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Hallo aus Sölden,
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Die dritte Zubringerbahn im Zentrum von Sölden ist keine Zukunftsmusik mehr! Die Verhandlungen mit den Grundeigentümern und den betreffenden Ämtern sind im Laufen und sollten in nächster Zeit abgeschlossen werden. Der genaue Baubeginn wurde zwar noch nicht festgelegt, sicher ist jedoch, dass in der kommenden Wintersaison die neue Zentrumsbahn in Betrieb genommen wird.
Je nach Rechnung mit Investitionen zwischen 16 und 20 Millionen Euro lässt der Aufsichtsratvorsitzende der Liftgesellschaft auf dem Gigijoch und der Verbindung zum Gletscher eine neue Beschneiungsanlage bauen. Auch der Gletscher selbst soll früher oder später mit technischem Schnee versehen werden, bis hinauf auf rund 3.000 Meter Seehöhe.
Auch der dritte Zubringer aus dem Tal wird früher oder später gebaut werden. Das Rad dreht sich also weiter. Und wird sich fortwährend weiter drehen. „Wer rastet der rostet und wenn du glaubst, du bist ganz droben, dann ist das bereits der erste Schritt zum Fall“, lautet diesbezüglich das Falkner`sche Credo. Er wolle konsequent und kontinuierlich seinen Weg gehen.
Neue Bahn oder neues Gerücht in Sölden?
Söldens Tourismus blickt in die Zukunft. Angeblich soll eine neue Bahn ins Dorfzentrum gebaut werden. Bestätigung gibt es noch keine.
Gemeinderat Hans Grüner will es ganz genau wissen: Es sei beschlossene Sache, dass eine neue Zentrumsbahn gebaut werde. Diese würde im Bereich der Zollhäuser entstehen. Eine der Varianten sei eine Zahnradbahn bis nach Innerwald. Von dort ginge es dann weiter mit einem neuen Lift.
Die neue Bahn sollte lange Wartezeiten vermeiden, "und wird sicherlich einen Schub für Sölden bringen", erklärt Grüner begeistert. Er hat in der Vergangenheit die Sölder Bergbahnen schon heftig kritisiert und auch eine solche Zentrumsbahn gefordert.
"Viel Gutes"
Angesichts der schönen neuen Aussichten übt er sich aber nun einmal im Rosenverteilen: "Man muss schon auch einmal sagen, die Bahn tut viel Gutes. Gestört hat viele eine Zeit lang einfach, dass viel Geld aus dem Tal rausgeflossen ist. Wenn jetzt eine Zentrumsbahn kommt, dann wird sich vieles für den Tourismus im Ort verbessern."
Alleine eine neue Bahn kann's aber nicht sein, glaubt Grüner. Er fordert auch vehement ein Kinderskigebiet, Rodelbahnen, eine verbesserte Beschneiung und ein Angebot für die Jugend.
Was ist nun wahr an den Behauptungen von Grüner? Jakob Falkner von den Bergbahnen bestätigt auf Anfrage der TT lediglich, dass es eine interne Präsentation gegeben habe, die sich mit der Zukunft der Bergbahnen und der Zukunft von Sölden beschäftigt habe. "Da denkt man natürlich über vieles nach, auch über Bahnen und Beschneiungen." Spruchreif sei aber gar nichts. "Wir tun zuerst planen und arbeiten und erst dann darüber reden", erklärt der Bergbahnen-Chef.
Ram-Brand schrieb:welchen alten Skiweg?
Quelle: ORFMega-Beschneiungsanlage in Sölden in Betrieb
Sölden ist nicht nur der nächtigungsstärkste Wintersportort Österreichs, sondern seit heuer auch der schneesicherste. Die neue Beschneiungsanlage Rotkogl ist größte europäische Einzelsystem zur technischen Schnee-Erzeugung.
130 Schneekanonen entlang der Pisten
Mit Beginn der Wintersaison 2007/2008 sichern die Ötztaler nun auch den Skibetrieb in Höhenlagen über 2200 Metern sowie auf dem Rettenbachferner. Grundlage dieser Innovation bildet die Schneeanlage Rotkogl.
130 Schnee-Erzeuger verteilen den Schnee auf einer Fläche von zirka 75 Hektar. 11 Pumpensätze sorgen für eine Leistung von 500 Litern Wasser pro Sekunde. Ein Speicherteich von 150.000 Kubikmetern Nutzinhalt stellt die benötigte Wassermenge in 2620 Metern Höhe zur Verfügung.
Schneesicherheit als Wettbewerbsvorteil
"Neben den am stärksten frequentierten Pisten zwischen Giggijoch und Rotkogljoch wird auch die Verbindung zum Rettenbachferner gesichert. Bei entsprechender Witterung ist eine Verbindung des Gletscherskigebietes mit dem Winterskigebiet ab Anfang Dezember möglich", erläutert Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden.
Oliver Schwarz, Direktor Ötztal Tourismus, hebt den Wettbewerbsvorteil aufgrund dieser Innovation hervor. "Die Schneesicherheit wird sich zu einem der zentralen Marketingargumente der Zukunft entwickeln. Beschneite Pisten sind die Grundvoraussetzung für den alpinen Skitourismus. Dank der Investitionen der Bergbahnen spielt Sölden jetzt schon in der obersten Liga mit", so Schwarz.
1,8 Kubikmeter Schnee pro Sekunde
Das Sölder Skigebiet verfügt mit der neuen Anlage über 235 Schneekanonen (mobile sowie auf Türmen montierte Propellermaschinen und Schneilanzen), die von 55 km Leitungen mit Wasser gespeist werden. Die insgesamt beschneite Fläche beträgt 223,5 Hektar.
In einer Stunden könnte eine Fläche, so groß wie ein Fußballplatz, mit einem Meter Schnee bedeckt werden.
In dem Artikel wird weiters geschrieben, dass die Gemeinde durch diesen Schrägaufzug auch auch außerhalb der Betriebzeiten der Bergbahnen profitieren würde(Nachtbetrieb, Sommer).Kein Zuschuss für Bahnen
Gemeinderat will keine 2 Millionen Euro für Schrägaufzug an die Bergbahnen zahlen
Die Einersesselbahn von Sölden nach Innerwald muss weichen. Die Genehmigung läuft Ende Oktober aus. Als Nachfolgevariante stand ein Schrägaufzug zur Diskussion, wenn die Gemeinde einen Einmalzuschuss von 2 Millionen Euro aufgebracht hätte. Dies wurde abgelehnt.
Ja, genauer gesagt in der Wiese gegenüber vom Hotel Hubertus.Af schrieb:@Probebohrungen: Sind das die gegenüber der Harley-Bar?
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