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Neues in Hinterstoder – Höss

finde ich auch extrem unrealistisch. die müßte ja die ganze warscheneckgruppe durchbohren
um dort eine verbindung zu schaffen für die es dann aber keine pisten gibt, also eigentlich keine
erweiterung des skiraumes. da würde eine wiedererschließung und verbindung der bärenalm an die höss
mehr sinn machen.
 
Das kann doch nicht deren Ernst sein. Das ist das dümmste was man machen kann. Lieber keine Skischaukel als so eine.
4,5 km Tunnel? Da fahr ich lieber mit dem Auto rüber
 
glaub kaum dass dafür ein investor zu finden sein wird

milchmädchenrechnung:

kosten 100mio.€
dh. da sollten an die 5-10mio.€ mehrertrag fließen, schließlich wollen investoren (normalerweise) auch wieder ihr geld sehen bzw. eine entsprechende verzinsung
wo sollen die durch den zusammenschluß herkommen?!
wären an die 1-300.000 zusätzliche tagestickets pro saison oder pro tag zusätzliche 700-2000 gäste bei ca. 150 skitagen

wo sollen die in den beiden "pimperl"skigebieten fahren?

hinterstoder ist doch bereits jetzt an we komplett zu

vor allem wirds für die tunnelbahn sehr strenge sicherheitsauflagen geben, da wird man mit 100mio.€ kaum auskommen

und auch die lfd. kosten werden auch nicht zu vernachlässigen sein

aber schau ma mal, die oben drüber version hat ja auch sehr viel heiße luft produziert


ein kurzer blick nach heiligenblut zur fleißalmtunnelbahn sollte warnung genug sein
 
p.s.

wenn man sich die topographie der beiden skigebiete ansieht, da ist wenig zusätzliches massenskitaugliches gelände zu finden
 
Hallo,

wenn man sich die Berichte durchliest, vor allem den aus der Kleinen Zeitung vom November, erkennt man finde ich schnell, dass das Phantasien von Kommunalpolitikern sind. Das rechnet sich nie und nimmer. Im Vergleich dazu ist die Flachauer 3S-Bahn ein Musterbeispiel an vernünftiger Planung.

MfG
Stefan
 
Hmm... verstehe hier die heftige Kritik nicht so ganz. Meiner Meinung nach doch deutlich sinnvoller als die 3S in Flachau mit der hier verglichen wird.
Die Kommentare auf der OÖN Seite sind doch ziemlich heftig. Tunnelbahnen funktionieren auch andernorts, warum also nicht auch hier? Oben drüber wurde ja bereits abgewürgt und jetzt regen sich alle über die unten durch Variante auf. Selbst wenn wir die Tunnelbahn weglassen, fände ich allein die Verbindung mit Vorderstoder schon recht interessant. Größenwahn kann man insofern vorwerfen, da auch ich nicht verstehe warum es gleich vier 10er EUBs sein müssen. Die beiden längeren Bahnen würden auch als 8er EUB reichen und die beiden kürzeren als 6er KSB. Man muss ich nicht immer gleich die Luxusvariante bauen damit es finanziell im Rahmen bleibt. Hinterstoder hat definitiv ein Problem und es muss sich langfristig was ändern. Das Gebiet punktet derzeit nur mit seiner Näher zum Zentralraum und genau hier liegt das Potential. Mit dem Städtedreieck Linz-Wels-Steyr hat man ein riesen Einzugsgebiet welches sich durch die Verbindung mit der Wurzeralm sicherlich noch Richtung Steiermark (Liezen) ausdehnen würde. Denn bei der Wurzeralm ist man ja sehr schnell, Höss ist da schon umständlicher, aber wer fährt schon nach Hinterstoder wenn er in ähnlicher Zeit nach Schladming fahren kann.
Derzeit ist das Gebiet allein mit den Tagesgästen aus dem Zentralraum heillos überlastet. Weihnachtsferien 2014/2015 bis zu 10km Stau bei der Anfahrt nach Hinterstoder und überfüllte Pisten. Dh. eine Erweiterung und ein neues Verkehrskonzept sind dringend notwendig, zumal die Parkplatzsituation in Hinterstoder selbst wenn Parkplätze frei sind schon äußerst suboptimal ist. Da wäre doch ein großer Parkplatz mit direktem Einstieg in Vorderstoder sehr gut. Das Kerngebiet ist ja derzeit recht gut ausgebaut und finanziell sollte auch was vorhanden sein, um Erweiterungen umzusetzen. Schafft man es gleichzeitig auch den Weltcup wieder dauerhaft nach Hinterstoder zu bringen müsste da doch riesen Potential vorhanden sein. Mit der richtigen Infrastruktur (Hotels, Therme...) und ein paar Maßnahmen auf der Wurzeralm, könnte man locker alles andere in OÖ übertrumpfen, derzeit tut man das aber nur beim Ticketpreis (funktionieren tuts trotzdem). Also mit einem guten Gesamtkonzept kann man meiner Meinung nach großes Potential entfallen und dass langfristig was geschehen muss, sollte klar sein.

Anderswo gibt's doch auch nicht diese "bloß nix verändern" Einstellung. Da wäre keine der heutigen Top-Regionen zu dem geworden was sie heute sind.

Hier noch ein paar interessante Worte des Bürgermeisters von Vorderstoder zum aktuellen Stand:
Die Machbarkeitsstudie für die geplante Skigebietserweiterung
mit einer möglichen Anbindung von Vorderstoder
an die Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm ist abgeschlossen
und in zehn Kapiteln von Fachleuten vorgeprüft
und begutachtet worden. Die Abteilungen des Landes
Oberösterreich wie Raumplanung, Naturschutz,
Wald- und Forstwirtschaft und Umweltanwaltschaft
wurden über diese Machbarkeitsstudie informiert.
Derzeit wird mit allen betroffenen Grundbesitzern
gesprochen, einige haben schon die vorläufigen Optionsverträge
unterschrieben und im nächsten Schritt
soll das zweistufige Widmungsverfahren gestartet
werden.
Gleichzeitig soll die strategische Umweltprüfung
beginnen und dann mit einer großen Umweltverträglichkeitsprüfung
abgeschlossen werden. Dann wird
sich zeigen, ob die Skigebietsverbindung möglich
und auch sinnvoll ist.
Mittlerweile gibt es entschiedene Gegner und begeisterte
Befürworter für die Skischaukel, die das bestehende
Naturschutzgebiet entgegen den ursprünglichen
Absichten nicht zerschneiden soll. Es werden
alle geplanten Aktivitäten und möglichen Auswirkungen
auf die Natur und Umwelt aber auch auf die Menschen,
die hier leben, doppelt und dreifach überprüft.
Wirtschaftlichkeit, Verkehr, Arbeitsplätze, Auswirkungen
auf die Region, alles wird erhoben werden.
Am Ende dieses Prozesses wird eine Entscheidung
durch die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG,
durch das Land Oberösterreich und auch durch die
Gemeinderäte der betroffenen Gemeinden fallen
müssen. Bis dahin wünsche ich mir und auch viele
andere eine sachliche und faire Diskussion.
 
Sicher will der Bürgermeister die Region ausbauen und Arbeitsplätze schaffen/sichern, aber ob diese Konzept auch wirklich langfristig Sinn macht ist für mich sehr fragwürdig.

Kurzer Denkanstoss: Hinterstoder ist jetzt schon überfüllt, na dann stell dir dass mal mit noch mehr Parkplätzen und mehr Zubringern vor!!! Ich kann mir nicht vorstellen, dass in dem Bereich genügend Pisten im Verhältnis zu den Liften geschaffen werden! Achja und an die Wurzeralm will ich gar nicht denken, mal stelle sich mal vor wenn die Menschmenge dann am Frauenkarlift steht, oder an der Standseilbahn :(
Bezüglich Schnee ist Vorderstoder nicht gerade besser als Hinterstoder und selbst dort ist ohne die Beschneiung keine ordentliche Talabfahrt möglich.
 
Hmm, wenn man sieht in welchem Tempo in der Vergangenheit Investition im einstelligen Millionenbereich vorgenommen wurden, frage ich mich wirklich wie sie 150 Millionen refinanzieren wollen. Okay, man kann vielleicht noch bei den geplanten Anlagen etwas sparen (bspw. durch eine KSB statt der EUB), aber ich weiß nicht wie sich diese Investitionssumme jemals amortisieren soll...
 
ich hab das auf die 3 bahnen zur steyrsbergreith bezogen. eine neuerschließung unter 1200m das finde ich dieser tage mutig ;)
 
Schneesicherheit nur auf die Höhenlage zu reduzieren ist allerdings auch nicht ganz richtig. Hat man doch erst heuer wieder gesehen. Obertauern bswp. musste den Saisonstart genauso verschieben wie Gebiete in tieferen Lagen. Schladming öffnet eine Talabfahrt auf 600m Seehöhe während in Gastein in Bereichen um 2000m so gut wie gar nix geht... Da spielen auch viele andere Faktoren eine Rolle wie Bodenbeschaffenheit, Lage usw. OK unter 500m gibt's so gut wie keinen Winter mehr, aber ob man sich nun auf 800m oder 1000m befindet macht doch so gut wie keinen Unterschied wenn man sich bestehende Gebiete ansieht, außer dass die Saison im Frühjahr kürzer ist. Im bestehenden Gebiet wurde doch auch vor nicht allzu lange Zeit eine neue Talabfahrt errichtet und es funktioniert.
 
da hast du schon recht.

aber es ist auch noch mal ein unterschied, ob man wie es im ennstal seit jahren gemacht wird,
aus image gründen schon lange bestehende, tiefer gelegene skigebietsteile zu saison beginn auf teufel komm raus befeuert,
damit man dann 2 lifte in betrieb nehmen kann.

oder ob man neu erschließt mit dem wissen, dass ohne massiver beschneiung in der vor- und nachsaison kaum was gehen wird.
noch dazu wo dieser teil als verbindung der bestehenden gebiete herhalten soll. kann mir kaum vorstellen,
dass das ganze einer halbwegs vernünftigen kosten nutzen rechnung standhalten kann.
 
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