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Neues in Malbun (LIE)

jul

Nebelhorn (2224m)
von http://www.seilbahn.net

Lichtenstein: Malbun wird modernisiert

Die Regierung hat einen Finanzbeschluss von 13 Mio. Franken zum Bergbahnenprojekt zur Erhaltung des Naherholungsgebietes von Malbun zuhanden des Landtags verabschiedet. Mit dem vorgeschlagenen Bergbahnenprojekt soll die Basis gelegt werden, um das Gebiet Malbun mit den heutigen Nutzungsmöglichkeiten zu erhalten und eine erfolgreiche Entwicklung zu ermöglichen.

Die vorgeschlagenen Massnahmen stehen im Einklang mit dem "Entwicklungs- und Erhaltungskonzept für das Berggebiet" vom Mai 2000, welches im September 2000 vom Landtag genehmigt worden ist.

Keine Kapazitätserweiterung

Das neue Konzept sieht keine Kapazitätserweiterungen vor und stellt sich wie folgt dar:

Die alten Schlepplifte Täli und Pradamee (37 bzw. 26 Jahre alt) werden abgebrochen. Die 24-jährige Zweiersesselbahn ins Täli wird durch eine moderne kuppelbare Sechsersesselbahn ersetzt. Zudem wird der veraltete Schlepplift auf das Hochegg (44 Jahre) durch eine moderne kuppelbare Vierersesselbahn ausgetauscht. Die beiden letztgenannten Anlagen stellen auch in Zukunft das Rückgrat für den Skisport im Malbun dar. Eine gemeinsame Talstation bildet einen zentralen Treffpunkt und bringt gleichzeitig entsprechende Kosteneinsparungsmöglichkeiten. Diese gemeinsame Talstation soll zwischen Landstrasse und Malbunbach auf Höhe der Bergstation Schneeflucht eingerichtet werden. Dieses Projekt erlaubt eine optimale Erschliessung der Pisten.

Die neu konzipierte Talstation liegt unmittelbar neben den wichtigsten Parkplätzen. Durch die geplante Errichtung einer Haltestation für Busse ist die für den Gast komfortable Anbindung an den öffentlichen Verkehr gewährleistet. Die Anbindung an das Zentrum erfolgt mit einem Seillift oder Förderband über den bestehenden Skiweg. Der Doppelschlepplift in der Schneeflucht soll durch einen Einzelschlepplift ersetzt werden. Für den Bau können Teile des abzubrechenden Pradamee-Liftes verwendet werden. Die Anbindung des Bereiches Schneeflucht an das Hauptskigebiet wird mittels einer Unter- oder Überführung gewährleistet und ist integrierender Bestandteil des Bahnenprojektes. Die neuhafte kuppelbare Vierersesselbahn auf das Sareis bleibt in ihrer heutigen Form bestehen.

Durch eine Beschneiungsanlage soll bei prekär werdenden Pistenverhältnissen ein Basisbetrieb sichergestellt werden, indem stark befahrene Stellen der Hauptpiste Täli - Talstation und Schneeflucht beschneit und die Vegetation dadurch besser geschützt werden kann. Ein Speichersee im Vaduzer Täli soll gewährleisten, dass das zur Beschneiung erforderliche Wasser verfügbar ist. Im Zuge der Erstellung eines Umweltverträglichkeitsberichtes werden diesbezüglich erforderliche Begutachtungen und Prüfungen vorgenommen.

Ein attraktiver Anfänger- und Kinderbereich wird zentral im näheren Umkreis der heutigen Talstation des Hochegg- und Täli-Liftes errichtet. Die Schaffung einer adäquaten Infrastruktur wie z.B. Förderbänder, Borerlift, Karussell, Rutschbahnen, Winterspielgerätschaft, "Kinderhäuschen", Sommerspielgeräte und zusätzliche bauliche Einrichtungen wie Toiletten, Aufwärmraum ist wesentlich für die Zielgruppe "Familie". Auch die Einbindung des Kinderlandes in das Pisten- und Skiwegnetz ist gegeben und damit eine gute Kontaktmöglichkeit zwischen Ski fahrenden Eltern, Grosseltern, Geschwistern und den Kindern im "Kinderland" gewährleistet.

Das Bergrestaurant Sareis wird verkleinert, dafür wird eine attraktive Sonnenterrasse geschaffen und die Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung werden sichergestellt. Das Angebot des Restaurants Schneeflucht wird zum Treffpunkt bei der neuen Talstation verlagert.

Insgesamt sind für das Bergbahnenprojekt Investitionen in der Höhe von 26 Mio. Franken geplant, wovon das Land 13 Mio. Franken übernimmt und Gemeinden sowie "Private" je 6.5 Mio. Franken.

Das gesamte Bahnenprojekt, eingebettet in die Ortsplanung für Malbun, trägt dazu bei, Malbun für unsere Bevölkerung als Naherholungsgebiet und einziges Skigebiet zu erhalten. Zudem wird durch Definition des Entwicklungsgebietes Malbun auf der Basis des Entwicklungs- und Erhaltungskonzeptes Berggebiet das Signal gegeben, den übrigen Alpenraum von künftigen Überbauungen und touristischen Aktionen freizuhalten. Separat behandelt wird das Gebiet Steg, in dem als sanftes Tourismusgebiet eine sehr begrenzte Entwicklung angenommen werden kann.

Ich finde es sinnvoll das größte Skigebiet in Liechtenstein zu modernisieren, auch weil die Liechtensteiner Bevölkerung ein Skigebiet braucht, das ist der einzige Sport den sie einingermaßern behherschen. Und in díe Schweiz oder Österreich brauchen sie auch nicht mehr fahren, wenn sie moderne Anlagen haben wollen.
 
Hier die Panoramakarte zum Gebiet:

panoramakarte_gross3.jpg


HP des Gebietes: http://www.malbun.li
 
Weiss jemand schon, ob da nun im nächsten Sommer definitiv was gebaut wird? Denn wenn ja werde ich mir das Gebiet diesen Winter dann schenken!
 
Das gebiet kannst getrost vergessen. Das längste ist mit 1200m die DSB. der 4er ist nur grad 900m Lang überwindet aber knapp 400HM. :wink:
 
Ich finde es sinnvoll das größte Skigebiet in Liechtenstein zu modernisieren, auch weil die Liechtensteiner Bevölkerung ein Skigebiet braucht, das ist der einzige Sport den sie einingermaßern behherschen. Und in díe Schweiz oder Österreich brauchen sie auch nicht mehr fahren, wenn sie moderne Anlagen haben wollen.

Also das grösste, sagen wir eher das einzige :wink:
und ob es nun sinvoll ist, ist umstritten ich bin fast gleichschnell wie im malbun in lenzerheide oder fast in silvretta nova... nur mal als Vergleich darzustellen.

Also es fehlt noch das Geld von den privaten Investoren aber das wird auch noch kommen, denke aber trotzdem nicht, dass es diesen Somer realisiert wird, da meiner Meinung nach noch ein Referendum einberufen wird :D
 
Steg war doch das total rechteckig gebaute Dorf, auf dem Weg nach Malbun? Ja da steht (stand?) doch auch noch mindestens ein Schlepper.
 
Im Steg stand 1 Schlepper, wo man früher Nachtskifahren konnte... soviel ich aber weiss läuft der seit mind. letzte Jahr nicht mehr wirklich! 8)

hehe wollte mal im Rate Forum ein Bild vom Hocheck posten aber ihr kennt ja wirklich alles :cry:
 
wieso wissen wir davon nix,
Falsch... wieso weisst du nix davon? Als er das erzählt hat standest du höchstens 2m vom Besitzer entfernt auf einem Berg im Appenzeller Land.
Um auf die Frage zurückzukommen: Ich würd sagen du hasch net aufgepasst ;-)
 
Hab hier noch ne bessere Karte, hier sind noch der Schlittelweg "Sücka" udn die Langlaufloipe in Steg eingezeichnet.
Man sieht auch wie man das Skigebiet ausbauen könnte

malbun_neu.jpg


Hab auch noch die 2 neue Lifte, die warscheinlich ja gebaut werden eingezeichnet, alle anderen Lifte auf der rechten Talseite verschwinden ja.
fixer-Sessellift Täli, Schlepper Täli, Schlepper Hocheck und Schlepper Pradamé

Ob dies nun sinvoll ist wage ich zu bezweifeln 8) da ersten die Talstation weit weg und unterhalb des Dorfzentrums liegen und zweitens keine neuen Gebiete oder Pisten erschlossen werden... was haltet ihr davon ?
 
so die Bergbahnen Malbun haben eine eigene Homepage für das Projekt [=http://projekt.malbun.li/]Neues Malbun[/url] erstellt.

Der momentane Stand ist so, dass noch Privatinvestoren fehlen. Diese können sich nun per Aktien an den Bergbahnen beteiligen und somit ein neues Malbun sichern.

Also wer will :lol:
 
Tagblatt.ch meldet:

Aktien für «neues Malbun» Wintersportgebiet soll für 26 Millionen Franken saniert werden
Staat und Gemeinden haben bereits finanzielle Zusagen gemacht. Doch 6,5 Millionen Franken fehlen noch zur Sanierung des Liechtensteiner Wintersportgebiets Malbun. Diese Summe soll das Publikum über Aktien zusammenbringen.

Günther Meier

«Das Tourismusziel Liechtenstein ist in hohem Masse auf ein attraktives und wettbewerbsfähiges Malbun angewiesen», beschwört Tourismusdirektor Roland Büchel die Einsicht der Bevölkerung auf eine Finanzspritze.

Schliesslich sei Malbun das einzige Wintersportgebiet des Fürstentums. Aber Malbun, wo die Wenzels und Frommelts den Grundstein für ihre Erfolge als Skirennfahrer legten, war zunehmend ins Abseits geraten. Die Transportbahnen waren nicht mehr leistungsfähig und veraltet, der Zulauf der Wintersportler immer geringer. Aufhören oder richtig investieren - das waren die Alternativen.

Wettbewerbsfähigkeit erhalten
Der Sprung nach vorn soll mit dem neuen Bergbahnenprojekt gelingen, für das der Staat 13 Millionen und die Gemeinden 6,5 Millionen Franken zusicherten. Aber nur unter der Voraussetzung, dass die Bergbahnen AG ebenfalls ihren Anteil dazu beitragen. Zur Finanzierung des Gesamtprojektes, das auf 26 Millionen Franken veranschlagt wird, fehlen noch 6,5 Millionen. Für «unser neues Malbun», so die Werbung, können Aktien gezeichnet werden. Die Gesellschafter hoffen, diese Summe zu erreichen, denn ansonsten wäre das Projekt kaum zu realisieren. Staat und Gemeinden werden wohl kaum noch tiefer in die Steuerkasse greifen, um die Startchancen des neuen Malbun zu garantieren. Tourismusdirektor Roland Büchel schwant im Ablehnungsfall schon Böses: «Die Wettbewerbsfähigkeit des liechtensteinischen Tourismus ist untrennbar mit der positiven Entwicklung von Malbun verbunden.»

Erneuerung der Bahnen
Dreh- und Angelpunkt für das neue Malbun sehen Touristiker in der Erneuerung der Transportbahnen. Die alten Schlepplifte «Täli» und «Pradamee», die mit 37 und 26 Jahren Betriebsdauer fast ein biblisches Alter aufweisen, stehen zum Abbruch an. Auch der veraltete Schlepplift auf das Hochegg, der schon 44 Winter seinen Dienst tut, wird abgebrochen und durch eine Vierer-Sesselbahn ersetzt. Das «Täli» kann in Zukunft mit einer Sechser-Sesselbahn erreicht werden, die dort die 24-jährigen Sessel ersetzt. Das Skigebiet, das auf über 2000 Meter ansteigt, wird damit besser und schneller erschlossen. Zugleich aber gewinnt der Einstieg an Kompaktheit: Eine gemeinsame Talstation, direkt neben den Parkplätzen am Beginn des in Zukunft weitgehend verkehrsfreien Malbun, soll Kosten sparen und die Pisten optimaler erschliessen. Gewährleistet wird durch die Verlegung der Talstation zudem die direkte Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.

Speichersee für Schmelzwasser
Um die Schneesicherheit von Malbun brauchen sich die Zukunftsplaner keine Gedanken zu machen, doch soll an stark befahrenen Stellen die Abnützung durch künstliche Beschneiung aufgehalten werden. Damit die Wasserverhältnisse nicht aus dem Gleichgewicht geraten, ist die Errichtung eines Speichersees vorgesehen, der mit dem Schmelzwasser gefüllt wird.

Harte Fronten aufgeweicht
Die geplanten Beschneiungsanlagen haben in der Vergangenheit für heisse Köpfe gesorgt, doch inzwischen scheinen sich die harten Fronten zwischen Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz aufgeweicht zu haben. Die Regierung jedenfalls betont, dass die vorgeschlagenen Massnahmen in Übereinstimmung stehen mit dem Entwicklungs- und Erhaltungskonzept für das Berggebiet.
 
Jop an jeden Haushalt in Liechtenstein wurde diese Broschüre über den Aktienkauf geschickt 8) Habs mir auch durchgelesen, ich selber werd zwar keine kaufen aber hoffe, dass sie benötigten Gelder zusammenkriegen
 
also i war noch nie dort, lohnen sich die zwei neuen sessellifte hochegg & vaduzer tälli, mit doch z. T. selben abfahrten?
 
also i war noch nie dort, lohnen sich die zwei neuen sessellifte hochegg & vaduzer tälli, mit doch z. T. selben abfahrten?

Also zuerst, es sind genau die gleichen Abfahrten, der Schlussteil ist einfach verlängert...

Das Problem daran, es steht nicht mehr zur Diskussion ob diese Modernisierung die richtige Wahl ist, sondern nur noch darum ob die Bergabhnen in 2Jahren dicht machen müssen oder ob das Skigebiet sowie Gastronomie in Malbun weiterlebt...
 
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