Pirchkogel als Tor vom Kühtai nach Hochötz
Der Umweltsenat will die Frage nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) abgeklärt wissen.
Die Erweiterung des Kühtaier Skigebietes (Gemeindegebiet Silz) in Richtung Pirchkogel und Feldringer Böden beschäftigt seit Jahren die Tiroler Politik. Während der Zubringer von Silz, also dem Inntal, hinauf auf den beliebten Skitourenberg "gestorben ist", bleibt die Erweiterung in Richtung Hochötz mit zwei Liftanlagen weiterhin im Rennen.
Das Amt der Landesregierung hatte zu diesem Projekt festgestellt, dass es keiner UVP bedürfe. Der Landesumweltanwalt hatte dagegen beim Umweltsenat in Wien berufen und erhielt Recht: Binnen der nächsten drei Monate muss nun die erste Instanz abklären, ob die benötigten Flächen nicht doch eine UVP nach sich ziehen könnten.
Der Umweltsenat ging nämlich davon aus, dass dieses Projekt nun in abgeänderter Form eingebracht wurde. Inhaltlich sagt das Urteil nichts über die Möglichkeit einer Bewilligung aus. Es wurde nur die Form des Antrages beanstandet.
Die "Inntalbahn" hingegen findet bei Naturschutzlandesrätin Anna Hosp keinen Gefallen: "Das ist eine Neuerschließung und damit nicht bewilligbar."
Die nun angestrebte Erweiterung, so Kritiker, sei ein Schritt zum Zusammenschluss mit Hochötz.