Über das Für und Wider bei den Plänen der Bergbahnen KWT wurde in diesem Forum ja schon viel diskutiert.
Das Argument mit der Zerstörung des Landschaftsbildes ist für die Gegner der PB ja mit das Entscheidende.
Allerdings fehlen mir bislang dazu die harten Fakten:
Gibt es denn eine belastbare Untersuchung, bis in welcher Entfernung die Seile der PB zu sehen sind?
Hängen die Seile nicht so hoch, dass Wanderer sie nur wahrnehmen, wenn sie gen Himmel schauen?
Hört man etwas von der Seilbahn?
Wie dominant sind die Stationsgebäude? Können sie nicht ins Landschaftsbild integriert werden (dezente Architektur, viel im Untergrund)?
Ist eine Bahn ohne Stützen nicht sogar verträglicher als eine mit?
Gibt es überhaupt schon eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung mit Landschaftsbildanalyse?
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass gerade von den Gegnern die Diskussion eher emotional als auf Basis von belegbaren Fakten geführt wird.
Meiner Meinung nach ist nicht das Pro / Contra PB entscheidend, sonder vielmehr die Art und Weise der Ausführung.
Warum werben eigentlich so viele Alpendestinationen mit idyllischen Bildern von Alpenlandschaften mit Seilbahnen im Vordergrund, wenn diese grundsätzlich abstoßend für die Besucher sind?
Alles eine Frage des Standpunktes, manche finden auch Windräder hässlich, während andere sie als eine Bereicherung im Landschaftsbild empfinden.
