dCk
Großer Müggelberg (115m)
- Registriert
- 02. Dez. 2003
- Beiträge
- 400
- Reaktionspunkte
- 0
Malbun: Finanzierung steht
Das Kapital von 26 Millionen für die Erneuerung des Skigebietes ist gesichert
Die Infrastruktur im Skigebiet Malbun kann in den nächsten Jahren komplett erneuert werden. Bis gestern haben private Investoren Aktien in Höhe von über 6,5 Millionen gezeichnet.
Von Patrick Stahl
Die definitive Summe des privat gezeichneten Aktienkapitals wird zwar erst am kommenden Dienstag bekanntgegeben. Bereits heute steht jedoch fest: Das notwendige Kapital von 6,5 Millionen Franken ist gesichert. «Wir werden sogar leicht über dieser Summe sein», sagte Louis Gassner, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Malbun AG, gestern auf Anfrage. Wie hoch das einbezahlte Kapital sein wird, konnte er nicht sagen, da bis gestern Aktien gezeichnet werden konnten. «Es kommen noch täglich neue Zeichnungsscheine herein», sagte Louis Gassner.
«Alles andere als einfach»
VR-Präsident Louis Gassner zeigte sich erleichtert, dass die jahrelange Kapitalbeschaffung endlich abgeschlossen werden kann. «Die Suche nach Investoren war alles andere als einfach», sagte er. Die schwache wirtschaftliche Lage war ebenso ein Hindernis wie die Tatsache, dass die Aktionäre kaum mit Dividenden rechnen können. Schliesslich hat in der Bevölkerung die Erkenntnis überwogen, dass Malbun als einziges Naherholungsgebiet in Liechtenstein erhalten werden muss.
Wenn von privater Seite nicht genügend Aktien gezeichnet worden wären, hätten sich Land und Gemeinden aus dem Projekt zurückgezogen. Den Grossteil der Investitionen von 26 Millionen Franken trägt nämlich die öffentliche Hand. Das Land steuert die Hälfte des Kapitals bei, das restliche Viertel tragen die elf Gemeinden.
Trägerschaft gesucht
Mit der Investition von 26 Millionen sollen die Bahnanlagen erneuert, die künstliche Beschneiung ermöglicht und Malbun als familienfreundliches Skigebiet positioniert werden. Wie das Gesamtkonzept im Detail umgesetzt wird, muss noch in verschiedenen Gremien besprochen werden. Am kommenden Dienstag werden Vertreter der Bergbahnen sowie Regierungschef Otmar Hasler und Wirtschaftsminister Hansjörg Frick an einer gemeinsamen Pressekonferenz über das weitere Vorgehen informieren.
Trotz der gesicherten Finanzierung sind noch zahlreiche Fragen offen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der künftigen Trägerschaft. Zur Diskussion steht ein Organisationsmodell, welches die Hochschule Liechtenstein im Auftrag der Regierung ausgearbeitet hat. Demnach könnte die Bergbahnen Malbun AG in eine neu zu gründende Gesellschaft integriert werden, deren Hauptaktionär die öffentliche Hand wäre. Der Staat würde auf eine direkte Beteiligung verzichten und seine Aktien an die Gemeinden übertragen.
Bauarbeiten erst ab 2006
Der Beginn der Bauarbeiten ist nicht vor Frühjahr 2006 geplant, dann sollen die beiden Liftanlagen Täli und Hocheck abgebrochen und durch moderne kuppelbare Sessellifte ersetzt werden. Erhalten bleiben der Schneefluchtlift und die Sesselbahn Sareis. Die künstliche Beschneiung soll bis zur Wintersaison 2006/2007 gewährleistet sein. Dass die neuen Liftanlagen bis dahin stehen werden, ist allerdings eher unwahrscheinlich.
*juhu* aber Baubilder gibts dann halt erst im Frühling 2006.. p.s kein Aprilscherz. !! Hoff ich zumindest