Es gibt eine Gästegruppe in Davos, deretwegen schon Wochen vor ihrem Aufenthalt mit viel Lärm, LKW-Fahrten, Absperrungen die halbe Stadt mit provisorischen Bauten verunstaltet wird. Während ihrem Aufenthalt wird der Skibetrieb in vielen Teilgebieten lahmgelegt, Karawanen von Limousinen mit laufenden Motoren bringen den Verkehr zum Erliegen und verpesten die Luft, 100te von Helikopterflügen belärmen das Landwassertal, das Prättigau, das Rheintal. Vereinzelte Tagesgäste, die die dann leeren Pisten nutzen möchten, werden gezwungen grosse Umwege zu laufen, von Sicherheitsleuten kritisch beäugt. Das Verhalten der Anreisenden ist teilweise auch sehr speziell, den grössten Bahnhof kriegen narzisstische Psychopathen, die behaupten Amerika wieder gross zu machen. Nach der Abreise fallen riesige Müllberge, erneute Verkehrsbehinderungen, LKW-Fahrten bei der Entfernung des ganzen Zirkus an. Der Steuerzahler von Bund, Kanton und Gemeinde bezahlt dafür ohne Murren Millionen. Kritik seitens der Tourismusorganisation gibt es keine, respektive nur an Einheimischen, die zu unverschämt hohe Mieten von den Invasoren verlangen.
Folglich:
-es gibt noch unangenehmere Gäste, als die religiös Interessierten.
-es sind keinesfalls die Emissionen, die zu Kritik führen, sondern nur, dass sie nicht genug Kohle liegen lassen. Es ist also eine Frage des "Emissions-/Batzen-Verhältnis". Wer genug Batzen bringt, kann sich alles erlauben.
Die Strategie von Branschi ist dumm und unbedarft.
Auf Menschen jüdischen Glaubens herumzuhacken, bewährt sich nicht. Da gibt es aus bekannten Gründen Sensibilitäten in der Gesellschaft, zum Schluss fällt einem das auf die Füsse.
Möchten die Tourismusorganisationen und die Bergbahnen andere Gästegruppen, dann sollten sie sich gemeinsam überlegen welche und Angebot und Werbung darauf abstimmen. So haben bspw. schöne Gipfelrestaurants regen Zulauf, (Drehrestaurant hoher Kasten, Herzog/Demeuronbau auf Chäserrugg, Restaurant Weisshorn Arosa), so etwas liesse sich auch auf dem Weissfluhgipfel verwirklichen (wenn die Armee ihr oK gibt...). Andere Vorschläge wurden hier vor kurzem gemacht. Passt das Angebot kommen auch die entsprechenden Gästegruppen.
Sind die kritisierten Religiösen so schlimm, wie es Branschi darstellt, so werden die Vermieter der Ferienunterkünfte im Laufe gerne auf die neue Gruppe umschwenken, still und leise, ohne negative Pressetexte.