zunichte gemacht. Eine Verbindung der beiden Skigebiete mit einer Mittelstation im Tal (und keine Berg-Berg-Verbindung!) würde da stark aufwertend wirken, ob man sich dazu durchringen kann, ist eine andere Frage.

Das beste Skigebiet der Region ist die Madrisa, aber die liegt selbst für Feriengäste in Klosters ab vom Schuss. Von Davos her wohl für 99.5% der Gäste gar keine Option.

Die Pischa vereint alle Nachteile die man in Davoser Skigebieten finden kann auf sich: Sie ist klein, abgelegen und langweilig. Zwei Lifte, die mehr oder weniger den selben Hang erschliessen - und fertig. Wieso man das Skigebiet nicht von Davos Dorf aus erschlossen hat, ist mir bis heute ein Rätsel. Dann könnte man heute vielleicht über eine Verbindung mit dem Jakobshorn via Bünda fantasieren. So wie die Pischa heute dasteht ist sie nicht in die anderen Skigebiete zu integrieren und wird früher oder später sowieso zugehen, so schade das ist.

Langweiliger als die Pischa ist nur noch die Schatzalp. Da hätte es zwar tolle Hänge, die sind aber wegen der Stilllegung des Gipfellifts nicht zugänglich. Das Gebiet hätte aber riesige Potential, wäre doch eine Skipiste ins Hauptertäli und von dort nach Parsenn möglich. Aber für solche Lösungen hat es da oben ja ein paar Querschädel zuviel...
 
Ich kann pilatus' Statement praktisch durchwegs unterstützen und das sind genau die Gründe, wieso ich es trotz Snowpass höchstens 1x pro Winter, wenn überhaupt, nach Davos (Parsenn) "schaffe". Es gibt einfach viel zu viele andere, bessere Skigebiete, die locken und man sich dann sonst reuig ist, am falschen Ort zu sein. Wären alle diese genannten Skigebiete mittels tommyskis Utopiemodus verbunden, dann sähe das ganz anders aus. Aber so ist mir (und wohl der grossen Masse auch) Pischa viel zu langweilig resp. der Wechsel mit Auto oder Bus während des Tages zu mühsam. Darum werde ich Pischa auch nicht nachtrauern, wenn es zu ist, auch wenn es grundsätzlich um jedes geschlossene Skigebiet schade ist...
 
Ich habe einfach eine Wut auf die Verantwortlichen der Davos Klosters Mountains, die diese Misere veranstaltet haben. Durch völlig einseitig ausgerichtete Investitionen entstand dieses Schlamassel. In den 30er Jahren war es der Pioniergeist, der Davos neuen Aufschub gab. So kamen auch die glorreichen Jahre. Als in den 90ern die Anlagen erneuert wurden, herrschte nur noch die Gier nach Profit. Das herrscht eigentlich auch jetzt noch.
Wenn man die Situation mal in einem anderen Blickwinkel betrachtet, ist es völlig hirnverbrannt, dass die DKM Pischa eingehen lassen wollen, während andere Skigebiete gerne neue Areale erschliessen würden, dies aber nicht dürfen! Aber nein, bei uns lässt man ein Skigebiet ohne einmal mit der Wimper zu zucken verkümmern! Ich kann das nicht verstehen. Aber einsehen wollen das die Verantwortlichen nicht. Schlimm so was.
 
Wobei du als Einheimischer natürlich eine etwas andere Situation hast... Da geht man auch mal für 2h Skifahren, solange hält man es auch auf der Pischa aus. Aber wenn ich in den Skiferien da bin, dann will ich den ganzen Tag skifahren. Und da gibt es kein einziges Skigebiet in der Region, in dem es einem nicht langweilig werden würde.
 
Ich find es ziemlich schlecht von der Dkm nicht in die kleineren Gebiete groß zu investieren. Die Verbindung übers Tal zwischen rienerhorn und jakobshorn würde beide Gebiete ziemlich Aufwerten. Man darf auch nicht nur in Beschneiung investieren. In Sachen Pischa muss ich mich Pilatus anschließen. Für 2 Stunden ganz nett aber danach durchaus langweilig. Es ist dringend nötig die Gebiete durch neuerschließunge zu ergänzen und spannender zu machen. Ich persönlich meie auch das die alte Verbindung wieder in betrieb zu nehmen und die Schatzalp durch neue Lifte zu ergänzen. Allerdings wissen wir ja alle über die Beziehung der Schatzalp und der Dkm Bescheid. Wird die jetzige Politik in davos/Klosters weitergeführt wird es immer weniger Gäste geben und das were Jammer schade. Also ich bin gespannt aber auch sehr besorgt.

MfG Vincent
 
Die Politik von DKM ist klar. Rechnerisch gesehen haben alle Gäste am Parsenn/Gotschna/Jakobshorn Platz also braucht es Rinerhorn, Madrisa und Pischa nicht. Wenn man dort die Zahlen genauer anschauen würde, würde ihnen vielleicht was auffallen. Die Hauptgebiete haben in den letzten Jahren prozentual mehr Gäste verloren als die Nebengebiete und es schaut so aus als ob die Gäste wo nicht mehr in die Nebengebiete fahren ( weil diese nicht mehr attraktiv genug sind ) sich nicht vermehrt in den Hauptgebieten aufhalten sondern der Destination ganz den Rücken kehren.
 
Das Rinerhorn kann sich - laut Mitarbeiter den ich mal in der Gondel getroffen haben - zu einem guten Teil mit der sehr beliebten Rodelbahn finanzieren. Man sollte mal mit der RhB reden ob es nicht möglich wäre den Zug von Lanquart bis nach Glaris zu fahren.
 
Naturbahnrodler schrieb:
Das Rinerhorn kann sich - laut Mitarbeiter den ich mal in der Gondel getroffen haben - zu einem guten Teil mit der sehr beliebten Rodelbahn finanzieren. Man sollte mal mit der RhB reden ob es nicht möglich wäre den Zug von Lanquart bis nach Glaris zu fahren.

Bin schnell den Fahrplanentwurf 2014 durchgegangen dennach müsste die Züge bis nach Filisur durchgebunden werden, welche in Klosters Platz anschluss an den REX von St.Moritz-Landquart haben. Mit der Eröffnung von der Durchmesserlinie Zürich HB wird der IC Zürich-Chur langfristig im Halbstundentakt geführt zuerst mit Taktlücken . Die Orte von Thalwil bis Walenstadt werden Rex benutzen dürfen (KISS-Züge) der IR wird aufgehoben.
 
Eigentlich noch erstaunlich, dass das erst jetzt zum Thema wird in Davos. Flims-Laax hat dieses Modell schon vor vielen Jahren eingeführt. Damals haben viele Leute den Kopf geschüttelt, mittlerweile ist es aber anerkannt, dass alle davon profitieren resp. gar davon abhängen.
 
In Davos gibt es derzeit Diskussionen auf welchem Weg die Gemeindefinanzen saniert werden können und wie man nötige Instandhaltungen/Sanierungen der Gemeinde finanzieren will.
Vorgesehene Steuer-Erhöhungen stossen auf Widerstand, grosse Leistungs-Einschränkungen werden ebenso abgelehnt.

Ob in dieser Situation der Souverän bereit ist, die Bergbahnen zu unterstützen ist fraglich.


Aus Sicht eines Skiläufers sieht das natürlich anders aus: die DKM erhielten einen grösseren Spielraum statt fast nur in die Beschneiung wieder vermehrt in die Anlagen zu investieren. Auch wenn Davos mein Lieblings-Skigebiet ist, so ist es im Vergleich zu den Mitbewerbern in den letzten Jahren zurückgefallen, es gibt fast keine Neuigkeiten oder gar Innovationen.

VOR ALLEM ABER: aus Sicht des Souveräns sollte es nur eine Unterstützung geben wenn DKM eine Zusage zum Erhalt der kleinen Skigebiete (vor allem Pischa) gibt !!!
 
Wenn die Pischa weiter betrieben soll, müsste ein neuer Investor gesucht werden der den Aktienanteil der DKM übernimmt. Da auch die Konzession für die LSB zu erneuern ist und der Betrieb auch nicht die Abschreibung erwirtschaften kann ist das sehr fraglich so weiter zu betrieben.

Aus meiner sicht gibt es mehrer mögliche Varianten.
Variante A: Die Pischa als Naturschutzausgleich (Wildschutz) für einen Skitechnische zusammenschluss Jakobshorn- Rinerhorn anbieten als nur eine Seilbahntechnische.
Variante B: Neubau der LSB Pischa als 15 Personen Kabienenanlage grund Reduktion Betriebskosten evtl. mit Sommerbetrieb mit neuem Investor.
Variante C: Rückbau ohne mehrwert der grösste Fehler.
Variante D: ?

GS 2012/13 der DKM abrufbar http://www.davos.ch/bergbahnen/winter/weitere-informationen/aktionaere.html
 
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