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Neues in Sölden

Pauli schrieb:
Manu84 schrieb:
Das hat der Snowking auf Seite 165 schon mal detalliert erklärt warum das nicht der Fall sein wird.

Ja ist nun durch die "Neuerrichtung des Liftes" der Druck auf die Rollen nicht wieder so groß, wie bei einem Schlepplift, der auf festem Untergrund steht?
Dadurch wäre dieser ja deutlich windstabiler als die Gondelbahn.

Nein leider nicht, die Stützen stehen trotzdem weiterhin nur auf Eis an der Liftsituation ändert sich überhaupt nix, die Tal und Bergstation stehen weiterhin auf Fels und der Rest auf Eis.
Dies lässt sich durch die Abspannung einfach nicht darstellen. Das Gletscherhalteseil hält die stützen aufrecht und die bewegen sich mit dem gletscherfluss mit. Dies bedingt das monatlich ein zwei Mal ein Großteil der rollenbatterien nachkustiert und oder verschoben werden muss. Wäre hier eine stärkere Zugseil Abspannung verbaut würde sie bei gletscherbewegungen sämtliche Teile auf der Stütze einfach verbiegen und somit zerstören, anstatt der Bewegung in gewissem Rahmen nachzugeben.
 
Offenbar ist man noch nicht ganz fertig am Karleskogl. Auf der Webcam sieht man dass noch gebaggert wird. :)
 
Julian96 schrieb:
Offenbar ist man noch nicht ganz fertig am Karleskogl. Auf der Webcam sieht man dass noch gebaggert wird. :)
Es ist auch erst August und es stand nirgends geschrieben das die die Baustelle abgeschlossen ist. Ein Gletscherlift zu Bauen ist sicher mehr Arbeit wie ein 0815 Schlepplift!
 
Habe auch nichts der gleichen behauptet, wollte das nur mitteilen. :lol:
 
maba04 schrieb:
Wo könnte das Eis denn herkommen - auf dem Bild sieht man ja keinen bestimmten 'Herkunftsort" des Eises...
Das Eis stammt aus dem Bereich der jetzigen Rampe nach oben.

In Sölden baggert man durchaus mal im bestehenden Gletscher herum, das kennen wir doch über viele Jahre schon von den auf diversen Höhen verlaufenden Ziehwegen im Hang vom Seiterjöchl Richtung Gletscherstadion (alles komplett geschmolzen inzwischen) bis hin zum "kleinen" Eingriff für die Schwarze Schneid Stütze...

Weiter an der Karleskogel Rampe gearbeitet wurde z.B. auch vorgestern wieder, im Nebel baggert sich der Bagger in den Gletscher (Webcam 18.08. 08:10 Uhr), das Ergebnis kann man dann am Nachmittag (Webcam 18.08. 15:00 Uhr) und an den Folgetagen betrachten.
 
In den letzten Tagen wurde das Gletschereis im Nebel (Webcam 01.09. 15:00) weiter mit dem Bagger angeknabbert, man brauchte offenbar noch Material für die Karleskogel Stützen, Ergebnis Webcam 01.09. 16:30, und woher nehmen, wenn nicht nebendran aus dem Gletscher... :roll:
 
Angesichts der Tatsache, dass der Rettenbachferner in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten wahrscheinlich eh fast komplett verschwinden wird, ist das bischen abgegrabenes Eis doch fast zu vernachlässigen. Das wäre nächstes Jahr eh weg gewesen.

Neben der Option kein Lift, ists so ja am umweltfreundlichsten da keine Transportwege. künstliches Eis oder so da hochfahren wäre ja wesentlich aufwendiger.
 
Ja und jetzt überleg mal wie viel Eis auch ohne das Loch weggeschmolzen wäre, der Gletscher würde doch heute wahrscheinlich fast gleich aussehen. :rolleyes:
Alle umliegenden Gletscher sind extrem abgeschmolzen egal ob mit oder ohne Baumaßnahmen. Und schau mal den Bereich Seiterjöchl an, da ist auch nichtmehr so viel übrig.

Hätte man deiner Meinung nach lieber Material von Auswärts hinfahren sollen? Man kann auch alles verteufeln.
 
oerx schrieb:
In den letzten Tagen wurde das Gletschereis im Nebel (Webcam 01.09. 15:00) weiter mit dem Bagger angeknabbert, man brauchte offenbar noch Material für die Karleskogel Stützen, Ergebnis Webcam 01.09. 16:30, und woher nehmen, wenn nicht nebendran aus dem Gletscher... :roll:

Versteh dein Problem nicht. Das Eis ist ja nicht weg, es liegt halt nur woanders.
 
Ich versteh, das Problem jetzt auch nicht ganz.

Man muss sich im klaren sein, dass jedes Gletscherskigebiet es so macht.
Meist um Spalten zu verfüllen, etc.


Wer das nicht mag, darf halt nicht in Gletscherskigebieten fahren.
 
Wie es scheint wird schon am Skiweg vom Seiterjöchl zurück zum Gletscherstadion gearbeitet.
 
Habe ich etwas verpasst?

An der Mittelstation Gaislachkoglbahn steht jetzt ein Kran.
Außerdem finden Erdarbeiten statt.
 
Nein, da ist von anderen Arbeiten die Rede.

Der Kran ist sicher nicht für das Restaurant.
Die Arbeiten jetzt sind an der Rampe vom Ausstieg bis zum Restaurant.

Ich vermute vielleicht hat das etwas mit dem Tunnel zur Rodelbahn zu tun?!
 
Ram-Brand schrieb:
Nein, da ist von anderen Arbeiten die Rede.

Der Kran ist sicher nicht für das Restaurant.
Die Arbeiten jetzt sind an der Rampe vom Ausstieg bis zum Restaurant.

Ich vermute vielleicht hat das etwas mit dem Tunnel zur Rodelbahn zu tun?!


Nein, gehört schon zum Restaurant. Man baut heuer noch das neue Skischulbüro und den neuen Pistenrettungsraum bzw. Schließt zumindest die notwendigen Betonarbeiten noch ab. Diese kommen auf die andere Seite dort wo jetzt das Erdmaterial abgetragen wurde. Zudem kommt von dort aus eine weiter skibrücke zum neuen Restaurant, diese entsteht heuer aber nicht mehr.
Der Kran kommt danach wieder weg.
 
Ram-Brand schrieb:
Wie es scheint wird schon am Skiweg vom Seiterjöchl zurück zum Gletscherstadion gearbeitet.

Und es sieht so aus, als würde diesem "Weg" nach und nach der Unterbau in den See abbröckeln.
 
Sieht man auf der Schwarze Schneid Webcam heute und gestern derzeit beim Schneedepot die unter der Vermattung u.a. erhaltene Gletscherhöhe von letztem Jahr oder ist der untere Teil des Depots so durchgefroren, dass man jetzt einen Bagger braucht?

Auf einem Bild heute vormittag sieht der Bereich etwas nach Eis aus, könnte aber natürlich auch nur eine verfestigte Schneeauflage der letzten Saison sein, bevor man dann das Depot darübergeschoben hat. Weiss da jemand mehr?
 
Das wurde auch schon in den vergangenen Jahren so im Steilhang gehandhabt. Dort dann mittels Schreitbagger.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich nach Aufbrechen der Schneeschicht durch einen Bagger das Einschieben wesentlich leichter gestaltet.
Als wir vor 2 Jahren Ende März ein Depot für ein Event am 1. Mai angelegt haben, war dies beim Aufschieben nach nur 4 Wochen auch im Inneren steinhart gefroren.
Wenn der Schnee über den ganzen Sommer lagert und ständig antaut und wieder friert wird sich dieser Effekt wohl noch deutlicher ausprägen.
Man darf auch nicht vergessen, dass die Pistengeräte eigentlich auch nicht für den harten Einsatz am Gletschereis ausgelegt sind und der Verschleiß dort ohnehin wesentlich höher als in einem Winterskigebiet ist.
 
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