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Neues in Hoch-Imst – Imst

Achterbahn soll Talfahrt stoppen

Der schneearme Winter hat den Abgang der Imster Bergbahnen weiter vergrößert. Die alpine Achterbahn soll der finanziellen Talfahrt ein Ende bereiten.

Von CLEMENS PERKTOLD
IMST. "Wir sind alle sehr stolz auf den raschen Baufortschritt und den schonenden Umgang mit der Natur bei diesem großen Projekt. Früher als geplant, können wir aller Voraussicht nach bereits Anfang August in Betrieb gehen", erklärt Franz Krismer, der als Geschäftsführer der Imster Bergbahnen zufrieden auf die Realisierung seiner Vision blickt.

Tatsächlich wurde beim Bau des 3535 Meter langen Schienenstranges samt Zubringerliftes von der Untermarkter Alm nach Hoch-Imst sehr viel Rücksicht auf Fauna und Flora genommen. Insgesamt 70 Kurven und 25 Wellen passen sich dem Gelände an und machen die rasante Talfahrt zu einem Erlebnis der besonderen Art.

Bürgermeister Gerhard Reheis, Stadtrat Gebi Mantl, GR Alfred Kaiser und TVB-Obmann Horst Friedl schlossen mit GF Franz Krismer am Mittwoch die letzte Gleisverbindung. "Wir alle erhoffen uns von diesem Projekt natürlich einen wesentlichen Impuls für den Sommertourismus. Aber auch für die Imster Bergbahnen soll es mit dieser Innovation nun wirtschaftlich bergauf gehen", meinte der Stadtchef. Derzeit finden die abschließenden Arbeiten an der Achterbahn statt, der Zubringerlift läuft bereits im Probebetrieb.

TVB-Obmann Horst Friedl will in den kommenden Monaten die touristischen Möglichkeiten der alpinen Achterbahn möglichst genau ausloten: "Derzeit ist kein Nachtbetrieb geplant. Wir rechnen aber mit einer Auslastung der Anlage an bis zu 200 Tagen im Jahr. Nun muss natürlich die richtige Vermarktung entsprechend viele Fahrgäste mit sich bringen." Lift und Achterbahn verschlingen insgesamt zwei Millionen Euro. Die durchschnittliche Fahrzeit wird rund zwölf Minuten betragen, als Höchstgeschwindigkeit gilt 40 Km/h.
von tirol.com
http://tirol.com/oberland/artikel_20030716_216449.html?UI=75d9413a6cd2198c0ded94ef04578e7b
 
Rettung für die Imster Bergbahnen

Es ist vollbracht: Ein Sanierungskonzept für die angeschlagenen Imster Bergbahnen steht. Manche Zustimmung steht aber noch aus.

Von GERHARD JÄGER

IMST. Kalt-warm war in der letzten Zeit für die Bergbahnen und den neuen Alpine Coaster angesagt. Bedingt durch den Coaster schnellten die Besucherzahlen zwar in die Höhe, doch auf der anderen Seite drohten dunkle Löcher in den Finanzen mit dem Konkurs. Jetzt scheint das abgewendet. Sparkasse Imst, Stadtgemeinde und Tourismusverband sind offenbar bereit, die Infrastruktur zu erhalten.


Als erstes rückte die Sparkasse bei einer Bilanzpressekonferenz gestern mit den Neuigkeiten heraus. "Wir werden unseren Beitrag zu dieser wichtigen Einrichtung in der Region leisten", erklärte Vorstandsvorsitzender Helmuth Pulai. Konkret: Die Sparkasse verzichtet auf 700.000 Euro. Mit diesem Schuldennachlass ist es aber noch nicht getan: "Wir wollen auch saubere Verhältnisse schaffen", sagt Pulai in Anspielung auf die personellen Verquickungen, die es zwischen Sparkasse und Bergbahnen gegeben hat. "Die Sparkasse wird ihre Anteile an den Bergbahnen um einen symbolischen Euro an die Stadtgemeinde verkaufen", erklärt Pulai.

Auch personelle Änderungen stehen an: Franz Krismer, Präsident des Sparkassenrates und geistiger Vater des Coasters, wird sich keiner Neuwahl mehr stellen. Gesundheitliche Probleme sind für ihn das Signal zum Rückzug. "Ich habe es mir lange überlegt, aber ich schaff das einfach nicht mehr. Ich werde jetzt meine Kraft ganz auf meinen Hotelbetrieb konzentrieren", erklärt Krismer.

Wer sein Nachfolger wird, steht noch nicht fest, die Wahl ist auf den 18. Februar angesagt. Ein möglicher Kandidat könnte aber Klaus Gstrein, Krismers bisheriger Stellvertreter, sein.
Aber nicht nur die Sparkasse trägt ihren Anteil bei. Der TVB Imst-Gurgltal, seit Anfang des Jahres durch Mils, Roppen und Schönwies verstärkt, bringt rund 220.000 Euro in das Sanierungskonzept ein.

Auch die Stadt Imst kommt zum Handkuss: Ebenfalls 700.000 Euro wird sie in die Bergbahnen einbringen, allerdings hat sie das meiste davon schon erledigt. "200.000 Euro für den Winterbetrieb und 363.000 Euro für den Start des Coasters haben wir schon eingebracht", erklärt Reheis, "wir müssen noch den Rest finanzieren." Die Entscheidung dafür fällt am Dienstag der Gemeinderat. "Angesichts der Situation ist das die beste Lösung", sagt Reheis. "Alles andere wäre das Ende der Bergbahnen."

Auch Stadtrat Gebhard Mantl, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bergbahnen, freut sich über das Konzept: "Eine optimale Lösung für die Zukunft. Der Betrieb ist gesichert und es wird auch notwendige Investitionen geben. Immer mit einem klaren Ziel vor Augen: Coaster und Bergbahn sollen sich selber erhalten und nicht mehr die Finanzen der Stadt belasten."


2004-02-06 17:12:47
 
hm.. vielleicht sollte ich aus solidaritätsgründen Anfang März mal wieder einen Nachtskitag in Imst einlegen ...

obwohl das vor 2 Jahren gar nicht so günstig war...
 
Imster Bergbahnen wollen ihre Beschneiungsanlagen erweitern

Die Imster Bergbahnen sind wahrscheinlich die einzige Bahn in Tirol, die seit Jahren ein vollkommen genehmigtes BeschneiungsProjekt hat - ohne es zu bauen. Seit dem Jahre 1998 liegen die Genehmigungen auf dem Tisch, bislang fehlte aber daf+r das nötige Kleingeld.

Jetzt brennt der Hut. Wenn bis zum Sommer das Projekt nicht gebaut ist, verfallen die Genehmigungen. "Wir müssten das gleiche Projekt dann noch einmal einreichen, das wäre völliger Unsinn", erklärt Bergbahnen-Geschäftsführer Bernhard Schöpf. "Außerdem weiß man ja nie, ob man es in dieser Form noch einmal genehmigt kriegen würde. Seit 1998 hat sich doch einiges geändert."

Das Projekt geht aus von einem Speicherteich, der in der Nähe der Latschenhütte errichtet würde und ein Fassungsvermögen von etwa 1300 Kubikmetern Wasser hätte. Das Wasser würde bezogen aus dem Malchbach, "maximal 25 Sekundenliter dürften wir entnehmen", erläutert Schöpf. Auf einer Länge von etwa 1500 Metern müssten jeweils zwei Rohre verlegt werden, dazu kommen Elektrokabel und Hydranten. Und auch Schneekanonen. "Etwa vier Stück würden wir brauchen", erklärt Schöpf.

Die neue Beschneiung wäre dringend notwendig. "Bis jetzt haben wir punktuell beschneit, wir kommen aber um eine flächendeckende Beschneiung nicht herum", stellt Schöpf klar.

Das Problem ist wie immer das Geld. "Das Projekt kostet etwa 500.000 Euro", weiß Schöpf. Ein Teil davon wird die Bergbahn selbst beisteuern. "Das ist im Sanierungskonzept auch vorgesehen", sagt der Geschäftsführer. Einen genauen Betrag kann er aber nicht nennen.

Positive Signale kommen auch von der Stadt Imst und dem Tourismusverband. "Wir stehen zu den Bergbahnen", sagt Bürgermeister Gerhard Reheis. "Was machbar ist, werden wir machen."

Auch TVB-Obmann Horst Friedl sieht in dem Projekt eine "Notwendigkeit. Man muss jetzt einmal schauen, wieviel jeder beitragen kann und wieviel Förderung vom Land kommt. Dann wird man sehen, ob es realisierbar ist. Aber sicher wird der TVB auch seinen Teil leisten."
www.tirol.com
 
Imst hat einfach nur Pech. Nun zwickt die Wopfner 2KSB:

Rekordwinter: Geldregen für Imster Skischaukel

Die Imster Lifte verzeichnen heuer einen Rekordwinter. In die Freude mischt sich aber auch die Sorge um die Bewältigung künftiger Aufgaben.

Bernhard Schöpf, Geschäftsführer der Imster Bergbahnen, freut sich über eine noch nie dagewesene Bilanz zum Ende der Wintersaison: "Die Schneelage und damit auch das Tagesgeschäft waren heuer wirklich ideal. Schon im vergangenen Winter haben wir ein Rekordergebnis erreicht, das wir nun noch übertrumpfen konnten.

Die vielen Initiativen und Kooperationen haben uns zudem das Jännerloch weitgehend erspart." Der Seilbahner warnt jedoch vor zuviel Euphorie, immerhin gilt es in den kommenden acht Jahren, den Sanierungsplan zu verfolgen. Gleichzeitig drängen sich neue und notwendige Investitionen auf, um auch weiter konkurrenzfähig zu bleiben.

"Wir müssen die erweiterte Beschneiungsanlage bis August fertiggestellt haben, da ansonsten die Bewilligung verfällt. Insgesamt ist dabei ein Investitionsvolumen von 500.000 Euro zu bewältigen.

Land, Stadt, Tourismusverband und natürlich auch die Bergbahnen werden sich den Brocken aufteilen, wir haben entsprechende mündliche Zusagen von unseren Partnern", erklärt Schöpf.

Mit der flächendeckenden Beschneiung, einer zusätzlichen Wasserfassung und dem Mietkauf von mindestens vier weiteren Schneekanonen ist es aber noch nicht getan.

Neben der Erweiterung des Spielplatzes und den unvermeidlichen Revisionsarbeiten wollen die Touristiker auch im Apres-Ski-Bereich neue Angebote schaffen.

Sorgenfalten bereitet Schöpf jedoch die obere Sektion des Imster Skigebietes. Der veraltete Lift erfüllt zwar noch die Sicherheitsauflagen, spätestens in fünf Jahren muss die Aufstiegshilfe aber ersetzt werden. Dass dabei wieder Millioneninvestitionen auf die Bergbahnen zukommen, versteht sich von selbst.

Für Schöpf ist klar: "Es kommt ganz sicher nur eine neue Bahn in Frage. Derzeit prüfen wir, ob wir nicht den Lift der unteren Sektion in den oberen Abschnitt verlegen könnten, um dann von Hoch-Imst aus eine kombinierte Sessel-Gondelbahn zu installieren. Der alte Lift wird durch den Verschleiß immer teurer, eine Lösung sollte bald angedacht werden."

Zwar ist der Alpine Coaster im heurigen Winter etwas hinter den Erwartungen zurück geblieben, immer noch sorgt die längste Alpen-Achterbahn der Welt aber für einen respektablen Jahreschnitt von mehr als 130.000 Fahrten.

Der in Hoch-Imst ansässige Club Alpin will nun als erweitertes Angebot direkt neben dem Coaster eine Sommertubing-Bahn bauen.

Alpin-Chef Markus Überbacher meint: "Wir wollen uns als familienfreundliches Erholungsgebiet während des ganzen Jahres profilieren, dazu gehört selbstverständlich ein entsprechendes Angebot. Mit der geplanten Tubing-Bahn und vielen anderen Spielmöglichkeiten sollte uns das gelingen. In die 100 Meter lange Bahn werden wir 30.000 Euro investieren."

Schon im heurigen Sommer wartet also ein wesentlich erweitertes Freizeit-Angebot auf die Besucher in Hoch-Imst.

http://www.tirol.com
 
hat jemand Bilder wie man da mit em SL wieder hoch kommt ?
 
TITLIS schrieb:
hat jemand Bilder wie man da mit em SL wieder hoch kommt ?
Mit dem SL werden nur die Schlitten transportiert. Die Fahrgäste fahren mit dem 2-CLD.
 

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Nach einem Defekt der oberen Sektion, zu dem es keine oder nur sehr schwer Ersatzteile geben soll, überlegt man nun einen Ersatz:

Erneuerung des Imster Sessellifts ist bald fällig

Ein technischer Defekt stoppte die obere Sektion der Imster Bergbahnen. Dieser machte deutlich: Die Zeit für den Lift läuft ab. Die Zukunft ist des Lifts ungewiss.

Mit dem Notbetrieb konnten alle Fahrgäste nach dem Defekt an ihr Ziel gebracht werden. "Probleme mit der Sicherheit hat es nie gegeben", beruhigt Bergbahnen-Geschäftsführer Bernhard Schöpf. Dafür tauchten dann andere Probleme auf - und die hatten es in sich.

Die Fehlersuche gestaltete sich schwierig und langwierig. Schließlich war klar, dass ein Kurzschluss dafür verantwortlich war. "Ein Ventil und drei Schalterplatinen wurden zerstört", schildert Betriebsleiter Gerhard Neurauter.

Ersatzteile ausleihen
Guter Rat war teuer, denn die Firma, die die Schalteranlage des 22 Jahre alten Liftes hergestellt hat, gibt es nicht mehr. Ihre Mitarbeiter wurden zwar vom Liftriesen Doppelmayr übernommen, die Ersatzteile werden aber nicht mehr hergestellt.

Schöpf und Neurauter machten sich auf die Suche und wurden fündig. "Das Ventil haben wir in einem Lager in Oberösterreich gefunden", erzählt Neurauter. Die drei Platinen bekamen die Imster Bergbahnler von Kollegen in Vorarlberg - allerdings nur geliehen. Damit ist ein vorläufiger Betrieb sicher gestellt.

Schöpf und Neurauter können sich weiter auf die Suche nach den begehrten Schalterplatinen machen. Wie das geht? "Wir rufen einfach alle Bahnen durch, die denselben Lift haben und hoffen, dass wir irgendwo etwas bekommen", schildert Schöpf die etwas unübliche Einkaufstour.

Seit gestern ist der Lift wieder in Betrieb, "nachdem wir am Dienstag noch im Probebetrieb gefahren sind", sagt Neurauter. Dass es aber nicht immer so weitergehen kann, ist den Verantwortlichen klar. "In fünf bis sieben Jahren werden wir den Lift erneuern müssen", spricht Aufsichtsratsvorsitzender Gebhard Mantl Klartext.

Ein dicker Brocken, der auf die Imster Bergbahnen und damit auch auf die Gemeinde Imst und den Tourismusverband Imst und Umgebung zukommt. "Erste Gespräche mit Doppelmayr laufen bereits", berichtet Schöpf. "Wir müssen zuerst ja grundsätzlich einmal wissen, welche Möglichkeiten wir haben und was das kostet."

Keine Alternative
Vor allem die Frage nach den Kosten dürfte den Verantwortlichen schwer im Magen liegen - doch eine Alternative gibt es wohl nicht. "Nur die Steuerung auszutauschen würde schon 300.000 Euro kosten", weiß Schöpf.

Eine mögliche Erneuerung des Liftes wirft aber noch mehr Fragen auf. "Man muss sich dann sicher überlegen, ob man nur die obere Sektion oder schrittweise den ganzen Lift erneuert", blickt Mantl in die Zukunft.

Schöpf würde sich einen Lift "von ganz unten bis aufs Joch" wünschen. Dass das aber wohl nur sehr schwer zu finanzieren sein wird, weiß auch er.
Quelle: TT
 
Imst: Kleiner Bruder für Alpine Coaster in Planung

Das Projekt City Coaster geistert schon längere Zeit durch Imst. Doch es scheint konkreter zu sein, als allgemein vermutet wurde.

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Beim Würtenbergerhaus soll die Talstation entstehen.
Bild: Jäger


In Hoch-Imst endet der Alpine Coaster. Dort könnte in Zukunft der City Coaster starten - und die Leute direkt in die Stadt bringen. Ziel: Das so genannte Würtenbergerhaus mitten im Zentrum, wo Gemeinderat und Bauunternehmer Hans Strobl schon längere Zeit ein Einkaufszentrum plant.

Der City Coaster wäre einen Kilometer kürzer als der Alpine Coaster, dafür wird von überdachten Schlitten geredet, um ihn auch bei Schlechtwetter oder im Winter attraktiv zu machen. Die Schlitten würden mit einem Transportlift wieder nach Hoch-Imst gebracht, ein Personenlift ist aber jenseits jeder realistischen Finanzierungsmöglichkeit. Da müssten die Verantwortlichen auf Shuttle-Busse zurückgreifen.

Hinter der Idee stehen vor allem zwei Namen: Hans Strobl und Franz Krismer, der geistige Vater des Alpine Coasters. "Es werden derzeit sehr ernsthaft Gespräche geführt", bestätigt Strobl. Namen von möglichen Finanziers für das 3-Millionen-Euro-Projekt will er noch nicht nennen, "aber es sind einige kompetente Imster Wirtschaftstreibende mit dabei, die hier einen klaren Impuls für die Innenstadt setzen wollen."

Politik raushalten
Dass das Projekt ohne großes Aufsehen so weit gediehen ist, ist Strobl recht. "Ich wollte die Sache aus der Politik raushalten", erklärt er und bekennt: "In der Politik konnte ich nicht viel weiterbringen, gegen Mehrheiten im Gemeinderat kann man sich eben schlecht durchsetzen. Das ist Demokratie, das ist zu akzeptieren." Jetzt seien aber Leute gefunden worden, die "ernsthaft da­ran denken, Geld für ein Projekt in die Hand zu nehmen. Die Stimmung ist gut."

Das freut auch Krismer, der sich beim City Coaster als "Anschupfer" bezeichnet. Angst, dass man sich mit einem zweiten Coaster im eigenen Haus Konkurrenz macht, hat Krismer nicht. "Die Menschen wollen immer alles haben. Wenn ich eine Hauptspeise koche, vergeht ihnen die Lust an einer Nachspeise auch nicht", plaudert der Sternen-Wirt aus seinem Erfahrungsschatz.

Die Reaktionen auf das Projekt sind durchaus positiv. Helmut Walch, Sprecher der Interessensgemeinschaft Imst Stadt (IGIS), würde sich freuen, wenn es zustande kommt: "Das kann uns nur recht sein."

Neue Strukturen
TVB-Chef Horst Friedl freut "jede Initiative für die Innenstadt. Wir sind um jede Belebung froh." Das ist auch Bürgermeister Gerhard Reheis, allerdings nur bei einer privaten Finanzierung, denn aus der Gemeindekassa sei das nicht zu bezahlen. Dort habe man noch viel mit dem Sanierungskonzept der Bergbahnen zu tun. "Zudem sind die Lifte der Bergbahnen alt, Erneuerungen stehen an, darauf müssen wir uns vorbereiten", so das Stadtoberhaupt. Reheis kann sich in Zusammenhang mit dem aktuellen Projekt auch ganz neue Strukturen in Hoch-Imst vorstellen. "Vielleicht haben die privaten Investoren ja Interesse an den gesamten Bergbahnen und am Alpine Coaster. Da kann man über alles reden."
Quelle: TT
 
Es gibt doch auch für den Alpin Coster die Möglichkeit mit den Schlitten wieder rauf zu fahren, oder? Ich glaube das ist in Oberstdorf so.
 
Ja, ist an der Wasserkuppe auch so.
 
aber dort würde das Gelände zu steil werden vermute ich jetzt einfach mal so....
Trotzdem: Mit Shuttle Bussen? Ist da (auf Dauer) nicht eine (von mir aus auch einfache 2KSB) Seilbahn nicht besser und vor allem attraktiver?
 
hast du dir schon einmal die streckenlänge auf einer topo karte angeschaut?
(ich empfehle GMPAS Pedometer!) die Luftlinie dieser Bahn wäre (wenn sie vom Johannesplatz beginnt) knapp 1.4 - 1.6km bis zur Talstation der heutigen Bahnen. Wenn du mir sinnvoll begründen kannst, warum diese Bahn (wenn es so etwas denn gäbe, also nicht Shuttleservice!) als fixe SB ausreichen würde (würde sie im Winter doch auch einen Zubringer in das Skigebiet darstellen und die Zufahrtsstraße entlasten...), dann ziehe ich meinen Hut vor dir.
 
Das kommt darauf an. Auch 1.4 Killometer fahre ich im Sommer gern mal in einer fixen Bahn. Kuppelbare werden ja sogar im Sommer verlangsamt um das Erlebniss zu verlängern. Und im Winter kann ich das einmal am Tag auch machen. Wenn die Bahn aber eine vernünftige Piste bekommt, dann hast du natürlich Recht. Ansonsten sind die Mehrkosten für eine kuppelbare Bahn nicht zu verachten und lohnen sich nicht.
 
Entschuldige bitte, aber das ist völliger Quatsch:

als Sommerbahn kämen nach deiner Betrachtung folgende Bahntypen (fix!) in Betracht:

1. GUB -> auf Grund der Taktfolge heutzutage eigentlich unzumutbar, kann man auch gleich eine EUB bauen (=kuppelbar von dir aus als nicht möglich/nötig angesehen)

2. SB (2SB, 4SB, 6SB) -> auf Grund der Sommerfahrten vollkommen ungeeignet, will man doch sicherlich auch Kinder und ältere Leute (Rollstuhlfahrer, Behinderte) mit dem möglichst geringen Aufwand befördern. Das Problem hierbei ist dass eine SB, auch wenn sie kindersicher ist (Jungholz) immer eine höhere psychische Hemmschwelle für Senioren, Kinder und allen anderen feinfühligen Benutzergruppen hat als eine Anlage mit geschlossenen FBM (-> daraus ergibt sich für deine Betrachtung wieder die GUB)/(in der Gondel habe ich keinen Fahrtwind, keine Tiefblicke direkt unter mir, etc.).
Ich habe z.B. in Immenstadt bzw. im Montafon bzw. in Brand bzw. am Hasenhorn (auch Coaster) schon mehrmals folgende Probleme beobachten können als es um Sommerbetrieb mit einer Sesselbahn ging:
1. Person traut sich nicht
2. Person ist zu klein um alleine einen Sessel zu nehmen, hat aber keinen dabei der mit ihr hochfährt (Beispiel: Familie, 3 Kinder). Da "muss" dann ein Fremder herhalten, der sich des Kindes annimmt.
3. Person fährt wegen der Luftigkeit nicht mit der Anlage (Das ist mir zu hoch, da kann man unter dem Bügel durchfallen...)
4. Rollstuhlfahrer können nur nach Stop und Umbau (Sessel klappen, reinsetzen, auf Lastkorb für Stuhl warten) der Anlage befördert werden.

Die oben genannten Punkte sind also (wenn es für Imst denn zu einer solchen Anlage kommen sollte/könnte) als mehr als schlagend zu werten. Ausserdem kann man den Zubringercharakter der Anlage in das bestehende Skigebiet noch besser hervorheben, wenn man eine Anlage mit geschlossenen FBM wählt. Hieraus ergibt sich für mich die einzig mögliche Wahl als Combo Anlage. Sprich Sessel und geschlossene FBM. Von mir aus auch als eine reine Gondelbahn aber nie (!!!) als SB.

Natürlich ist die Finanzierung einer SB günstiger. Aber selbst wenn die Anlage KEINE Abfahrt bis in die Innenstadt (dort befindet sich nämlich das Würtenbergerhaus) bekommt (wovon ich ausgehe...) wäre für mich die einzig umsetzbare Lösung die oben genannten Typen.

(ein weiteres Kuppelbar Beispiel findest du übrigens am Feldberg, wo man sogar die "Doppelinvestition in Sessel und Kabinen getätigt hat und diese im Sommer-/Wintersystem getrennt betreibt (Gondel Sommer/Sessel Winter)

Zum "einmal am Tag" noch etwas: die Coaster leben von Einmalfahrten genauso wie von Mehrfahrkarten (Dreiertickets...), welche in etwa zu 25% verkauft werden!

Daher halte ich diese Begründung wie auch deine restliche Aussage für äusserst fadenscheinig und um es auf Deutsch zu sagen: Humbug!

Grüße,
Flo
 
Du selbst hast aber gesagt, dass eine KDSB reicht. Und das mit dem nur einmal am Tag fahren bezog sich bei mir nur auf den Winter. Ich bleibe dabei, ohne Piste kann man das Geld besser investieren. Das Geld spielt eben eine sehr wichtige Rolle und die Mehrkosten für eine kuppelbare Bahn sind nicht gering.
 
Du selbst hast aber gesagt, dass eine KDSB reicht. Und das mit dem nur einmal am Tag fahren bezog sich bei mir nur auf den Winter. Ich bleibe dabei, ohne Piste kann man das Geld besser investieren. Das Geld spielt eben eine sehr wichtige Rolle und die Mehrkosten für eine kuppelbare Bahn sind nicht gering.

die 2KSB war gedacht als
a) mit Haube (= relativ geschlossenes FBM)
b) vor allem als Kapazitätsbeispiel! Mehr braucht es da nicht, dass es keine 2KSB wird, sollte ja auch klar sein....

Das mit dem nur einmal am Tag fahren bezieht sich nur auf den Winter? Auch im Winter würde die Anlage sehr wohl von Mehrfahrern genutzt (Wo ist der Unterschied (klar, warm angezogen!) ob ich im Sommer halbnackich oder im Winter gut eingemummelt den Berg runterfahr?

Der letzte Satz macht für mich dann überhaupt keinen Sinn. Ich dachte dir sei klar (wie aus dem Bericht hervorgeht) dass an eine Zubringeranlage zum Coaster derzeit gar nicht gedacht wird, eben weil das Geld fehlt. Meine Vorraussetzung für den Post war eben, dass das Geld da wäre(!), sonst ists klar, dass man gar keine (auch keine SB) Anlage bauen kann/wird.

Und die Mehrkosten für eine kuppelbare Bahn sind sehr wohl im Griff zu halten (Siehe Sauerland, Siehe "kurze Anlagen" in den Alpen). Das Gegenteil wäre hier in Imst (welches ich als "aufstrebenden" Tourismusort sehe (Begründung: Wenn Tunnel fertig ist, der durch das Tal führt, hat man dort deutlich mehr Ruhe, Interessantes Gebiet, Interessante Destination im Sommer (Rosengartenschlucht, Klettersteige, Wanderungen, Coaster, Hahntennjoch (Biker) als auch im Winter (zentrale Lage zwischen wichtigen Ski-Destinationen (Pitztal, SFL, Kaunertal, Arlberg, alles kurz zu erreichen!)) der Fall. Eine kuppelbare Anlage bringt einen zentralen Zubringer aus dem Dorfkern, und damit auch eine Belebung des selben (klar, das macht eine fixe auch in Gewisser Weise...., ist also Anlagenunabhängig!)
Deshalb würde ich es auch nicht verstehen, wenn man unter dem Vorwand, keine Finanzierungspartner zu finden nur eine Anlage mit Shuttle Betrieb finanzieren kann/wird. Das macht für mich keinen Sinn, ein solcher Partner sollte sich gerade in Imst relativ einfach finden lassen.

Gruß,
Flo
 
Ich dachte, du beziehst dich darauf, dass die Betriebskosten für ein Busshutle auch sehr hoch sind. Wie gesagt, ich habe ja die Einschränkung gemacht, wenn die Bahn im Winter nicht für Wiederhohlungsfahrten taugt. Ich kenne das Gelände dort ja nicht.
 
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