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Neues in Grächen

Auf der Webcam bei der Talstation in Grächen ist eine Seiltrommel mit dem aufgewickelten Seil der 8er Gondel zu sehen.
Warum wird das schon gewechselt? Ist etwas damit nicht in Ordnung?
 
paddington schrieb:
Auf der Webcam bei der Talstation in Grächen ist eine Seiltrommel mit dem aufgewickelten Seil der 8er Gondel zu sehen.
Warum wird das schon gewechselt? Ist etwas damit nicht in Ordnung?
Es wurde auf Garantie ausgewechselt, da man einen Fehler entdeckt hat.
 
salvi11 schrieb:
Wer also die alte Plattja Sesselbahn noch fahren will sollte sich sputen. Ihre Konzession läuft ende Saison aus.
Ist das ein Problem?? Andere baugleiche Anlagen haben mit relativ wenig Aufwand 25 Jahre bekommen.
 
Ja natürlich, Anlagen die auf festem Grund stehen bekommen noch 25 Jahre.. Auf dem Seetalhorn rutscht so einiges, schlimmer noch am Wannihorn. Unter anderem war das der Grund für die Stilllegung der zwei Anlagen am Wannihorn und ersatzloser Abriss der Seetalbahn.
 
Ich habe gerade erfahren, dass die DSB Plattja noch eine Konzession für bis ende Wintersaison 17/18 bekommen hat. Die Bergbahnen möchten die zwei Lifte an der Furgge ersetzen. Das Projekt Wannihorn scheint daher gestorben zu sein nehm ich an.
 
1. Strategische Handlungsfelder in den nächsten Jahren

Die Touristische Unternehmung Grächen AG hat folgende strategische Handlungsfelder und Projekte für die künftigen Jahre definiert.

Strategische Handlungsfelder 2014-2018

TUG Strategische Handlungsfelder



2. Handlungsfeld Touristische Infrastruktur

Die Erneuerung der touristischen Infrastruktur ist dabei die wichtigste und notwendigste Aufgabe. Nachdem seit dem Jahre 2009 in einem ersten Erneuerungsschritt die Hauptzubringerbahn Grächen-Hannigalp ersetzt, die Beschneiungsanlage erweitert und ein Kinderhort, ein Kinderrestaurant und ein 40'000m2 grosser Kinderpark neu gebaut wurden, sollen in einem zweiten Schritt weitere Anlagen ersetzt und das Gastronomieangebot erneuert werden. Dabei wird das bestehende Angebot quantitativ erhalten bleiben und qualitativ verbessert. Der Entwicklung im Schneesport und im Anspruchsverhalten der Gäste wird dabei grosse Beachtung geschenkt. Erholung, Wander- und Schneesportvergnügen gepaart mit kulinarischem Genuss inmitten eines einmaligen Panoramas vor den „Königen der Alpen" stehen dabei im Zentrum.

Das Ausbauprogramm beinhaltet folgende Elemente:

Neubau Sesselbahn Plattja – Erneuerung der bestehenden Anlagen
Laufende Erneuerungen der Beschneiungsanlagen & Pisten
Inszenierungen – Kinderpark
Totalsanierung und Umbau des Bergrestaurantes Hannigalp
Die Übernahme der Gastronomiebetriebe Hannigalp wird mittels eines Baurechts erfolgen. Die Führung wird in Form einer eigenständigen, 100%igen Tochtergesellschaft der TUG AG sichergestellt (siehe oben)..

Neubau Sesselbahn „Plattja"
Die Betriebsbewilligung der Sesselbahn Plattja konnte bis ins Jahr 2019 verlängert werden. Eine weitere Verlängerung ist sehr unwahrscheinlich. Es wird eine fixgeklemmte 4er Sesselbahn mit einer Förderkapazität von 1000 Pers/Stunde und einem Einstiegsförderband geplant. Die Linienführung wird geändert, indem die Talstation weiter nach unten versetzt wird in die Nähe der ursprünglichen Talstation der Sesselbahn Gabelhorn.

Erneuerung bestehende Anlagen
Die Konzessionen der Sesselbahnen Stafel und Bärgji laufen im Jahr 2016 aus. Um die Konzessionen wür die Weiterführung zu erhalten, sind Arbeiten an den bestehenden Anlagen notwendig. Gleichzeitig stehen Umbauten im Bereich der Antriebssyteme der Skilifte und Rückbauten von Anlagen an, welche nicht mehr in Betrieb sind.

Beschneiungsanlage & Pistenbau „Plattja"
Bis heute haben wir auf dem Gebiet Plattja keine fixe Beschneiungsanlage.. Nur mit sehr grossem personellen und materiellen Aufwand ist es möglich, diese Pisten zu beschneien. Im Ausbauprojekt ist der Bau einer Beschneiungsleitung und die Weiterführung der Piste bis zur neuen Talstation der Sesselbahn geplant.

Inszenierungen Familienpärke
Der Gast wünscht immer wieder neue Angebote und Inszenierungen. Diesem Bedürfnis wollen wir nachkommen und den Ausbau von Inszenierungen für Familien der 3 Generationen in Grächen und auf der Hannigalp weiter fortführen.

Gastronomie
Das vor über 40 Jahren gebaute Bergrestaurant Hannigalp ist in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Die Burgergemeinde hat nicht die Mittel, um Finanzierungen tätigen zu können. Mit der Übernahme der Gastronomiebetriebe durch die TUG Gastro AG wird diese Totalsanierung möglich sein.

Kosten
Die Kosten für diesen Ausbau werden wie folgt geschätzt:

Angaben in Tsd

2016-2017


Sesselbahn Plattja – Elektromech. Teil & Gebäude / Strecke

6‘000




Beschneiungsanlage & Pisten

2‘500

Beschneiungsanlage Plattja

2‘000

Pistenbau Plattja

500




Erneuerung bestehende Transportanlagen

380

Sesselbahn Bärgji

50

Sesselbahn Stafel

50

Skilift Paradiesli und Furggen

100

Demontage & Erneuerungen

180




Inszenierungen – Familienpark
 
Eine Reaktivierung des Wannihorns kann man nun wohl vergessen, oder?
 
Neuer Skilift in Grächen: Furggen 1 wird im Sommer 2020 ersetzt

Die Skilifte Furggen I (Skilift mit Tellerbügel) und Furggen II (2er-Bügellift) sind die ältesten Anlagen im Skigebiet Grächen und erschliessen das Gebiet "Furggen". Gleichzeitig verbinden sie die beiden Gebiete Hannigalp und Seetalhorn. Sie bilden die einzige Möglichkeit, das Gebiet Seetalhorn zu erschliessen. Die Pisten des Furggen-Hanges sind sehr beliebt. Die Förderkapazität beider Anlagen beträgt heute 1'800 Personen, 800 Personen beim Poma und 1'000 Personen
beim Bügellift. Der Furggen I-Lift ist windgeschützt und führt von der Hannigalp auf eine kleine Anhöhe unterhalb des Bergrückens. Der Bügellift Furggen II führt von der Hannigalp auf den Bergrücken und ist damit stärker dem Wind ausgesetzt. Der Furggen I Lift ist 61-jährig und sehr anfällig auf Störungen. Seit einem betrieblichen Zwischenfall im Winter 2019-20 ist der Betrieb eingestellt und die Betriebsbewilligung sistiert. Eine Neuaufnahme dieses Betriebes ist nur noch möglich nach einem allfälligen Umbau. Ein Umbau eines über 60-jährigen Skiliftes macht weder betrieblich noch finanziell Sinn. Aus diesem Grunde soll der Skilift im Sommer 2020 durch eine Ersatzanlage ersetzt werden.
Der neue Skilift soll am gleichen Standort wie der bestehende Skilift erstellt werden. Die Steigung lässt den Bau eines Skiliftes zu.

Dies hat folgende Vorteile:
1. Wir haben mindestens eine sichere Verbindung ins Seetal-Gebiet.
2. Das Trassee mit der Tal- und Bergstation
ist sehr windgeschützt, so dass auch bei
Wind noch dieser Skilift betrieben und die
Furggen-Pisten befahren werden können. So haben wir ein grösseres Angebot
bei Windverhältnissen zur Verfügung.
3. Der Skilift kann sehr gut benutzt werden
für Skirennen und Trainings des Skiclubs

Quelle: file:///C:/Users/u8599/Downloads/graechen-aktuell-sommer-2020.pdf
 
Schade. Wieder ein KSSL weniger im Wallis.
Aber immerhin baut man einen neuen SL. Das ist ja heute auch selten, macht aber ob der Windproblematik hier durchaus Sinn.
 
Der Lift war auch der letzte KSSL in der Deutschschweiz.
 
Na da ist wohl jemand klamm...
Das mit der windsicheren Verbindung ist natürlich Quatsch. Wenn der Furggen nicht mehr fährt fährt am Seetal schon lange nix mehr - sinnvoller wäre hier natürlich eine KSB... aber Geld ist eher Mangelware dort?
 
Vielleicht haben wir auch Glück und man hat sich wieder für einen KSSL (zB von GMM) entschieden, der wäre nämlich schnell UND windsicher ;-)
 
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