Irrtutm, du bestätigst mich. Und zwar damit:
baeckerbursch schrieb:
Ich sags mal so: der Tagesgast bringt zwar Geld ein, erfordert aber auch einen höheren Aufwand.
Ich wiederlege das mit meinen Argumenten
Und dann kommt das:
Der Tagesgast erfordert weit mehr Logistik, als du glaubst. Das Problem ist eben, dass der Tagesgast viel schwerer disponierbar ist.
Aber der 08/15 Tagestourist zahlt eben für seine Tageskarte viel mehr als der Mehrtagesgast! Damit sind wohl alle "Mehrkosten" für den Liftbetreiber abgegolten; nicht umsonst setzt er ja diesen Betrag an!
Irgendwo muss das Geld für den Mehraufwand herkommen, und das kommt dann wohl vom Tagesgast. Und um den Tagesgast dann in die Region zu holen, wann man ihn auch haben will, macht man Tirolertage oder solache Anktionen wie SBH. Weil da füllt der Tagesgast die Lücke - er kommt dann, wenn ich ihn einplane, der Rest der Tage kosten dann die Tageskarten doppelt so viel. Somit wird beinhart gesteuert, wann der Tagesgast kommen soll und wann nicht. Freilich ist es ihm unbenommen, am Montag zu kommen, nur ist es dann eben doppelt so teuer... Wenn der Tagesgast so beliebt wäre und keinen erheblichen Mehraufwand benötigt, wie hier manche Leute behaupten, müssten diese günstigen Tarife wohl auch unter der Woche ausgegeben werden. Nicht umsonst wird der Tagesgast mit Angeboten geködert, und zwar dann, wann er gebraucht wird....
Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass wir uns etwas im Kreis drehen... Eventuell sollten wir das bei einem gemeinsamen Skitag ausdiskutieren, eventuell werden dann die Argumente der einzelnen Personen klarer.
Und bevor das Thema Personal so breit getreten wird: In der Gastronomie ist es ab und zu üblich daß in der Früh angerufen wird ob man arbeiten muss. Gerade die Planung von Außengastronomie ist sehr schwierig. Aber das ist das Thema der Hütten, der Seilbahnbetrieb wird wohl kaum auf einmal 400% mehr Personal brauchen (schlechter Wettertag / schöner Wettertag)
Ich beziehe mich auf die Hütten, die den Bergbahnbetrieben selber gehören. Das gibts mittlerweile öfter als dass man denkt.
@ baeckerbursch: ich kenne Geschäftsstrukturen vom Kleinbetrieb bis hin zu Großbetrieben mit Holdingstrukturen. Und ich denke, du wirst mit warscheinlich zustimmen, wenn ich sage, dass die Personalplanung bei Großbetrieben mit verschiedenen Beschäftigungsarten komplexer ist als bei einem Kleinbetrieb, der nur ein Segment bedient.
mic schrieb:
Hier kann man mal wieder sehen wie es geht. Am Samstag (BETTENWECHSEL) wird die Gruppe "der Jungen", die Kunden der Zukunft, für kleines Geld angefordert.
Und die werden kommen, da bin ich sicher.
Was soll das ganze Wertschöpfungsgelabber.
Genau so gehörts gemacht. Lücke am Samstag füllen, sich eine neue Gästeschicht kreieren, die ein möglicher Mehrtagesgast in der Zukunft ist. Das ist Marketing in Perfektion. Und nochmal: Wertschöpfung ist für eine Region was extrem wichtiges. Ohne diese Wertschöpfung gäbe es heute Orte wie Serfaus in der Form, wie wir sie kennen , nicht. Die ganzen Regionen, die keine Mehrwertgäste haben, haben eben heute mitunter Probleme.
jack90 schrieb:
Zumindest in Österreich gibt es für Seilbahnen/Skilifte eine Betriebspflicht. Mann darf die Anlage nicht einfach Mangels andrang für eine Woche stillsetzten (Parallelanlagen am ausgenommen). Man dar eine Bahn nur Wegen Schneemangel, Sturm, techn. Gebrechen, ... stillsetzen.
Eben darum ist es unerlässlich, vorausschauend zu planen, und genau das hat heuer die Schiwelt gemacht. Auch wenns manchen Leuten nicht passt, dass sie vor Ostern zusperren.
MFG Dachstein