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Grüne Kritik an Pirchkogel-Plänen
Schwere Geschütze fährt die Außerferner Landtagsabgeordnete Maria Scheiber gegen BM Arnold Hirn aus Silz auf. Grund ist das Pirchhkogel-Projekt.
SILZ (pele). Scheiber reagiert in einer Aussendung auf den gestrigen Bericht in der TT. Hirn hatte darin erklärt, dass er sich vom Land ein positives Signal für die Realisierung der Erschließung des Pirchkogels erwartet.
Für Scheiber schlicht ein Unding: "Der Silzer Bürgermeister glaubt offensichtlich, dass in Tirol ein abgelehntes Projekt nur oft genug neu eingereicht werden muss, um irgendwann doch genehmigt zu werden. Schon vor zwei Jahren wollte Hirn den Lift erzwingen - mit einem Kuhhandel. Silz hätte Standort für eine zentrale Müllverbrennung werden sollen, wenn gleichzeitig der Lift gebaut worden wäre."
Für Scheiber ist klar, dass es beim Nein zum Pirchkogel-Projekt bleiben muss. "Es handelt sich dort um eine äußerst wertvolle Urlandschaft mit zahlreichen Seen, kleinen Bächen und Feuchtgebieten. Die Umweltanwaltschaft hat im Zuge der Erstellung der Seilbahngrundsätze 2000 festgestellt, dass jede Errichtung einer Skipiste eine schwere Beeinträchtigung für dieses ökologisch empfindliche Gebiet wäre. Außerdem würde das Projekt das Biosphärenreservat Gossenköllesee gefährden", führt Scheiber aus.
Hirn lassen die Aussagen der Abgeordneten freilich kalt. "Was die Dame aus dem Außerfern von sich gibt, interessiert mich vorne und hinten null und gar nicht. Sie sollte vielleicht einmal erkennen, dass Tirol zum Glück nicht von den Grünen regiert wird, sondern dass andere Gruppierungen weit mehr zu sagen haben. Dass Scheiber und Co. gegen jedes Projekt sind, weiß eh jeder", fährt Hirn seinen verbalen Konter
Was die Dame aus dem Außerfern von sich gibt, interessiert mich vorne und hinten null und gar nicht. Sie sollte vielleicht einmal erkennen, dass Tirol zum Glück nicht von den Grünen regiert wird
dass Tirol zum Glück nicht von den Grünen regiert wird
"Es handelt sich dort um eine äußerst wertvolle Urlandschaft mit zahlreichen Seen, kleinen Bächen und Feuchtgebieten. Die Umweltanwaltschaft hat im Zuge der Erstellung der Seilbahngrundsätze 2000 festgestellt, dass jede Errichtung einer Skipiste eine schwere Beeinträchtigung für dieses ökologisch empfindliche Gebiet wäre. Außerdem würde das Projekt das Biosphärenreservat Gossenköllesee gefährden"
noch net! war doch mal geplant den 8EUB vom inntal zur schöngampalm zu bauen.da die ja vom "Talboden" aus nicht mit einer Gondel erschlossen sind
miki schrieb:Was die Dame aus dem Außerfern von sich gibt, interessiert mich vorne und hinten null und gar nicht. Sie sollte vielleicht einmal erkennen, dass Tirol zum Glück nicht von den Grünen regiert wird![]()
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Ein Mann nach meinem Geschmack der Herr BM Arnold Hirn aus Silz! Obwohl ich gerade erst von seiner Existenz erfahren habe!
Kühtai: Zankapfel Pirchkogel-Projekt
Die Grüne Landtagsabgeordnete Maria Scheiber attackiert den Silzer Bürgermeister Arnold Hirn.
Mit einer Aussendung reagierte Scheiber auf einen Bericht in der „Tiroler Tageszeitung“, in dem erklärt wird, Hirn erwarte sich vom Land ein positives Signal für die Realisierung der Erschließung des Pirchkogels. Für Scheiber der Anstoß zu folgenden Verbalattacken: „Der Silzer Bürgermeister glaubt offensichtlich, dass in Tirol ein abgelehntes Projekt nur oft genug neu eingereicht werden muss, um irgendwann doch genehmigt zu werden. Schon vor zwei Jahren wollte Hirn den Lift erzwingen - mit einem Kuhhandel. Silz hätte Standort für eine zentrale Müllverbrennung werden sollen, wenn gleichzeitig der Lift gebaut worden wäre.“ Für die Grüne Abgeordnete steht fest, dass es bei dem Nein zum Projekt Pirchkogel bleiben muss, da es sich um eine „äußerst wertvolle Urlandschaft mit zahlreichen Seen, kleinen Bächen und Feuchtgebieten“ handle.
Im Zuge der Erstellung der Seilbahngrundsätze 2000 hat die Umweltanwaltschaft festgestellt, dass eine Skipisten-Errichtung eine schwere Beeinträchtigung für das ökologisch empfindliche Gebiet wäre. Ungeachtet dessen weiß sich Bürgermeister Hirn gegen die Verbalattacken zu wehren: „Was die Dame aus dem Außerfern von sich gibt, interessiert mich absolut nicht. Sie sollte vielleicht erkennen, dass Tirol nicht von den Grünen regiert wird, sondern dass andere Gruppierungen weit mehr zu sagen haben. Dass Scheiber und Co. von vornherein gegen jedes Projekt sind, ist ohnehin bekannt.“
Info: Projekt Pirchkogl - Feldring
8-er Kabinenbahn
8-er Sessellift
Alpin-Forum|LSAP schrieb:och tyrolens, ich denke inzwischen kann man auch eine Müllverbrennungsanlage so anlegen, dass der Müll am Stadtrand in ner abgelegenen Ecke verbrannt wird. Die Emissionen sollten sich auch in Grenzen halten. Und zur Not baut mans unterirdisch, damit die Landschaft nich zu verschandelt wird.
Was wäre dagegen denn ein Anschluss an ein großes Skigebiet (was Kühtai ja bis dahin dann ist (Hochötz!)
miki schrieb:Apropos Müllverbrennungsanlagen: in Frankreich hat man damit offensichtlich wenig Probleme, eine kleine steht sogar im Belleville - Tal, etwa 1 km unterhalb von Les Menuires! Dort wird der Müll von Thorens und Menuires verbrannt.
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