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Neues in Davos Klosters

Gemäss Telesüdostschweiz Bericht kann die Gotschnabahn erst Mitte Juli in Betrieb gehen. Falls das Wetter schlecht ist, kann es noch länger dauern.
Ein Tragseil sollte 80 Jahre halten.

https://fb.watch/kXRZMtf6SJ/
 
Da die Konzession der Rinerhornbahn bekanntlich in nicht all zu ferner Zukunft ausläuft, wurde jetzt mit der Revision der Anlage begonnen. Bis zum Jahr 2027 erhält die Bahn eine neue Steuerung und einen neuen Motor, außerdem werden alle wichtigen Bauteile revidiert. Neue Kabinen bekommt die Bahn leider nicht, stattdessen werden die Gondeln innen neu ausgekleidet und erhalten neue Polster. Außen werden die 64 Kabinen neu gestrichen. Kosten soll das ganze 3 Millionen CHF. Die Konzession soll danach bis 2047 verlängert werden und wäre dann 60 (!) Jahre alt. Da hat man sich scheinbar für die Sparversion entschieden. In Anbetracht des Cashflows des Rinerhorns ist das natürlich keine Überraschung. Und vielleicht ist es sogar besser, da man damit mehr Spielraum für andere wichtige Investitionen wie Beschneiung hat.

Quelle:https://www.davosklostersmountains.ch/de/mountains/aktuelles/news-blog/Revision-der-Rinerhornbahn_bba_1744088?ajax=1
 
Finde ich gut. Diese EUB taugt bestens so, auch die nächsten 25 Jahre. Lieber den Juonli-Sessel bald mal.
 
Daran sollte man sich öfters mal ein Beispiel nehmen, auch in anderen Skigebieten. Besonders sowieso kuppelbare Lifte, die noch recht gut in Schuss sind (gibt auch andere, die wirklich schlecht beinander sind, aber nicht die Rinerhorn-EUB), und wo auch keine höhere Kapazität notwendig ist, zu "renovieren" statt komplett zu bauen und das Geld dann in den Ersatz langsamer Lifte bzw. den Ausbau der Beschneiung zu investieren, ist äußerst sinnvoll.
 
hitparade schrieb:
Gemäss Telesüdostschweiz Bericht kann die Gotschnabahn erst Mitte Juli in Betrieb gehen. Falls das Wetter schlecht ist, kann es noch länger dauern.

Mittlerweile ist das Seil komplett montiert, und verglichen mit letztem Wochenende ist nun die andere Kabine in der Talstation. Heisst sie haben auch schon mind. eine erste Fahrt durchgeführt. Gemäss einem Mitarbeiter am Jakobshorn heute sehe es gut aus mit Saisonstart am 1. Juli wie geplant.
 
Bin gespannt auf den Neuanstrich der Kabinen. Ich finde die ganz hübsch so, wie die jetzt sind.
 
Schade, dass das Joseph's House umgebaut wird. Ich mochte das Haus und den Preis.... Kennt jemand evtl. eine ähnliche Alternative?
 
Wow die Bergbahnen sind bald Monopolisten in der Hotellerie der Destination. Andererseits kann man froh sein, dass sie sich so vieler Hotels annehmen, sonst gäbe es vor Ort vermutlich deutlich weniger warme Betten.
 
Zilla schrieb:
hitparade schrieb:
Gemäss Telesüdostschweiz Bericht kann die Gotschnabahn erst Mitte Juli in Betrieb gehen. Falls das Wetter schlecht ist, kann es noch länger dauern.

Mittlerweile ist das Seil komplett montiert, und verglichen mit letztem Wochenende ist nun die andere Kabine in der Talstation. Heisst sie haben auch schon mind. eine erste Fahrt durchgeführt. Gemäss einem Mitarbeiter am Jakobshorn heute sehe es gut aus mit Saisonstart am 1. Juli wie geplant.

Sie habens geschafft. Gotschna geht am 1. Juli in Betrieb.
 
Schön sieht anders aus - wenn man sich die Animationen genauer ansieht. Auch wenn es Sinn macht, solche Anlagen dort hinzustellen, wo bereits viel Infrastruktur steht: Ob den Besucherinnen und Besuchern, die eine mehr oder minder intakte Berglandschaft suchen, das gefallen wird?

www.repower.ch

Alpine Solaranlage bei der Bergbahn Madrisa geplant

Repower plant zusammen mit der Gemeinde Klosters und der Klosters-Madrisa Bergbahnen AG den Bau einer alpinen Solaranlage bei der Bergbahn Madrisa. Die Anlage im Gebiet «Züg» könnte mit einer installierten Leistung von 12 MW sowohl die Bergbahn als auch eine grosse Anzahl Haushalte künftig vollständig mit nachhaltigem, lokal erzeugtem Solarstrom versorgen.

Die geplante alpine Solaranlage Madrisasolar käme auf rund 2000 Meter über Meer zu stehen und würde sich im Endausbau über eine Fläche von etwa 150'000 Quadratmeter erstrecken. Die rund 30’000 Module wären allesamt nach Süden ausgerichtet und würden bei einer Produktionsleistung von 12 MW eine durchschnittliche Jahresproduktion von voraussichtlich über 17 GWh liefern. Mit dieser Strommenge könnten rund 3'500 Haushalte versorgt werden (...)
 
Ich finde den Standort gut gewählt, etwas oberhalb der Waldgrenze, optisch an diesem anliegend, stören die Module nicht sehr, vom Tal sind sie wohl nicht einsehbar. Im Skigebiet am unteren Rand der Bärnetpiste im Bereich des Zügenhüttli auch etwas peripher gelegen und wenig störend. Am Besten sichtbar sind sie wohl aus dem Skigebiet Parsenn. Strom verbrauchen wollen wir alle, ökologisch soll er sein, aber keinesfalls soll irgendwo eine Staumauer erhöht, neu gebaut, nirgends ein Windrad oder Solarpanels die Optik stören.... Meines Erachtens ist es sinnvoll solche Anlagen in bereits mit Skiinfrastruktur belasteten Gebieten aufzustellen. Zwischen planierten Skipisten, massentauglichen Bergrestaurants und Skiliften stören sie wenig. Davos und Klosters sind da prädestiniert.
 
Gibt sicher auch einen geilen Thermik-Hotspot für die Gleitschirmpiloten. :D
 
Naja, also ich sehe das etwas anders.

Solche Solarmodule sind eine ganz andere Liga als ein paar Liftmasten oder Bergrestaurants. Diese Dinge stören ja den Wintersportler oder Sommersportler auch nicht, gehören ja dazu zum Bergerlebnis. Einen solchen Solarteppich passt aber so überhaupt nicht in die Vorstellung der heilen Bergwelt. Befürchte auch, dass dies doch ein paar Leute abschrecken könnte von einem Besuch. Auch wenn man es auf der Madrisa selber vielleicht gar nicht so stark zu Gesicht bekommt, zumindest im Winter auf der Piste. Aber auch von der Gotschnaseite her, stört so etwas einfach sehr.

Ich finde zum Beispiel die helle Tribüne beim Öpfelsee auf der Madrisa schon sehr hässlich, auch aus Distanz. Bei Staumauern sehe ich solche Anlagen viel eher. Die Staumauer ist sowieso schon mächtig und markant. Die jetzt noch unbebaute Wiese auf der Madrisa ist das (noch) nicht...
:naja:

Bezüglich Erneuerung der Rinerhornbahn ist es leider wieder mal typisch Davos. Es mag vielleicht Sinn machen nicht alles abzureissen, sondern einfach zu erneuern. Das Jakobshorn und Parsenn vergoldet man ja aber auch, während für das Rinerhorn und die Gotschnaseite jeweils nicht allzu viel übrig bleibt, auf Pischa schon gar nicht...
 
Wenn ich die Wahl habe zwischen Skifahren "inmitten einer Soladmodul-Welt" (es tönt teilweise wirklich so übertrieben schlimm) und dafür nachhaltiges Skifahren ohne (hässliche) Kohlekraftwerke oder gar keine Skifahren dann wähle ich sehr gerne die erste Option.

Die Offensive welche im Moment im Gange ist zeigt, dass ein Umdenken stattfindet und der Wechsel nicht schnell genug vonstatten gehen kann. Ich bin überzeugt, dass wir isbesondere in der Schweiz einen sehr guten Mittelweg zwischen notwendigem Nutzen und Verschandelung der Natur finden werden.
 
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