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Neues in Saas-Fee/Saastal

Pilatus schrieb:
- Beim Neubau der Gondelbahn Richtung Spielboden die Talstation runter zum Sportplatz verlegen und dann eine Mittelstation bei der Felskinnbahn. Die Bifiglifte könnte so ersetzt werden und in der Vorsaison könnte man die Felskinnbahn problemlos als Zubringer ab dem Dorf nutzen.
Super Idee! Volle Zustimmung. Ersatz für Spielbodenbahn wird sicherlich auch das nächste Projekt in Saas Fee sein.

Pilatus schrieb:
- Ersatz der fixen Längfluh-Sesselbahn. Stützen, Sessel und Seil könnten vermutlich übernommen werden, d.h. es braucht neue Stationen und Kuppelklemmen.
Die wurde ja erst 2005 erneuert (war vorher 2er Sessellift), daher denke ich nicht dass die in den nächsten 10 Jahren ersetzt wird.
 
Die wurde ja erst 2005 erneuert (war vorher 2er Sessellift), daher denke ich nicht dass die in den nächsten 10 Jahren ersetzt wird.

Ja eben... aber unter dem Strich würde man die akuelle Bahn in eine kuppelbare Anlage umbauen. Es ist eh ein Witz das man da so eine Schnellschussaktion gemacht hat. Wenn sie schon Geld zum investieren haben, dann sollten sie solche Sachen richtig machen ;)
 
ATV schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Na ich weiß nicht, die müssen halt schon wirtschaftlich denken und die meisten Leute wollen Sessellifte, das stimmt schon.
Oh Mann du bist wirklich eine Karikatur. :wall: :wall: :wall:

Hä? Was soll das denn jetzt? Frag doch mal bei den normalen Schiurlaubern rum wer da Lust hat mit Schleppern hochzufahren. Schau dir das Suddelfeld an, größtes Schigebiet Deutschlands, aber fast nur Schlepper. Deswegen kann es auch nicht mit den anderen großen Schigebieten Deutschlands wie z.B. Oberstdorf mithalten. Von den paar Leuten denen das egal ist können die nicht leben.
 
eginner und Mittaghorn könnte man ja kombinieren... ;-)also ab M4 die welche durch die Piste acht kommen kann man die Piste anpassen so das diese Problemlos zum 6er Sessellift kommen...

Wie bereits gesagt wurde ist der Sessellift Längfluh noch nicht so alt, daher glaub ich auch nicht daran das man da was ändern wird... aber stimme auch zu das dieser Sessellift eine Fehlplanung war. so 5 vor 12 Übung. Vorallem wenn die Beschneiungsanlage auf Längfluh nun weitergezogen wird könnte es dann schon sein das mehr Leute diesen Sessellift benützen.

Hannig ist offiziell kein Skigebiet mehr sondern dient für den Schlittelplausch und das find ich auch sehr gut so somit sind Skifahrer und Schlittelfahrer getrennt.

Spielboden könnte man ja als Kombibahn bauen... aber nach der Felskinnbahn nicht direkt richtung Spielboden sondern Richtung grosser Stein.
somit wäre Grottenpiste und Sperberzug besser erschlossen.
Bei Bergstation Spielboden sollte man dann schon vorausschauend denken. Also eine Endstation bereits vorrüsten für eine Spätere Mittelstation (wie z.B Matterhornexpress Station Schwarzsee.

Auch Staffelwald seitig sollte man die Talstation auf die andere Seite verlegen (also zum Kalbermattenlift. Damit erspart man den Gästen das hinaufgetrampel von Kalbermattenlift über die Brücke zum Stafelwaldlift.
Man schlägt dann auch 3 fliegen mit einer klappe. 3 Lifte würden wegfallen und durch einen modernen Sessellift ersetzt.

Idee Längflluh Sessellift nach Staffelwald und Staffelwald Neu Kuppelbar lol....

Oder Spielbodenbahn Linienführung beibehalten. Sessellift zum Felskinn Winkelstation und hoch zum grossen Stein

oder

oder
oder

;-)

zuerst gilt es was an der GV herausstellt. Was für Führungskräfte vorne an die Spitze kommen werden. Dann gilt es und bin auch der Meinung wie Zurbriggen das Skigebiet zu modernisieren (Dringend Spielbodenbahn)... Da die Konzession eh ausläuft.

Lassen wir uns überraschen. in 1 Jahr sind wir ganz sicher schlauer ;-)
 
chnuby schrieb:
Denn die Gäste wollen aber nicht nur sitzen sondern schnell an Höhe wieder gewinnen und die SKier und Boards anbelassen... Könnte man nun Staffelwaldseitig,Eginner,Mittaghorn,... durch einen Sessellift ersetzt nimmt der Konfort für die Gäste enorm zu.
Solche KSBs würden halt fast den ganzen Tag im Schatten stehen. Falls es Gäste in Saas Fee gibt, die sich an zuvielen Skiliften stören, dann wären das die ersten, die sich über zuviele Anlagen im Schatten beschweren. Trotzdem wäre der Bereich Morenia im Hauptgebiet noch am Geeignetsten für eine weitere KSB.
Was ich mir aber nicht so ganz vorstellen kann ist eine Strasse hinauf zum Gletscher. Die bräuchten sie ja für alpine Weltcup-Rennen. Ich hoffe, man versteift sich nicht auf dieses Ziel.
 
Also ich finde das ist eh eine Schnapsidee mit den Weltcup Rennen. Man müsste sich schon mit Sölden um den Platz streiten um früh drann zu sein weil man sonst sicher keine Chance mehr hat die Straße auch zu räumen. Und für ein Rennen alle zwei Jahre (Sölden wird den Platz kaum ganz räumen) wäre der Aufwand wohl deutlich zu hoch.
 
piano schrieb:
chnuby schrieb:
Was ich mir aber nicht so ganz vorstellen kann ist eine Strasse hinauf zum Gletscher. Die bräuchten sie ja für alpine Weltcup-Rennen. Ich hoffe, man versteift sich nicht auf dieses Ziel.
Verlangt das die FIS? Zwingend ist so was nämlich nicht. Nach Wengen führt auch keine Strasse und trotzdem wird am Lauberhorn gefahren. Es ist eine Frage des Logistischen-Konzepts.
 
Verlangt das die FIS? Zwingend ist so was nämlich nicht.

An der Grande Motte in Tignes gab es auch in den 1990er Jahren Gletscher-RTLs und dorthin führt bekanntlich auch keine Straße, sondern eine Tunnelbahn wie die Metro-Alpin in Saas-Fee.
 
Ich nehm mal an, dass das Problem die Ü-Wagen sind die man zum Zielraum transportieren muss. Da wird sich seit den Rennen in Tignes vermutlich was verändert haben. Wengen hat damit deswegen kein Problem, weil sie die Ü-Wagen auf die WAB verladen und in den Ort transportieren und von dort giebt es eine Straße.
 
Meiner Meinung ist das größte Problem die Refinanzierung. Auf den Gletscher zur Fis-Piste in Saas-Fee kann man als potentielle Zuschauer nur gute bis sehr gute Skifahrer transportieren, da alle im Spätherbst mit dem super steilen Skilift wieder zurück zur Metro müssen. Wanderer mit Schnee- und Eisausrüstung könnten ihn auch noch erreichen - mit anderen Worten das Rennen würde fast ohne Zuschauer stattfinden.

Dies gilt im Übrigen auch für die Gletscher-Längfluhpiste, auf der Mitter der 90 Jahre mal ein Weltcuprennen (Parallelslalom als Saisoneröffnung) ausgetragen werden sollte, das aber wegen Schneesturm ersatzlos ausgefallen ist.

Die einzige Piste, die man für einen Weltcup mit Zuschauern nutzen könnte, wäre die Plattjen Piste mit einem Zielraum auf oder neben dem Sportplatz - das Problem ist nur, dass dadurch der normale Skibetrieb stark in Mitleidenschaft gezogen werden würde, da alle Skifahrer einen Teil dieser Piste - zumindest zum Queren - nutzen müssten.

Mit anderen Worten: Nach eingehender Prüfung wird man wohl eine Bewerbung um ein Weltcuprennen wieder begraben. Nicht umsonst haben Skigebiete wie Ischgl, Zermatt oder die Skigebiete des Zillertals keine Weltcuprennen. Sie würden faktisch ohne Zuschauer stattfinden, da die Talpisten für diese völlig ungeeignet sind. Die Weltcuprennen wären daher nur schlechte Werbeträger für den jeweiligen Ort.
 
In St. Moritz hat man eine Zeit lang auch keine Rennen stattfinden lassen.
Zunächst mal aus Gründen der "Arroganz" (man hat es ja nicht nötig), was sich dann wieder änderte und auch wegen des mehr als suboptimal erreichbaren Zielraumes. (Nur kleine, nichtöffentliche Straße. Fußweg von Bahnen und Dorf recht lang)
Dennoch hat man dann irgendwann (als die Frequenzen im Skigebiet nicht mehr zufriedenstellend waren und man sich jahrelang keine Preiserhöhung leisten konnte) wieder damit angefangen, nachdem man die Infrastruktur bereits wieder abgerissen hatte.
Ich kann die Situation in Saas Fee nicht beurteilen, aber:
Ich denke, sowas ist auch immer ein Politikum. Wenn eine Gemeinde das wirklich will, muss eben hart daran gearbeitet und dafür bezahlt werden und es müssen Lösungen entwickelt werden. Zumindest in St.M. hat sich der Rennbetrieb (auch nach der Ski WM) dann doch etabliert.
 
In Z hab ich mal wg. dieses Themas eine Unterhaltung.
Die Aussagen waren unzweideutig: Kommt für Z nicht in Frage!

1.) Hohe Kosten für die Gemeinde (schon die FIS z. B. hält die Hand ganz schön auf)

2.) Störung der Gäste (langanhaltende Pistensperrung wg. Präparation vorher, Trainingsbetrieb, Rennen, dann
wieder herrichten dervöllig vereisten Piste)

3.) Z hat Werbung nicht nötig
 
Die Rennen würden wenn dann auf der Plattjen Piste ausgetragen. Diese ist FIS-homologiert, durchgehend mit engem Kanonenabstand beschneit und dort fanden vor nicht allzu langer Zeit (innerhalb letzte 10 Jahre) auch Europacup Rennen statt. Der Einwand weiter oben, von wegen die Nutzung der Plattjen Piste für Rennen würde alle Skifahrer tangieren, weil die Talabfahrten durchschnitten wären ist Unsinn. Der Zielraum der Piste liegt auf dem Sportplatz vom Hang gesehen rechts. Links daneben ist noch massig Platz um die Talabfahrt entlang der Schlepper offen zu halten. Als einzige Piste wäre der Rückbringer-Ziehweg zum Alpin Express u. Spielboden/Plattjen (oberer Zugang) für die Dauer des Rennens unterbrochen. Das ist wohl verschmerzbar, zumal es Richtung Metro Alpin ja immer noch die Felskinbahn gibt, welche die meisten Wiederholungs-/Talabfahrer eh nehmen um wieder hoch zu kommen.

Mit der fehlenden Passage im Ort ist sicher gemeint, dass man mit den Ü-Wagen schwer/nicht zum Sportplatz kommt. Man muss bedenken, dass viele Ü-Wagen die für solch ein Sportevent genutzt werden die Ausmaße von 40t-Sattelaufliegern haben. Der Transport z.B. einer Pistenraupe hingegen, die ja auch per LKW durch den Ort kommt, erfolgt häufig mit einem Gliederzug, der deutlich wendiger ist bzw. wo man halt auf dem Parkplatz vor dem Dorf umläd und die Fahrten durch das Dorf nur mit dem Lastzug fährt (genau so schon gesehen).
Es gibt ja in Saas-Fee 2 Wege zum Sportplatz, entweder über die neue Brücke am Alpin Express vorbei, oder durchs Dorf. Wenn ich mir da jetzt einen Sattelschlepper mit Auflieger rein denke, bleibt der auf der ersten Variante direkt an dem heftigen Gefälle vom Kreisel (bei der Post) in Richtung Brücke hängen, bzw. schafft nicht die Durchfahrt zwischen Schwimmbad und Hotel vor der Brücke (geschweige denn die engen Kurven die später noch kommen wenn man am Alpin Express vorbei ist). Beim Weg durchs Dorf wäre wohl direkt bei der ersten Abzweigung (an der Bank (UBS?) und dem Supermarkt (Coop?)) Schluss.
Zuletzt fehlt dann noch die Möglichkeit auf den Sportplatz rauf zu fahren. Selbst die neuen Pistenraupen wurden, als ich es beobachten konnte, zwischen 2 Häusern an der Strasse auf die Wiese gesetzt und dort fahrbereit gemacht. Die einzigen Zufahrten sind zum einen eng zwischen zwei Häusern durch, wobei man den neunzig Grad Knick von der Hauptstrasse vorher wohl nicht schaffen würde, oder direkt unterhalb der Spielboden-Talstation (an der Hauswand entlang). Das ist im Winter der Ziehweg von der Talstation zum unteren Spielboden/Plattjen Eingang. Dieser ist wohl zumindest vorne am Eingang auch viel zu schmal für einen LKW egal welcher Art (hier könnte man allerdings ausbauen).

Insofern, mal abwarten... Aber wird wahrscheinlich wie so oft in Saas-Fee, viel ankündigen (z.B. Ausbau Skigebiet Eginnerjoch) und dann wird es doch wieder nichts. Eigentlich schade, bei dem Potential das dort vorliegt (auch ohne Neuerschließungen, nur mit Komfortsteigerungen). Da kann man nur neidisch nach Zermatt rüber schielen... :(
 
In dem Artikel steht aber, ich zitiere: "Denn auf dem Feengletscher sollen dereinst Ski-Weltcup-Rennen ausgetragen werden, wie der neu vorgeschlagene Verwaltungsrats-Präsident Claude Bumann dem BLICK verriet." Da geht's also schon um eine Zufahrt zum Gletscher und nicht blos zum Sportplatz.
 
Die Trasse der Spielbodenbahn ist sehr interessant. Wenn sie noch eine Zwischenstation an der Felskinnbahn hätte wär sie perfekt.
Die Strecke Großer Stein bis zur Talstation Morenia KSB würde dann wohl als Sessellift gebaut, nehme ich mal an?
 
Waren wir nicht soweit dass es hiess sowas sei nun doch unmöglich wegen der Lawinensituation? Ehrlich gesagt könnte ich darauf auch ganz gut verzichten. Für Wiederholungsfahrten Richtung Felskinn gibt es die PB. Interessanter finde ich das Gipfelprojekt.
 
Im Walliser Boten gibt es zwei Artikel zur Generalversammlung der Bergbahnen Saas-Fee

http://www.mountainrider.ch/?stichwort=saas&submit=Suchen!&land=all

Insbesondere der letzte Abschnitt des folgenden Artikel ist interessant:

Meuer Hauptaktionär und VR in Saas-Fee
Edmond Offermann: «Ich habe mich in Saas-Fee verliebt» ...

Am Ende des Artikels sind Investitionen im Gesamtwert von 120 Mill Franken genannt.

Unter anderem könnte das Allalin-Massiv auf der Südseite erschlossen werden, wenn nicht ... Einspruch erhebt.

Dabei kann es sich nur um den folgenden Gletscher handeln (Foto von der Stockhorngipfelstation (April 2009))

 
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