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Neues von MND

Ganz normales Delisting sag ich ich mal inkl. Squeeze-out der Altaktionäre. Beantragt vom Hauptaktionär der L&M Infra, MND-Mehrheitsaktion mit 97,81 %.

Jetzt ist nur spannend wer diese L&M Infra ist. Gefunden dazu habe ich auf die schnelle nichts.
 
Da kenne ich mich gar nicht aus, habe noch dies gefunden:

https://www.boursorama.com/bourse/actualites/mnd-projet-d-offre-publique-de-retrait-sur-les-actions-mnd-initie-par-l-et-m-infra-actionnaire-majoritaire-de-la-societe-bd29e6b3fa425677f661b579c4dd7d74

https://www.actusnews.com/news/85702-mnd-cp-projet-opr-06052024-fr-vdef.pdf

"Leisure & Mobility Infrastructures (L&M Infra) est une société commune constituée en 2023 regroupant Cheyne et Xavier Gallot-Lavallée."

https://groupe-ecomedia.com/offre-publique-de-retrait-mnd-se-prepare-a-sortir-de-la-bourse/
"L&M Infra, Sarl de droit luxembourgeois – qui regroupe les participations dans MND de Cheyne european strategic value credit fund SCS, de Xavier Gallot-Lavallée (PDG de MND en photo), et de Montagne et Vallée -, est détenue à hauteur de 88,19 % du capital et des droits de vote par Cheyne et à hauteur de 11,81 % par Delta Invest sarl, propriété à 100 % de Xavier Gallot-Lavallée."

https://www.mnd-bourse.com/en/stock-market.html
https://annuaire-entreprises.data.gouv.fr/entreprise/l-m-infra-489389163

Cheyne european strategic value credit fund SCS:
https://www.cheynecapital.com/investment-strategies/strategic-value-credit/

Nur nebenbei, merkwürdig, dass sowas nicht datiert ist?:
https://www.cheynecapital.com/media/2344/deregistration-notice-1-notice-of-deregistration_svc_f.pdf

Wenn ich es richtig verstehe, geht es um einen Rückzug von der Börse. 88.19 % des Kapitals und der Stimmrechte sind in den Händen von (profitgierigen) Investoren.


Wie gesagt, das Finanzielle interessiert mich hier nicht, hingegen in La Réunion eine 80er Pendelbahn als Startschuss bei diesem Bahntyp in dieser Grösse wird spannend.
La Réunion ist ein Département sowie eine Région d'outre-mer (DROM) von Frankreich, wo es nicht ganz so einfach sein wird, so eine Projekt durchzuziehen.
Da bereits in Ländern wie z.B. AT, CH, DE, FR IT die ganze Logistik für den Bau einer 80-er Pendelbahn nicht zu unterschätzen ist, wird sowas auf einer Insel östlich von Madagaskar noch eine Stufe... sagen wir mal interessanter und dabei ist i.d.R. noch eine Menge Hoch und Tiefbau im Spiel.
 
Dafür ist es EU, braucht also keine Visa für die eingeflogenen Fachkräfte. Weiss jemand mehr über diese PB?
 
GMD schrieb:
Dafür ist es EU, braucht also keine Visa für die eingeflogenen Fachkräfte. Weiss jemand mehr über diese PB?

 
Frage mich gerade, ob es nicht möglich wäre, die einzige Stütze, die gleich neben der Talstation stehen soll, zu eliminieren. Somit hätte man den Vorteil einer stützenlosen PB.
 
GMD schrieb:
Frage mich gerade, ob es nicht möglich wäre, die einzige Stütze, die gleich neben der Talstation stehen soll, zu eliminieren. Somit hätte man den Vorteil einer stützenlosen PB.

Gehts da dann nicht zu flach aus der Station raus? Zumindest am geplanten Standort der Talstation schaut es so aus, als würde das FBM dann bei Stationsausfahrt am Boden "aufsitzen". Ca. bei 2:00 im Video sieht man jedoch, dass im Nahbereich vor der Station ein Graben verläuft... Eventuell würde es sich stützenlos ausgehen, wenn man die Station vor den Graben versetzt. Aber natürlich stellt sich dann wieder die Frage der Einfahrt in die Bergstation...

Übrigens auch spannend, dass die Bahn auf der Referenzliste von MND als Baujahr 2020 eingetragen ist: https://mnd.com/de/references/geschaftsfelder/mnd-ropeways/page/3/
 
Stimmt auch wieder. Man könnte die Talstation auch höher setzen. Aber vermutlich will man barrierefreie Zugänge ohne Aufzüge in beiden Stationen.
 
Hab mir das Ganze jetzt mal auf Google Maps angesehen. Finde es schon etwas dreist, eine Anlage als Baujahr 2020 in der Referenzliste zu führen, wenn davon absolut nichts auf Google Maps ersichtlich ist. Da haben noch überhaupt keine Bauarbeiten angefangen.
 
Leider steht auf Google Maps nicht, von wann die Luftaufnahmen sind. Street View ist von 2015, fällt also gleich raus. Beim Geoportail (https://www.geoportail.gouv.fr/carte leider kein Direktlink möglich) des IGN (zuständig für die französischen Karten) gibt es Luftbilder von 2022. Da sieht es aus, als ob auf dem Grundstück bei der Kreuzung Kies aufgeschüttet wurde. Ob das was mit dem Bau der PB zu tun hat - keine Ahnung!
 
StreetView ist Stand 2015 - also jedenfalls unbrauchbar.

Wenn ich mir die Satellitenbilder auf Google Maps aufrufe, zeigt es bei mir 2024 an, zumindest beim Copyright. Die Stelle der Kiesaufschüttung (2022, Luftbilddatenbank Frankreich) ist auf den Fotos wieder gut mit Gras bewachsen.
 
Passt doch zu MND. Alles absolut Seriös.
Wenn ich mir die ganzen Referenzbilder so ansehe würde mich mal Interessieren was die eigentlich genau selber entwickelt haben. Das meiste ist ja zugekauft, übernommen oder kopiert von anderen.
Am besten gefallen mir die Kopien der Kopien bei den Schleppern. Erst wurden die DM Schlepper 1zu1 vom Reiter/Doppelmayr kopiert, dann von den Glasl Brüdern mit LST weiterkopiert und dann von MND weiterkopiert.....
Die Förderbänder stammen auch urspünglich von Compac aus Sterzing...
Und die Klemmen sind ja irgendwie von Wopfner/Bartholet.
Und so weiter und so fort.
Was sie wie gesagt gut können ist Werbung und Filmchen machen.
 
Mit so netten 3D Animationen kann ich nicht viel anfangen, sowas kann jeder, der so eine Rendering Software beherrscht. Der Überhang der Stationssättel scheint mir was übertrieben. Denke, dass die Artist's View mit erhöhter kreativer Freiheit gestaltet wurde.

Auch den Terrainverlauf kann man nicht wirklich abschätzen.

Vielleicht deckt das IGN La Réunion ab, die France métropolitaine ist jedenfalls vergübar. Da müsste man das Längsprofil näher ansehen.

Meine Bemerkung bzgl. La Réunion bezog sich nicht auf die Visafreiheit sondern eher auf die wundervolle friedliche Gesellschaft und sehr gute lokale Organisation, wo alles stets problemlos termingerecht verläuft. :)

Für mich soll MND zuerst mal eine nicht vollschrottige kuppelbare Umlaufbahn erstellen. Dass MND so auf die Schnelle Pendelbahntechnologie beherrscht, will ich zuerst mal sehen (von den Hydro Skiliften halte ich nicht viel, kenn zwar Skilifte auch nicht so gut).

Und brauchbare Technikspezialisten zu finden, ist alles anderes als einfach, und ganz besonders in Frankreich wo technische Berufe nicht gross gefördert werden und zudem oft zu theoretisch ausgebildet wird.
DE und CH sind da praxisorientierter. Französische Ingenieure (in den seriösen Bereichen, nicht so Umweltingenieure et al., von denen halte ich null und nichts) sind oft doch was speziell (IMO).
In der Schweiz sind sehr viele Ingenieure (und sonstige Akademiker) aus DE tätig, bei den französischen Grenzgängern findet man hingegen kaum Ingenieure.
 
Mr400Liter schrieb:
Wenn ich mir die Satellitenbilder auf Google Maps aufrufe, zeigt es bei mir 2024 an, zumindest beim Copyright.
Das sagt leider überhaupt nichts über das Aufnahmedatum aus. Schau dir mal die Satellitenbilder von Schladming bei Maps an...

Mr400Liter schrieb:
Die Stelle der Kiesaufschüttung (2022, Luftbilddatenbank Frankreich) ist auf den Fotos wieder gut mit Gras bewachsen.
Vertrauenswürdiger sind die Aufnahmedaten bei Google Earth und für den Standort gibt es auch ein reichhaltiges Bildarchiv der letzten Jahre.

Screenshot 2024-05-07 202534.png

17.08.2022; da wo der Kies liegt, stand bis mind. 01.07.2022 noch ein kleines Gebäude.
Screenshot 2024-05-07 202549.png

19.02.2024

Mr400Liter schrieb:
Finde es schon etwas dreist, eine Anlage als Baujahr 2020 in der Referenzliste zu führen, wenn davon absolut nichts auf Google Maps ersichtlich ist. Da haben noch überhaupt keine Bauarbeiten angefangen.
Vielleicht schreiben die in ihre Referenzliste auch den Beginn der Planungen rein...
Gibt ja auch andere Hersteller (von Steuerungen iirc), die solche Referenzen schon veröffentlichen, bevor der Auftrag abgearbeitet ist.

markus schrieb:
Passt doch zu MND. Alles absolut Seriös.
Wenn ich mir die ganzen Referenzbilder so ansehe würde mich mal Interessieren was die eigentlich genau selber entwickelt haben. Das meiste ist ja zugekauft, übernommen oder kopiert von anderen.
Am besten gefallen mir die Kopien der Kopien bei den Schleppern. Erst wurden die DM Schlepper 1zu1 vom Reiter/Doppelmayr kopiert, dann von den Glasl Brüdern mit LST weiterkopiert und dann von MND weiterkopiert.....
Die Förderbänder stammen auch urspünglich von Compac aus Sterzing...
Und die Klemmen sind ja irgendwie von Wopfner/Bartholet.
Und so weiter und so fort.
Was sie wie gesagt gut können ist Werbung und Filmchen machen.
Wobei es ja nicht zwingend notwendig ist, viel selbst zu entwickeln. Ich glaube nicht, dass das die Auftraggeber honorieren. Wenn man durch das Zusammensetzen von Standardkomponenten genug Geld verdient, warum nicht. Die meisten Teile wie Rollenbatterien und Stützen bei den DM-SL sind ja auch schon 40 Jahre ohne große Veränderungen am Markt.
 
Unter den von MND veröffentlichten Referenzen sind Bartholet Anlagen, die während des Zeitraums der Zusammenarbeit erstellt wurden so aufgeführt, als wäre MND federführend gewesen. Erst wenn man auf die Anlage klickt, wird auf einer neuen Seite aufgeführt, dass die Anlage in Zusammenarbeit mit Bartholet ausgeführt wurde (!).

Verschiedene Bartholet Bahnen wurden durch LST montiert. Unklar ist, weshalb mindestens in einem Fall gem. Fotos Stützenteile türkischsprachige Etiketten aufweisten.

Hier ein Referenzbeispiel von Bartholet:
https://www.bartholet.swiss/de/waterville-valley-resort-eroeffnet-den-schnellsten-sessellift-new-hampshire

MND schmückt sich insbes. im Bereich der kuppelbaren Umlaufbahnen gerne mit fremden Federn, hier solche von Bartholet (ob Spiral- oder Tellerfedern ist allerdings offen :) ).
Fotos werden dann z.T. so aufgenommen, dass man in der MND Referenzliste die Bartholet Aufschrift nicht oder kaum sieht.

Unter Kit Média kann man die 17-seitige Horizon Broschüre auf dem MND Website downloaden. Der Press Kit als komprimierte Datei ist ebenfalls verfügbar (FR oder EN), dort werden diverse Daten aufgeführt. Zu erwähnen ist ebenfalls der eigene Direktantrieb.
Die Förderkapazität von bis zu 8000 Personen pro Stunde ist pro Fahrrichtung zu verstehen (als pphpd, Personnes par heure par direction, 9 s Taktintervall bi 20-er Kabinen).
Auffällig ist das hohe maximale Gewicht (genauer: Masse) der Kabinen (10-er: 1950 kg; 16-er: 2980 kg; 20-er: 3400 kg, pro Person wird eine Masse von 80 kg eingesetzt).

MND steckt viel in nettes Marketing, ob die R&D da wirklich auf der Höhe ist, kann ich nicht beurteilen. Bin gespannt, ob sich da alles so reibungslos entfalten wird.

Meinte es wäre sinnvoller, zuerst mal eine einfache kuppelbare Sesselbahn so wie eine Gondelbahn zu bauen, die was in der Praxis taugen und nicht noch Direktantrieb und eine Pendelbahn zusammen auf den Markt bringen und dabei noch Grenzen sprengen zu wollen.

Mal sehen, wie MND 7 m/s bei der Zulassung durchsetzt.
Aus diversen Gründen befürworte ich zur Erhöhung der Förderkapazität eher kürzere Fahrbetriebsmittelabstände als höhere Förderseilgeschwindigkeiten sowie eine entsprechende Anpassung der einschlägigen EN des CEN TC/242 (u.a. bzgl. Bremsen). Bei Parallein- sowie Ausstieg ist der Fahrzeugabstand als solcher irrelevant, massgebend ist, das der Bremsweg stets mit was Sicherheitsmarge unter dem Fahrzeugabstand liegt.

Zwischen bestehenden 16-er und 20-er Kabinen beträgt der Nutzlastunterschied lediglich 4 Personen und 15-er sowie 16-er Gondelbahnkbabinen haben sich onehin nie durchgesetzt.
Bin gespannt, mit welchem effektiven Füllgrad 20-er Kabinen im urbanen Einsatz während Stosszeiten betrieben werden können.

Selbst bei grossen Aufzügen wo die Fahrtdauer gering ist, wird die Typenschildkapazität selten ausgenutzt.

IMO sind 10-er Kabinen die optimale Grösse für kuppelbare Einseilumlaufbahnen. Für grosse Förderleistungen sind u.U. zwei Parallel (ggf. übereinander verlaufende mit gemeinsamen Stützen) 10-er Gondelbahnen sinnvoller, dann ist zudem eine Redundanz vorhanden.
 
Lagorce schrieb:
Unter Kit Média kann man die 17-seitige Horizon Broschüre auf dem MND Website downloaden. Der Press Kit als komprimierte Datei ist ebenfalls verfügbar (FR oder EN), dort werden diverse Daten aufgeführt. Zu erwähnen ist ebenfalls der eigene Direktantrieb.
Ja, mit dem Direktantrieb geht man nun direkt in die Vollen. Vielleicht ist es aber mittlerweile auch schon etabliert und man muss sich nur noch die passenden Komponenten zusammenkaufen. :?:
Seitdem auch Doppelmayr Direktantriebe verbaut, ist das ja nun definitiv kein Sonderweg mehr.

Lagorce schrieb:
Die Förderkapazität von bis zu 8000 Personen pro Stunde ist pro Fahrrichtung zu verstehen (als pphpd, Personnes par heure par direction, 9 s Taktintervall bi 20-er Kabinen).
8000 P/h mit 20er Kabinen verspricht Doppelmayr ja ebenfalls. Eine Referenzanlage gibt es m. W. allerdings (noch) nicht.

Lagorce schrieb:
Auffällig ist das hohe maximale Gewicht (genauer: Masse) der Kabinen (10-er: 1950 kg; 16-er: 2980 kg; 20-er: 3400 kg, pro Person wird eine Masse von 80 kg eingesetzt).
Wären dann als Leergewicht: 10er: 1150 kg, 16er: 1700 kg, 20er: 1800 kg - ist das schwer im Vergleich zur Konkurrenz?

Lagorce schrieb:
Meinte es wäre sinnvoller, zuerst mal eine einfache kuppelbare Sesselbahn so wie eine Gondelbahn zu bauen, die was in der Praxis taugen und nicht noch Direktantrieb und eine Pendelbahn zusammen auf den Markt bringen und dabei noch Grenzen sprengen zu wollen.
Grenzen sprengt man doch eigentlich nicht (beim FBM-Gewicht weiß ich es nicht), aber man will anscheinend das Gleiche schaffen, wie die um Jahrzehnte erfahrenere Konkurrenz aus Sterzing und Wolfurt.

Lagorce schrieb:
Mal sehen, wie MND 7 m/s bei der Zulassung durchsetzt.
Doppelmayr und Leitner haben es ja auch geschafft, sollte also machbar sein.
https://lift-world.info/de/lifts/19015/datas.htm
https://lift-world.info/de/lifts/23082/datas.htm

Lagorce schrieb:
Aus diversen Gründen befürworte ich zur Erhöhung der Förderkapazität eher kürzere Fahrbetriebsmittelabstände als höhere Förderseilgeschwindigkeiten sowie eine entsprechende Anpassung der einschlägigen EN des CEN TC/242 (u.a. bzgl. Bremsen). Bei Parallein- sowie Ausstieg ist der Fahrzeugabstand als solcher irrelevant, massgebend ist, das der Bremsweg stets mit was Sicherheitsmarge unter dem Fahrzeugabstand liegt.
Ich auch :D
Denn nur bei geringen (zeitlichen) Abständen steigt die Förderleistung zwangsläufig, bei höherer Geschwindigkeit nicht.
Bisher sind 8s wohl das Minimum. Zu sehen beispielsweise am Gaislachkogel oder Giggijoch
Bei Sesselbahnen schwankt das irgendwo zwischen 5 (bis 4er) und 6,5 s.

Lagorce schrieb:
Bin gespannt, mit welchem effektiven Füllgrad 20-er Kabinen im urbanen Einsatz während Stosszeiten betrieben werden können.
Da ist sicher auch interessant, wie das Verhältnis von Sitz- zu Stehplätzen aussieht.

Lagorce schrieb:
Für grosse Förderleistungen sind u.U. zwei Parallel (ggf. übereinander verlaufende mit gemeinsamen Stützen) 10-er Gondelbahnen sinnvoller, dann ist zudem eine Redundanz vorhanden.
An übereinanderlaufende Bahnen habe ich auch schon mal gedacht. Nachteil: Man braucht wohl doch etwas Abstand, denn wenn es blöd läuft, schwingen die Seile insbesondere in längeren Spannfeldern in entgegengesetzte Richtungen.
Angenommen, die untere Bahn hat 20 m hohe Stützen und schwingt in dem Spannfeld bei max. Last 10 m nach oben und unten über die Horizontale zwischen den Stützen, dann braucht man mit 5 m Sicherheitsreserve 25 m vertikalen Abstand zwischen den Seillinien. Die obere wäre dann entsprechend auf 45 m. Für gemeinsame Stationen sehr unpraktisch. Ich könnte es mir höchstens so vorstellen, dass man die Bahntrassen nur in einem kurzen Abschnitt übereinander anordnet und dann mittels einer leichten Kurve über mehrere Stützen wieder nebeneinander führt.
 
Lord-of-Ski schrieb:
Das Video ganz unten kann allerdings mit denen von MND nicht mithalten. Aber der Mix bei der EUB von beiden Herstellern ist schon top. :lol:
Das Video ist wirklich Hammer. Egal ob Doppelmayr Stützen & Station mit Symphony Kabinen, unterschiedliche Seilspur zwischen den ersten Niederhaltern und der ersten Tragstütze, Kurve in der Strecke oder die Reifenverzögerer/-beschleuniger-Atrappen (Kabinen fahren mit enormer Geschwindigkeit um den Totpunkt).

Aber gut, es geht ja eigentlich nur darum, wie man bei beliebigen Bahnen ein Ersatzgetrieb bereitstellt. :D
 
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