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Neues in Hoch-Imst – Imst

gab es denn eig. nie pläne, einen zubringer von imst unten bis zur talstation der momentanen dsb hochzubauen? die zufahrt ist ja weder massentauglich, noch schaut sie besonders winterfest aus. steil ist sie außerdem und geht quer durch die stadt imst durch
 
tom75 schrieb:
gab es denn eig. nie pläne, einen zubringer von imst unten bis zur talstation der momentanen dsb hochzubauen? die zufahrt ist ja weder massentauglich, noch schaut sie besonders winterfest aus. steil ist sie außerdem und geht quer durch die stadt imst durch

Immer mal wieder; musst nur die Vorseiten anschauen :wink:
 
ah ok icedtea danke für den tip ;)
war diesen sommer mal dort und da ist mir die beschwerliche anfahrt extrem aufgefallen...
 
Die neue Bahn scheint wohl ordentlich Besucher anzuziehen, zumindest im Sommer:

Nun dürften die skeptischen Stimmen leiser werden, denn das Resümee des ersten Sommers ist brillant: 27 Prozent Umsatzsteigerung gegenüber dem ohnehin besten Sommer aller Zeiten 2019, mehr als 20 Prozent Zuwachs an Fahrgästen.

https://www.krone.at/2852834

Nachtski wird es diesen Winter aber trotzdem erst einmal nicht mehr geben.
 
Wir waren im August sommerrodeln und haben gestaunt, ob der Massen, die dort sind. Die Bahn schaufelt alle weg, aber die Kasse und die Rodelbahn waren überlastet.
 
Die Imster Bergbahnen stellen den Nachtskilauf ein:

- Gründe lauf GF sind rückläufige Nachfrage, hohe Energiepreise und Umweltfrage
- Anfang der 2000er hatte man noch bis zu 1.200 Ersteintritte pro Nachtskilauf
- Im letzten Winter 50 bis max. 300 Ersteintritte
- Pro Nachtskibetrieb habe man mehrere tausend Euro draufgelegt, daher ist aus kaufmännischer Sorgfalt keine andere Entscheidung zu treffen
- Mittlerweile nutzen nächtlich mehr Tourengeher die Piste - allerdings kostenfrei
- Die alte Flutlichtanlage müsste erneuert werden, Kostenpunkt 1,5 Mio. €
- Zitat GF: "Man muss auch anerkennen, dass in Zeiten kostenintensiver Energie und erhöhter Sensibilität in Umweltfragen der nachskilauf etwas überholt ist"
- Es wäre nicht mehr zeitgemäß bei Nacht zu fahren, wenn am Tag die Sonne scheint

Quelle: Warum die Imster Bergbahnen dem Nachtskilauf das Licht ausknipsen
 
Ein Gemeinschaftsprojekt der Firma HTB, der Stadtwerke Imst und der Imster Bergbahnen zeigt, wie erneuerbare Energie im alpinen Raum optimal erzeugt werden kann. Mit einem patentierten System der HTB wurden Photovoltaikmodule auf den Lawinenverbauungen oberhalb der Alpjochbahn installiert.
Rund 30 bis 40 Prozent mehr Ertrag im Vergleich zu einer Anlage im Tal würden sich ergeben. Ein weiterer Pluspunkt des Gemeinschaftsprojekts von HTB, den Imster Bergbahnen und den Stadtwerken Imst: Der Strom wird direkt dort erzeugt, wo er auch benötigt wird.
Die innovative Nutzung bestehender Lawinenverbauungen ist auch ein Beispiel für nachhaltige Ressourcennutzung: Es werden keine zusätzlichen Flächen verbraucht, die Lawinenverbauungen werden doppelt genutzt, ohne ihre Schutzfunktion zu beeinträchtigen.
Quelle: Stromerzeugung am Berg
 
Umbau Untermarkter Alm: Diverse Umbauarbeiten wegen Brandschutz und Vergrößerung der Küche und Vergrößerung der Terrasse im Sommerbetrieb
 
Beim Thema Nachtrodeln verweist er jedoch auf klare Vorgaben: Die Strecke müsste entsprechend beleuchtet sein – was in Hoch-Imst derzeit nicht der Fall ist. Dafür wären zusätzliche Investitionen notwendig, die derzeit sowohl von den Bergbahnen als auch von den Eigentümern nur schwer zu stemmen wären.
Quelle: Ein guter Winter
 
Ein recht ausführlicher Bericht zum Erfolg des Ganzjahreskonzeptes:
Während viele kleine Skigebiete unter Druck geraten, setzen die Imster Bergbahnen konsequent auf ein Ganzjahreskonzept – mit starkem Sommergeschäft, regionaler Verankerung und dem Alpine Coaster Imst als wirtschaftlichem Motor. Ein Erfolgsmodell auch für andere Destinationen?
Quelle: Wie eine Kleinstbergbahn bestehen kann
 
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