Die Machbarkeitsstudie für die geplante Skigebietserweiterung
mit einer möglichen Anbindung von Vorderstoder
an die Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm ist abgeschlossen
und in zehn Kapiteln von Fachleuten vorgeprüft
und begutachtet worden. Die Abteilungen des Landes
Oberösterreich wie Raumplanung, Naturschutz,
Wald- und Forstwirtschaft und Umweltanwaltschaft
wurden über diese Machbarkeitsstudie informiert.
Derzeit wird mit allen betroffenen Grundbesitzern
gesprochen, einige haben schon die vorläufigen Optionsverträge
unterschrieben und im nächsten Schritt
soll das zweistufige Widmungsverfahren gestartet
werden.
Gleichzeitig soll die strategische Umweltprüfung
beginnen und dann mit einer großen Umweltverträglichkeitsprüfung
abgeschlossen werden. Dann wird
sich zeigen, ob die Skigebietsverbindung möglich
und auch sinnvoll ist.
Mittlerweile gibt es entschiedene Gegner und begeisterte
Befürworter für die Skischaukel, die das bestehende
Naturschutzgebiet entgegen den ursprünglichen
Absichten nicht zerschneiden soll. Es werden
alle geplanten Aktivitäten und möglichen Auswirkungen
auf die Natur und Umwelt aber auch auf die Menschen,
die hier leben, doppelt und dreifach überprüft.
Wirtschaftlichkeit, Verkehr, Arbeitsplätze, Auswirkungen
auf die Region, alles wird erhoben werden.
Am Ende dieses Prozesses wird eine Entscheidung
durch die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG,
durch das Land Oberösterreich und auch durch die
Gemeinderäte der betroffenen Gemeinden fallen
müssen. Bis dahin wünsche ich mir und auch viele
andere eine sachliche und faire Diskussion.