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Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

manitou schrieb:
Die Bahn kann man nur in Kombination mit anderen Bahnen verkaufen und im Sommer haben viele Touristen bereits über ihre Gastgeber "Bergbahnen inklusive".


^^ Genau das wird gerade im Tal heftig diskutiert weil die Hoteliers das ganze mitfinanzieren müssen und zwar auf Bettenniveau auch wenn diese Leer sind. Deshalb wird diese Geschichte wohl sicher nicht mehr für alle Gäste im Tal gelten.


Generell gilt die Präferenz ja auch auf dem Ausbau für Nächtigungsgäste und nicht für Tagesgäste, mal abgesehen davon, dass ein Eingriff vom Söllereck aus ein massiver Eingriff ins Landschaftsbild wäre? Auf Lange Sicht wurde über sowas bestimmt schon nachgedacht, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass sich das ein Verantwortlicher im MOment wagt auszusprechen.

DIe sind froh wenn sie das Projekt soweit durchbekommen wie es jetzt geplant ist und die KWT Bergbahnen gehen damit meiner Meinung nach auch beispiellos vor im Vergleich zu vielen anderen Orten.

Ich bin gespannt! Hautpsache es bewegt sich was! Alles andere was nicht angedacht ist, kann immer noch kommen.
 
Auf jeden Fall. Man sorgt dafür, ein Großteil der Gäste im Tal direkt mit den Schi von der Unterkunft starten kann und weder Bus noch Auto braucht. Mich stört wie gesagt auch nur die Anbindung und Moderniesierung des Ifen (wie man das macht, nicht, dass man es überhaupt macht), der Rest überzeugt mich. Man schafft irgendwie eine situation die ein bischen an die französischen Schistationen erinnert wo man durchaus längere Bahnen in höhere Lagen hat aber trotzdem von den meisten Unterkünften direkt starten kann.
 
Auch ich nehme mit meiner Fewo an "Bergbahn inklusive" teil und befürchte, über meine (dann erhöhte) Bettenbeitragszahlung zur Mitfinanzierung der Panoramabahn herangezogen zu werden.

Ich sehe jedoch keinen Mehrwert für alle Herbergsbetriebe und bin insgesamt skeptisch, was die Sommerfrequentierung der Panoramabahn angeht - und da stehe ich in O-dorf/Kwt mit meiner Meinung nicht allein da!!! Wanderer und Sommergäste nutzen Bergbahnen nicht im Tagesmarathon und fahren den ganzen Tag drei Bahnen vom Wh zum Ifen um dann ggf. auch noch mit dem Bus incl. umsteigen in Riezlern zurückfahren zu müssen. Die Panoramabahn ist im Sommer überflüssig - sie bringt keine nennenswerten neuen Gästezahlen in die Region. Im Winter mag die Bahn als Verbindung wichtig sein, doch mal ehrlich - wir Skifahrer wollen keine Bahnen ohne dazugehörige Piste.

Viele Stimmen (incl. Alpenverein) befürworten mittlerweile die "kleine Lösung", d.h. KSB von der Heubergmulde zur Auenhütte. Auch ich meine, das reicht!!!
Am Ifen reichen dann m.E. auch zwei 6KSB und man kann auf eine teure Dreieckskabinenbahn verzichten. Die Region gibt wegen des Engpasses B19 keine Kapazität für weitere Tagesgäste her. Weniger ist manchmal mehr und ökologosch und ökonomisch m.E. die wahrscheinlich beste Lösung, mit der dann wohl auch der Naturschutz leben kann.

Ich hab mittlerweile den Eindruck, dass hier ganz bewusst Politik gemacht wird! Was höchstwahrscheinlich dahinter steckt, möchte ich hier zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht äußern...
 
Volle Zustimmung, das sehe ich ganz genau so. Lasst euch nicht entmutigen und kämpft für die sinnvollere Lösung.
 
hallo,
in einem vorherigen Post sind mir einige Aussagen etwas unverständlich deswegen habe ich mir erlaubt sie kritisch zu hinterfragen:

manitou schrieb:
Ich sehe jedoch keinen Mehrwert für alle Herbergsbetriebe und bin insgesamt skeptisch, was die Sommerfrequentierung der Panoramabahn angeht
Ich kann mir einen Nutzung der Panoramabahn sehr gut vorstellen für die Gäste die in Mittelberg oder Hirschegg wohnen, da der Ifen somit an die regelmäßiger fahrende 1er Buslinie angeschlossen ist.

manitou schrieb:
Die Panoramabahn ist im Sommer überflüssig - sie bringt keine nennenswerten neuen Gästezahlen in die Region.
Belegbare Studie oder persönliche Meinung?

manitou schrieb:
wir Skifahrer wollen keine Bahnen ohne dazugehörige Piste.
Aber wir wollen möglichst viel zusammenhängende Piste. Dies ist in diesem Fall nur möglich durch den Bau einer Anlage die keine eigenen Pisten erschließt. Auch bei der vorgeschlagenen Heubergmulden-KSB wird es so sein, dass keine eigenen Pisten erschlossen werden können.

manitou schrieb:
Am Ifen reichen dann m.E. auch zwei 6KSB und man kann auf eine teure Dreieckskabinenbahn verzichten. Die Region gibt wegen des Engpasses B19 keine Kapazität für weitere Tagesgäste her.
Die Entscheidung gegen die KSB ist sicherlich eher aus Komfort und Sicherheitsgründen (Skischulen, Familien) gefallen als aus Kapazitätsgründen. Im Sommer hat man außerdem den Vorteil dass Familien (Kinderwägen etc.) und Menschen mit Handicap einen leichten Zugang haben.

manitou schrieb:
und da stehe ich in O-dorf/Kwt mit meiner Meinung nicht allein da!!!
Man wird (fast)nie eine Situation vorfinden in der alle einer Meinung sind.

MfG
Racetiger
 
Nach dem Garmisch-Partenkirchen 2018 den kürzeren gezogen hat, braucht Das Höchste 2018 nicht mit einer Panoramabahn die Gäste anlocken und versuchen Garmisch-Partenkirchen zu übertrumpfen!

Ne aber mal im Ernst: So eine Verbindung, welche keine neue Pisten bringt, sind doch nur teuer und bringen keinen Abfahrtskilometer mehr. Ganz im Gegenteil, sie stören nur in einem so landschaftlich schönem Gebiet wie dem Ifen.
Ich hoff einmal das sie sich für die Bodennahe Verbindung Heuberg/Parsenn-Ifen entscheiden.
 
Ich verstehe das nicht ganz, ist die Heuberg-Ifen Verbindung nicht wegen Naturschutzgründen schon lange vom Tisch? Zumal der Bereich dort doch sogar Naturschutzgebiet ist (oder irre ich mich?) und eine solche Trassierung massivere Eingriffe verursachen würde (Stützenbau).

MfG Racetiger
 
Frisch aus dem Kreisboten:

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Ich frage mich gerade, ob das nicht Absicht ist und man die Bahn dann zu Gunsten der KSB an der Heubergmulde aufgibt.
 
@seilbahnjunkie:

genau das wird vermutlich der Deal werden! Man plant ein gigantisches Projekt, um dann in Verhandlungen die kleine Variante genehmigt zu bekommen, die man von Anfang an haben wollte... so meine Mutmaßung! Ein solcher Kompromis macht dann alle "glücklich".
 
Was is das für ne Gruppierung, die da ne Kundgebung fernab von intressierten Menschen ohne jegliche Argumente ("weils streng reglementiert ist") auf nem Berggipfel gegen eine Seilbahn abhält? Wie sind die rauf/runter gekommen? Ach ja, mit dem Lift sicher...

Ist das son auf Öko getrimmeter alpiner Polpulisten-Abklatsch alá "pro Deutschland" ? Nicht schlecht... :boese:

Wenn meine Theorie nicht stimmt dann fällt mir darunter nur ne Art FalsFlagAction von jemandem ein, der die PB nicht will und die oder der ne einfachere Verbindung sucht. Was dann Seilbahnjunkies Thoerie eig schon verfestigt.

Ich kann mir auf die Kundgebung jedenfalls keinen anderen Reim machen!
 
MW ist eine Vereinigung von Sportalpinisten, die eigentlich mit umweltschutz nur sehr bedingt etwas zu tun haben. vorrangiges ziel: alpen in ihrer wildheit zu erhalten, um dort die extremeren sportarten durchführen zu können und sich dabei verwegen zu fühlen. mein kletterpartner is da auch dabei. die mitgliederschaft is aber sehr heterogen...
 
Ok danke für die Info!

Also sind das quasi organisierte (oder militante) Ästehtiker. Was mich wundert ist, dass die das auf einem Berggipfel mit nem 5 Zeiler im lokalen Käseblatt gemacht haben. Da kann mensch sich die Mühe auch gleich spareen, vor allem den behördlichen Teil. Ich weiss wovon ich da rede D:

Vondaher mein Gedanke an nen kleinen Schachzug von wem auch immer...
 
Ein Zusammenschluss am Heuberg sei zwar notwendig, aber eben nicht als Kreisverkehr um den Heuberg herum. Als Alternative nennt er die bereits geplante Verbindung Heuberg- Ifen, die nicht Bestandteil des aktuellen Ansuchens ist. „Die wird auch kommen“, ist Keßler überzeugt.

Hickhack um das Ifen- Projekt
 
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