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Neues in Davos Klosters

Jay schrieb:
Schiferbahn sollte doch stets eine 10EUB werden?
In dem Zitat geht es um die Gotschnabahn, also dem Zubringer aus Klosters.

Eine Pendelbahn macht im derzeitigen Setup mehr Sinn, da die Talabfahrt kaum für Wiederholungsfahrten genutzt wird.

Bei einem Ausbau am Gotschnagrates (z.B durch Beschneiung der Hochroute) könnte die Situation natürlich ganz anders aussehen.
 
EUB dürfte als Gotschnabahn Ersatz recht sportlich sein. 3S ist schon ein bisschen übertrieben, vor allem da eine TRI-Line deutlich günstiger her geht und kapazitätsmäßig auch nicht unterlegen ist. Könnte mir eine TRI-Line dort gut als Nachfolger vorstellen.
 
Die zweite Sektion verläuft fast vollständig über einem Lawinenhang. Da baut man keine EUB!
 
Ich persönlich hoffe bei einer 45 Millionen Investition schon auf eine Qualitätsverbesserung in Form einer TRI Line oder EUB (vielleicht leicht nach rechts verschoben vom heutigen Parkplatz aus, um den Lawinenhang zu umgehen). Solange es keine Pendelbahn wird, denke ich wird eh auf eine Mittelstation verzichtet - die DKB Handel hier jeweils sehr rational. Ökonomisch macht eine Mehrinvestition von +10 Millionen (gemäss Aussage zur Schiferbahn) in eine Mittelstation für ein paar Schlittler und Biker kaum Sinn. Beschneiung der Hochroute wäre dann natürlich wünschenswert.
 
Die Davos Klosters Bergbahnen AG (DKB) erhielt nach einer zweijährigen Prüfungsphase vom Bundesamt für Verkehr (BAV) die Genehmigung zum Neubau der Schiferbahn im Parsenngebiet. Der Bau startet im Frühling 2026, die Eröffnung ist für die Wintersaison 2027/28 geplant. Das Projekt war wegen Einsprachen der Naturschutzorganisationen WWF und BirdLife vorübergehend verzögert worden. Deren Forderungen wurden inzwischen berücksichtigt, sie verzichten auf weitere Beschwerden, behalten sich rechtlich aber vor, den Entscheid noch anzufechten. Die neue Schiferbahn ersetzt die alte Anlage aus dem Jahr 1987, die ihr technisches Lebensende erreicht hat. Sie wird 5,3 Kilometer lang, erhält 84 Zehnergondeln mit Kapazität für 1800 Personen pro Stunde und verkürzt die Fahrzeit von 22 auf 14 Minuten. Die Mittelstation Obersäss entfällt. Die Bauarbeiten erfolgen in Etappen: 2026 werden Fundamente und Stützen errichtet, 2027 Tal- und Bergstationen gebaut. Die alte Bahn bleibt bis Winter 2026/27 in Betrieb. Die DKB investiert rund 35 Millionen Franken aus Eigenmitteln. Das BAV beurteilt das Genehmigungsverfahren trotz der Verzögerungen als nicht überdurchschnittlich lang.
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/neue-schiferbahn-im-parsenngebiet-ist-bewilligt-warterei-hat-ein-ende-die-neue-davoser-schiferbahn-ist-amtlich-ueber-den-berg
 
Ich bleibe dabei, die Einsparung der Mittelstation ist eine Sparmassnahme, die sie noch bereuen werden. Spätestens wenn sie beim ersten Sturm das Schifergebiet nicht mehr evakuieren können.
 
GMD schrieb:
Ich bleibe dabei, die Einsparung der Mittelstation ist eine Sparmassnahme, die sie noch bereuen werden. Spätestens wenn sie beim ersten Sturm das Schifergebiet nicht mehr evakuieren können.

In Davos sagt man, es war eine Anweisung "von oben" Vidal Schertenleib hat das Anscheinend so angeordnet da zu Teuer.
Wenn die Bahn wieder 40 Jahre steht hat man da mit wenig Weitsicht geplant.
Weiter unten wird es immer schwieriger werden Schnee zu haben, sprich man kann noch bis zum Kreuzwegfahren falls es mal zuwenig Schnee hat
 
GMD schrieb:
Ich bleibe dabei, die Einsparung der Mittelstation ist eine Sparmassnahme, die sie noch bereuen werden. Spätestens wenn sie beim ersten Sturm das Schifergebiet nicht mehr evakuieren können.

Die Einschätzung zur fehlenden Mittelstation teile ich, auch wenn die DKB ansonsten klugerweise umfangreich in Beschneiung und Hotels investieren.
Die Schiferbahn ist vor allem durch die Linienführung im oberen Bereich mit ihren hohen Masten „windempfindlich“ - es ist wohl typisch für von Roll Anlagen.
Auf den Bautafeln auf dem Joch lässt sich die neue Linienführung nicht ganz klar erkennen, es scheint aber zukünftig keine so hohen Masten zu geben sondern ein langes Spannfeld vom Iglu bis zur Bergstation.
 
HEHE schrieb:
GMD schrieb:
Ich bleibe dabei, die Einsparung der Mittelstation ist eine Sparmassnahme, die sie noch bereuen werden. Spätestens wenn sie beim ersten Sturm das Schifergebiet nicht mehr evakuieren können.

In Davos sagt man, es war eine Anweisung "von oben" Vidal Schertenleib hat das Anscheinend so angeordnet da zu Teuer.
Wenn die Bahn wieder 40 Jahre steht hat man da mit wenig Weitsicht geplant.
Weiter unten wird es immer schwieriger werden Schnee zu haben, sprich man kann noch bis zum Kreuzwegfahren falls es mal zuwenig Schnee hat

Sehe ich genauso. Im unteren Bereich ist es inzwischen oft vereist oder es fehlt einfach an gutem Schnee – der Klimawandel lässt grüßen.
 
Ich glaube es gibt niemanden, der das Weglassen der Mittelstation gut findet, ausser die Herren Schertenleib...

Was ich auch seltsam finde: In Laax wurde letzten Sommer die Vorab-Gondelbahn erneuert, wobei viele Teile der Vorgängerbahn übernommen wurden. Das wäre aus meiner Sicht sicherlich auch eine Lösung für die Schiferbahn gewesen und hätte so sicherlich auch Kosten eingespart.
 
Schöditaz schrieb:
Ich glaube es gibt niemanden, der das Weglassen der Mittelstation gut findet, ausser die Herren Schertenleib...

Was ich auch seltsam finde: In Laax wurde letzten Sommer die Vorab-Gondelbahn erneuert, wobei viele Teile der Vorgängerbahn übernommen wurden. Das wäre aus meiner Sicht sicherlich auch eine Lösung für die Schiferbahn gewesen und hätte so sicherlich auch Kosten eingespart.

Vollkommen richtig - das wäre eine Top-Lösung gewesen. Hat jemand Kontakt zu den Bergbahnen? Müsste man mal vorschlagen.
Die Mittelstation wäre so wichtig.
 
Ich fürchte, für eine komplette Änderung ist es zu spät. Die Verträge dürften längst unterschrieben sein, und ein Kurswechsel würde aufgrund der fälligen Konventionalstrafe sehr teuer werden. Über eine Mittelstation liesse der Hersteller der neuen Bahn sicher noch diskutieren, aber bei einem Ausstieg um die bestehende Bahn zu sanieren, würde er wohl völlig zu Recht auf die entsprechenden Punkte im Vertrag pochen.
 
Leider gibt es noch eine traurige Meldung, was das Infrastrukturelle in Davos-Klosters anbelangt: Der Strelagrat-Skilift wird nun nach 25 Jahren Stillstand abgebrochen. Ich war soeben vor Ort und sah, wie schon fast alle Stützen weg sind oder zumindest gefällt wurden... Sehr schade, denn ich hatte noch immer eine Resthoffnung, dass der Lift auch wieder reaktiviert werden könnte. So hätte das Schatzalp-Skigebiet stark an Attraktivität gewonnen...

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Bilck auf das einstige Trassee

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Zoom zur Bergstation. Das Lifthäuschen liegt am Boden, ebenso eine weitere Stütze...


Der Rückbau erfolgt just in dem Moment, in dem in Klosters der praktisch gleich alte Glatteggenlift sein grosse Revival feiert..
 
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