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Neues in Saas-Fee/Saastal

Hmm, komisch, ich habe auch kein Abo und kann den ganzen Artikel lesen. Übel. Hoffentlich hat das für die beiden wirklich Konsequenzen (und wir sind Flaig in Andermatt dann auch hoffentlich bald wieder los).

Ich hatte ja immer vorausgesagt, dass diese Sache nicht gut kommt und jetzt bestätigen sich meine Posts vom 7.11.16 und 26.11.16 also auch noch:
ski-chrigel schrieb:
Langsam hege ich Zweifel, dass da alles mit rechten Dingen zugeht und dem Zähler vielleicht nicht etwas nachgeholfen wird... das würde auch die Sprünge erklären...

ski-chrigel schrieb:
Ich glaube immer noch, dass diese Zahlen gefaket sind...
 
Wenn auch nur einiges von dem was bei Saasi Leaks angedeutet wird stimmt - dann kommt noch einiges nach denke ich. Für den Ort/die Hotelliers/Restaurants mag es funktioniert haben - aber halt nicht für die Bergbahnen.
 
Die klagenden Aktioäre behaupten ja, dass sie durch den Kapitalschnitt die Hälfte ihres Vermögens verloren haben. Vom Nominalwert der Aktie gesehen mögen sie zwar recht haben, der Handelswert dieses Papiers war aber vorher schon tiefer als der von Klopapier. Wo soll da ein Verlust entstanden sein?
Was die Aktion angeht gibt es zu wenig bewiesene Zahlen als dass man darüber urteilen könnte. Fakt ist aber dass man im Dezember 16 bei der Übergabe der Spielbodenbahn durch den Hersteller eine der Tranchen hätte bezahlen müssen und dass das bei der damaligen Liquidität schlicht unmöglich gewesen wäre. Da wären nur die Lösungen Nachlasstundung wie in Saas grund oder gar Konkurs gewesen.

Eines sollte sich manche dieser sogenannten Kleinaktionäre in Saas Fee und ihre Hintermänner ( die Kleinaktionäre werden nur von ein paar anderen Feiglingen vorgeschickt ) auch noch bewusst sein. An dieser Firma hat bisher kein Lieferant oder Handwerker auch nur einen einzigen Rappen verloren, die Rechnungen sind bisher immer bezahlt worden.
Das schaut dann im Nachbarort ganz anders aus, dort können Lieferanten und Handwerker sich mehr als 50% ihrer Forderungen ans Bein streichen.
 
Heute wurden im Felskinn-Stollen zwischen Alpin Express und Metro Messarbeiten mit langen Massbändern durchgeführt sowie Bodenmarkierungen angebracht. Die Arbeiten für den neuen Fahrsteig / Laufband im Stollen gehen also scheinbar bald los.
IMG_6885a.jpg
 
Marmotte schrieb:
Heute wurden im Felskinn-Stollen zwischen Alpin Express und Metro Messarbeiten mit langen Massbändern durchgeführt sowie Bodenmarkierungen angebracht. Die Arbeiten für den neuen Fahrsteig / Laufband im Stollen gehen also scheinbar bald los.
IMG_6885a.jpg

Das ist gut, kann ich auch endlich nach Saas-Fee kommen. Keine laufwegen nur noch forderbände für mich. Ich bin ein holländer und kann gar nicht Stollen hochlaufen.

Aber es ist wirklich toll, dass man nicht mehr durch stollen laufen muss. Aber ich fand es auch etwas, das Saas-Fee zugehört. Man muss einfach laufen, den berg hochzukommen.
 
Keine Ahnung, wovon du sprichst, denn die Stollen führten ja nicht aufwärts... es waren/sind einfach die Verbindungsstollen zwischen Felskinn/AlpinExpress und der MetroAlpin respektive den Pisten. Der Stollen geht auch nicht auf- sondern eher abwärts. Trotzdem gut, dass dort etwas gemacht wird, der Aufwand dürfte vergleichsweise klein, der Gewinn relativ gross sein.
 
Interessant auch, dass das Restaurant Spielboden, Längfluh wie auch das Drehrestaurant ab 29.06.19 wieder einen neuen Pächter erhält.. Nichts ist beständiger als der Wandel.. im Saas.. scheinbar... Der neue Pächter ist übrigens der Schwager vom neuen CEO der Saastal Bergbahnen.. ein Schelm, wer Böses dabei denkt :-)
 
benito schrieb:
Der neue Pächter ist übrigens der Schwager vom neuen CEO der Saastal Bergbahnen.. ein Schelm, wer Böses dabei denkt :-)
na ja, in den Tälern ist doch jeder mit jedem verwandt. :lol:
 
Ist ja in der heutigen Gesellschaft gang und gäbe, dass man eigene Versäumnisse gerne auf Andere abschiebt....

Danke für den Link @ski-chrigel !
Hab mir die verlinkte Seite gerade mal genauer angeschaut. Ja, das ist alles interessant zu lesen, es gibt ja sogar einen Bereich "Stammtisch-Gespräche"...
Ich weiss nur nicht so recht, was ich von dieser Seite halten soll. Da wird (bildlich gesprochen) mit vollen Kanonengeschützen aus der Deckung heraus geschossen, die "Ziele" werden immer wieder benannt. Wer sich aber hinter dieser "Streitgenossenschaft" verbirgt, erfahrt man auf der ganzen Seite nirgends, ausser, dass es sich wohl um Kleinaktionäre der Bergbahnen handelt. Verantwortliche für die Page findet man auch nicht, im Impressum ist lediglich eine Firma aus Reykjavik/Island (!!!) aufgeführt. :o
Also wenn man schon mit solch harten Vorwürfen agiert, dann auch bitte mit offenen Karten...
 
Im Saastal ist man sich untereinander sogar schon so uneinig dass man gleich 2 Internetseiten im Stil einer Enthüllungsplattform betreiben muss. Wenn man es nicht mal schafft gemeinsam zu jammern, wie soll man da erst gemeinsam zusammen arbeiten?
 
Es geht wieder aufwärts bei den Saastal Bergbahnen, dies zeigt das Ergebnis der heutigen GV.

Vor rund einem Jahr stieg die Schröcksnadelgruppe bei den Saastal Bergbahnen AG als Investor ein. Die seit einem halben Jahr eingeleiteten Sanierungsmassnahmen zeigen erste Wirkungen.

:arrow: https://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/solides-geschaeftsergebnis-fuer-die-saastal-bergbahnen/


Der Bau einer neuen Verbindungspiste als Ersatz für den wegschmelzenden Panoramahang mit Kosten von etwa 1,0 Millionen Franken soll ebenfalls in Angriff genommen werden.

Das würde mir sehr weh tun, wenn die neue Piste am Othmarhang (Gletscherband) die Panoramapiste komplett ersetzen würde. Bis jetzt hiess es, dass es eine zusätzliche Ergänzungspiste wird.
 
Schön zu hören!

CHF 2.9 Mio. für den neuen knapp 800 m langen Schlepplift Allalin 5 dünkt mich aber schon recht viel... aber da ist wohl auch die Anpassung des bisherigen SL Allalin 1 zum Allalin 4 drin.

Förderband im Felskinnstollen, YESSS, ENDLICH! Hätte mich mir aber eigentlich schon als Kind gewünscht, heute finde ich den dortigen Marsch irgendwie gar nicht mehr so lang. :D Nichtsdestotrotz, auch wenn Skifahren eigentlich ein Sport ist, ein bisschen Komfort darf trotzdem sein. Wäre nebenbei auch noch im Stollen zur Zermatter Sunnegga-Bahn eine Überlegung wert. :mrgreen: :mrgreen:

Zum Ersatz der EUB Hannig wurde nichts gesagt? Die darf ja meine ich nur noch bis Ende dieses Monats laufen... :naja: :?

Anyway, zur eigentlichen Frage:
Welches genau ist denn der "Panoramahang" bzw. "Othmarhang"?
a) Der Hang neben dem SL Feechatz? Sieht mir jetzt eigentlich nicht viel anders als früher aus.
b) Oder der Hang links und dann aussenrum vom SL Allalin 5 runter zur Bergstation KSB Morenia (Piste heisst glaub's "Gletscherpromenade")? Im oberen Teil hätte ich zumindest letztes Jahr das Gefühl, dass die Eisunterlage lokal deutlich weniger dick bzw. allgemein hügeliger war.
c) Oder ist der Hang das letzte Steilstück kurz vor der Bergstation KSB Morenia, dass mit dem Gletscherschwund immer weiter "zurückwandert"?
d) Oder ein ganz anderer? ;)

Je ein Foto von diesen drei Hängen:
 

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Der Panoramahang ist bei dir c), das dritte Bild. Die neue Piste soll dann meines Wissens nach oberhalb davon von oben gesehen nach links abbiegen und Richtung Talstation KSB Morenia führen. Auch eine Beschneiung ist vorgesehen, das erklärt wohl auch die CHF 1,0 Mio.

Bzgl. EUB Hannig hilft wohl nur abwarten und hoffen....
 
Der Geschäftsbericht 2018/19 (Winterhalbjahr) ist jetzt online hier verfügbar:
https://www.saas-fee.ch/de/unternehmen/saastal-bergbahnen-ag/investor-relations/


Snow Wally schrieb:
CHF 2.9 Mio. für den neuen knapp 800 m langen Schlepplift Allalin 5 dünkt mich aber schon recht viel... aber da ist wohl auch die Anpassung des bisherigen SL Allalin 1 zum Allalin 4 drin.

Hierzu steht folgendes im Geschäftsbericht:

Die Investitionssumme im Winter betrug CHF 2.65 Mio. Der grösste Teil davon, CHF 1.27 Mio, fiel auf den neuen Gletscherlift im Gebiet Mittelallalin, dessen kumulierte Investitionen nun CHF 2.9 Mio. betragen
Das heisst dann für mich also, dass etwa die Hälfte dieser Investition schon im vergangenen Sommer getätigt wurde.
Hierzu stand im letzten Bericht 2017/18 dass insbesondere der Bau der neuen Bergstation durch die Lage im 70% steilen Gelände besonders herausfordernd war. Dies könnte die hohe Summe mit erklären.
 
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