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Öffis vs. Individualverkehr

150 Mille für ne Schmalspurbahn im Zillertal, was könnte man mit dem Geld wohl Schönes machen ?

Zum Beispiel den Bus durchs ganze Tal kostenlos für die nächsten 30 Jahre .....
 
Petz schrieb:
j-d-s schrieb:
Wenn man nicht selbst fährt, braucht man auch keine 150+ PS. In Deutschland hat das Auto den Stellenwert, den Waffen in den USA haben.
Also ich komm aktuell sogar mit 40 aus und trotzdem überall hin... :wink: Der Autostellenwert ist z. B. dann gleichmal Geschichte wenn wie in Österreich Steuer und Versicherung nach KW berechnet werden denn so kann man als Otto Normalverdiener allein schon wegen der Fixkosten nen Wagen über 100 PS sofort vergessen.

Österreich ist aber relativ unwichtig im Vergleich zu D. Außerdem könnte man sein Auto ja auch auf jemand anderen anmelden, z.B. jemanden der in Deutschland wohnt und die Kfz-Steuer ans deutsche Finanzamt entrichten. Auto auf jemand anderen anmelden ist sowieso immer ne gute Idee, weil aufgrund des deutschen Grundgesetzes nur der Fahrer bestraft werden kann. Wenn der Halter aber nicht weiß oder vergessen hat, wer gefahren ist, können die Behörden nichts machen.

Das ist übrigens völlig legal. Man kann sogar einen abweichenden Eigentümer im Fahrzeugschein eintragen lassen, muss man aber nicht. Bspw. ein Kaufvertrag reicht im Zweifel als Beweis aus, dass das Auto einem selbst und nicht dem Halter gehört.
 
Wurzelsepp schrieb:
Klar, auf der öfters sowieso schon verstopften Strasse auch noch Busse durchfahren lassen... das kommt sicher gut ;)

Wenn der Bus kostenlos ist, steigen viele Autofahrer gerne um.
Kann man hier bei uns oben gut beobachten.
An- und Abreise natürlich ausgenommen.
 
j-d-s schrieb:
Außerdem könnte man sein Auto ja auch auf jemand anderen anmelden, z.B. jemanden der in Deutschland wohnt und die Kfz-Steuer ans deutsche Finanzamt entrichten.
Stimmt nicht. Hat auch schon User ausm Forum hier erwischt.... Kann sogar relativ heftige Strafen setzen, wenn man nen Hauptwohnsitz in AT hat und das Auto noch in D angemeldet hat, oder gar auf Verwandte...

j-d-s schrieb:
Auto auf jemand anderen anmelden ist sowieso immer ne gute Idee, weil aufgrund des deutschen Grundgesetzes nur der Fahrer bestraft werden kann. Wenn der Halter aber nicht weiß oder vergessen hat, wer gefahren ist, können die Behörden nichts machen.
Stimmt auch nicht. Sobald du mit dem Fahrzeug wieder nach Österreich einreist und du in ne Kontrolle kommst, wird die Strafe sofort eingezogen. Alternativ kannst sogar im Gefängnis landen.... Ansonsten arbeiten die europäischen Behörden mittlerweile gut zusammen... Denen entkommst nicht mehr...

Haben wir die auch schon paar mal geschrieben, in deinem PKW-Wahn überliest du das wohl ständig...
 
Af schrieb:
j-d-s schrieb:
Außerdem könnte man sein Auto ja auch auf jemand anderen anmelden, z.B. jemanden der in Deutschland wohnt und die Kfz-Steuer ans deutsche Finanzamt entrichten.
Stimmt nicht. Hat auch schon User ausm Forum hier erwischt.... Kann sogar relativ heftige Strafen setzen, wenn man nen Hauptwohnsitz in AT hat und das Auto noch in D angemeldet hat, oder gar auf Verwandte...

j-d-s schrieb:
Auto auf jemand anderen anmelden ist sowieso immer ne gute Idee, weil aufgrund des deutschen Grundgesetzes nur der Fahrer bestraft werden kann. Wenn der Halter aber nicht weiß oder vergessen hat, wer gefahren ist, können die Behörden nichts machen.
Stimmt auch nicht. Sobald du mit dem Fahrzeug wieder nach Österreich einreist und du in ne Kontrolle kommst, wird die Strafe sofort eingezogen. Alternativ kannst sogar im Gefängnis landen.... Ansonsten arbeiten die europäischen Behörden mittlerweile gut zusammen... Denen entkommst nicht mehr...

Haben wir die auch schon paar mal geschrieben, in deinem PKW-Wahn überliest du das wohl ständig...

Erzähl hier doch nicht so ein Blech. Ich kenn mich da definitiv besser aus als du.
-Das Auto ist dann einfach von dem Halter für kurze Zeit geliehen. Um rauszufinden, dass das nicht wahr ist, müsste dich schon jemand beschatten.
-Die Strafe gilt aber nur gegen den Halter, nicht gegen den Fahrer, denn dessen Identität kennt ja keiner. Ergo wird die Strafe eben auch nicht von dem verlangt bei der Kontrolle.

Eine Vollstreckung gegen jemand anderen als den Fahrer ist in Deutschland verfassungswidrig. Daher lehnt es das Bundesjustizministerium ab, ausländische Bußgelder, die auf Halterhaftung basieren, zu vollstrecken.
 
j-d-s schrieb:
Ich kenn mich da definitiv besser aus als du. Das Auto ist dann einfach von dem Halter für kurze Zeit geliehen. Um rauszufinden, dass das nicht wahr ist, müsste dich schon jemand beschatten.
Offensichtlich nicht denn als Fahrer müsstest Du eine schriftliche Einverständniserklärung des Fahrzeughalters mitführen das Dir die Benützung des Fahrzeugs gestattet; die müsstest Du dann jede Woche neu schreiben weil sonst das Austelldatum eine längere Nutzung bestätigte.
 
... Oder es wird ganz einfach in regelmässigen Abständen auf dem Firmenparkplatz kontrolliert und Fotos gemacht... Und wer ein Auto in Österreich länger als 4 Wochen fahren will, muss es dort auch anmelden.

Und in Deutschland kommst du mit der "Keine Ahnung wer gefahren ist" Masche auch nur ein oder ein paar Mal durch, dann brummens dem Eigentümer ein Fahrtenbuch auf...
 
@jds: Nehmen mal weniger von dem Zeugs, was immer du auch nimmst und komm langsam von deinem Trip runter... Hab das wegen der Ummeldung eines Deutschen Autos bereits hinter mir... Die 300 Euro Strafe konnte ich grad noch verhindern... Andere mir bekannte User hier hatten Ähnliche Probleme. Gerade hier in Tirol sinds mit den Anmeldungen extrem genau und verfolgen Diese auch... Und wegen unbezahlter Strafmandate unterliegst du bei der Wiedereinreise den Gesetzen des betreffenden Landes... Ins Ausland werden Lenkererhebungen geschickt, werden diese ignoriert, sieht, soweit ich weiss, das Rechtshilfeabkommen vor, dass die lokalen Sicherheitsbehörden die Angelegenheit weiter verfolgen. Aber Zahl ruhig deine Strafzettel nicht weiter...
 
Af schrieb:
komm langsam von deinem Trip runter...
Ich glaub das wird spätestens dann der Fall sein wenn j-d-s.´s Flensburgkonto voll ist; wird mal meiner Einschätzung nach aufgrund seiner Preferenzen auch nicht mehr allzulange dauern bis man ihn "amtswegig stillegt"... ;D
 
kaldini schrieb:
... Oder es wird ganz einfach in regelmässigen Abständen auf dem Firmenparkplatz kontrolliert und Fotos gemacht... Und wer ein Auto in Österreich länger als 4 Wochen fahren will, muss es dort auch anmelden.

eure Beamten müssen sehr viel Zeit haben :lach: ist ja schlimmer als in Nordkorea.
 
Rüganer schrieb:
Wurzelsepp schrieb:
Klar, auf der öfters sowieso schon verstopften Strasse auch noch Busse durchfahren lassen... das kommt sicher gut ;)

Wenn der Bus kostenlos ist, steigen viele Autofahrer gerne um.
Kann man hier bei uns oben gut beobachten.
An- und Abreise natürlich ausgenommen.

Der Bus ist für alle mit Skikarte bereits seit vielen Jahren kostenlos, genauso wie die Bahn. (beides ausgenommen An- und Abreise).
Deine Idee ist also schon lange umgesetzt, trotzdem fahren viele täglich mit ihrem Auto zur Bergbahn.
 
j-d-s schrieb:
Warum nicht gleich einen Transrapid?
Pass auf er nimmt das ernst ;)

Die geringe Spurweite ist aber auf Grund der teilweiße sehr geringen Radien erforderlich.
 
Einige Nachteile der Bahn werden sich nie erledigen: Flexibiltät was Ziel und Abfahrtszeit angeht.

Ich muss mir immer überlegen, wann kann ich fahren, wie komme ich vom Bahnhof zum Quartier. Desweitern das Gepüngel mit dem Gepäck. Wenn ich abends mal irgendwo anders hin will oder das Skigebiet wechseln, muss ich auch wieder auf Fahrtzeiten oder Fahrstecken achten. Deshalb werden die meisten auch bei ausgebautem Schienenstrang zum Auto greifen.
 
j-d-s schrieb:
Warum nicht gleich einen Transrapid?


Wie wenig du mit deinem Autofanatismus ernst genommen wirst, zeigt wieder einmal die heutige Volksabstimmung in Erlangen.

Die Ewiggestrigen, die auf das Auto setzen, haben erst heute wieder eine Volksabstimmung in Erlangen gegen den Neubau einer Stadtbahn Erlangen zusätzlich zur S-Bahn mit 39,6% : 60,4% haushoch verloren.

Für dich ein klar verlorenes Heimspiel. :lach: :lach:

Auch wenn ich mich wiederhole und die Autofanatiker es nicht wahrhaben wollen: Die Renaissance des Systems Schiene hat längst begonnen.
 
Und wieviele Beispiele lassen sich finden, wo gegen Bahnstrecken geklagt wird und dadurch das ganze verzögert? Ich glaube das übersiehst du in deinem "Eisenbahnwahn" :D
 
Die STUB ist nicht mit der Touristenbahn im Zillertal zu vergleichen... die STUB war überfällig....
 
Af schrieb:
Die STUB ist nicht mit der Touristenbahn im Zillertal zu vergleichen... die STUB war überfällig....


Wetten, dass jds gegen die Stadtbahn Erlangen gestimmt hat? Ich als Münchner war ja nicht stimmberechtigt; sonst hätte ich seine Stimme neutralisieren können. :biggrin:

Das Gutachten geht davon aus, dass durch die Stadtbahn Erlangen täglich 8300 PKW-Fahrten eingespart werden und die Investitionen in Höhe von ca. 450 Millionen € gerechtfertigt sind.

Wenn man es vernünftig organisiert und die EUBs an die Eisenbahn heranbaut, dann schafft man es auch im Zillertal 8300 PKW-Fahrten täglich auf die Zillertalbahn umzulegen. Zusammen mit dem 150 Millionen € Paket und dem 300 Millionen € Paket für den Ausbau bis Hintertux käme man im Zillertal finanziell in etwa auf dieselbe Größenordnung wie in Erlangen.

Ich hatte ja schon gesagt, dass es beispielsweise Kindergartengeburtstag ist, in Zell am Ziller mit einer zusätzlichen 800 m langen EUB im Tal horizontal die Karspitzbahn bis zur Zillertalbahn zu verlängern. Die jetzige Talstation der Karspitzbahn würde dann zur Durchfahrstation zwischen der Sektion 0 und Sektion 1 werden. Diese zusätzliche 0. Sektion der Karspitzbahn würde einen mittleren bis höchstens hohen einstelligen Millionen € Betrag kosten. Im Vergleich zum 150 Millionen € Paket also Kleinvieh.

Wie gesagt: Man muss es politisch WOLLEN. Das ist der Knackpunkt.

Vorschlag: Die Zillertaler können genauso wie die Erlanger eine Volksabstimmung abhalten und dann sieht man ja, ob die Zillertaler dafür sind, bis Hintertux zu bauen oder die Karspitzbahn 0 zu errichten.
 
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