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Neues in Davos Klosters

Im Vergleich zu Österreich liegen da leider immer noch Welten dazwischen...
 
Ok, wir vermieten die eine Wohnung jeweils auch während des Forums. Trotz dem sag ich klar: das WEF macht Davos zwar fett aber auch impotent.
 
švi-nigel schrieb:
Ok, wir vermieten die eine Wohnung jeweils auch während des Forums. Trotz dem sag ich klar: das WEF macht Davos zwar fett aber auch impotent.

Wie so ziemlich alles im Leben...
 
Abgelehnt wurde ein Planungskredit von 2 Mio..
Die Verlegung hätte geschätzt über 100 Mio Franken gekostet, wovon ca 70 Mio die Gemeinde tragen müsste. Und erfahrungsgemäss wird es mit fortschreitender Planung/ Bau immer teurer, als ursprünglich gedacht.
Ich nutze (fast) nur ÖV, auch zum Skifahren. Der Fussweg vom Bhf Davos Dorf zur Parsennbahn sind etwa 5 Minuten, auch mit Ski und Skischuhen problemlos zu bewältigen.
Ich verstehe die Meinung, dass man da für sehr viel Geld nur einen bescheidenen Nutzen kriegen würde.
Nun wird die RhB den Bahnhof behindertengerecht sanieren. Das ist nötig und vorgeschrieben. Vielleicht schafft man es, wie in Klosters Dorf auch eine Unterführung für den Verkehr anzulegen und die Barriere(n) aufzuheben.
 
Hohe Kosten sind natürlich immer ein Abstimmungsrisiko, und die eingetretenen Verzögerungen müssen die Verantwortlichen auf ihre Kappe nehmen. Für mich ist das Ergebnis wie für den Davoser Landammann und die RhB jedoch eine verpasste Chance. Gleichzeitig ist beispielsweise der Souverän in St. Moritz bereit, stolze 114 Millionen für die Arealentwicklung Islas in die Hand nehmen (u.a. für den Bau eines neuen Eissport- und Trainingszentrums sowie eine Park-&-Ride-Anlage). Die Destination St. Moritz würde (wie Davos) auch ohne dieses Grossprojekt problemlos weiterexistieren, wagt aber den teuren Schritt trotzdem. Die Konkurrenz schläft eben nicht, das ist der Unterschied.
https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen-30-11-2025/abstimmung-gemeinde-st-moritz-st-moritz-sagt-ja-zur-114-millionen-entwicklung-des-areals-islas
 
Weisshorn schrieb:
Bezeichnenderweise wurde heute an der Urne auch die Verlegung des Bahnhofs Dorf zur Parsennbahn vorzeitig versenkt. Knapp zwar, aber halt doch. Da scheint einfach kein Drang für echte Weiterentwicklungen mehr vorhanden zu sein.
https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen-30-11-2025/abstimmung-gemeinde-davos-verkehrsprojekt-gestorben-83-stimmen-machen-den-unterschied

Das wäre meiner Meinung nach allerdings sowieso eher eine Verschlechterung gewesen, weil eine sehr teure Tiefgarage und dafür weniger normalpreisige Parkplätze das Resultat gewesen wäre.

Was ich erst kürzlich bemerkt habe, eine massive Verschlechterung war dass 2024 offenbar beschlossen wurde, dass die RhB im auch im Regionalskipass nur noch von Davos Laret an gültig ist, ich finde, dass wegen der Küblis-Piste die RhB in allen Skipässen von Küblis an gültig sein muss, wie kommt man denn da auf was anderes?
 
Das liebe Geld? Vielleicht ist man bei DKM der Meinung, es fahren zu wenige diese abgelegene Piste als dass sich ein entsprechende Ausgabe lohnt. Eine Beschränkung der Gültigkeit auf Küblis - Klosters macht auch keinen Sinn, da es dann für Davoser Gäste nicht möglich ist, die Abfahrt als Tagesabschluss zu fahren, weil sie immer noch darauf achten müssen, dass sie via Skigebiet nach Davos zurückkehren müssen. Somit müsste die Gültigkeit auf den Abschnitt Küblis - Laret erweitert werden, was wohl nicht ganz so günstig zu haben sein wird. Aber ich gehe mit euch einig, schön ist diese Streichung nicht.

Ein anderer Punkt könnte die Kapazität der RhB sein. Schon jetzt fahren zwischen Landquart und Klosters 300m lange Züge, was für eine Schmalspurbahn nun wirklich eindrücklich ist! Mehr geht aber beim besten Willen nicht. Zudem flügeln viele Züge in Klosters. Die eine Hälfte fährt nach Scoul, die andere nach Davos. Damit wird die Kapazität aber auch halbiert. Von denjenigen, die das nicht mitkriegen, und ans falsche Ziel fahren, mal ganz zu schweigen. Ja, es werden sicher Durchsagen gemacht, aber es gibt ja immer solche, die es schaffen, diese zu ignorieren. Bspw. weil sie lieber die Ohrstöpsel fürs Handy montieren.
 
Die neuen ÖV-Regelungen sind eine Sache für sich... Da heimsten sich die Verantwortlichen viel Ärger ein, denn die neuen Regeln sind recht komplex und nicht für alle nachvollziehbar. Immerhin gibt es bei der Gültigkeit der Bergbahn-Billette keine Unterschiede zwischen Davos und Klosters. Ganz im Gegensatz dazu bei der Gästekarte: Dort sind diejenigen im Vorteil, die in Klosters übernachten. Ihnen sei eine Zugfahrt nach Davos vergönnt. Wer hingegen in Davos absteigt, darf nicht gratis nach Klosters fahren. Gruss an die Schildbürger...

j-d-s schrieb:
Was ich erst kürzlich bemerkt habe, eine massive Verschlechterung war dass 2024 offenbar beschlossen wurde, dass die RhB im auch im Regionalskipass nur noch von Davos Laret an gültig ist, ich finde, dass wegen der Küblis-Piste die RhB in allen Skipässen von Küblis an gültig sein muss, wie kommt man denn da auf was anderes?
Das stimmt so nicht. Bergbahn-Billette sind in Ausübung des Skisports auch in den Zonen 200 und 210 in Klosters gültig. Dazu zählt auch die RhB ab Saas. Das ist zwar auch etwas doof, wenn man von Küblis zurück nach Klosters oder Davos möchte, aber immerhin muss man dann nur 1 Station lösen...
Details siehe hier: https://www.davosklostersmountains.ch/archiv/dkm/dokumente/agb/Detailierte-Erlaeterungen-OEV.pdf

GMD schrieb:
Offenbar bestehen Pläne, auch mit dreiteiligen Flügelzügen nach Davos zu fahren. Der Bahnhof Laret etwa wird auf die entsprechende Länge ausgebaut. Dies heisst dann im Umkehrschluss, dass wahrscheinlich nicht mehr alle Züge in Klosters flügeln und es dann wie früher zwei separate Züge von Landquart nach Klosters gibt, einen nach Davos und einen nach Schuls. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Bis dahin muss man halt aufpassen, wo man einsteigt. Ich finde aber, dass das Ganze recht gut beschriftet ist.
 
Die Parsennbahn, 1. Sektion, ist heute gegen 14:30 kurz vor den Stationen steckengeblieben. Skifahrer mussten auf andere Optionen ins Tal ausweichen, Fußgänger wurden mit zwei Helikoptern ins Tal geflogen.

Kennt jemand Hintergründe? Das ist mW der zweite derartige Fall innerhalb weniger Wochen und mitten in der Hauptsaison ein ziemliches Desaster, das hohe Kosten (Heli-Shuttle) und viel Ärger verursacht.
 
ultraviolet1980 schrieb:
Die Parsennbahn, 1. Sektion, ist heute gegen 14:30 kurz vor den Stationen steckengeblieben. Skifahrer mussten auf andere Optionen ins Tal ausweichen, Fußgänger wurden mit zwei Helikoptern ins Tal geflogen.

Kennt jemand Hintergründe? Das ist mW der zweite derartige Fall innerhalb weniger Wochen und mitten in der Hauptsaison ein ziemliches Desaster, das hohe Kosten (Heli-Shuttle) und viel Ärger verursacht.

Vielleicht bauen Sie doch irgendwann einen dritten Zubringer ab Wolfgang. Wäre schon vernünftig. Komisch ist es schon, die Bahn ist ja noch nicht so alt.
 
gemäss diesem Beitrag https://www.davosklostersmountains.ch/de/mountains/aktuelles/news-blog/Revision-Parsennbahn-2025_bba_3009209 wurde diesen Sommer die Parsennbahn revidiert:

Die Steuerung der Parsennbahn wurde komplett erneuert, die alte Steuerung entfernt und durch eine neue ersetzt. Sämtliche Schalter, Kabel und Bedienelemente haben wir ausgetauscht. Zudem wurden ein neues Bremsaggregat, neue Steuerschränke sowie eine andere Lastmessung eingebaut. Darüber hinaus haben wir alle Seilfutter von den Antriebs- und Umlenkrädern ersetzt und die Lager dieser Räder erneuert. Ausserdem wurde der Antriebsmotor revidiert.

Seither gab es nun die zwei Ausfälle. Wahrscheinlich hat dies einen Zusammenhang.
 
Warum Hubschrauber und nicht Pistenraupen? Gut, da passen weniger rein, aber dafür ist es billiger. Und die, welche gut zu Fuss sind, könnte man ja begleitet die Treppe heruntergehen lassen.
 
GMD schrieb:
Warum Hubschrauber und nicht Pistenraupen? Gut, da passen weniger rein, aber dafür ist es billiger. Und die, welche gut zu Fuss sind, könnte man ja begleitet die Treppe heruntergehen lassen.

Die werden sich sicherlich Gedanken gemacht haben... Der Hang an der ersten Sektion ist ziemlich steil, da kannst du nicht einfach mit der Pistenraupe hoch und runter brettern, sondern da wird für die Präparation meines Wissens immer die Seilwinde genutzt. Und auch zu Fuss ist das nicht einfach ein kleiner Treppengang, auf nicht mal 2 km werden über 650 Hm überwunden, teilweise auch noch über Brücken und durch Tunnels. Wenn die Sonne schon weg ist, bei knapp -12 Grad mit vielleicht noch vereisten Treppenstufen gehen auch geübte Trailrunner nicht einfach so locker flockig die Treppe runter. Man stelle sich den Shitstorm vor, wenn da jemand ausrutscht und sich etwas bricht...
 
Wenn der Hang so steil ist, wo landet dann der Hubschrauber? Passagiere im Schwebeflug unter dem drehenden Rotor einsteigen zu lassen dürfte mindestens so gefährlich wie die Treppe sein.

Manchmal frage ich mich, wie wir Menschen früher überlebt haben. Aber ja, seit jeder dank Smartphone Hobbyreporter sein kann, und die Medien das auch noch honorieren, ist man übervorsichtig geworden. Aber das ist eine andere leidige Geschichte.
 
GMD schrieb:
Wenn der Hang so steil ist, wo landet dann der Hubschrauber? Passagiere im Schwebeflug unter dem drehenden Rotor einsteigen zu lassen dürfte mindestens so gefährlich wie die Treppe sein.

Die Bahn ist 50m unterhalb der Bergstation stecken geblieben. Der Helikopter ist bei der Bergstation gelandet. Ja, da musste man diese knapp 100 Treppenstufen hochlaufen, das ist dann aber schon etwas anderes als 2 km die Treppe runter, vielleicht auch noch mit ungeeignetem Schuhwerk...
 
RogerWilco schrieb:
Wenn ich es richtig verstanden habe ging es auch nicht um die Fußgänger in der Bahn, sondern um alle Fußgänger im Parsenn Gebiet. Vermutlich mussten auch einige Angestellte am Abend runter kommen.

Korrekt! Alle Fußgänger am Berg; und das sind gar nicht wenige momentan - dürfte mindestens eine dreistellige Zahl sein. Transport mit dem Pistenbully ins Tal ist am Parsenn unmöglich; viel zu steil.

Übrigens hat die Parsennbahn auch heute wieder Probleme. Was wurde denn da bei der Erneuerung im Sommer so massiv verbockt?
 
Im Protokoll zur Gemeinderatssitzung in Klosters ist im Zusammenhang mit der Verlängerung der Anpassung und Ergänzung des bestehenden Dienstbarkeitsvertrages für die neue Schiferbahn folgendes zu lesen:

Nebst der Investition in den Ersatzneubau der Schiferbahn verwies H. Roth im Weiteren auf den in naher Zukunft geplanten Ersatzneubau der Gotschnabahn (Klosters Platz), in deren Rahmen die DKB AG noch einmal CHF 45 Mio. investieren wird.

45 Millionen ist ein stolzer Preis. Das wird wahrscheinlich wieder eine Pendelbahn denke ich.

Quelle: https://www.gemeindeklosters.ch/_docn/6455801/251212_Medienbulletin_GR_Sitzung.pdf
 
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