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Danach muss man das Erdreich abtragen, wo das Öl versickert ist und es spezial Entsorgen.Wombat schrieb:Was geschieht also mit dem Öl wenn es bei einem Leck in in die Umwelt gelangt?
Gut. Man kann natürlich einen Sensor vor dem Zylinder installieren, der die Pumpe ausschaltet, wenn der Druck abfällt. So fliesst natürlich weniger Öl aus.Seilbahnfreak_23 schrieb:Aber ich habe noch nie miterlebt das Öl irgendwo heruntergetrofft wäre, also muss es da sicher sowas wie ein Auffangbecken (Wanne) geben.

seilbahner schrieb:Ich telefoniere eh schon seit 2 Wochen dem Doppelmayr wegen einer alternativ Fettliste hinterher.
Ich wollte eine aktuelle Empfehlungsliste für alle benötigten Schmiermittel für die Bahn und die Lifte haben, und nicht mal da bringen die was vernünftiges zusammen.
Keine Frage aber der Hintergrund ist hier nur das Sparen am falschen Platz; sprich man verwendet seitens der Hersteller nen wesentlich billigeren dünneren Zylinder und nimmt dafür das höhere Risiko von Ölaustritt billigend in Kauf. Und z. B. bei kleineren Schleppliften wär die Zylinderlänge kaum ein Argument.Lagorce schrieb:Kolbenstangen kann man wesentlich besser auf Zug als auf Druck beanspruchen (Knicklänge, siehe Euler usw.) und zudem weisen Spannzylinder bei Bahnen eine ziemlich grosse Länge auf.
Dies wäre die Aufgabe der Aufsichtsbehörde, den Produzenten die Verwendung von Bioöl vorzuschreiben falls nicht Vorrichtungen zur Verfügung stehen welche die Ölmenge von allen Anlagenteilen aufzufangen und zu speichern in der Lage sind, auch weil viele der Anlagen in exponierter Lage stehen.Lagorce schrieb:Sucht man lange genug findet man auch ausführlichere Äquivalenzlisten. Für die Hersteller ist es leider keine Priorität vollständigere Kompatibilitätslisten zusammenzustellen.
Stimmt prinzipiell trotzdem gibt es meiner Beobachtung nach kaum eine Bahn oder auch andere stationäre Anlagen wo nicht an den Kolbenstangendichtungen Ölaustrittsspuren deutlich sichtbar sind.Lagorce schrieb:Z.B. bei Baumaschinen ist das Risiko von Ölverlust wesentlich höher als bei gut gebauten und fachgerecht gewarteten stationären Industriehydraulikanlagen.
Lagorce schrieb:Bin zwar vollständig einverstanden, dass man in Sachen Umweltschutz überlegt handel soll, dennoch sollte man stets sinnvoll handeln.
Auch kleine Mengen Öl (ein Paar wenige [cm[sup]3[sup]] hinterlassen bereits sichtbare Spuren.
Prinzipiell bin ich gegen noch mehr Staatsregulierung, denn Vorschrifften werden oftmals ohne Kenntnis der effektiven Praxisbedingungen von Bürokraten erlassen und irgendwie sollte sich der Statt nicht noch mehr überall einmischen.
Manche Vorschriften sind fragwürdig, wie z.B. das Verbot von Halon Löschmittel in Schalt- und EDV-Anlagen oder die RoHS Empfehlung, die u.a. bleiarme oder bleifreie Elektronik als Zielsetzung hat. Dies könnte eine Zeitbombe darstellen falls vorzeitig Massenausfälle von Elektronikschaltungen die Folge wären und dann hätte man letzendlich wesentlich mehr Umweltbelastung durch Elektronikmüll.
Ingesamt betrachte ich stationäre Hydraulik nicht als wesentliches Umweltproblem denn die daraus resultierenden Umweltbelastungen sind eher gering. Bei Mobilhydraulik sieht es natürlich anders aus.
Lagorce schrieb:Es geht ja nicht um Sündenböcke sondern um Risikobeurteilungen.
Läuft in einer Industrieanlage Hydauliköl aus geschieht dies meist in einem Gebaüde. Ölverluste in der Mobilhydraulik, sprich insbes. Fahrzeuge und Baumaschinen, enden oftmals direkt im Erdreich. Zudem sind Baumaschinen oft sehr harten Einsatzbedingungen unterworfen und die Wartung ist auch nicht immer optimal.
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